Essay

Rassismus und die Rolle der Medien

Gibt es einen neuen Rassismus? In welchem Zusammenhang stehen Rassismus und Kapitalismus und welche Rolle spielen Medien dabei? Diesen Fragen geht Yaşar Aydın in seinem Essay nach.

Aktuelle Entwicklungen machen eine theoretische Reflexion über den Rassismus dringend notwendig. Seit einigen Jahren ist zu beobachten, dass neofaschistische Auftritte immer aggressiver werden und rassistisch motivierte Gewalttaten sich häufen. Die Mordserie an Kleinunternehmer mit überwiegend türkischstämmigem Migrationshintergrund durch eine neonazistische Terrorbande konnte erst nach Jahren durch „Zufall“ aufgedeckt werden. Auch letztes Jahr haben „die fremdenfeindlichen Gewalttaten“ laut Bundesinnenminister Friedrich um mehr als 22 Prozent zugenommen. 1 [1] Für den 2. Juni haben die Neonazis unter dem Motto „Tag der deutschen Zukunft“ in Hamburg zu einem Aufmarsch aufgerufen. Doch rassistische Einstellungen sind nicht nur im rechtsextremen Lager, sondern auch in der Mitte der Gesellschaft vorhanden. Zahlreiche Studien belegen weit verbreitete rassistische Einstellungen und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in der Bevölkerung. 2 [2]

Diese Entwicklungen finden in einer Gesellschaft statt, in der Verarmung, Polarisierung und Entsolidarisierung zunehmen und die Verteilungskämpfe heftiger werden. Damit wächst auch der Nährboden für Rassismus.

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In den Diskussionen um den Rassismus geht es häufig um die Frage nach dem Wesen, der Funktion und dem Zusammenhang von Rassismus und Medien. Haben wir es mit einem Comeback des als weitgehend diskreditierten und als überwunden geglaubten biologistischen Rassismus zu tun? Lässt sich die Virulenz des Rassismus aus der Funktionsweise des Kapitalismus erklären? Ist der Rassismus ein strukturell in der kapitalistischen Produktionsweise verankertes, sich wesenhaft aus dem Kapitalismus ergebendes Legitimationskonstrukt? Sind die Medien für eine Verbreitung des Rassismus in der Bevölkerung verantwortlich?

Begriff des Rassismus
Der Begriff „Rassismus“ wird häufig unpräzise und unreflektiert verwendet. Vielfach wird auf „Rassismus“ zurückgegriffen, um feindselige oder negative Gefühle gegenüber einer ethnischen Gruppe oder einem Volk zu beschreiben. Problematisch ist diese Definition, weil darin der Rassismus auf eine ethnozentrische Abneigung und Misstrauen gegenüber dem Anderen reduziert wird. Der moderne Rassismus umfasst naturwissenschaftliche und biologische Rassentheorien, ist aber nicht notwendig an sie gebunden. Rassismus kommt, wie seine Geschichte im späten 20. Jahrhundert zeigt, auch ohne Rassentheorien und ohne einen Begriff der „Rasse“ aus. Die Rede von Rassen, wie es in vielen Sprachräumen gängig ist, ist nicht notwendigerweise Ausdruck einer rassistischen Einstellung bzw. Haltung. In Fällen, in denen angenommen wird, dass es Eigenschaften gibt, die uns erlauben, Menschen in Rassen einzuteilen ohne jedoch eine Rangordnung unter ihnen zu postulieren, ist es sinnvoller, statt von Rassismus von „Denken in Rassenkategorien“ zu sprechen.

Zu betonen ist, dass eine allzu weite Auffassung des Rassismus-Begriffs problematisch ist. Aus ihr würde ein inflationärer Effekt ausgehen und der Begriff würde an gesellschaftlicher und politischer Wirksamkeit verlieren. „Rassismus“ im Sinne eines catch-all-Begriffs würde weder die Trenn- und Nenn- noch die Kommunikationsfunktion erfüllen. Es ist sinnvoller, von Rassismus nur dann zu sprechen, wenn beispielsweise ethnische Differenzen, die in der Sprache, in den Bräuchen oder Verwandtschaftsbeziehungen wurzeln, als angeboren, unauslöschlich und unveränderbar verstanden und zu Wesensmerkmalen eines imaginären Kollektivs umgedeutet werden. Dies kann, muss aber den Begriff der „Rasse“ und die Vorstellung einer Überlegenheit einer „Rasse“ gegenüber anderen „Rassen“ nicht mit einschließen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Rassismus einer Denkweise entspringt, nach der die „Anderen“ von „Eigenen“ dauerhaft unterscheiden und dass diese Unterschiede unüberbrückbar sind. Von einer Radikalisierung des Rassismus ist zu sprechen, wenn Menschen der Ansicht sind, dass die Bekämpfung bestimmter Gruppen, sei es in Form von Vertreibung oder Vernichtung, die Welt besser mache.

