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Wolfgang Schäuble, Rede zur Amtseinführung des Beuauftragten für Auslandsdeutsche, Februar 2006

Rassismus in grün

Warum die Grünen Cem Özdemir nicht gewählt haben

Die Grünen haben mit Cem Özdemir einen der beliebtesten Politiker der Republik gedemütigt. Die Masche hat Methode: nur solange der Migrant keine Ansprüche stellt, ist er geduldet. Von Christian Füller

Cem Özdemir, Die Grünen, Politik, Politiker, Anatolischer Schwabe
Cem Özdemir (Die Grünen) © oezdemir.de, bearb. MiG

VONChristian Füller

Christian Füller ist Journalist und Autor diverser Bücher. Er hat sich mit den Grünen immer wieder kritisch befasst, etwa in „Die Revolution missbraucht ihre Kinder“. Er schreibt für u.a. für FAZ, Welt am Sonntag, Spiegel Online und bloggt als pisaversteher. Mehr von ihm gibt es auf Twitter.

DATUM1. Oktober 2019

KOMMENTARE21

RESSORTLeitartikel, Meinung

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Die Grünen zerbrechen sich gerade den Kopf. Sind wir in den Spitzenpositionen zu weiß? Das fragt sich ausgerechnet jene Partei, die für Multikulturalismus steht wie keine zweite in der Republik. Die Frage ist aber berechtigt. Die Grünen sitzen bald in einem Dutzend Landesregierungen. In Umfragen fliegen sie in den demoskopischen Höhen einer Volkspartei. Aber im Ministerrang steht nur eine person of colour, wie man in der ethnosensiblen Sprache bei Bündnis 90/Die Grünen sagt. Es ist Tarek Al-Wazir, Hessens Vize-Ministerpräsident. Dann gibt es noch Muhterem Aras, Landtagspräsidentin in Stuttgart, und das war`s auch schon: der Rest der grünen Minister- und Spitzenämter wird von der weißen, gebildeten Mittelschicht besetzt.

Die Grünen hätten gerade die Chance gehabt, auf einen ihrer Topjobs einen echten Spitzenmann zu wählen, Cem Özdemir. Der Sohn türkischer Eltern lag einst vor Angela Merkel als beliebtester Politiker, ist ein brillanter Rhetoriker und einer der wenigen aus der grünen Bundestagsfraktion, die eine breitere Öffentlichkeit überhaupt kennt. Die Fraktion aber demütigte ihn. Der anatolische Schwabe Özdemir verlor bei der Wahl zum Fraktionsvorsitzenden deutlich mit 39 zu 27 Stimmen gegen den Bayern Toni Hofreiter, einen exzellenten Öko-Fachmann, den allerdings – freundlich gesagt – nördlich des Mains nicht jeder Bürger versteht.

Die taz kolportierte – anonym – aus dem linken Flügel der Grünen-Fraktion, was gegen Özdemir spricht. Es war ein ziemlich pauschaler Ablehnungsgrund: „Mit Cem geht es nicht.“ Könnte es sein, dass sich hinter dieser generellen Absage an den Türken Özdemir etwas verbirgt, was es bei den Grünen qua Selbstverständnis eigentlich nicht geben kann: schnöder Rassismus?

Cem Özdemir wurden auch politische Gründe für das Nein vorgehalten. Dem gelernten Erzieher wurde im Kern aber ein charakterliches Defizit zugeschrieben, dass es unmöglich mache, ihn zu wählen. Dieses Defizit umweht der Hautgout des unberechenbaren Wilden von jenseits des Bosporus. Er neige zu Alleingängen und sei als Parteichef schlecht mit seiner Co-Vorsitzenden Simone Peter umgesprungen, hieß es immer wieder vor dem Wahlgang in der Fraktion. Der Vorwurf kam erneut anonym und er wurde ohne Beispiel vorgetragen. Man durfte gar nicht erfahren, was der böse Cem gemacht haben soll. Quer durch die Presse repetiert, findet sich kein Beleg dafür, wie er Frau Peter geärgert hätte – abgesehen von der Anekdote, er habe einmal weiter geredet, als Simone Peter um Ruhe gebeten hatte. Wer das Binnenverhältnis der beiden kennt, der weiß allerdings, dass sie es war, die kaum eine Gelegenheit ausließ, ihrem Co eins auszuwischen.

