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Migration und Integration in Deutschland

Wenn wir Millionen von Menschen die doppelte Staatsbürgerschaft geben, die sie weitervererben, werden wir eine dauerhafte türkische Minderheit in Deutschland haben. Das bedeutet eine langfristige Veränderung der Identität der deutschen Gesellschaft. Ich bin dagegen.

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU), Münchner Merkur, 6.11.2013

5 Thesen zu kulturweit

Der Alltag ist geprägt von diskriminierenden Haltungen und Überlegenheitsgefühlen

kulturweit ist ein Freiwilligendienst des Auswärtigen Amtes. Offiziell trägt sie zur Völkerverständigung bei. Tatsächlich werden aber die deutsche Sprache und Kultur verbreitet. Es geht also darum, dass sich die Welt auf deutsch verständigt. Von Genia Bless

Auswärtiges Amt, Außenministerium, ministerium, auswärtiges
Auswärtiges Amt © MiG

VONGenia Bless

Genia Bless bereitet eine Promotion zu deutscher auswärtiger Kultur- und Bildungspolitik vor.

DATUM31. März 2015

KOMMENTARE28

RESSORTLeitartikel, Politik

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Beim Deutschen Archäologischen Institut (DAI) sind die Freiwilligen meist nicht direkt bei den Ausgrabungen eingesetzt, sondern in koordinierenden Büros. Auch dort ist der Alltag einerseits geprägt von diskriminierenden Haltungen sowie Überlegenheitsgefühlen andererseits. Pete:

„Eine Freundin von mir war beim DAI Freiwillige, und was die erzählte in puncto Hochnäsigkeit und abwertenden Äußerungen der Kollegen über die Kulturen der Ausgrabungsländer, da schlackerten mir echt die Ohren. Dem Grundverständnis, dass die ausgegrabenen Kulturgüter am besten in unseren Museen aufgehoben sind, wurde nicht widersprochen. Stattdessen wurde kräftig geschimpft, wenn ein Land die deutschen Archäologen mal nicht buddeln ließ. Das ganze Thema koloniale Beutekunst war ein großes Tabu.“

kulturweit ist und macht unpolitisch

Internationale Freiwilligendienste werden ähnlich wie Entwicklungszusammenarbeit immer häufiger als ‚Anti-Politik-Maschine‘1 diskutiert. Die junge Generation bekommt die Möglichkeit, sich mit drängenden globalen Zukunftsfragen zu beschäftigen, ohne aber politisch aktiv zu werden und Verhältnisse grundlegend verändern zu wollen. Dabei werden die Inhalte entschärft, entradikalisiert und so gewandelt, dass sie die bestehenden Verhältnisse nicht gefährden. Die Tatsache, dass kulturweit ein staatliches Programm ist, ist für diesen Prozess sicherlich kein Zufall. Dreierlei Strategien, die Jugend mit ihrem Wunsch nach Engagement abzuholen, zu besänftigen, und für herrschende Interessen zu nutzen, lassen sich bei kulturweit beobachten:

Erstens durch das Narrativ der Entwicklungszusammenarbeit (EZ), das schon dadurch eine Rolle spielt, dass kulturweit-Freiwillige nur in sogenannte Entwicklungsländer (und Osteuropa) ausreisen dürfen. Im Gegensatz zu weltwärts ist der Entwicklungsgedanke jedoch deutlich versteckter, aber doch immer wieder sichtbar. kulturweit möchte einen Beitrag für globale Gerechtigkeit leisten und das kommt offenbar auch bei den Freiwilligen so an, wie Ezra berichtet:

„Mein Gefühl war, dass sich viele Freiwillige in ihrer Rolle sehr gefallen. Sie verstehen sich als Teil einer globalen Bewegung gegen Armut und Ungerechtigkeit, sind also Teil der ‚Guten‘. Was sie jedoch nicht in den Fokus rücken, ist, dass sie gleichzeitig ihre eigenen Handlungsspielräume und Privilegien kontinuierlich ausbauen können und dadurch bestehende Ungerechtigkeit befördern.“

Sara ergänzt:

„Ich stand EZ eher kritisch gegenüber und bin daher bei kulturweit gelandet, da ich das nicht mit Entwicklungsarbeit in Verbindung gebracht hatte. Aber schon am ersten Tag des Seminars rief uns der Generalsekretär der Deutschen UNESCO Kommission Bernecker zu: ‚Ihr könnt die Welt verändern, Ihr könnt die Welt sogar verbessern‘. Das stieß mir sofort auf. Später erfuhr ich dann, dass das gesamte kulturweit-Budget zwar vom Auswärtigen Amt kommt, aber als Entwicklungshilfe abgerechnet wird.“

