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Migration und Integration in Deutschland

Wenn wir Millionen von Menschen die doppelte Staatsbürgerschaft geben, die sie weitervererben, werden wir eine dauerhafte türkische Minderheit in Deutschland haben. Das bedeutet eine langfristige Veränderung der Identität der deutschen Gesellschaft. Ich bin dagegen.

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU), Münchner Merkur, 6.11.2013
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Christliche Identität? Wovon reden wir eigentlich?

Was ist christliche Identität? Barmherzigkeit, Nächstenliebe und Unterstützung für die Armen? Oder ist christliche Identität lediglich Kirche, Kreuz und Sonntag? Oder – seien wir ehrlich – ist sie doch nur eine Abgrenzung vom Islam?

Francesca Polistina, Francesca, Polistina, Kolumne, MiGAZIN, Italien
Francesca Polistina © privat, bearb. MiG

VONFrancesca Polistina

Francesca Polistina, geboren 1986, kommt aus Italien und wohnt seit einigen Jahren in Deutschland. Sie schreibt über Politik, Gesellschaft und Kultur für diverse Medien. Die Autorin unterstützt den gemeinnützigen Verein "Journalisten helfen Journalisten" (JhJ), zur Unterstützung von Journalisten und ihren Familien in Kriegs- und Krisengebieten. Mehr über sie gibt es auf Twitter.

DATUM27. September 2019

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RESSORTAktuell, Meinung

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Es läuft häufig so: Das Gespräch, in den Politshows oder unter Freunden, landet irgendwann bei schwierigen Themen, egal ob es um den EU-Beitritt der Türkei, den Bau von Moscheen oder die Migration allgemein geht. Man diskutiert heftig, schließlich handelt es sich um aktuelle Fragen, die uns alle betreffen und auch spalten.

Und dann plötzlich fällt sie, die berühmteste Floskel des Identitätsdiskurses, die von rechts bis links verwendet wird: „Europa hat eine christliche Identität“, die es zu verteidigen gelte. Der erste Teil stimmt: das Christentum hat die Geschichte Europas geprägt wie keine andere Religion, die Grenzen Europas entsprechen mehr oder weniger dem Raum des lateinischen Christentums. Und trotzdem ist nicht klar, was mit christlicher Identität genau gemeint ist. Und vor allem, welche Bedeutung diese für die Zukunft Europas haben soll.

Reden wir von christlicher Identität, denken wir meistens an eine homogene, harmonische christliche Welt. Eine, die es nicht mehr gibt: spätestens ab der Reformation, die in den katholischen Ländern wie Italien immer noch misstrauisch gesehen wird, entstanden zwei unterschiedliche Traditionen, die dann auch getrennte Wege gingen – einerseits die Katholiken, andererseits die Protestanten. Diese zwei unterschiedlichen Wege des Christentums sind noch heute zu sehen: nicht nur in der Doktrin (Beispiel Zölibat), sondern auch im Alltagsleben (Beispiel unterschiedliches Sparverhalten der Familien). Sind also die christlichen Wurzel eher katholisch oder eher protestantisch? Oder vielleicht anglikanisch oder orthodox? Wenn man über die christliche Identität Europas in zukünftiger Perspektive redet, ist die Frage gar nicht so irrelevant – aber wahrscheinlich zu dogmatisch, um überhaupt weit und breit diskutiert zu werden.

Was hingegen auf das Publikum wirkt ist die Debatte um die christlichen Werte Europas. Vor allem nach dem 11. September hat man mit diesem Thema etliche Zeitungsseiten gefüllt: Christlich seien Werte wie die Nächstenliebe, die Menschenwürde, die Unterstützung für die Armen und sogar die Feindesliebe. Wenn man für einen Augenblick die tausendjährige koloniale Geschichte der Kirche nicht berücksichtigt, dann erscheint die gesamte Botschaft, die von ihrem Wesen her universal sei, zum Teil sogar progressiv (die mangelnde Gleichstellung der Geschlechter, man versteht sich, gehört nicht dazu). In der Praxis aber werden eben diese Werte vor allem dort geltend gemacht, wenn es um die Ausgrenzung anderer geht: Nicht bei Fragen wie die Kinderrechte oder die Armut in unseren Städten appelliert man an die christliche Identität unseres Kontinents, sondern ausschließlich, wenn es um den Islam geht. Der Islam hat es geschafft, die größte Obsession der Populisten aller Farben zu werden – doch ist er tatsächlich so gefährlich für das Christentum?

