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Wolfgang Schäuble, Rede zur Amtseinführung des Beuauftragten für Auslandsdeutsche, Februar 2006

Nicht mit uns?

Die Stimme der schweigenden muslimischen Mehrheit

Man muss Lamya Kaddor dankbar sein. Ihre Initiative für eine Großdemonstration in Köln hat – beabsichtigt oder unbeabsichtigt – viele Probleme sichtbar werden lassen. In ihren eigenen Reihen, in den Reihen ihrer Unterstützer und bei allen, die dem Aufruf ablehnend gegenüberstanden. Von Murat Kayman

#NichtMitUns, Gewalt, Terror, Köln, Demo, Demonstration, Muslime, Islam
#NichtMitUns-Friedensmarsch in Köln gegen Gewalt und Terror © twitter

VONMurat Kayman

Murat Kayman, geboren 1973, ist Rechtsanwalt und Blogger. Mehr über ihn gibt es in seinem Blog, auf Facebook und Twitter.

DATUM19. Juni 2017

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RESSORTAktuell, Meinung

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Engagement mit Geschmäckle

Kaddors forscher Alleingang erinnerte an den Solovorstoß Mazyeks bei der Aktion am Brandenburger Tor 2015. Was damals als persönliche Inszenierung eines „muslimischen Statesman“ wahrgenommen wurde, scheint sich nun im Interesse der Dokumentation von Mobilisierungspotential wiederholt zu haben.

Will sich hier ein Verein ohne relevante Mitgliederzahlen durch das Potential der Straße den Anstrich gesellschaftlicher Relevanz zulegen? Wird das sang- und klanglos dahingedämmerte Projekt „Muslimisches Forum Deutschland“ (MFD) nun in Gestalt des „LIB“ als vermeintliche „Stimme der schweigenden muslimischen Mehrheit“ wiederbelebt?

Wobei an dieser Stelle das Argument, es handele sich um die Initiative von Einzelpersonen, nie wirklich überzeugt hat. Lamya Kaddor wird öffentlich nicht als Einzelperson, sondern als Vorsitzende des LIB wahrgenommen. Dass sie das nicht mehr ist, ändert nichts an dieser Wahrnehmung. Oder kennt irgendjemand den Namen der amtierenden LIB-Vorsitzenden?

Diese Fragen und das darin mitschwingende Unbehagen gegenüber Vereinnahmungstendenzen, mögen viele Muslime dazu bewogen haben, dem Demonstrationsaufruf nicht zu folgen. Denn glaubt man den bereitwillig verbreiteten Zahlen, wonach die Verbände vermeintlich nur eine Minderheit der Muslime vertreten, dann hätte sich dies bei der Kaddorschen Aktion in Gestalt tausender muslimischer Demonstrationsteilnehmer niederschlagen müssen.

Die schweigende Mehrheit hat gesprochen

Womit eine weitere Wahrheit deutlich geworden ist: Wer ab dem heutigen Tag weiterhin behauptet, für eine schweigende Mehrheit der Muslime zu sprechen, macht sich und seinem Publikum etwas vor. Nach dieser Resonanz – oder besser Nicht-Resonanz – muss konstatiert werden, dass die Mehrheit der Muslime entweder weiter schweigt und sich keinesfalls von vermeintlich „liberalen“ Einzelspielern vertreten sieht. Oder aber, sie fühlt sich bei den Verbänden wohl, auch wenn sie dort nicht mitgliedschaftlich organisiert ist.

Auch diese Worte sind nicht als gehässige Geringschätzung individueller muslimischer Akteure zu verstehen. Die oben beschriebene Wahrheit gilt es aber in Zukunft zu berücksichtigen, will man eine realistische Religionspolitik gestalten, statt sich immer wieder nur auf die utopische Suche nach muslimischen Lichtgestalten zu begeben. Denn die muslimische Basis hat sich insoweit erkennbar als resistent erwiesen.

