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Türkische Presse Türkei

09.02.2015 – Merkel, Türkei, YHT, Irak, Syrien, Flüchtlinge

Die Themen des Tages sind: Merkel lobt Türkei; YHT würd mit einer 1,7 Milliarden Strecke bis nach Habur ausgeweitet; Kein Soldat wird zurückgelassen; Gepanzerte Einheiten, die die Welt zum Zittern bringen; Wir geben Treibstoff, Russland schickt Touristen

VONTRT

DATUM9. Februar 2015

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RESSORTTürkische Presse Türkei

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Merkel lobt Türkei
Yeni Safak schreibt unter der Schlagzeile „Merkel lobt Türkei“, die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel habe betont, die negativen Entwicklungen in den europäischen Nachbarländern seien besorgniserregend. Allein im syrischen Bürgerkrieg seien in vier Jahren 220.000 Menschen getötet worden. Tausende Frauen und Kinder seien Opfer von Gewalttaten geworden. Die Bemühungen der Türkei für die syrischen Flüchtlinge habe Merkel gelobt.

YHT würd mit einer 1,7 Milliarden Strecke bis nach Habur ausgeweitet
Aksam meldet unter der Schlagzeile „YHT würd mit einer 1,7 Milliarden Strecke bis nach Habur ausgeweitet“, für die Verbindung von Nusaybin mit Habur mit einem Hochgeschwindigkeitseisenbahn-Projekt werde 1.770 Milliarden Lira investiert. Die Strecke werde über Cizre und Silopi über Habur bis in den Irak führen. Nach Fertigstellung werde es eine vollständige Verbindung zwischen Mardin und Sirnak geben. Die Wartezeit an den einzelnen Bahnhöfen werde etwa 15 Minuten betragen, so dass eine Fahrt mit dem Hochgeschwindigkeitszug etwa 81 Minuten dauern werde.

Kein Soldat wird zurückgelassen
Sabah berichtet unter der Schlagzeile „kein Soldat wird zurückgelassen“, um die Piloten der türkischen Streitkräfte, die bei einem Einsatz im feindlichen Gebiet aus dem Flugzeuge springen mussten, lebendig wieder in die Heimat zurückzubringen, werde eine Sondereinheit ausgebildet. Bei der einjährigen Ausbildung würden die Soldaten der Sondereinheit lernen, ihre Kameraden „lautlos“ aus dem feindlichen Gebiet zu befreien. Nach einer sehr harten theoretischen und praktischen Ausbildung sowie einem erfolgreichen Abschluss aller Ausbildungsphase würden die Soldaten in die siebenköpfige Sondereinheit ausgenommen.

Gepanzerte Einheiten, die die Welt zum Zittern bringen
In Haber Türk lesen wir unter der Schlagzeile „gepanzerte Einheiten, die die Welt zum Zittern bringen“, auch wenn behauptet werde, dass die Kriegseffektivität nachgelassen habe, seien Panzer weiterhin die bevorzugten Kriegsfahrzeuge von zahlreichen Armeen. Die Türkei gehöre mit 3.763 Panzern auch zu diesen Ländern und belegte den 10. Platz. Auf dem 9. Platz liege mit 3.784 Panzern die Ukraine. Mit 9.000 Panzern gehöre China ebenfalls zu diesen Ländern. Absoluter Spitzenreiter sei mit 22.170 Panzern Russland.

Wir geben Treibstoff, Russland schickt Touristen
Aus Hürriyet erfahren wir unter der Schlagzeile „wir geben Treibstoff, Russland schickt Touristen“, im vergangenen Jahr sei die Zahl der Touristen aus Russland um etwa 25 Prozent gesunken. Aber die Zahl der russischen Touristen in der Türkei sei um 14 Prozent gestiegen. Auch in diesem Jahr werde ein Rückgang der Auslandsreisen aus Russland von etwa 30-35 Prozent erwartet. Um einen Rückgang der russischen Urlauberzahl in der Türkei zu verhindern seien Subventionen notwendig. Im vergangenen Jahr seien mehr als 4,4 Millionen russischen Touristen in die Türkei gekommen und um den Anteil nicht zu verlieren müsse der Treibstoff der Flugzeuge aus Russland vom Staat subventioniert werden, habe der Vorstandsvorsitzende von Etstur, Mehmet Ersoy gesagt. Ferner müsse den russischen Touristen die Einreise ohne Pass ermöglicht werden.

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