Der französischer Politikwissenschaftler Olivier Roy behauptet in seinem Buch Is Europe Christian?, dass das wahre Problem für das Christentum nicht der Islam, sondern eher die Säkularisierung und selbst der Populismus seien. Die Säkularisierung, weil sie einen immer stärkeren Ausschluss der Religion aus dem öffentlichen und politischen Raum impliziert, wie mittlerweile in politischen Kreisen (fast) überall akzeptiert wird. Der Populismus hingegen, weil er zur Folklorisierung der Religion führt. Für viele Populisten ist die christliche Identität nicht ein Glaube (viele Populisten praktizieren nicht), und schon gar nicht ein Wertesystem (die Verweigerung des Fremden hat mit den christlichen Werten nichts zu tun), sondern eher eine Reihe von traditionellen Symbolen wie das Kreuz, der Kirchturm und die Weihnachtskrippe, die aber von ihrer religiösen Bedeutung entleert werden.

Als Horst Seehofer sagte, der Islam gehöre nicht zu Deutschland, argumentiert er so: „Deutschland ist durch das Christentum geprägt. Dazu gehören der freie Sonntag, kirchliche Feiertage und Rituale wie Ostern, Pfingsten und Weihnachten“. Nicht universale Werte, also, nicht die christliche Barmherzigkeit, sondern Rituale, die heutzutage komplett säkularisiert sind. Oder glaubt Seehofer, dass die Deutschen den freien Sonntag als Tag des Herrn feiern, und nicht etwa als Ruhetag von der Arbeit? Dass sie in Pfingsten etwas sehen, was nicht ein langes Wochenende in den Bergen oder am Meer ist?

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder ist in dieser Hinsicht noch offensichtlicher. Zum sogenannten Kreuzerlass befragt, argumentierte er, das Kreuz sei „nicht ein Zeichen einer Religion“, sondern ein „Bekenntnis zur Identität“ und zur „kulturellen Prägung“ Bayerns. Nicht überraschend wurde Söders Aussage von Kirchenkreisen, in ersten Linien vom Kardinal Reinhard Marx, stark kritisiert: Was ist schon religiöser als das Kreuz?

So scheint die Rehabilitierung der christlichen Identität Europas, wie sie im politischen Diskurs von den Konservativen vorangetrieben wird, zwischen Folklore und Instrumentalisierung zu schwanken. Denn hier geht es gar nicht um christliche Werte an sich, oder um den Kampf gegen die Säkularisierung als großer Feind der Kirche, sondern lediglich um den Ausschluss des Islams. So wird die christliche Identität zu einer Anti-Identität: Ob das gut ist für die Zukunft dieser christlichen Wurzeln?

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6 Kommentare
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  1. Peter Enders sagt:

    Ich finde es gut, dass Frau Polestina dieses Thema aufgreift. Wenn sie dabei zwischen dem ehrlichen Glauben von Menschen und dem Machtwillen von Amtskirchen, Islamverbaenden u. a. religioesen Organisationen unterscheiden wuerde, koennte sie Etliches viel einfacher erlaeutern. (Dieser grundsaetzliche Widerspruch beginnt mit dem Wechsel von der Verfolgung der fruehen Christen zur Anerkennung des Christentums. Am deutlichsten tritt er mit den Medicis zu Tage. – Das aendert nichts daran, dass die Bibel ungemein viele Weisheiten enthaelt.)
    Z. B. schreibt sie, „viele Populisten praktizieren nicht“. Der Ministerpraesident Baden-Wuerttembergs gilt als „bekennender Katholik“. In seinem Bundesland werden massenhaft Lehrer immer wieder jedes Jahr fuer nur 10 Monate eingestellt. Infolgedessen zahlen sie zwar immer wieder in die Arbeitslosenversicherung ein, erhalten in den Zwangspausen aber niemals Arbeitslosengeld, weil hierfuer mindestens 12 Monate lang ununterbrochen eingezahlt werden muss. Er ist offensichtlich kein „praktizierender Christ“, sondern ein „nicht praktizierender Populist“, wie auch sein Verhalten im Dieselskandal offenbart.
    Noch ein Beispiel (fuer diejenigen, die Russland zu Europa zaehlen): Putin foerdert die russisch-orthodoxe Kirche. Ist er ploetzlich Christ geworden??