Jedenfalls im Hinblick auf die Veranstaltungsvorbereitung hat der LIB bewiesen, dass er sich in nichts von den etablierten Verbänden unterscheidet. Deren Unvermögen, sich 2015 bei der Aktion am Brandenburger Tor auf eine gemeinsame, geschlossene Aktion zu verständigen, weil ein Akteur einfach im Alleingang Fakten schuf, wiederholte sich aktuell in nur leicht verändertem Gewand. Auch jetzt könnte es nur darum gegangen sein, dass ein Akteur seine Idee umsetzt und die damit verbundene soziale Anerkennung abschöpft und zu diesem Zweck bereit ist, alle anderen Akteure vor sich herzutreiben: Aus dem Kreis der bei den Vorbereitungen Involvierten war jedenfalls zu hören, dass es Querelen darüber gegeben haben soll, den Kaddorschen Aufruf als Auftakt für eine Reihe von Friedensmärschen in verschiedenen Städten zu nutzen und unter einem gemeinsamen Motto laufen zu lassen. Dazu hätte die Aktion auch in der Außendarstellung von Einzelpersonen gelöst und breiter aufgestellt werden müssen. Zu einer solchen gemeinsam orchestrierten Veranstaltungsreihe, heißt es, soll man – frei nach dem Motto: „Unsere Demo“ vs. „Eure Demo“ – nicht bereit gewesen sein.

So wurde wohl anfangs auch der LIB als Verantwortlicher im Impressum des Demonstrationsaufrufs geführt. Dies wurde dann offenbar schnell geändert und durch das Narrativ der individuellen Initiative Kaddors ersetzt. Als Unterstützer des Demonstrationsaufrufs tauchte der LIB dann nur noch auf Platz 2 hinter dem ZMD auf. Dadurch ergibt sich das kuriose Bild, dass der ZMD den Aufruf früher unterstützt haben soll, als Kaddors eigener Verein LIB.

Vertrauen schaffen solche Manöver eher nicht. Und auch das war auf dem Kölner Heumarkt zu sehen.

Wieder keine Gelegenheit verpasst, eine Gelegenheit zu verpassen

Auf die Idee, zunächst ohne öffentliche Begleitung innerhalb der muslimischen Landschaft für das Konzept einer gemeinsamen Aktion zu werben und diese in Trägerschaft vieler Organisationen und gesellschaftlicher Akteure umzusetzen, scheint man auch im LIB nicht gekommen zu sein. Der Vorsitzende des „Erstunterstützers“ ZMD, Aiman Mazyek, ist der aktuelle Sprecher des KRM. Eine Entscheidung aller im KRM vertretenen Verbände vor Veröffentlichung der Unterstützerliste war wohl dennoch nicht möglich.

Damit wurde erneut die Chance vertan, die unterschiedlichen Kompetenzen und Qualitäten der muslimischen Organisationen zu vereinen. Die medialen Reichweiten-Könige und -Königinnen „Ohneland“ (sprich ohne breite Gemeindebasis) verlassen sich darauf, dass alle anderen im Zweifel auch auf Druck durch Öffentlichkeit und Politik in die Gefolgschaft treten. Die gemeindlichen Basis-Könige wiederum halten es gar nicht für nötig, die medial populären Gesichter und deren Netzwerke und Fähigkeiten in die eigene Arbeit einzubinden. Statt diese Potentiale zusammenzubringen, verwaltet jeder lieber eifersüchtig sein eigenes kostbares soziales Kapital.

Um ehrlich zu sein, wäre eine solche gemeinsame Aktion auch schwer vorstellbar gewesen. Zu intensiv und zu lange schon gibt es Bestrebungen, die Legitimation der etablierten Verbände zu Gunsten wesentlich kleinerer aber inhaltlich genehmerer Player zu relativieren. Wie will man da mit der Idee einer gemeinsamen Aktion auf Verbände zugehen, deren Existenzberechtigung in der öffentlichen Debatte wiederholt in Frage gestellt worden ist? Wenn im öffentlichen Diskurs das eigene Profil immer nur alternativ zu der breiten Masse der verbandlich organisierten Muslime geschärft worden ist, kann aus einer solchen Haltung schwerlich eine kumulative Aktion folgen. Wie konsequent kann – in einem übertragenen Sinn verstanden – aber dann der gleichzeitige Aufruf, die Gesellschaft nicht in „IHR“ und „WIR“ spalten lassen zu wollen, überhaupt noch sein?