Zweitens spielt die Nachhaltigkeitsidee eine herausragende Rolle im Selbstverständnis von kulturweit. Dabei ist es kein Zufall, dass ausgerechnet ein so schwammiges und ausgehöhltes Konzept propagiert wird. Anstatt sich auf politischere Herangehensweisen, z.B. Kapitalismuskritik, zu fokussieren, beteiligt sich kulturweit, so Eva-Maria, sogar aktiv an der Verwässerung des ursprünglich einmal widerständigen Konzept von Nachhaltigkeit:

„Ich habe gehört, dass kulturweit auf Seminaren nun nur noch vegetarisches Essen bestellt, wegen der Ökobilanz. Einerseits ist das längst überfällig gewesen. Andererseits ist es der blanke Hohn, dass kulturweit sich als nachhaltiges Projekt darstellt. Alleine schon wegen des CO2-Ausstoßes durch die Flüge der Freiwilligen und ihrer Besucher sowie der Trainer, die für ein paar Tage Zwischenseminar um die halbe Welt fliegen, sollte kulturweit abgeschafft werden. Aber stattdessen tragen sie noch das Nachhaltigkeitssiegel der Deutschen Unesco Kommission. Schon komisch, dass kulturweit von der eigenen Trägerorganisation eine Auszeichnung für Nachhaltigkeit bekommt, während die umweltzerstörerischen Fakten doch mehr als auf der Hand liegen. Von den sozialen Folgen von kulturweit ganz zu schweigen.“

Die dritte Strategie ist etwas komplexer und zeigt, dass kulturweit zumindest in Teilen den aktuellen Debatten folgt. Alle Interviewpartner berichteten, dass mit dem Kulturbegriff sehr vorsichtig umgegangen wird. Stattdessen haben Ansätze einer rassismuskritischen Bildung Einzug in die Seminararbeit erhalten. Sara:

„Was ich zur Verteidigung von kulturweit sagen muss ist, dass es ihnen wirklich wichtig war, uns Freiwillige dafür zu sensibilisieren, wie wir mit unseren Blogs Stereotype reproduzieren. Da hatten sie tolle Trainer, denen das wirklich ein Anliegen war, das ist bei uns auch angekommen.“

Pete:

„Das stimmt schon. Aber ist es nicht absurd, uns Freiwillige rassismuskritisch zu bilden und selbst aber ein absolut koloniales Programm zu organisieren? Ich fand das ursprünglich sehr gut, aber im Nachhinein sehe ich, dass diese ganzen ‚fair-berichten‘- Workshops ein großes Alibi sind, für kulturweit weiter so zu machen wie bisher, und für uns Freiwillige trotzdem unbesorgt ausreisen zu können, da wir uns ja mit Rassismus auseinandergesetzt haben.“

  1. Ursprüngliche These von James Ferguson (1994): The Anti-politics Machine: Development, Depolitication and Bureaucratic Power in Lesotho. University of Minnesota Press. []
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28 Kommentare
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  1. Kulturwelt-Fan sagt:

    Die deutsche Sprache ist halt eine Weltsprache, ganz einfach aus dem Grund, weil Jahrhunderte lang mehr deutsche Bücher gedruckt wurden als englische oder französische. Das hat mit „Kolonialismus“ und „Rassismus“ nichts zu tun. Mit dem gleichen Recht müsste man Latein, Arabisch, Altchinesisch und Griechisch verbieten. Mein Vorschlag: Kürzt die Mittel, dann hört das Wehklagen auf!

  2. ehemalige Goethe Mitarbeiterin sagt:

    Danke, Migazin! Der Artikel ist super und deckt sich mit meinen Erfahrungen bei den Goethe Instituten. Ich freue mich über diesen mutigen Artikel, der einen Blick hinter den Dunst der offiziellen Rhetorik von kulturweit wagt! Macht weiter so!!!

  3. Cengiz K sagt:

    Das, was in dem Artikel beschrieben wird, bezeichne ich mit „Deutsche-Zuerst“-Politik.. Supremacism in Reinkultur..

  4. Rinne sagt:

    Ich kann nichts verwerfliches in ihrem Vorwurf finden. Außerdem tun viele Länder das gleiche. Siehe DITIB.

