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Wolfgang Schäuble, Rede zur Amtseinführung des Beuauftragten für Auslandsdeutsche, Februar 2006
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Neue Zahlen

Zahl der Asylanträge sinkt 2018 auf knapp 186.000

Die Zahl der Asylanträge ist auch im vergangenen Jahr deutlich gesunken. Der zuständige Staatssekretär im Bundesinnenministerium geht von einer Trendwende aus.

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Statistik © von dkpto auf flickr.com (CC 2.0), bearb. MiG

Die Zahl der Asylanträge in Deutschland ist 2018 weiter zurückgegangen. Nach Angaben des Bundesinnenministeriums vom Sonntag wurden im vergangenen Jahr insgesamt 185.853 Asylanträge gestellt. Das sind 16,5 Prozent weniger als im Vorjahr. Im Jahr 2017 waren es 222.683 Anträge. Eine Sprecherin des Ministeriums sagte dem „Evangelischen Pressedienst“, 2018 seien 161.931 Erstanträge auf Asyl gestellt worden – und 23.922 Folgeanträge.

Der für Migration und Rückführung zuständige Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Helmut Teichmann, geht von einer Trendwende aus. „Wir sehen seit dem Höhepunkt der Flüchtlingslage im Herbst 2015 einen kontinuierlichen Rückgang des Zugangsgeschehens nach Deutschland“, sagte er dem Bouelavardblatt „Bild am Sonntag“. Ursächlich dafür sei auch der „Masterplan Migration“. 2015 waren rund 890.000 Flüchtlinge gekommen.

Die Zahl der Erstanträge auf Asyl 2018 liegt damit unter der im Koalitionsvertrag von Union und SPD vereinbarten Obergrenze von jährlich 180.000 bis 220.000 Flüchtlingen. In diesem Korridor werden auch Aufnahmen aus humanitären Gründen und über Resettlement-Programme mitgezählt, sowie Menschen, die durch Familiennachzug nach Deutschland kommen. Bis Ende 2018 wurden nach Ministeriums 3.260 Anträge auf Familiennachzug bewilligt und 2.612 Visa dafür erteilt. (epd/mig)

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