Rassismus – ein universales oder historisches Phänomen?
Nach einer Lesart ist der Rassismus eine jüngere Erscheinungsform des uralten Phänomens von Stammesdenken und Fremdenfeindlichkeit. Dieser Lesart ist weit verbreitet, lässt sich jedoch durch die Geschichte nicht belegen und ist zudem aufgrund ihrer Implikationen problematisch. Damit wird dem Rassismus eine fast unendliche Langlebigkeit zugeschrieben und davon ausgegangen, dass Rassismus Geschichte und Zivilisation seit ihren frühesten Anfängen begleitet. Eine andere Lesart behandelt den Rassismus als ein modernes Konstrukt, dessen Geschichte zwar bis in die Neuzeit zurückgeht, aber seine Reife erst im 19. Jahrhundert erreicht. 3 [3]

Zu betonen ist, dass der Rassismus weder natürlich noch universal oder in anderer Weise metahistorisch ist. Rassismus ist Produkt menschlicher Kultur, eine Hervorbringung menschlichen Denkens, eine Form menschlichen Handelns und somit eine durch und durch historisches Phänomen. 4 [4]

Welche Funktionen erfüllt der Rassismus?
Zunächst sei auf zwei Varianten des Rassismus hingewiesen: Erstens, auf den Herrschaftsrassismus, der in Europa seit der späten Neuzeit bzw. frühen Moderne existiert, die Vorstellung der Überlegenheit von der weißen „Rasse“ beinhaltet und auf die Begründung eines Herrschaftsverhältnisses (zwischen Europäern und Nicht-Europäern), einer Segregation oder Ausgrenzung abzielt. Zweitens auf den Vernichtungsrassismus, der im Antisemitismus seine ideale Gestalt annimmt und auf die Begründung einer gewaltsamen Vertreibung oder Vernichtung einer ethnischen Gruppe bzw. eines Volkes abzielt. Gleichwohl darf nicht verkannt werden, dass der Rassismus neben einer exkludierenden zugleich inkludierende Funktionen erfüllt. Dabei geht es um die Begründung oder Forderung einer Einbeziehung in die Gesellschaft auf der Basis einer Ungleichheit und Hierarchie.

Gleichwohl sollte der Ideologie-Charakter des Rassismus nicht überbetont werden; Rassismus ist mehr als eine Ideologie. Insbesondere im Spektrum des linken Antirassismus wird die Legitimationsfunktion des Rassismus hervorgehoben und argumentiert, der Kapitalismus sei auf die Rechtfertigung des Rassismus angewiesen. Demgegenüber ist zu betonen, dass der Rassismus sich keinesfalls auf eine stabilisierende Funktion beschränkt. Rassismus kreiert weniger ein Bild der Welt, wie sie von Natur aus ist, sondern vor allem, wie sie von Natur aus sein sollte. Es entspricht keinesfalls der Komplexität des Phänomens, Rassismus auf Naturalisierung und Essentialisierung zu reduzieren.

Wie hängt der Kapitalismus mit dem Rassismus zusammen?
Dem Kapitalismus ist die Warenform immanent, d.h. ihm wohnt die Tendenz inne, Arbeit, Kapital und Boden zu Ware zu machen. Das kapitalistische System ist an der Beseitigung aller Hindernisse und Barrieren gegenüber dem Güter-, Kapital- und Arbeitskraftstrom interessiert. Daraus ließe sich schlussfolgern, dass Partikularitäten mit der Funktionsweise eines kapitalistischen Systems unvereinbar sind. Auf der Grundlage dieser Erkenntnis könnte sodann der postulierte Zusammenhang von Rassismus und Kapitalismus in Frage gestellt werden. Ist der Universalismus nicht eine der kapitalistischen Weltwirtschaft besonders angemessene Ideologie, da ein (expandierendes) kapitalistisches System die gesamte Arbeitskraft benötigt? Ist ein Ausschluss bestimmter Gruppen aus dem kapitalistischen System nicht sinn- und zwecklos und Rassismus als eine extrem partikularistische Ideologie dysfunktional? So berechtigt diese Einwände auch sind, die Frage nach der Aktualität und Wirksamkeit des Rassismus auch im globalen hoch entwickelten Kapitalismus bleibt offen.