  5. Mike sagt:

    Der Artikel bedient alle Linkenvorurteile: Imperialismus Kolonialismus Elitenfoerderung Adelskreise und unx und der Autorin sei empfohlen einen weniger einseitig linkslastigen Blickwinkel einzunehmen ansonsten wird sie ihr Leben lang Artikel wie diesen verfassen. Das haben selbst die Leser von Magazin nicht verdient

  6. Frank Seidel sagt:

    Auch ich bin davon überrascht, dass kulturweit in der Freiwilligendienst-Debatte bislang so unkritisch dargestellt wurde. Grundsätzlich stehe ich als Gründer eines Portals zur Freiwilligenarbeit im Ausland den Freiwilligendiensten positiv gegenüber, aber auf unserer Darstellung von kulturweit heben wir ebenfalls hervor, dass dieses Programm als „erklärter Teil der deutschen Außenpolitik z. B. für eine “verstärkte Sichtbarkeit der deutschen Einrichtungen der deutschen Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik” sorgen“ soll. http://www.wegweiser-freiwilligenarbeit.com/freiwilligendienst-ausland/kulturweit/ Vielleicht stößt euer Artikel eine wichtige Diskussion darum an.

  7. Haralds sagt:

    Frau Bless legt eine sehr einseitige Sichtweise dar. Ich kenne die Arbeit von kulturweit nicht im Detail, aber die Aussagen der Interviewpartner von Frau Bless zeigen doch, dass junge und unerfahrene Menschen nun eben nicht für jedes Projekt geeignet sind. Es spricht nichts dagegen, dass deutsche Kultur und auch die deutsche Sprache weltweit verbreitet wird. Da in jedem Fall imperiales Bestreben hineinzuinterpretieren, ist vermessen. Wer die deutsche Geschichte nur auf Weltkriege und Kolonialzeit reduziert, ist sicher nicht geeignet für einen Dienst für Deutschland im Ausland. Offenbar wird kein Land gezwungen, die Goethe-Institute und andere deutsche Einrichtungen arbeiten zu lassen.

  8. KW sagt:

    Ich weiß nicht in welchen Ausreisen die Befragten waren oder mit welchen Menschen sie gesprochen haben, denn bei meiner Ausreise war die Diversität der Freiwilligen enorm hoch. Ein großer Teil waren „Freiwillige mit Migrationsgeschichte“ und auch viele Nicht-Abiturienten waren unter den Ausreisenden. Gerade im Gegensatz zu anderen Förderprogrammen fand ich es beachtlich wie bei kulturweit nicht auf Schulnoten oder dutzende Auslandseinsätze geschaut wurde. Die Sichtweise ist doch sehr einseitig. Und auch auf den Seminaren wurde der Freiwilligendienst selber kritisch hinterfragt in verschiedenen Workshops und Arbeitsgruppen. Es ist also nicht so, dass alles einfach so hingenommen wird. kulturweit ermöglicht den Freiwilligen ihr Deutschlandbild kritisch zu hinterfragen und auch ihr Verhalten und Wirken im Ausland.
    Es kommt vor allem auch darauf an, was der Freiwillige aus seinem Freiwilligenjahr macht

  9. TD sagt:

    Als ehemalige „kulturweit“-Alumni stimme ich Ihnen, Frau Bless, in vielen Punkten zu. Ich finde den Artikel nicht mutig. Nein, eher richtig und gut, dass Sie durch die Befragung einen Beweis und somit einen personifizierten Beweis liefern konnte, wie manche sich nach dem Programm gefühlt haben mussten, sich aber nur nicht getraut haben, es laut auszusprechen.

    Die mediale Aufmerksamkeit fehlte hier komplett. Das ist richtig. Dass jemand über „kulturweit“ mal nachhakt, dass jemand mal das „Bild“ korrigiert, dass habe ich auch vermisst.

    Wie einige aus meinem Jahrgang entzog ich mich während des Vorbereitungsseminars manchen Kursen, weil wir nach paar Tagen schon merkten, wie würden sowieso abgestoßen werden, allein, weil eine kritische Bemerkung wohl ausgereicht hätte, um das paradiesische Bild über die „angebotenen“ Regionen junger Menschen zu zerstören.

    Aber es war zumindest erschreckend, wie die Teilnehmer, die trotz eines sehr guten Abiturs nicht wussten, wie weit entwickelt die ausgewählten Regionen waren. Länderkunde war kaum vorhanden und das ist ein großer Kritikpunkt an die organisatorischen Maßnahmen. Ich als PoC und Minderheit, die daran teilgenommen hat, befand mich schlussendlich auch eher in einem anderen umgekehrten Identitätskonflikt : „Wie wenig „deutsch“ bin ich eigentlich, und wie viel „deutsch-deutscher“ sind die anderen eigentlich?“

    Wenn Sie die Gegenseite wie die UNESCO befragt hätten und mit diesen Ansichten konfrontiert hätten, wäre Ihr Artikel perfekt gewesen. Aber vielleicht kommt ja noch ein zweiter Teil.