Bei Özdemir äußert sich Diskriminierung zugleich in einer paradoxen Form, die man nicht sofort versteht. In einem Interview mit der Welt beklagte Fraktionschefin Katrin Göring-Eckhardt, dass „wir Grünen mehrheitlich eine weiße und arrivierte Partei sind. Es ist an der Zeit, dass wir zeigen: Wir sind vielfältig“. Klare Sache. Als sie gefragt wurde, ob Cem Özdemir dann nicht ein sehr geeigneter Kandidat sei, reagierte sie überraschend. „Nur damit keine Missverständnisse entstehen: Cem ist in Deutschland geboren, in Bad Urach“. Das heißt, Göring-Eckardt machte aus dem Migrantenkind kurzerhand einen Bio-Deutschen. Das Thema „Deutscher-oder-Migrant?“ ist schillernd. Für Özdemir scheint es immer zum Nachteil auszufallen. Mal wird „der Cem“ eingemeindet, mal wirft man ihm unter der Hand vor, dass er in den Sekundärtugenden zu deutsch sei. Es ist der geschickt verpackte Vorwurf der Überangepasstheit. „Özdemir hat sich eine akkurate, fast übertriebene Höflichkeit angewöhnt“, schrieb die taz pikiert. „Er gibt auch in größeren Runden jedem die Hand, begrüßt selbstverständlich stets die Frau zuerst.“

Özdemir wird häufig als Promi-Grüner bezeichnet. Das ist nur scheinbar eine Ehrbezeugung. Promis und Etablierte erregen bei Grünen seit jeher Argwohn. Bei Cem Özdemir ist daraus eine Art Generalverdacht geworden: er ist erfolgreich, eloquent und elegant gekleidet, ja, er hat sogar bessere Manieren als viele Grüne. Allein weil man ihm zutraut, Außenminister oder Ministerpräsident werden zu können, muss er dafür büßen. Er hat den Malus eines Ministers, ohne es zu sein.

Zu den Alleingängen des einsamen Wolfs, weiß ein anderer Grüner recht genau zu berichten, wie man so etwas wird. Er hat selber Migrationshintergrund und seinen Namen nicht in der Zeitung lesen will, weil das Thema zu heikel sei. „Als Migrant kommst du dir bei den Grünen wie in einem Sandkasten vor“, sagt er. „Du darfst bei den Weißen nicht mitspielen, du bekommst ihr Spielzeug einfach nicht. Du bist zwar in der Partei, aber du kommst nicht in ihre Kreise rein. Das erlebst du einmal, zweimal, dreimal – und dann spielst du halt alleine. Und gründest deine eigene Spielgruppe.“ Mit anderen Worten: Özdemir ist kein Einzelgänger, er wurde dazu gemacht. Alle, die Özdemir näher kennen, sagen zum Thema Alleingänge: Absoluter Unsinn. Er sei höflich und rücksichtsvoll. „Es ist Wahnsinn, ein Kaliber wie Cem nicht zu wählen“, sagt ein Mitarbeiter der Fraktion.