Kaum, muss die Antwort wohl lauten, betrachtet man den Rückfall aller Beteiligten in wechselseitige Marginalisierungsnarrative unmittelbar nach der Absage der Verbände. Statt sich darüber Gedanken zu machen, woran ein gemeinsames Handeln scheiterte, fielen alle Seiten zurück in gegenseitige Zuschreibungen darüber, wer die ehrenvollere Absicht, das muslimischere Profil oder die demokratischere Gesinnung hat. Besonders tragisch ist, dass sich gar bundespolitisch aktive Parteivertreter als Sekundanten ihrer muslimischen Favoriten an solchen Schlammschlachten beteiligen. Demokratisch und liberal ist das alles nicht mehr.

Im Gegenteil: Sollte es nicht die Absicht der Initiatoren gewesen sein, durch diese Demonstration die muslimische Community in „sichere“, „ungefährliche“ und auf der Gegenseite „gefährliche“, „problematische“ Muslime zu separieren, so haben sie aber – fast mehr noch als die Absagen selbst – durch ihre Reaktionen darauf eben genau diese Wirkung befördert. So wurde die Demonstration noch im Vorfeld zu einer Art demokratischer „Abrenuntiatio diaboli“ – zu einer feierlichen Entsagung von dem Bösen – stilisiert, bei der alle nichtteilnehmenden Muslime nun zum Objekt gesellschaftlicher Skepsis und Segregation disqualifiziert werden.

Als ethischen Tiefpunkt dieser Reaktionen darf man wohl die rhetorische Entgleisung Volker Becks betrachten, der mit Blick auf DITIB vom „Problembären“ der muslimischen Verbandslandschaft sprach. Wer in Zeiten eskalierender Angriffe auf Muslime und Moscheen so redet, bereitet zum billigen Preis einer neckischen Schlagzeile gedanklich das Feld für jene, die Muslime lieber heute als morgen „zum Abschuss freigeben“ wollen. Bei aller auch berechtigten Kritik an den Verbänden: Mit verantwortungsvoller Politik hat das nichts mehr zu tun.

Währenddessen träumen alle Akteure natürlich wahlweise weiter von „muslimischer Einheit“ oder gesellschaftlicher Einigkeit.

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3 Kommentare
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  1. Werner Janik-Mehlem sagt:

    Kommentar: Warum wird die berechtigte (!) und begründete (!) Kritik von Volker Beck an „DITIB als Problembär der muslimischen Verbandslandschaft“ in dem Beitrag von Murat Kayman in der heutigen Ausgabe von MIGAZIN vom 19.06.2017 wohl nicht wörtlich zitiert ?!
    Deshalb füge ich hier seine Zitat-Auszüge aus der Web-Seite von Volker Beck ein:
    „Volker Beck, religionspolitischer Sprecher, erklärt:
    Ich wünsche Lamya Kaddors Ramadan Friedensmarsch Erfolg, weil er Brücken schlägt und Muslime und Nicht-Muslime gegen Terror und für Frieden vereinigt und aufstehen lässt.
    Die DITIB hat sich als Teil der deutschen Zivilgesellschaft abgemeldet. Diese Pressemitteilung ist ihr gesellschaftspolitischer Offenbarungseid. Die DITIB wird immer mehr zum Problembär der islamischen Verbändelandschaft. Sie spricht sich explizit gegen den Friedensmarsch in Köln von Muslimen und ihren Freunden gegen Gewalt und Terror aus. Wer als Religionsgemeinschaft die Millionen Muslime in Deutschland repräsentieren will, muss auch seine gesellschaftliche Verantwortung annehmen. Dazu sind die DITIB-Strukturen nicht in der Lage.
    Kein Muslim in Deutschland muss zur Friedensdemonstration in Köln gehen. Wer mit unserer Gesellschaft nichts zu tun oder ihr nichts zu sagen hat, kann einfach zu Hause bleiben. Das ist jedermanns gutes Recht. Man darf auch zu Demonstrationen, zu denen man nicht gehen mag, einfach nicht aufrufen und die Klappe halten.
    Islamische Verbände wie der Zentralrat der Muslime in Deutschland e. V, der Liberal-Islamischer Bund e.V. oder Ahmadiyya Muslim Jamaat Deutschland KdöR, aber auch die Türkische Gemeinde in Deutschland e.V. sind dem Aufruf gefolgt und unterstützen ihn.
    Andere haben einfach geschwiegen. Aber nichts dergleichen hat die DITIB getan. Sie hat den Organisatoren in die Kniekehlen getreten und sie in der Pressemitteilung kritisiert, diskreditiert und denunziert.