Eine Antwort auf diese Frage findet sich in der Kritischen Psychologie. Darin wird an die Erkenntnis angeknüpft, dass das Kapitalverhältnis nicht nur in den Produktionsbereich, sondern in alle anderen übrigen Lebensbereiche hineinreicht. Dies hat zur Folge, dass Produkte und gesellschaftliche Verhältnisse, die Hervorbringungen menschlicher Praxis sind, den Individuen als Naturerscheinungen vorkommen. Menschen fühlen sich gesellschaftlichen Verhältnissen ausgeliefert und so entstehen Ängste vor gesellschaftlichen Veränderungen, wodurch Aggressionen aufgebaut werden, die sich auf ethnisch, religiös oder sozial Andere entladen. 5 [5]

Eine andere Antwort findet sich in der Weltsystemtheorie von Wallerstein, in der ein direkterer Zusammenhang zwischen Kapitalismus und Rassismus angenommen wird. Zentral für das kapitalistische System ist demnach die Maximierung des Gewinns und der Kapitalakkumulation. Hierzu ist es erstens erforderlich, die Produktionskosten möglichst gering zu halten, um dem tendenziellen Fall der Profitrate entgegenzuwirken. Dies geschieht durch Anwendung menschlicher Arbeitskraft zu Billiglöhnen. Zweitens wird versucht, durch den Einsatz von kolonialen Arbeitern bzw. Migranten bei niedrigqualifizierten Tätigkeiten die Ausbildungskosten zu verringern. Hier erfülle der Rassismus eine wesentliche Funktion: Er liefert, so die Argumentation von Wallerstein, die Legitimation für die Ethnisierung der Arbeiterschaft sowie für reale Ungleichheiten, die nicht auf Leistung beruhen. 6 [6] Dieser Ansatz kann nicht erklären, warum der Kapitalismus einen exklusiven Vernichtungsrassismus braucht.

Es ist wichtig, bei der Analyse des Rassismus das Kapitalverhältnis nicht auszublenden. Gleichwohl ist es nicht plausibel, Rassismus allein als Funktion der kapitalistischen Produktionsweise zu betrachten. Der heute vorherrschende Rassismus, der sich in erster Linie gegen muslimische Migranten richtet, ist allein mit der Funktionsweise des Kapitalismus nicht zu erklären. Es macht auch wenig Sinn, sich den antiislamischen Rassismus mit dem Antisemitismus des 19. und 20. Jahrhunderts als identisch vorzustellen. Die „Juden“ wurden als mächtige Repräsentanten des Marktes, als Verkörperung des Tauschwertes stigmatisiert. Die muslimischen Migranten werden als „Ausbeuter des Wohlfahrtssystems“ und als „nicht-integrationsfähig“ gebrandmarkt. Bei den Juden war die fortschreitende Integration das Problem, heute ist dagegen die angebliche „Integrationsverweigerung“ von muslimischen Migranten das Problem.

Gibt es einen neuen Rassismus?
Haben wir es heute mit einem neuen Rassismus zu tun? Und worin besteht das Neue an gegenwärtigem Rassismus? Etienne Balibar hat darauf hingewiesen, dass im neuen Rassismus die Kategorie des „Immigranten“ als Ersatz für den Begriff der Rasse funktioniert. Er sprach diesbezüglich von einem „Rassismus ohne Rassen“. Vorherrschendes Thema dieses Rassismus ist nicht primär die biologische Vererbung, sondern die Unaufhebbarkeit der kulturellen Differenzen. Nicht die Überlegenheit einer bestimmten Gruppe, sondern vielmehr die Schädlichkeit und Unvereinbarkeit von Lebensweisen und Traditionen ist das Thema neorassistischer Diskurse. Zentral ist also für den neuen, kulturellen Rassismus die Vorstellung, dass Individuen „jeweils ausschließlich die Erben und Träger einer einzigen Kultur sein dürfen“. 7 [7]

