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TV-Tipps des Tages

05.03.2015 – Haiti, Erdbebe, Noah, Sintflut, Türkei, Ausländer

TV-Tipps des Tages sind: Haiti wurde am 12. Januar 2010 von einem Erdbeben der Stärke 7,0 erschüttert. Über 200.000 Menschen starben, mehr als 300.000 wurden verletzt, etwa 1,5 Mio. Menschen verloren ihr Zuhause; Die Arche Noah und das Rätsel der Sintflut

Fernsehen, Medien, TV, Programm, Integration, Migration, Migranten
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VONÜmit Küçük

DATUM5. März 2015

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Haiti – Hilfe, Hoffnung, Wut
Haiti wurde am 12. Januar 2010 von einem Erdbeben der Stärke 7,0 erschüttert. Über 200.000 Menschen starben, mehr als 300.000 wurden verletzt, etwa 1,5 Mio. Menschen verloren ihr Zuhause. Die haitianische Hauptstadt Port-au-Prince lag in Trümmern. Die Welt reagierte: Auf die Katastrophe folgte eine Flut von Spendengeldern und Tausende Hilfsorganisationen schickten Zelte, Decken und Personal in den kleinen Karibikstaat. Fünf Jahre später: Was ist aus der Hilfe im Gegenwert von 15 Milliarden Dollar geworden, die damals von einer eigens einberufenen UNO-Geberkonferenz zugesagt worden war?

Dieser Frage gehen die ZDFzoom-Reporter Ulf Röller und Stefanie Riess in ihrem Film nach. Sie sprechen mit dem Leiter der Internationalen Organisation für Migration, der stolz ist, dass heute nur noch 80.000 Menschen in 123 Camps leben. Sie besuchen Hilfsprojekte und Flüchtlingslager, treffen Verantwortliche der Hilfsorganisationen und der haitianischen Regierung.

Dabei stoßen sie auf Vetternwirtschaft und Verschwendung einerseits aber auch auf frustrierte Helfer, die trotz Kompetenz und guter Absicht scheitern, weil das Geld ausgeht oder andere Hindernisse im Weg stehen. Nicht alles, was gut gemeint war, ist gut. Teure Notunterkünfte entstanden, wo man für gleiches Geld auch feste Häuser hätte bauen können. Und manchmal stand hinter vermeintlich selbstloser Hilfe das Interesse von Lobbyisten: Der Industriepark Caracol im Norden des Landes wurde mit Hilfsgeldern aufgebaut, um die wirtschaftliche Zukunft der Region zu sichern. Tatsächlich dient er jedoch vor allem US-amerikanischen Investoren. Do, 5. Mrz · 18:00-18:30 · PHOENIX

Die Arche Noah und das Rätsel der Sintflut
Die Presse ist im Sommer 1960 von der Sensationsmeldung alarmiert. Ein amerikanisches Aufklärungsflugzeug über der Türkei entdeckt die Umrisse eines gestrandeten Schiffs am Berg Ararat. Fotos gehen um die Welt. Hat die Suche nach der Arche Noah endlich Erfolg? Ist das, was die Piloten entdeckten, wirklich das Schiff, das die Sintflut überstand? Seit Jahrhunderten haben Bibelforscher, Archäologen und Historiker Holz von der Arche gesucht. Jeder Mensch kennt die Geschichte von Noah, der ein Schiff baut und alle Tiere der Welt darin aufnimmt, um der Sintflut zu trotzen. Keine Geschichte der Bibel ist so dramatisch wie diese.

Was bisher als unerforschlicher Mythos, als tausendfach erzählte Legende galt, gewinnt im Licht neuerer wissenschaftlicher Untersuchungen historische Realität.

Das ZDF-Team begleitet im Sommer 2005 eine Expedition israelischer und US-amerikanischer Ozeanologen zum Schwarzen Meer. Die Experten untersuchen den Meeresuntergrund und finden Beweise für eine ungeheure Naturkatastrophe, die sich vor 7500 Jahren im Vorderen Orient zugetragen hat. Eine Landbrücke, die am heutigen Bosporus bestand, wurde von denWassermassen der Weltmeere mit ungeheuerlichem Druck hinweggespült. Zwanzig Meter hohe Wellen zerstörten das Leben an den Ufern des Schwarzen Meeres. Sind diese weit zurückliegenden traumatischen Ereignisse in das Szenario von der biblischen Sintflut eingegangen In vierzig Tagen, so heißt es in der Bibel, wurde alles Leben auf der Erde vernichtet. „Ich will die große Flut über die Erde kommen lassen, alle Geschöpfe unter dem Himmel sollen umkommen“, spricht Gott. Die Bibel nennt mit Noah den Helden, der der Katastrophe trotzt. Sie nennt auch seine drei Söhne. Von denen heißt es, sie seien die Urväter aller Völker. In großen Wanderungen sollen diese Völker sich in verschiedenen Himmelsrichtungen über das Land ausgebreitet haben. War die Sintflut der Grund für den ersten großen Exodus? Fr, 6. Mrz · 04:30-05:10 · PHOENIX

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