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23.03.2016 – Abraham, Stasi , DDR, Germanwings, Indien, Gandhi

Der Germanwings-Absturz
Dokumentation – Am 24. März 2015 zerschellte eine Germanwings-Maschine in den südfranzösischen Alpen. 150 Menschen starben. Laut Ermittlern lenkte der Copilot das Flugzeug vorsätzlich gegen die Berge.

Angehörige von Opfern fragen sich, ob Behörden und Fluggesellschaft eine Mitverantwortung am Absturz tragen. Denn Andreas L. litt während seiner Ausbildung an einer Depression, war zum Unglückszeitpunkt krankgeschrieben.

„ZDFzoom“ fragt: Hätte man die Katastrophe verhindern können? Was ist in dem Jahr danach passiert? Welche Lehren wurden aus der Katastrophe gezogen?

Die „ZDFzoom“-Reporter Dorthe Ferber und Sebastian Galle gehen auf Spurensuche. Dabei wird klar, dass Andreas L. schon vor Jahren seine Pilotenausbildung aus medizinischen Gründen unterbrechen musste und in den letzten Monaten vor dem Crash zahleiche Ärzte aufgesucht hat. Er war schwer depressiv, bekam Psychopharmaka verschrieben und begab sich in Psychotherapie. Doch weder sein Arbeitgeber noch die Flugaufsichtsbehörde haben offenbar mitbekommen, dass sich sein psychischer Zustand verschlimmerte. Die Anwälte der Hinterbliebenen wollen jetzt eine millionenschwere Zivilklage gegen die Flugschule in Arizona/USA richten, in der der Copilot ausgebildet wurde. Mi, 23. Mär · 22:50-23:20 · ZDF

Abraham – Patriarch der Menschlichkeit
Als Gott ihn ruft, lässt er alles hinter sich, Heimat, Status, Besitz, und bricht auf, in das größte Abenteuer seines Lebens. Seine Geschichte mit all ihren Höhen und Tiefen gehört zu den großen Mythen der Menschheit. Er will Sodom und Gomorrha retten, die verruchten Städte, die dem Untergang geweiht sind; er überlässt seine Frau dem Pharao, weil er Angst hat um sein eigenes Leben. Und als er Hundert ist, wird ihm endlich der lange ersehnte Nachfolger geboren. Doch auf Gottes Geheiß ist er bereit, sein geliebtes Kind auf dem Opferaltar zu schlachten. Mi, 23. Mär · 23:15-00:00 · PHOENIX

Westagenten für die Stasi
Operationsgebiet Bundesrepublik: Als 1989 in Berlin die Mauer fiel, waren Schätzungen zufolge noch 3.000 Westdeutsche für die Staatssicherheit der DDR als Agenten tätig. Unauffällig spähten sie im Auftrag Ost-Berlins die Bundesrepublik und Westberlin aus, hatten die Schaltstellen von Politik, Militär und Industrie im Blick. Sie fotografierten geheime Dokumente ab und belauschten vertrauliche Gespräche. Meist wussten nicht einmal die engsten Familienangehörigen und Freunde von ihrem Agentenleben. Mi, 23. Mär · 23:25-00:10 · WDR

Indien – Gewalt im Lande Gandhis
Das Unfassbare geschieht am 16. Dezember 2012, als eine 23-jährige Studentin in Neu Delhi von sechs Männern in einem fahrenden Bus vergewaltigt und brutal gefoltert wird. Zwei Wochen später erliegt sie im Krankenhaus ihren schweren inneren Verletzungen. Es ist wie ein Weckruf, denn diesmal ist das Opfer eine Frau aus der Mittelschicht und es passierte mitten in der zivilisierten Hauptstadt des Landes, in Neu Delhi. Doch die Studentin aus Delhi ist eine von zwei Millionen Mädchen und Frauen, die jährlich in Indien umgebracht werden. Woher kommt diese unermessliche Gewalt im Lande Gandhis? 23. Mär · 23:30-00:20 · SWR BW