TV-Tipps des Tages

16.05.2011 – Russisch, Religion, Istanbul, Asyl, Nigeria, Integration

Die TV-Tipps des Tages sind: Russisch, bitte! Religionen der Welt; Euroblick spezial; Der Asylchef und die Nigerianer; Der Asylchef und die Nigerianer; Theodor

Russisch, bitte!
Russisch lernen vom Fernsehsessel aus! Anfänger können das kyrillische Alphabet und den Grundwortschatz dieser als schwierig geltenden Sprache erlernen – eine nützliche Einführung beispielsweise für Touristen, die nach Russland reisen wollen.

Zu verwirrend soll es nicht werden. Dafür sorgt u.a. die Russischlehrerin Olga Barbian, die charmant durch die Sendung führt. (07:45-08:15 • BR-alpha)

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Religionen der Welt
Der 13-jährige Alon bereitet sich auf seine Bar Mizwa vor, bei der er zum ersten Mal während des Gottesdienstes vor der ganzen Gemeinde einen Gebetstext aus der Tora vorträgt.

Jasmin, die Archäologiestudentin, entdeckt in einer Kiste Überreste einer Torarolle. Zusammen mit ihrem Professor findet sie eine Menge über die Geschichte des Judentums heraus. Avitall Gerstetter ist die erste Frau, die in Deutschland als Kantorin in einer jüdischen Gemeinde angestellt ist.

Mit welchem Bewusstsein Kinder die Welt sehen, wird entscheidend von ihrer Religion geprägt – für einige ist dieses Leben nur eins von vielen, für andere der Schlüssel zum Paradies. Die Sendereihe zeigt anschaulich die Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam aus Sicht junger Gläubiger. Das Filmteam begleitet sie in ihrem Alltag, zeigt die Wurzeln und die Geschichte der Religion, die Werte und Weltbilder sowie die Bräuche und Riten. (08:30-09:00 • BR-alpha)

Euroblick spezial
Auf 30 km Länge trennt der Bosporus in Nord-Südrichtung den europäischen Kontinent von Kleinasien. Nur rund 700 Meter liegen die beiden Ufer an der engsten Stelle auseinander. Die Wasserstraße ist ein wichtiger Verkehrsweg für Rohstoffe.

Peter Althammer und Arndt Künnecke präsentieren ein kritisches Landschaftsporträt, das sich der Faszination der Meeresenge nicht entzieht, gleichzeitig aber Umweltsünden offenbart.

Der Bosporus zählt zu den wirtschaftlich dynamischsten Gebieten des Globus. Mehr als 15 Millionen Menschen leben hier. Seit fast dreitausend Jahren liegt hier die Weltmetropole Istanbul, ursprünglich bekannt unter ihrem griechischen Namen Byzanz, später unter dem römischen Namen Konstantinopel; unter osmanischer Herrschaft entstand schließlich der jetzige Name Istanbul.

Der Film zeigt vor allem Menschen, die eine ganz besondere Beziehung zu diesem Wasserlauf vom Schwarzen Meer zum Marmarameer haben. So beispielsweise den Fischer Mustafa, der an der Schwarzmeermündung seine Staaknetze zum Fischfang hochzieht oder Besitzer prachtvolle Paläste im Stil des imperialen Glanzes der osmanischen Sultane am Tarabya-Ufer sowie Zuwanderer aus Anatolien, die in Krucesme wohnen und zu Wohlstand gekommen sind und die Künstlerin Jale Yilmabasar, die auf der asiatischen Seite in Beylerbey lebt und die Bosporusbrücken zum Leitmotiv ihrer Bilder erklärt hat. (23:00-23:30 • BR-alpha)

Der Asylchef und die Nigerianer
Dokumentation – Joseph Chiakwa war ein Wirtschaftsflüchtling, der seine Hoffnung auf ein besseres Leben mit dem Tod bezahlen musste. Die meisten Asylbewerber in der Schweiz stammen derzeit wie Joseph aus Nigeria: 1.800 sind im Jahr 2009 eingereist, ein Einziger bekam Asyl. Alle andern sollen das Land verlassen. Weigern sie sich, werden sie von den Behörden gefesselt und gewaltsam abgeschoben. Nach Joseph Chiakwas tragischem Tod stoppte der Direktor des Bundesamts für Migration, Alard du Bois-Reymond, die Abschiebungen nach Nigeria. Als Folge setzen mehrere Kantone nigerianische Abschiebehäftlinge auf freien Fuss. In Basel freut sich der verurteilte Drogendealer Livinus M. auf seine unerwartete zweite Chance in der Schweiz. Auch die Beziehung zur nigerianischen Regierung belastet Joseph Chiakwas Tod schwer. Die Dokumentation „Der Asylchef und die Nigerianer“ beleuchtet die Abschiebemethoden der Schweiz. (23:10-00:00 • 3sat)

Theodor
Themen u. a.: Bleibt der Stadtumbau in Luckenwalde unvollendet? Brandenburgische Städte bangen um Förderung durch die Bundesregierung; Oberlinhaus macht Burghotel in Belzig zum Integrationsprojekt; Der gute Geist der Bücherstadt Wünsdorf – Gerhard Gollan aus Schleswig-Holstein ist Investor und Mäzen zugleich; Fontanes Besuch im Grünen Wald – „Theodor“-Tour nach Dreilinden. (04:50-05:15 • RBB Berlin, RBB Brandenburg)