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Migration und Integration in Deutschland

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Michael Walzer, Sphären der Gerechtigkeit, 2006

Bundespräsident Steinmeier

Ramadan ein selbstverständlichen Teil unseres gemeinsamen Lebens

„Es ist schön, zu sehen, dass der Ramadan in Deutschland inzwischen zu einem selbstverständlichen Teil unseres gemeinsamen Lebens geworden ist“, erklärte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zum Ende des muslimischen Fastenmonats Ramadan.

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Stern in der Nacht © yeowatzup @ flickr (CC 2.0), bearb. MiG

Zum Ende des muslimischen Fastenmonats Ramadan hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zu einem friedlichen Miteinander der Religionen aufgerufen. Die Freude über das Teilen eines Festmahls sollte über die Grenzen der Religionen hinweg noch stärker verbinden, erklärte Steinmeier am Freitag in einer Grußbotschaft an die Muslime zum Iftar-Fest des Fastenbrechens.

Muslime, Juden und Christen teilten nicht nur die Freude an der Gemeinschaft, „sie teilen auch den Glauben an einen barmherzigen Gott“, betonte das Staatsoberhaupt. „Wir können uns zusammen freuen, miteinander leben und uns mit Respekt und Fürsorge begegnen“, erklärte Steinmeier. Es sei schön, zu sehen, dass der Ramadan in Deutschland „inzwischen zu einem selbstverständlichen Teil unseres gemeinsamen Lebens geworden ist“, so der Bundespräsident.

Der Bundespräsident nahm Anfang Juni selbst an einem Iftar-Essen teil. Joachim Gauck war im vergangenen Jahr der erste, der als Bundespräsident Gast bei dem traditionellen Fastenbrechen der Muslime war. (epd/mig)

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