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21.04.2015 – Migranten, Asyl, Türkei, Ausländer, Armenien, Migranten

Die Straße, in der du wohnst
Vom Druckerei-Kollektiv im Hinterhof über anonyme Business-Hotels bis zum überraschend ausgestatteten Hebammenzentrum: In „Die Straße, in der du wohnst“ begeben sich sechs junge Journalistinnen und Journalisten mit ihrer Kamera mitten ins bunte Leben der Schwanthalerstraße in München. Jede Straße, und scheint sie auf den ersten Blick noch so „gewöhnlich“, hat ihren eigenen Charakter. So führt die Schwanthalerstraße vom lauten Bahnhofsviertel mit Handyläden, Internetcafés und Spielhallen durch ein Hotelmekka und Bürowüsten bis hinein ins gutbürgerliche Viertel Westend. Di, 21. Apr · 13:45-14:15 · BR

Hier oben schreibt Münir Derventli mit seiner Stadtteilzeitung gegen die steigenden Mieten in seinem Viertel an. Weiter unten kämpft Kathrin Wickenhäuser in ihrem Business-Hotel gegen die Schnelllebigkeit im südlichen Bahnhofsviertel, indem sie versucht, die Straße vor ihrem Hotel mit Stühlen, Tischen, Sonnenschirmen und ein paar Pflanzen etwas gemütlicher zu machen. Adrian Porodan möchte mit seinem Café inmitten von Bürokomplexen einen Szenetreff etablieren. Und Maryam Reinsch hilft als Hebamme auch schwangeren Flüchtlingen aus dem Irak und Afghanistan. Sechs junge Journalistinnen und Journalisten – Volontärinnen und Volontäre des Bayerischen Rundfunks sowie ein Journalistenschüler – haben einen Monat lang mit der Kamera nach den besonderen Geschichten einer Straße gesucht. In ihrem Film zeichnen sie ein lebendiges und lebensnahes Bild der Schwanthalerstraße und ihrer Gesichter. Ergänzt werden die Geschichten mit eindrucksvollen Luftaufnahmen der Schwanthalerstraße, die mit einer speziellen Drohne gefilmt wurden.

cosmo tv
Themen: Islamic Banking – Finanzgeschäfte mit Allahs Segen; Deutscher Campus – Was ausländische Studenten auf sich nehmen; Marie Enganemben – Von Gewaltprävention bis Gospelpower. Di, 21. Apr · 16:00-16:30 · ARD-alpha

Nicht vergessen, nicht vergeben – Armenien und die Türkei
Der Streit schwelt bis heute. „Für uns ist der Erste Weltkrieg immer noch nicht zu Ende“, sagt ein Armenier in Eriwan. Noch immer trauern die Menschen um ihre Vorfahren und beklagen den Verlust der Dörfer und Städte in West-Armenien, wie sie Ostanatolien bezeichnen. Di, 21. Apr · 22:00-22:30 · WDR