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Deutsche Presse

28.05.2015 – Moschee, Asyl, Flüchtlinge, Tükrei, FIFA, V-Mann, Visumpflicht

Keine Visumspflicht für syrische Flüchtlinge; Eine der größten Moscheen Hessens in Hanau eröffnet; Hamburg schiebt immer mehr Ausländer ab; Deutschland soll 9.000 Flüchtlinge aufnehmen; Homo-Ehe sei „Niederlage für die Menschheit“; Skandal im Fußball-Weltverband FIFA; Türkei: Ein Privat-Jet für Chef der Religionsbehörde

Die Themen des Tages sind:

Der Vorsitzende der EKD-Kammer für Migration und Integration, Kirchenpräsident Volker Jung, hat für manche Flüchtlinge legale Möglichkeiten zur Einreise gefordert.

In Hanau hat die Ahmadiyya-Gemeinde am Mittwoch eine der größten Moscheen Hessens eröffnet. Neben dem religiösen Führer kamen Gäste aus Politik und Gesellschaft.

Demografischer Wandel, Fachkräftemagel – Probleme, die wir mit einer echten Willkommenskultur, Sprachkursen und Arbeitsmöglichkeiten für Flüchtlinge lösen können. Schon jetzt helfen viele Bürger, wo es geht.

Wer als Ausländer kein Aufenthaltsrecht in Deutschland hat, muss das Land verlassen. So ist die Gesetzeslage und das fordert auch die Hamburger CDU. Zahl der Abschiebungen ist bereits angestiegen.

Der Angeklagte Sanel M. hat zugegeben, der Studentin Tuğçe Albayrak ins Gesicht geschlagen zu haben. Er bestreitet aber, dass er sie töten wollte.

Die EU-Kommission plant im Rahmen einer „Notfallmaßnahme“, 40.000 Flüchtlinge in Europa umzusiedeln, um Italien und Griechenland zu entlasten. 9.000 Migranten sollen von dort nach Deutschland kommen.

Für ein konsequentes Vorgehen bei Missbrauch des Asylrechts hat am Dienstag ein kleiner Parteitag der Hamburger CDU gestimmt. Bei nur einer Gegenstimme riefen die 155 Delegierten den Senat dazu auf, abgelehnte Asylbewerber konsequent abzuschieben, um «falsche Migrationsanreize zu stoppen», wie es im Antrag heißt.

Schüler wetteifern, wer der bessere Muslim ist. Radikale rekrutieren Nachwuchs. Berlin gehört zu den Hotspots – jetzt will der Senat endlich handeln

V-Leute sollen künftig sanktionslos Straftaten begehen dürfen. Das ist ein völlig unnötiger Vertrauensbeweis für die Geheimdienste.

Eine 20 Zentner schwere Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg hat die Menschen in Köln in Atem gehalten. Tausende mussten ihre Wohnungen verlassen, während die Experten den Blindgänger unschädlich machten.

Der Vatikan wählt drastische Worte nach dem Referendum in Irland zur Öffnung der Ehe für homosexuelle Paare und spricht von einer „Niederlage der Menschheit“. In dieser Frage dürfte sich die katholische Kirche nicht bewegen.

Erst die im Internet veröffentlichten ausländischen Steuer-Namen, nun die Fifa-Verhaftungen: Mit totaler Transparenz will die Alpenrepublik global punkten. Übertreibt sie dabei womöglich?

Ägyptische Polizisten beim DFB-Pokalfinale, Geheimdienstler zu Besuch beim Bundeskriminalamt und ein Expertenaustausch zur „Terrorismusbekämpfung“ – die Bundesregierung will ihre Kooperation der Sicherheitskräfte mit Ägypten ausbauen.

Sieben Fifa-Funktionäre wurden im Korruptionsskandal beim Fußball-Weltverband festgenommen. Ihnen drohen bis zu 20 Jahre Haft. Fifa-Präsident Blatter gibt sich unbeeindruckt. Doch die Uefa fordert die Verschiebung der Fifa-Wahl am Freitag.

Recep Tayyip Erdogan will dem Leiter der Religionsbehörde private Flugzeuge der Regierung zur Verfügung stellen. Der türkische Präsident begründet seinen Vorschlag mit einem Verweis auf den Vatikan.

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