Özdemir ist übrigens keine Ausnahme. Die Masche, erfolgreiche Migranten abzusägen, hat bei den Bündnisgrünen Methode. 2017 wurde der grüne Bildungs- und Sportpolitiker Özcan Mutlu nach nur einer Legislaturperiode wieder aus dem Bundestag abberufen. War Mutlu ein no name, war er zu leise oder bedeutungslos? Im Gegenteil. Der Schnell- und Lautsprecher Mutlu war flugs zu einem bekannten Fachpolitiker geworden: Er half, die mögliche Schmiergeldaffäre beim DFB aufzudecken und reiste in die Türkei, um sich für Deniz Yüzel einzusetzen. Dennoch wechselten ihn Berlins Grüne durch einen bis heute völlig unbekannten Bezirkspolitiker aus Pankow aus. Als Mutlu beim Wahlparteitag gegen seinen weißen Mitbewerber im dritten Wahlgang endlich verloren hatte, johlten und feierten viele Grüne, als wären sie gerade Weltmeister geworden.

Özcan Mutlu vereinigt, anders als der stets wie ein Grandseigneur auftretende Özdemir, gleich zwei Nachteile für einen grünen Politiker: er ist Arbeiterkind und er ist – wie er es selbst ausdrückt – Kanake. Als der Geschlagene fragte, was er denn nur falsch gemacht habe, riet ihm ein Parteifreund: „Du hättest eine ruhige Kugel schieben sollen.“

Mutlu war der beste und engagierteste Bildungspolitiker der Bundestagsfraktion. Und flog wieder raus. Özdemir ist der eloquenteste Generalist der Fraktion, ihr geborener Chef. Und wird nicht gewählt. Das wahre Motto der grünen Multikultipartei geht in Wahrheit so: Als Migrant kannst Du gerne bei uns mitmachen – solange Du nicht besser bist als wir.

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21 Kommentare
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  1. Otto Henning sagt:

    Was ist Ramona Pop nach Ihrer Definition? Das interessiert mich wirklich. Geboren in Rumänien ist die Berliner Wirtschaftssenatorin für die einen eine knoblauchessende Migrantin, für die anderen eine „Weiße“. Und das mit dem Knoblauch habe ich hierher: https://www.welt.de/wirtschaft/article180130154/Ramona-Pop-Berlins-Wirtschaftssenatorin-spricht-ueber-ihre-Herkunft-Ferienwohnungen-und-die-Digitalwirtschaft.html

  2. Jacky sagt:

    Ich sehe den einzigen Grund darin das er ein Mann ist – Hofreiter ist ja eher ein Bayer.. oder zählt sowas auch?
    Natürlich kann man auch einfach einen beliebigen Grund suchen (Migrationshintegrund, Bildunsgrad, Haarfarbe..) Ach wie einfach es ist sich „diskriminiert“ zu fühlen.

  3. Elfriede Reichert sagt:

    Dass im Artikel die Bezeichnung „Weiß“ verwendet wird, finde ich stark. So ist es eben: Wir Weißen vergessen, dass wir weiß sind. Nur die „anderen“ werden mit den Begriffen „Migrationshintergrund“, „dunkle Hautfarbe“ und wie auch immer gekennzeichnet. Und sie werden erst durch diese Begriffe zu den „Anderen“ gemacht.
    In dem Moment, wenn nicht nur von schwarzen Deutschen sondern auch von den weißen Deutschen gesprochen oder geschrieben wird, dann genau wird es uns bewußt, dass da etwas „komisch“ ist – zum meine Mitkommenatorin zu zitieren.

  4. Gerrit Alino sagt:

    Hallo!
    Ich bin nicht wenig erstaunt über diesen reißerischen Artikel auf migazin.de.
    Glaubt denn hier aus der Redaktion irgendjemand wirklich, dass das der Wahrheit entspricht?
    „Das wahre Motto der grünen Multikultipartei geht in Wahrheit so: Als Migrant kannst Du gerne bei uns mitmachen – solange Du nicht besser bist als wir.“

    „Rassismus in grün“ ist das ihr ernst? Wollen Sie wirklich diese wertvolle Plattform für so eine Verleumdung hergeben?

    Als Mitglied mit Migrationshintergrund von B90/Die Grünen nehme ich mir heraus, diesen Artikel ins seiner Gesamtheit abzulehnen. Was Christian Füller hier betreibt entbehrt sich jeglicher Moral.