Der kulturelle Rassismus richtet sich also gegen Menschen und gegen Lebensweisen, die in der Literatur als transnationale Migranten bzw. transnationale Lebensführung bezeichnet werden. Das heißt gegen jene Migranten und Individuen, die sich nicht für die eine oder die andere Kultur entscheiden wollen. Charakteristisch für den neuen kulturellen Rassismus sind der Ruf nach kultureller Homogenisierung und Hypostasierung kultureller Symbole zu politischen Streitthemen. Christian Geulen interpretiert sie als Ergebnis direkter oder indirekter „Verschränkung von Lebenswelten“ und Ausdruck von Widerständen gegen ihre Angleichung. 8 [8] Ein zentraler Schauplatz dieses „Kampfes der Kulturen“, in dem der Mythos vom Rassenkampf wiederkehrt, sind die Medien. Da aber der Rassenbegriff weiterhin diskreditiert ist, bedient sich der Rassismus gegenwärtig eines im Kern rassistisch gedachten Kulturbegriffs.

Welche Rolle spielen Medien bei der Verbreitung von Rassismus?
Medien stellen Deutungsangebote bereit und üben damit Einfluss darauf, was in der Gesellschaft als relevant gilt. Sie schaffen nicht den alltäglichen Rassismus, sie nehmen vielmehr alltägliches Denken auf, spitzen es zu und reproduzieren bestimmte, auch rassistische Haltungen und Einstellungen immer wieder aufs Neue. Exemplarische Beispiele liefern die Zuwanderungsdiskurse. Darin finden symbolische Grenzziehungen statt, die wiederum zur Hervorbringung gesellschaftlicher Ab- und Ausgrenzungen und zu ihrer Legitimation beitragen. Drei Themen waren und sind dabei zentral: Festhalten an dem kulturellen Konzept einer als homogen vorgestellten Nation; die Einforderung von assimilativer Integration und die Befürwortung einer Ausweitung staatlicher Regulierungsansprüche insbesondere in der Flüchtlingspolitik. 9 [9]

Von großer Bedeutung ist der Integrationsdiskurs. Der Begriff „Integration“ impliziert jenseits seines strukturellen Inhalts bereits eine „Wir vs. Sie“-Dichotomie und ein Handlungsimperativ: „Werdet so wie wir“. Diese Aufforderung ist immer auch mit der Konnotation belegt: „Ihr seid nicht so wie wir“. Auffallend an dem Integrationsdiskurs ist auch die Willkür von Bewertungskriterien: Der wirtschaftliche Erfolg bei der einen Gruppe wird als Indiz erfolgreicher Integration, bei der anderen als unerwünschte Tendenz einer Nischenökonomie oder Ghettobildung interpretiert. Zum Integrationsdiskurs gehören dichotomisierende Betrachtungen und Bilder sowie die Stilisierung von Immigranten als das Andere einer bestimmten Normalität. 10 [10]

Exemplarisch ist auch eine diskursive Entwicklung. Seit bereits den 1970ern geistert der Terminus „Asylant“ durch fast alle Medien. Mit diesem Terminus werden fast ausschließlich nur diejenigen Flüchtlinge bezeichnet, die aus Ländern der sogenannten „Dritten Welt“ zu uns kommen, während für solche aus Osteuropa weiterhin der Begriff „Flüchtling“ angewendet wird. Durch diese Terminologie wird eine Aufspaltung in gute, zugangsberechtigte Flüchtlinge und in schlechte, nicht berechtigte Flüchtlinge, also „Asylanten“ vorgenommen. „Asylanten“ sind also die Massen, die uns bedrängen, das Grundgesetz missbrauchen usw. Beispielhaft hierfür ist der Spiegel-Titelstory (Sept. 1991) mit der negativen Steigerung „Flüchtlinge, Aussiedler, Asylanten – Ansturm der Armen“.

