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Migration und Integration in Deutschland

Letztlich haben einige Industriestaaten ihren Bedarf an zusätzlichen Arbeitskräften … dadurch gedeckt, dass sie bei der Einstellung von irregulären Arbeitsmigranten ein Augen zudrücken.

Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen, Migration in einer interpedenten Welt, 2004

Regelmäßiger Meinungsaustausch

SPD und evangelische Kirche betonen Herausforderung der Integration

Regelmäßig treffen sich Spitzenvertreter der Evangelischen Kirche und der SPD zum Meinungsaustausch. Am Montag waren Integration und Geflüchtete großes Thema. Es bleibe ein Gebot der Humanität, Menschen in Not zu helfen.

Bei einem Treffen zwischen Spitzenvertretern von SPD und der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) haben beide Seiten weitere Anstrengungen für die Integration gefordert. Eine herausragende Aufgabe der kommenden Jahre bleibe die Integration von Flüchtlingen, heißt es in einer am Montag nach dem Gespräch in Berlin veröffentlichten Mitteilung. Dabei sei die Mitwirkung aller gesellschaftlichen Kräfte gefordert.

Es bleibe ein Gebot der Humanität, Menschen in einer Notsituation Hilfe zu leisten und ihr Leben zu schützen, hieß es weiter. Zudem betonten die Sozialdemokraten und Protestanten, dass dem Zusammenhalt der Gesellschaft angesichts der aktuellen Herausforderungen in Deutschland und Europa eine besondere Bedeutung zukomme.

Weiteres Thema des rund zweistündigen Gesprächs im Haus der EKD in der Bundeshauptstadt war den Angaben zufolge das 500. Reformationsjubiläum, das in diesem Jahr gefeiert wird. Die religiösen, gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Auswirkungen der Reformation hätten die Weltgeschichte bis heute mitgeprägt, hieß es.

Regelmäßiger Meinungsaustausch

Spitzenvertreter der EKD treffen sich regelmäßig zum Meinungsaustausch mit den Repräsentanten der wichtigen Parteien. Am Gespräch am Montag nahmen unter anderem SPD-Parteichef Sigmar Gabriel und der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm teil. Aufseiten der EKD waren zudem die Hamburger Bischöfin Kirsten Fehrs, der Berliner Bischof Markus Dröge, der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung und weitere Mitglied des Rates vertreten. Für die SPD nahmen unter anderem Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, Bundestagsfraktionschef Thomas Oppermann, Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) und der Europapolitiker Martin Schulz teil. (epd/mig)

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