    Natürlich handelt es sich hier um einen subjektiven Artikel, aber es ist letztlich Ihre Entscheidung, ob Sie ein solch verzerrtes Meinungsbild mit Ihren selbsterklärten Zielen in Verbindung bringen möchten.

    Ihr Magazin ist essentiell für eine deutsche Aufnahmegesellschaft und daher bitte ich Sie, dass Sie sich mehr Gedanken darüber machen, wen und was Sie hier veröffentlichen.

    MfG
    Gerrit Alino

  5. Almando Muzsurat sagt:

    Andere Wahrheiten und Fakten zur Person Cem Özdemir: Er ist ein „Balkongärtner“, wird von in Deutschland lebenden Türken als „Haustürke“ bezeichnet (welcher als Steigbügelhalter der Deutschen fungiert und gegen die Türkei agiert, wobei sich der Derutsche nicht die Hände schmutzig macht…der Haustürke wird dasnn von den Deutschen mit Lob, Anerkennung und Respekt sowie einer Bühne belohnt und darf dann auch „dazugehören“), Özdemir hat in vielen Veranstaltungen die der Terrororganisation PKK nahestehende HDP unterstützt , am 03.10.2015 in Ludigsburg vor PKK-Symbolen und PKK-Konterfei im Rahmen einer HDP-Veranstaltung eine Rede gehalten und als Influencer fungierend gefordert, das „Deutsch-Türken“ die HDP wählen sollten, aufgrund der Flgmeilen Affaire und des Kredit-Skandals ist er nicht gerade der unbefleckste, Özdemir war der Initiator der sogenannten „Armenier Resolution“ des Bundestages wobei der Bundestag doch vorher lieber in eigener deutscher Sache vorerst hätte eine „Herero-Nama-Resolution“ verabschieden sollen um den deutschen Völkermord mit über 100.000 ermordeten Herero und Nama im damaligen Deutsch-Südwest zu gedenken und anzuerkennen. Fakt ist auch, dass Özdemir sich stets als Schwabe, weil im Schwabenland geboren sieht und die Bezeichnung…“Jenseits des Bosporuis“…daher absolut falsch ist. Nach der „Ausmusterung“ Özdemirs haben die Grünen von 10% auf über 20% zugelegt und aus Sicht der Grünen daher alles was die Person Özdemir betrifft richtig gemacht. Richtig ist aber auch, dass nahezu alle deutschen Parteien sehr viele ihrer Politiker mit Migrationshintergrund in die 2. bis 3. Reihe zurückgestellt haben um keine weiteren Wähler an die AfD zu verlieren.

  6. Ochljuff sagt:

    Könnte es vielleicht auch etwas damit zu tun haben, dass Özdemir viel konservativer ist, als Hofreiter? Könnte es vlt. sein, dass neben den Realo-Spitzenpersonen in der Partei nicht ein noch konservativerer Politiker zusätzlich in die Fraktionsspitze gewählt werden sollte? Könnte es vlt. sein, dass für viele Bundestagsabgeordnete der Inhalt vlt. Dich wichtig ist, nicht vor allem die beste kamerakompatible Performance? Könnte es vlt. sein, dass auch die konservative Politik aus dem grünen Baden-Württemberg nicht viel mit dem Rest der Grünen zu tun hat, und Özdemir als stolzer Schwabe diese Politik auf Bundesebene verkörpert? Und sich auch nicht von der diskriminierenden Politik ebendieser Grünen im Südwesten abgrenzt (Beispiele wie Abschiebepolitik und Studiengebühren gegen Ausländer können dort ja nicht der CDU untergeschoben werden, sondern sind urgrüne Politik)?

