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Syrer bei Messerangriff in Rostock schwer verletzt

Nach einem mutmaßlich ausländerfeindlichen Messerangriff auf einen 21 Jahre alten Syrer in Rostock ermittelt der Staatsschutz. Der Syrer sei in der Nacht zum Mittwoch schwer verletzt worden und befinde sich in ärztlicher Behandlung, teilte die Polizei mit. Lebensgefahr bestehe nicht. Die beiden Täter sollen zuvor ausländerfeindliche Parolen gerufen haben. Nach zwei Verdächtigen wird gefahndet. Sie sollen zwischen 35 und 40 Jahre sowie zwischen 22 und 28 Jahre alt sein.

Info: Zeugen, die Hinweise zu den Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich telefonisch beim Kriminaldauerdienst Rostock unter der Telefonnummer 0381/4916-1616, bei der Internetwache „www.polizei.mvnet.de“ oder jeder weiteren Polizeidienststelle zu melden.

Nach Polizeiangaben sollen drei Syrer gegen Mitternacht im S-Bahn-Tunnel zwischen Groß-Klein und Lütten-Klein auf zwei Männer mit Hunden und eine Frau gestoßen sein. Sie hätten ausländerfeindliche Parolen gegen die drei syrischen Männer skandiert. Als der 21-jährige Syrer einen der Männer zur Rede stellen wollte, habe dieser auf ihn eingeschlagen und mit einem Messer auf ihn eingestochen. Dabei habe er das Opfer im Brustkorb- und Lungenbereich verletzt.

Auch der zweite Mann soll dem Geschädigten ins Gesicht geschlagen haben. Außerdem habe er versucht, seinen Hund auf den Syrer zu hetzen. Die zwei Männer und ihre weibliche Begleitung flüchteten. (epd/mig)