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Norwegens Ministerpräsident Jens Stoltenberg, Trauergottesdienst nach dem Terroranschlag im norwegischen Oslo und Utoya, 2011

TV-Tipps des Tages

04.04.2016 – Europa, Terror, NSU, Rassismus, Neonazi, Enver Şimşek

TV-Tipps des Tages sind: Thema: Wie bedroht ist Europa? Welche Auswirkungen haben die jüngsten Terroranschläge in Paris und Brüssel auf Europa und den Rest der Welt? Die Opfer – Vergesst mich nicht: Im September 2000, kurz nach den großen Ferien, wird die 14-jährige Semiya in ihrem Internat um vier Uhr morgens geweckt. Ihr Vater soll einen Unfall gehabt haben

Fernsehen, Medien, TV, Programm, Integration, Migration, Migranten
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VONÜmit Küçük

DATUM4. April 2016

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Thema: Wie bedroht ist Europa?
Welche Auswirkungen haben die jüngsten Terroranschläge in Paris und Brüssel auf Europa und den Rest der Welt? Wie gehen wir mit der zukünftigen terroristischen Gefahr um? Wie sind die Sicherheitsbedingungen bei uns in Deutschland? Wie lebt es sich in einem Land wie Israel, das unter ständiger Bedrohung steht? und wie geht die Bevölkerung damit um?

Das phoenix Thema beschäftigt sich aus aktuellem Anlass mit der Frage: Wie bedroht ist Europa? Auf der Suche nach Antworten spricht phoenix-Moderator Klaus Weidmann unter anderem mit dem Terrorismusexperten und Sicherheitsberater Yan St. Mo, 4. Apr · 12:45-14:00 · PHOENIX

Die Opfer – Vergesst mich nicht
Fernsehfilm – Im September 2000, kurz nach den großen Ferien, wird die 14-jährige Semiya in ihrem Internat um vier Uhr morgens geweckt. Ihr Vater soll einen Unfall gehabt haben. Erst im Krankenhaus erfährt sie, dass er im Koma liegt. Acht Schüsse wurden auf Enver Simsek abgefeuert. Er stirbt zwei Tage später. Die Polizei macht sich an die Arbeit. Hochmotiviert, den Fall möglichst schnell zu lösen. Es gibt kaum Spuren, aber jede Menge Hinweise: Enver Simsek ist in kurzer Zeit zu sehr viel Geld gelangt, als Blumenhändler war er häufig in Holland unterwegs. Etliche Zeugen melden sich. Einer will Enver bei einem vermeintlichen Drogentransport begleitet haben. Immer wieder werden Semiya und ihre Familie daraufhin ins Präsidium zitiert, immer wieder müssen sie sich zermürbenden Vernehmungen stellen. Semiya zweifelt keine Sekunde an der Unschuld ihres Vaters. Ebenso ihr kleiner Bruder und ihre beiden Onkel.

Ihre Mutter Adile ist dem Druck körperlich und seelisch nicht gewachsen. Als sie für einige Zeit ins Krankenhaus muss, übernimmt die gerade 15-jährige Semiya die Verantwortung für sich selbst und für ihren Bruder. Die eher mittelmäßige Schülerin kämpft sich durch ihr Fachabitur, beginnt zu studieren und schützt Mutter und Bruder vor weiteren Ermittlungen der Polizei, die immer noch an ein Drogendelikt glaubt.

Sieben türkische und ein griechischer Geschäftsmann sind inzwischen mit derselben Waffe wie Enver Simsek ermordet worden. Ein neuer Ermittler bringt zwar Bewegung in den Fall Simsek und kann die Zeugenaussage von damals widerlegen, aber letztlich verlaufen auch seine Untersuchungen sowie die mehrerer Sonderkommissionen im Sande. Die Angehörigen der Opfer beginnen sich zu wehren. Auf einer Großdemonstration hält auch Semiya eine Rede. Selbstbewusst fordert sie die Polizei auf, nach den wahren Tätern zu suchen. Aber erst im November 2011 kommt heraus, wer die mutmaßlichen Mörder waren.

Der Film „Die Opfer – Vergesst mich nicht“ greift Motive der Biografie „Schmerzliche Heimat“ von Semiya Simsek und Peter Schwarz auf und erzählt von einer kraftvollen jungen Frau, von fehlgeleiteten Ermittlungen und vom Versagen der Polizei in einem der größten Fälle der deutschen Nachkriegsgeschichte. Zugleich zeichnet er das Bild einer Familie, der es gelingt, in Zeiten größter Erschütterung zusammenzurücken und sich ihren Glauben und ihre Liebe zu bewahren. Mo, 4. Apr · 20:15-21:50 · Das Erste (ARD)

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