    Dieser Artikel erscheint wirklich schwach. Dass Personen mit Migrationshintergrund wegen ihrer Inhalte nicht gewählt werden, sollte diesen Personen auch im Negativ zugestanden werden. Dass Özdemir besser sei als Hofmeister, begrüßt zwar die CSU und regt sich über die Nichtwahl auf, verwundert aber weniger, wenn mensch auch andere Landesverbände der Grünen als in Baden-Württemberg erleben durfte. Kann der Autor aber offensichtlich nicht verstehen, hier wird eindimensional nur auf Herkunft geguckt, oder / und die konservative Politik mancher Grüne per se als „besser“ dargestellt, was Grüne ja auch erkennen müssten. Eine sehr beschränkte Sichtweise, geradezu peinlich.

  7. Josef sagt:

    „Er hat den Malus eines Ministers, ohne es zu sein.“

    Großartig geschrieben. Aufschlussreicher, wenn auch nachdenklich machender Text. Wenn es _selbst_ bei den Grünen wahrscheinlich strukturellen Rassismus gibt, dann haben wir als Gesellschaft noch einen sehr, sehr weiten Weg vor uns.

  8. Michael Ritter sagt:

    Ich würde die Grünen nie wählen, niemals. Aber ich hätte es gern gesehen, wenn diese fit wären für eine Koalition mit der CDU, deren strammer Wähler ich bin. Özdemir verkörpert in meinen Augen einen sehr achtbaren Realpolitiker, mit seinen Ecken und Kanten. Er bewies oftmals Augenmaß, als viele seiner Parteikollegen das vermissen ließen. Dieses Migranten hin und her habe ich persönlich satt. Unsere Gesellschaft ist bunt, aber das spiegelt sich in keiner Partei wider. bei den Parteimitgliedern mit ausländischen Wurzeln dominieren türkische Namen. Das ist mir persönlich so lange egal, wie diese Menschen sich für die Belange aller Bevölkerungsgruppen einsetzen. Bei Özdemir habe ich den Eindruck, dass er die gesamte Bevölkerung im Blick hat, wie übrigens Kretschmann auch. Nur wenn man sich nicht scheut, Probleme klar zu benennen, bringt ds die Gesellschaft vorwärts. Den tiefen Riss kittet man nicht durch ideologisch gefärbte Reden. Özdemir zieht Aufmerksamkeit auf sich, er ist ein Redner, dem man gern zuhört und der eher nicht in einer Seifenblase sitzt. Die Grünen haben eine Chance verpasst. Ein „weiter so“ wird denen schaden. Das ganze Geplänkel hat jedoch gezeigt, dass bei den Grünen alles andere als innerer Frieden herrscht. Allen sei empfohlen, dieses Migranten-Laberrhabarber bleiben zu lassen. Bei Özdemir ist mir persönlich wurscht, wie andere ihn einordnen. Ich halte ihn einfach für einen fähigen Mann. Und es scheint, manche fühlen sich unwohl damit.

  9. Peter Enders sagt:

    Stimme Parker030 zu.
    War dabei, als sich Herr Özdemir dem FDP-nahen Bundesverband der Mittelständischen Wirtschaft angebiedert, Bündnis 90/Die Grünenn als FDP auf Rädern vorgestellt hat. Das wollen viele Grüne nicht mehr, weil sie jeden Tag von FDP-Spitzenpolitikern gesagt bekommen, dass die FDP gegen wirksamen Klimaschutz ist. Die ggw. Zustimmung in der Wählerschaft ist Zustimmung gegen CDU/CSU und FDP, nicht für diese Parteien.

  10. Peter Enders sagt:

    PS: Stimme auch Gerrit Alino grundsätzlich zu.
    Zu Almando Muzsurat: Wenn die Türken die Kurden besser behandeln würden, gäbe es weniger Probleme mit ihnen, vgl. die Sorben. Weshalb haben die Dänen, Juden, Singapurer, Ost-Pakistaner, Südsudaner, Kossovaren, … Anrecht auf einen eigenen Staat, die Basken, Tibeter, Katalonier, Kurden, … aber nicht?


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