  10. ehemalige Freiwillige sagt:

    Mein kulturweit-Jahr empfinde ich für meine persönliche Entwicklung nach wie vor als sehr wichtig: Ich hatte die Möglichkeit meinen Berufswunsch zu überprüfen, erlernte eine neue Sprache, konnte Schwellenängste abbauen und bin in den folgenden Jahren ohne diese meine noch bestehende Beziehung, mit jemanden aus einem anderen Land und Kulturkreis eingegangen. Heute haben wir eine gemeinsame Tochter und ich hoffe, dass sie früher als ich damals, einen kritischen Blick entwickelt und Programme wie kulturweit frühzeitig hinterfragt und dabei nicht vorrangig an ihre eigenen Interessen denkt.
    Viele der im Artikel genannten Erfahrungen habe auch ich so durchlebt: Partys im Goetheinstitut anlässlich der Wahlen, wo ein Großteil der Anwesenden schwarz und gelb trugen um ihre politischen Gesinnungen zu verdeutlichen, Bierfeste mit vornehmlich weißen, männlichen Teilnehmer_innen, eine Einsatzstelle an einer schweizer Schule, welche sich in einer gated community befindet und welche man nur mit Ausweis betreten durfte, Flüge in benachbarte Länder, um an Zwischenseminaren teilzunehmen ,das Gefühl jemand besonderes zu sein, wenn man dem Botschafter die Hand schütteln durfte, Werbetouren mit Steinmeier ohne wirklich zu verstehen was man da eigentlich bewirbt. Erfahrungen für die ich mich heute zum Teil schäme, die mich aber im Laufe des Jahres und insbesondere nach meiner Rückkehr und im Austausch mit anderen kritischen Menschen Vieles überdenken ließen.
    Die ersten Jahre nach meiner Rückkehr betrachtete ich kulturweit noch mit sehr gemischten Gefühlen und habe mich sogar mal um eine Teamer_innenstelle beworben, weil ich dazu beitragen wollte reflektierend vorzubereiten. Mit zunehmendem Abstand und nicht zuletzt dank dieses Artikels kann ich dem Freiwilligendienst allerdings nur noch wirklich wenig abgewinnen.
    Erschreckend finde ich in diesem Zusammenhang, dass wir Kulturweitler_innen des ersten Ausreisejahrgangs damals nach unserem feedback gefragt wurden und sich dennoch scheinbar kaum etwas verändert hat. Meine Einsatzstelle wurde damals in der Folge gestrichen, aber an andere private, deutsche Schulen mit ähnlichen Konzepten wird ohne sich an meiner damaligen Problematisierung zu stören, weiter entsendet.
    Eine Karikatur über die typischen Kulturweitler_innen hatten wir schon auf unserem Ausreiseseminar, für die inzwischen immer wieder erscheinende Campzeitung „Freisprung“ entworfen. Weiß mussten sie sein, einen super Abischnitt vorweisen, mehrere Sprachen sprechen, bereits über Auslandserfahrungen verfügen und natürlich auch schon während der Schulzeit Stipendien und Auszeichnungen erhalten haben. Ich kann mich noch erinnern, dass es damals eine ziemlich hitzige Diskussion über die bevorstehende Veröffentlichung gab und bin mir nicht mehr sicher, ob das Ganze dann überhaupt bzw. vielleicht nur in abgewandelter Version gedruckt wurde. Schade fände ich es, wenn sich auch heute, 6 Jahre später, an den Auswahlkriterien nichts geändert hätte.
    Über das Alumniprogramm erhalte ich nach wie vor regelmäßig Ausschreibungen für bezahlte Positionen, auf die sich ausschließlich Ehemalige bewerben sollen oder Einladungen zu privaten Veranstaltungen im Auswärtigen Amt. Manchmal fühle ich mich dann im ersten Moment besonders, bevor man sich kurz darauf fragt, ob man wirklich Teil dieses widerlichen Eliteförderungssystems sein möchte?
    Wenn man kulturweit etwas abgewinnen kann, dann vermutlich die Tatsache, dass durch unsere Erfahrungen auch einige von uns Rücker_innen zu Botschafter_innen ihrer nun ganz eigenen Interessen geworden sind, welche zum Glück nicht in allen Fällen mit denen des Programmes deckungsgleich sind.
    Danke an die Autorin, dass ich endlich mal wieder einen Anlass hatte mich mit meinen Erfahrungen rückblickend auseinander zu setzen.


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