  2. Irmgard Pinn sagt:

    Die hier offengelegte Konfusion und Unfähigkeit islamischer Verbandsvertreter, sich zumindest in einer so wenig weltbewegenden Frage wie der Teilnahme an der Kölner Demonstration mit rational nachvollziehbaren Argumenten auf eine Position zu einigen, ist keineswegs deren Spezialität. Wir finden sie zuweilen sogar in einer einzigen Person, zum Beispiel in der Person der Bundesintegrationsbeauftragten Aydan Özoguz, die zunächst meinte: Eine „Forderung nach Anti-Terror-Demos von Muslimen ist der falsche Weg“ (*), selbst jedoch kurz darauf den Aufruf unterzeichnete. Was steckt dahinter? Druck von oben/außen? Bei den Verbänden der Wettbewerb um Macht und Gunst in der öffentlichen Meinung? Oder ganz schlicht die Überforderung durch eine komplexe Situation?
    Die Ablehnung von Gewalt und Terror ist für mindestens 99 % der Muslime selbstverständlich, und natürlich will niemand trotzdem von seiner Umwelt als Terrorismussympathisant wahrgenommen werden. Aber ob die zum Beweis in Form von Massendemonstrationen geforderte Distanzierung Sinn macht oder sich sogar kontraproduktiv auswirkt, bedarf einer gründlichen mehrdimensionalen Analyse. Blinder Aktionismus bringt uns ebensowenig weiter wie die Abwehr mit teils absurden Argumenten („Ramadan!“).
    Den allermeisten in Deutschland lebenden Muslimen – und leider auch den Repräsentanten ihrer Organisationen – fehlt nach wie vor der Durchblick durch die in der nichtmuslimischen Mehrheitsgesellschaft geltenden „Spielregeln“. Machtverhältnisse werden ebenso ignoriert wie der Unterschied von Absicht und Wirkung in Kommunikationsprozessen. Die Folgen sehen wir aktuell in dem Debakel des „Friedensmarsches“, das nicht nur den Organisatoren, sondern ebenso „den Muslimen“ und ihren Dachverbänden noch viele Jahre an den Schuhsohlen kleben wird. Und das ohne Differenzierung zwischen Mitmachern und Verweigerern.
    Wenn ein deutsches Unternehmen ein Investitionsprojekt in China oder Indien aufgrund von internen Machtspielchen und interkultueller Inkompetenz gegen die Wand fährt, wird das nicht schöngeredet oder auf einen Sündenbock abgeschoben. Vielmehr wird ernsthaft nach den Ursachen gesucht und dazu der Rat von Experten eingeholt. Es folgen Umstrukturierungen und Coachingprogramme. Doch weil es hier nicht um materielle Gewinne/Verluste und Karrieren geht, ist wohl von den islamischen Verbänden kaum soviel Einsicht und Engagement zu erwarten.

    (*) http://www.migazin.de/2017/06/12/kein-spaltung-aydan-oezoguz-anti/

  3. Hurma sagt:

    „Man muss Lamya Kaddor dankbar sein. Ihre Initiative für eine Großdemonstration in Köln hat – beabsichtigt oder unbeabsichtigt – viele Probleme sichtbar werden lassen. In ihren eigenen Reihen, in den Reihen ihrer Unterstützer und bei allen, die dem Aufruf ablehnend gegenüberstanden…“

    Herr Kayman lacht sich ins Fäustchen, dass die Demonstration gegen mörderische Islamisten nahezu gescheitert ist, aus niederen politischen Erwägungen. Immer schön dem deutschen Staat und der Gesellschaft trotzen. Man scheint die Denkweise der Gesellschaft in Deutschland und i Westen noch nach Jahrzehnten nicht verstanden zu haben. Bloß keine konstruktiven Aktionen zeigen, wenn man genau so gut auch destruktiv sein kann und seine Macht damit unter Beweis stellen kann. Es ist so unglaublich billig, aber scheinbar eine Art Mikroversion der Verhältnisse und Denkweisen aus dem Nahen Osten. Man scheint sogar im Ausland die festgefahrenen Grenzen und Borniertheiten im Kopf nicht überwinden zu können. Von außen betrachtet und nach der Lektüre der scheinbar intelektuellen Analyse von Herrn Kayman hat man sich zu einer Lachnummer gemacht. DITIB tanzt weiter den Limbo und feiert sich mehr desto tiefer man sinken kann.



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