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Migration und Integration in Deutschland

Er [ein Paß] kommt auch nicht auf so einfache Weise zustand wie ein Mensch. Ein Mensch kann überall zustandkommen, auf die leichtsinnigste Art und ohne gescheiten Grund, aber ein Paß niemals. Dafür wird er auch anerkannt, wenn er gut ist, während ein Mensch noch so gut sein kann und doch nicht anerkannt wird.

Bertolt Brecht, Flüchtlingsgespräche, 1940
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Beiträge zum Stichwort‘ Einwanderer’


Zeitung, Medien, Zeitschriften, Kiosk
Studie

Lokale Medien problematisieren, kriminalisieren und ethnisieren Einwanderer

24. August 2015 | Ein Kommentar

Einwanderer aus Süd-Ost-Europa sind in lokalen Medien das Problem. Die Einheimische hingegen häufig überforderten Helfer. Wie eine aktuelle Studie über die Berichterstattung in lokalen Medien über Einwanderer zeigt, fehlt von Ausgewogenheit jede Spur.

Euro © Alf Melin @ flickr.com (CC 2.0), bearb. MiG
Studie

Armutsrisiko von Migranten sinkt

18. Juni 2015 | Keine Kommentare

Migranten sind immer seltener von Armut betroffen. Das gilt allerdings nicht für neu Eingewanderte. Das Armutsrisiko ist bei ihnen mehr als doppelt so hoch. Wie aus einer aktuellen Studie hervorgeht, wächst die Kluft zwischen Arm und Reich in Deutschland.

Ulle Schauws, Schauws, Die Grünen, Grüne, Bundestag, Kulturpolitik
Gemeinsame deutsche Geschichten?

Erinnerungs-Interkultur in der Einwanderungsgesellschaft

1. Juni 2015 | Von Ulle Schauws | 4 Kommentare

Wie kann die Erinnerungskultur den Realitäten der Einwanderungsgesellschaft gerecht werden? Und wie können wir zu einer Auseinandersetzung mit der deutschen Kolonialgeschichte kommen? Von Ulle Schauws, kulturpolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag.

Spanien, Flagge, Fahne
Spanien

Einwanderer ohne Papiere dürfen wieder zum Arzt

1. April 2015 | Keine Kommentare

Spanien macht eine Reform aus dem Jahr 2012 teilweise wieder rückgängig und eröffnet Einwanderern ohne Papiere den Besuch eines Arztes. Damit sollen die Notaufnahmen von Krankenhäusern entlastet werden.

Computer, Arbeit, Schreibtisch, Maus, Tastatur, Hand
Experten

Potenziale von Migranten stärker für Arbeitsmarkt nutzen

15. März 2015 | Ein Kommentar

Im Hinblick auf den Fachkräftemangel fordert die parlamentarische Staatssekretärin im Bundesarbeitsministerium eine bessere Integration Einwanderern und Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt. Migrationsforscher wiederum kritisieren den Staat. Vor allem im öffentlichen Dienst seien Migranten unterrepräsentiert.

MiGAZIN Kolumnist Dr. Fritz Goergen © privat, bearb. MiG
Übrigens

Auch die deutschen Heimatvertriebenen waren anders

20. Februar 2015 | Von Fritz Goergen | Ein Kommentar

An die 14 Millionen Heimatvertriebenen nach 1945 erinnerte dieser Tage der Historiker Andreas Kossert: Sie waren alle Deutsche, aber für die weiter westlich wohnenden Deutschen waren sie Fremde. Als „Flüchtlingsschweine“ und „Polacken“ wurden sie beschimpft, als „Zigeuner“ und „Gesindel“.

Umgang mit hochqualifizierten Einwanderern

„Nein, eher können Sie als Putzfrau arbeiten, aber Ärztin geht nicht.“

9. Februar 2015 | 11 Kommentare

Während die Politik händeringend nach Lösungen für den Fachkräftemangel sucht, bleiben Potenziale von Einwanderern ungenutzt. Nicht selten aus rassistischen Gründen. Das belegt eine aktuelle Studie der Universität Duisburg-Essen.

Bildungsstudie

Schulen in Deutschland voller Hürden für Einwandererkinder

7. November 2014 | 6 Kommentare

Wen Einwandererkinder es in Deutschland schaffen, dann mit hoher Wahrscheinlichkeit durch glückliche Umstände im Umfeld. Die Schulen fördern sie jedenfalls nicht, ganz im Gegenteil. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Bildungsstudie.

Ohne Nachweis

„Ich kann ganz viele Sachen – aber ich weiß nicht, wie ich das nachweisen soll“

1. Oktober 2014 | Von Tabea Rueß | Keine Kommentare

Kennen Sie das? Sie haben viel gearbeitet und Erfahrungen gesammelt, können Ihre beruflichen Fähigkeiten aber nicht belegen? So geht es vielen Einwanderern. Das Forschungsprojekt „Diverse“ der Karlshochschule setzt genau an diesem Problem an.

No Go Area Bonn?

Der Ausbruch aus dem Teufelskreis

30. Mai 2014 | Von Lena von Seggern | 2 Kommentare

Integration kämpft oft mit einem Widerspruch: soziale Probleme müssen benannt werden. Werden sie aber benannt, besteht die Gefahr, dass Menschen mit Migrationshintergrund noch weiter ausgegrenzt werden. Der Grund ist die Angst vor gesellschaftlicher Komplexität.

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