  2. Th. Hieber sagt:

    Vielen Dank Frau Polestina für Ihren Artikel über die Christliche Identität und wie sie Deutschland und Europa geprägt hat. Um diese Frage zu beantworten hilft es meiner Meinung nach nicht über die unterschiedlichen Strömungen Christlicher Traditionen zu reden wie Sie es versuchen in ihrem Artikel („Sind also die christlichen Wurzel eher katholisch oder eher protestantisch? Oder vielleicht anglikanisch oder orthodox? „)
    Die Antwort liegt nicht in den unterschiedlichen Traditionen sondern in einem Buch das Deutschland, Europa und die Welt geprägt und verändert hat- Der Bibel.
    Der indische Philosoph, Autor und internationaler Vortragsredner erzählt in seinem Buch: ‚Das Buch der Mitte: Wie wir wurden, was wir sind: Die Bibel als Herzstück der westlichen Kultur‘ eindrucksvoll davon welchen erstaunlichen Einfluss die Bibel auf die Prägung und Entwicklung der modernen westlichen Welt und Kultur hatte.

    In der Buchvorstellung heißt es: “ die Reformation ist lange her, und längst haben andere Kräfte ihren Alleinstellungsanspruch in den Ring geworfen. Dieser Verlust der Mitte ist heute mit Händen zu greifen. Vishal Mangalwadi hat genau das großartig dokumentiert. Vor allem aber konzentriert er sich auf die Epochen der Gravitationskraft der Bibel, die über Jahrhunderte hinweg immer wieder Menschen inspirierte und Kultur erschuf. Ob Menschenrechte, technologischer Fortschritt, Musik, Architektur oder Demokratie-Entwicklung: Immer stand die kulturprägende Kraft der Bibel jenen Menschen zur Seite, die die Welt mit neuen Innovationen beschenkten. „Das Buch der Mitte“ ist das seltene und glückliche Zusammenkommen von lebendiger Erzählung, nüchterner Beweisführung und überraschenden Einsichten, die uns den Schatz der Bibel wieder vor Augen führen und zerrissene Landkarten wieder zusammensetzen.“

    In den letzten Jahren war Vishal Mangalwadi öfter in Deutschland und so kann man seine Gedanken, die er in diesem Buch ausführlicher entfaltet, in etwas mehr als einer Stunde auf YouTube sich anhören.
    https://www.youtube.com/watch?v=8tFLv8Va1w8

    Gedanken und Zusammenhänge die man selten so hört.

  3. M. Elmas sagt:

    Ich finde es gut, dass meine beiden Vorkommentatoren sich für die Bibel und den „eigentlichen“ Christentum bekennen, aber die Überschrift des Artikels heißt: „Christliche Identität? Wovon reden wir eigentlich?“.
    Ich denke, es ist gemeint, wie schon im Artikel erwähnt, wenn dieser Satz fällt: „Wir müssen doch unsere christlichen Werte schützen!“, dass man sich quasi gegen den Islam ausspricht.

    Und ich denke, dass sie mit diesem Artikel versucht dem Christentum zu dienen, denn die Differenzierung durch die erwähnte These des französischen Autors, versucht sie ja das eigentliche Problem klarzumachen, um so bei den Lesern ein differenzierteres Bewusstsein zu erwecken.

  4. Gerrit sagt:

    Ein schwieriges Thema … eigentlich aber ganz einfach.

    Christentum ist nicht immer gleichbedeutend mit Kirche. Im Namen der Kirche auf Grund von Fehlinterpretationen der Bibel oder extremen Denken wurden im Lauf der Geschichte viele, oftmals schlimme, Ungerechtigkeiten begangen. Denken wir nur an die Hexenverfolgung, Kreuzzüge oder den „Kirchenkampf“ in der NS-Zeit uvm.

    All das hatte aber m.E. wenig mit Christentum zu tun, denn dann hätte das nicht passieren dürfen. Meistens haben Fanatiker Dinge aus der Bibel heraus interpretiert zu eigenem Vorteil bzw. um eigene Meinungen zu begründen … und andere Menschen zu blenden. Ich habe nirgendwo in der Bibel eine Stelle gefunden, die sagt, daß man Frauen als Hexen verbrennen soll.

    Wenn Politiker*Innen gerade in der Flüchtlingsfrage (und anderen natürlich auch) das Argument „Christentum“ bringen, ist es nur ein Zeichen ihrer eigenen Hilflosigkeit und der Versuch andere Religionen als zweitrangig, evtl. sogar gefährlich zu bezeichnen. Aber wir Christen sind keine elitäre Gesellschaft.

    Ganz einfach: Würden diese Politiker*Innen das Christentum wirklich so „ernst“ nehmen, würde es deutlich weniger Tote im Mittelmeer geben. Es würde keine Kinder- oder Altersarmut geben etc. etc. Die Welt wäre einfach „besser“!

