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Migration und Integration in Deutschland

Noch sind wir geschockt, aber wir werden unsere Werte nicht aufgeben. Unsere Antwort lautet: mehr Demokratie, mehr Offenheit, mehr Menschlichkeit.

Norwegens Ministerpräsident Jens Stoltenberg, Trauergottesdienst nach dem Terroranschlag im norwegischen Oslo und Utoya, 2011

Alle Beiträge dieses Autors


Buch, Heimkehren, Yaa Gyasi, Sklaverei, Rassismus
Buchtipp zum Wochenende

In der Freiheit abgelegt

25. August 2017 | Keine Kommentare

Weder farbig noch drastisch – das neu erschienene Buch „Heimkehren“ schildert mit verknappter Epik die Deportationen versklavter Afrikaner nach Amerika. Von Jamal Tuschick

Theater, Maxim, Gorki, Berlin, Maxim Gorki Theater
Theater

Du-darfst-nicht-sagen-dass

11. November 2016 | Von Jamal Tuschick | Keine Kommentare

“Denial” – Yael Ronen inszeniert am Berliner Maxim Gorki Theater eine monothematische Illustrierte. „Mir geht es gut. Meiner Familie geht es gut. Der Welt geht es gut.“ Von Jamal Thushick

Denkmal, Berlin, Sinti, Roma, Sinti Roma, Nationalsozialismus
Seelischer Brand

Warum ist „Negerkuss“ verpönt und „Zigeunerschnitzel“ nicht?

9. August 2016 | Von Jamal Tuschick | Ein Kommentar

Die Künstlerin Dotschy Reinhardt macht sich als Vorsitzende des neugegründeten Landesrates der Roma und Sinti – Romnokher Berlin-Brandenburg – für ihre Minderheit stark. Von Jamal Tuschick

Tafel, Theater, Ballhaus Naunynstraße, Berlin
Theater

Tafel – ein Stück mit Migrationsgeschichte

11. März 2015 | Von Jamal Tuschick | Ein Kommentar

Reihaneh Youzbashi Dizaji inszeniert am Berliner Ballhaus Naunynstraße ihr eigenes Stück – „Tableau“, ein bitterböses Familienporträt dreier Frauengenerationen, das in genussvoller Absurdität auf den Schmerzgrenzen entlangbalanciert.

Rezension zum Wochenende

Unter Null im 21. Jahrhundert

23. Januar 2015 | Von Jamal Tuschick | Keine Kommentare

Eine Stadt, die alles bietet außer Heimat. Geld, das alles kaufen kann außer Hoffnung. Wo findest du Halt, wenn deine Welt zusammenbricht? – Jamal Tuschick hat das neue Buch von Shreyas Rajagopal gelesen. Sein Urteil: Ein sehr guter Roman.

Rezension zum Wochenende

Du nicht – Theodor Michael durfte kein Hitlerjunge sein

12. Dezember 2014 | Von Jamal Tuschick | 5 Kommentare

Während der Weimarer Republik fand man, „Farbige“ sollten den Deutschen keine Arbeitsplätze mehr wegnehmen. Bald konnten sie nur noch in den „Völkerschauen“ unterkommen, irgendwann nur noch als stumme Komparsen in den Kolonialfilmen – eine beeindruckende Biografie, rezensiert von Jamal Tuschick.

Theater

Colored women in a white world

1. Dezember 2014 | Von Jamal Tuschick | Keine Kommentare

Annabel Guérédrat eröffnete am Ballhaus Naunynstraße 2013 das Festival Black Lux – ein Heimatfest aus Schwarzen Perspektiven. Mit „Colored Woman in a White World“ spielt ein beeindruckendes Projekt dieser Reihe.

Lesung zum Wochenende

In den Gangs von Neukölln. Das Leben des Yehya E.

14. November 2014 | Von Jamal Tuschick | Keine Kommentare

Mitte der Neunziger endet eine Abschnittsverbindung im Leben des Buchautors Christian Stahl. Im Zug der Trennung wird ein Umzug fällig. Man macht ihm ein Angebot, das er nicht ausschlagen kann: Neukölln – aus einer Lesung:

Schau mich an

„Gazes that matter“ – ein stiller Bringer im Berliner Ballhaus Naunynstraße

13. November 2014 | Von Jamal Tuschick | Keine Kommentare

„Gazes that matter“ thematisiert mit drei Performern unterschiedlicher künstlerischer und persönlicher Herkunft den Blickwechsel zwischen Schwarzen, Weißen und People of Colour sowie zwischen Performern und Publikum – Jamal Tuschick hat sich das Stück angeschaut:

Rezension zum Wochenende

Everybody’s Gypsy: Popkultur zwischen Ausgrenzung und Respekt

24. Oktober 2014 | Von Jamal Tuschick | Keine Kommentare

Dotschy Reinhardt reist in „Everybody’s Gypsy“ durch die Jahrhunderte der Gypsy-Kultur, zwischen Musik, Alltag und falschen Klischees – eine Rezension von Jamal Tuschick.

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