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Wenn Ausländer […] von der einheimischen Bevölkerung als Konkurrenten um Arbeitsplätze […] und als Bedrohung der Sicherheit […] wahrgenommen werden, dann erhöht die vermehrte Sichtbarkeit der Migranten dieses Gefühl […]

Forschungsverbund „Probleme der Ausländerbeschäftigung“ / 1979, 1979

Gezielte Themensetzung

Rechte versuchten Bundestagswahlkampf zu manipulieren

Rechtsextremisten haben Medienberichten zufolge versucht, die Bundestagswahl zu manipulieren. Durch organisierte und gezielte Aktionen sollen sie Themen und Begriffe gesetzt haben, um politische Gegner einzuschüchtern und ihre Reichweite zu erhöhen.

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DATUM22. Februar 2018

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RESSORTAktuell, Panorama

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Rechtsextremisten haben laut WDR, NDR und „Süddeutscher Zeitung“ während des Bundestagswahlkampfs versucht, politische Diskussionen im Internet zu manipulieren. „Ihr Ziel war es, die aus ihrer Sicht ’schweigende Mehrheit‘ davon zu überzeugen, wählen zu gehen und ihr Kreuz bei der AfD zu machen“, berichtete die „Süddeutsche Zeitung“. Der Zeitung zufolge organisierten sich auf der rechten Plattform „Reconquista Germanica“ („Rückeroberung Deutschlands“) zeitweise bis zu 5.000 Nutzer, um gezielt Themen und Begriffe zu setzen und politische Gegner einzuschüchtern.

Demnach habe es über Wochen immer wieder abgesprochene Aktionen auf Plattformen wie Twitter, Facebook und Youtube gegeben, um tägliche Attacken auf Wahlkampfvideos der Grünen, der Linkspartei, der SPD und der CDU zu organisieren, heißt es in dem Bericht. Autoren, Politiker und andere Youtuber seien beschimpft und gedemütigt worden.

Gezielte Aktionen erhöhten Reichweite

So schafften es die Aktivisten zum Beispiel, die Hashtags #verräterduell und #nichtmeinekanzlerin während des TV-Duells zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihrem Herausforderer Martin Schulz (SPD) zu etablieren. Damit hätten die Aktivisten erreicht, dass die Begriffe bei Twitter erfolgreich waren und mehr Nutzer erreichten.

Zudem hätte die Gruppe bisweilen offenbar Verstärkung erhalten durch russische Bots. Ob diese Aktionen Einfluss gehabt haben auf das Ergebnis der Bundestagswahl lasse sich nicht nachweisen, heißt es in dem Bericht. (epd/mig)

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