    Ich kann allen nur empfehlen, daß sie einmal die Bibel zur Hand nehmen und Mat. 5.1-7.29 lesen, die sogenannte Bergpredigt. Würden wir, die Menschen, uns danach richten, wären die meisten Gesetzbücher dieser Welt überflüssig und es würde deutlich weniger Elend und Unrecht geben.

    Ich habe den Koran zwar nicht kpl. gelesen, aber ich kann mir nicht vorstellen, daß da irgendwo geschrieben steht, daß man sich einen Sprengstoffgürtel um den Bauch schnallen soll und Menschen tötet.

    Gott hat uns einen freien Willen gegeben. Wir sollen selbst unterscheiden zwischen „gut und böse“. Leider werden das Christentum und andere Religionen zu oft mißbraucht … so wie man es gerade „braucht“!!!

  5. Peter Enders sagt:

    Ich schätze die Bibel mit ihren zahlreichen weisen Beschreibungen der Stärken und Schwächen des Menschen sehr. Luthers Übersetzung halte ich für ein literarisches Meisterwerk – spätere Übersetzungen knicken oft vor der Abschleifung (Helmholtz 1862) und Verflachung (Internet, Denglisierung) der Sprache ein, anstatt ihr entgegenzuwirken. —
    Die Bibel wurde und wird genauso ge- und missbraucht wie Koran, Tora u.ä. Werke.
    Die Bibel wurde und wird genauso zum eigenen Nutzen ausgelegt wie Koran, Tora u.ä. Werke.
    „Die Bibel als Herzstück der westlichen Kultur“: Inquisition? Hexenverbrennung? Religionskriege? Kolonialismus? Aufklärung? Manchester-Kapitalismus? Faschismus? Weltkriege?
    „Dieser Verlust der Mitte ist heute mit Händen zu greifen.“ Seit wann ist Protestantismus „Mitte“? Luthers Obrigkeitshörigkeit („Ora et labora!“) widerspricht eklatant unserem Grundgesetz.
    „Gravitationskraft der Bibel“: als Physiker empfehle ich, bei „Anziehungskraft“ zu bleiben. Schmücken Sie sich nicht mit Begriffen, die Ihnen nicht zustehen!
    Wo, bitte, gibt es in der Bibel „nüchterne Beweisführung“??
    Gern können Sie mir über peter.enders@gmail.com direkt antworten 🙂

  6. A.F:B. sagt:

    Ein guter Artikel, der sagt, was einmal gesagt werden muß!
    Als in Bayern von einer bayerischen Mutter geborener Nichtbayer würde ich auf die Frage nach Symbolen der bayerischen Identität am letzten an ein Kreuz denken. Da kämen an erster Stelle wohl ein Bild von König Ludwig II oder einem seiner Schlösser, ein Bierseidel vom Hofbräuhaus, ein Schuhplattler und Weißwürste. Diese Dinge sind weitaus eher ein „Bekenntnis zur Identität“ und zur „kulturellen Prägung“ Bayerns als ein Kreuz, und was für ein Kreuz soll es denn sein: ein katholisches, ein evangelisches oder ein ökumenisches? Vor alledem Identität stiftend ist jedoch die Sprache. Da müßte also in Schulen, Ämtern und Gerichten Boarisch gesprochen werden anstatt Hochdeutsch!
    Es mag zwar sein, daß das Christentum hat die Geschichte Europas geprägt wie keine andere Religion, aber bereits der preußische „Soldatenkönig“ hatte auch muslimische Soldaten türkischer und tatarischer Herkunft, denen er einen Gebetsraum zur Verfügung stellte, und man sollte nicht nur in die Vergangenheit blicken, sondern auch in die Zukunft, die andeutet, daß die Zeit für andere Prägungen Europas als nur durch das Christentum gekommen ist. Auch die muslimische Mitwirkung bei der Prägung der Geschichte in Teilen Südeuropas wird gern übersehen!
    Nachdem man im Grundgesetz das Recht auf freie Wahl und freie und ungestörte Ausübung der Religion festgeschrieben hat, muß man auch die Konsequenzen daraus ziehen und es zulassen, daß die Angehörigen einer anderen als der christlichen Religion oder Religionslose zur Prägung der weiteren Geschichte Europas beitragen. Kardinal Reinhard Marx scheint – anderen seiner Äußerungen zu entnehmen – erkannt zu haben, daß (wirkliche) Christen und Muslime in demselben Boot sitzen, das gegen den Strom von Säkularisation und Atheismus steuert.



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