Preisverleihung

93 neue Kommunen zu „Orten der Vielfalt“ ernannt

Dr. Hermann Kues, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend, zeichnete gestern im Rahmen einer feierlichen Auszeichnungsveranstaltung in Berlin 93 Städte, Gemeinden und Landkreise für ihr beispielhaftes Engagement im Kampf gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Gewalt als „Orte der Vielfalt“ aus. Im September 2008 waren bereits 66 Kommunen zu „Orten der Vielfalt“ ernannt worden. Sie alle erhielten ein Schild, das sie seither weithin sichtbar für Bürgerinnen, Bürger und Gäste als „Ort der Vielfalt“ ausweist.

„Wir zeichnen nicht nur Orte und Gemeinden aus sondern vor allem die Menschen, die sich engagieren. Sie sind Vorbilder im Denken und Handeln“, sagte der Parlamentarische Staatssekretär Dr. Hermann Kues anlässlich der Preisverleihung. „Nur gemeinsam können wir demokratische Werte vermitteln und so dafür sorgen, dass Vielfalt und Toleranz in Deutschland gelebt werden. Die bundesweite Initiative „Orte der Vielfalt“ gibt dazu das richtige Signal. Ich bin mir sicher, dass noch viele Städte, Kreise und Kommunen diesen lobenswerten Beispielen folgen. Ihr Engagement setzt ein deutliches Zeichen: Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit haben in Deutschland keine Chance!“, so Dr. Kues weiter.

Mit der Initiative „Orte der Vielfalt“ will die Bundesregierung möglichst viele Kommunen in Deutschland aktivieren, sich für Vielfalt, Toleranz und Demokratie vor Ort stark zu machen. In diesem Vorhaben wird die Bundesregierung von 24 Verbänden und Organisationen aus Zivilgesellschaft und Wirtschaft wie zum Beispiel der Arbeiterwohlfahrt, dem Deutschen Fußballbund, dem Deutschen Feuerwehrverband oder dem Deutschen Gewerkschaftsbund unterstützt.

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