Der Begriff „Asylant“ wird zudem mit kollektiven Symbolen in Verbindung gebracht. D.h. mit Bildern, die gleichzeitig Träger eines bestimmbaren Sinns sind und somit „für den Großteil der Gesellschaft sofort den Effekt von ‚Verständlichkeit‘ hervorruft und ‚sinnvoll‘ erscheint.“ 11 [11] In der Debatte über Flüchtlinge, die seit Jahren in den Medien geführt wird, ist durch den Einsatz und den Gebrauch von solchen Symbolen in der Bevölkerung ein Bedrohungsgefühl entstanden, das geradezu nach Gegenwehr, nach Aktion verlangt, um die Gefahr endlich abzuwehren. Die verwendeten Symbole haben dazu geführt, dass Flüchtlinge und Einwanderer zur militärischen Bedrohung, zur feindlichen Armee wurden, die Deutschland belagern.

Medienanalyse verweisen zum Thema „Asyl“ auf stereotype Symbole, mit denen ein imaginäres Bild entworfen wird, die ein Subjekt in absoluter Bedrohung bzw. existentieller Notwehr-Situation zeigt. Hier ist das Moment auszumachen, wo die Medien zur Erzeugung einer rassistisch motivierten Handlungsbereitschaft beitragen und Gewalt als akzeptierbar bzw. als notwendig erscheinen lassen. 12 [12]

  1. Wolf Schmidt, „Deutschland hasst mehr denn je“, taz, 12.05.2012.
  2. Vgl. exemplarisch Friedrich Ebert Stiftung, Die Mitte in der Krise: Rechtsextreme Einstellungen in Deutschland, Berlin 2010; Wilhelm Heitmeyer, „Die Ideologie der Ungleichwertigkeit“, in: ders. (Hrsg.), Deutsche Zustände, Folge 6, Frankfurt am Main; Wilhelm Heitmeyer, „Rechtsextremismus und gesellschaftliche Selbstentlastung“, Aus Politik und Zeitgeschichte, 62. Jahrgang, 18–19 /2012 (30. April 2012): 22-27. [13]
  3. Vgl. exemplarisch für die erste Lesart Wulf Hund, Rassismus: Die soziale Konstruktion natürlicher Ungleichheit, Münster 1999; für die zweite Lesart vgl. exemplarisch George M. Fredrickson, Rassismus: Ein historischer Abriss, Hamburg 2004 und Christian Geulen, Geschichte des Rassismus, München 2007.
  4. Geulen, a.a.O. [14]
  5. Siehe Ute Osterkamp, „Gesellschaftliche Widersprüche und Rassismus“, in: Otger Autrata/ Gerrit Kaschuba u. a. Hg.): Theorien über Rassismus. Eine Tübinger Veranstaltungsreihe, Hamburg 1989: 113–134; Ute Osterkamp, „Theoretische Zugänge und Abwehrformen psychologischer Analyse des Phänomens Rassismus/Fremdenfeindlichkeit“, in: Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz e.V. (Hg.): Rassismus – Fremdenfeindlichkeit – Rechtsextremismus, Bielefeld 1993.
  6. Immanuel Wallerstein, „Ideologische Spannungsverhältnisse im Kapitalismus: Universalismus vs. Sexismus und Rassismus“, in: Etienne Balibar und Immanuel Wallerstein (Hg.), Rasse, Klasse, Nation: Ambivalente Identitäten, Hamburg 1992: 39–48. [15]
  7. Etienne Balibar, „Gibt es einen ‚Neo-Rassismus‘?“ In: Balibar und Wallerstein a.a.O.: 23-38, S. 30.
  8. Geulen a.a.O., S. 113. [16]
  9. Mathias Hell, Einwanderungsland Deutschland? Die Zuwanderungsdiskussion 1998-2002, Wiesbaden 2005.
  10. Valentin Rauer/ Oliver Schmidtke „Integration als Exklusion: Mediale und alltagspraktische Rahmungen eines sozialwissenschaftlichen Konzepts“, in: Klaus Eder/Valentin Rauer/Oliver Schmidtke (Hrsg.), Die Einhegung des Anderen. Türkische, polnische und russlanddeutsche Einwanderer in Deutschland, Wiesbaden 2004: 249-274. [17]
  11. Ute Gerhard, „Wenn Flüchtlinge und Einwanderer zu Asylantenfluten werden – zum Anteil des Mediendiskurses an rassistischen Pogromen“, in: Jäger, S./Januschek, F.(Hg.), Der Diskurs des Rassismus. Ergebnisse des DISS-Colloquiums im November 1991, Oldenburg 1992: 163-178, S. 165.
  12. Ebd. [18]