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Critical und Incorrect

Charlie Hebdo – Ein Symbol für Missverständnis und Polarisierung

Medienberichten zufolge ist der Angriff auf Charlie Hebdo Rache für die satirischen Mohammed-Karikaturen. Ist das aber wirklich so? Woher wissen die Medien das? – Ein Beitrag von Sabine Schiffer.

VONSabine Schiffer

 Charlie Hebdo – Ein Symbol für Missverständnis und Polarisierung
Die Autorin arbeitet seit Anfang der 1990er Jahre als Medienpädagogin und promovierte zur Islamdarstellung in den Medien. 2005 gründete sie das freie Institut für Medienverantwortung (IMV) und leitet es seither. Das IMV fordert mehr Verantwortung von Produzenten- und Nutzerseite.

DATUM9. Januar 2015

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RESSORTAktuell, Meinung

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Während die Familien der 12 Ermordeten vom 7.01.2015 in Paris noch kaum begriffen haben dürften, welches Schicksal sie getroffen hat, ist die Untat medial bereits endgültig in die vorhandenen Frames einsortiert. Exemplarisch schreibt die Berliner Zeitung: „Das Massaker von Paris ist Rache für satirische Zeichnungen, in denen die Täter eine Verunglimpfung ihres Propheten sehen.“

Woher wissen die Redakteure das? Aus den Ausrufen, die die Killer während des Angriffs gemacht haben sollen? Könnte nicht jeder so etwas rufen? Oder wissen sie es durch den glücklichen Fund des Personalausweises eines Verdächtigen, den er aller sonstigen Professionalität zum Trotz in einem der Fluchtautos verloren haben soll? Er weist einen arabischen Namen auf. Ist damit bereits alles erklärt?

Und wenn die Mörder tatsächlich fanatische Islamisten gewesen sind, wieso geht dann fast niemand der kommentierenden Politiker und Medienvertreter davon aus, dass die Muslime ebenso empört über die Tat sind, wie alle anderen auch? Merkt man nicht, dass man sie durch die Interpretationen und Forderungen, die jetzt ebenso vorschnell in den Raum geworfen werden wie die Schlussfolgerungen aus der Tat, aus der Gesellschaft ausgliedert?

Wichtige andere Hinweise und Fragen sucht man bisher in der Berichterstattung weitestgehend vergeblich: Warum hatte die Redaktion der Satirezeitschrift Charlie Hebdo trotz mehrfacher Anschläge keinen Gebäudeschutz mit mehreren Polizisten, sondern nur Personenschutz für den Chefredakteur? Woher wussten die Attentäter, dass genau zu dem Zeitpunkt die wöchentliche Redaktionssitzung stattfand, bei der ausnahmsweise viele Mitarbeiter da sind? Was bedeutet es, dass diese Tat ganz offensichtlich lange geplant war?

Wer auch immer die Terroristen waren und welche Motive sie genau verfolgten, die beobachtbaren Reflexe der Zuweisung von Unterstellungen und Ängsten haben bereits einen wesentlichen Effekt erzielt: Spaltung und Polarisierung. Weitere Radikalisierung und Eskalationen auf allen Seiten sind daher zu erwarten. Die „Lügenpresse“-Rufer von gestern feiern nun bereits die Meinungs- und Pressefreiheit als nützlicher Gegenpol zu Islam und Muslimen.

Europa geriert sich als Hort der Freiheit, als ob aktuell etwa nicht weltweit die Medienfreiheit verteidigt werden muss. Im letzten Jahr starben viele Journalisten bei der Arbeit, wie Reporter ohne Grenzen regelmäßig veröffentlicht. Die einen Toten sind nicht weniger wert als die anderen.

Umso wichtiger ist es nun, dass unsere Medien als Vierte Gewalt nicht vorschnell urteilen und weiter Stereotype bedienen, sondern eine konsequente Rechtsstaatlichkeit einfordern. Sowohl die Verbrechen von Paris müssen rechtsstaatlich verfolgt werden, als auch die Verhetzung Muslimen gegenüber. Nur bei konsequentem Eintreten gegen den Missbrauch der Meinungsfreiheit, die üble Nachrede und Volksverhetzung aus historischen Gründen nicht mit einschließt, ist eine weitere Polarisierung und Radikalisierung auf allen Seiten zu verhindern. Wer hier relativiert, arbeitet den falschen Kräften zu.

Charlie Hebdo als linke Satirezeitschrift hat zwar immer provoziert, aber konsequent gegen alle und jeden polemisiert – das ist in jedem Fall zu verteidigen. Darum ist sie mit der einseitig ausgerichteten Jyllands Posten auch nicht im gleichen Kontext zu sehen. Dass nun alle möglichen Zeitungen religionskritische Karikaturen nachdrucken, mag als Akt der Verzweiflung in diesem schweren Moment durchgehen. Dass man dadurch geopolitische und weitere möglicherweise relevantere Aspekte weltweit ausblendet, sollte langfristig korrigiert werden. Dazu bedarf es besonnener Analysen, die jenseits von Apologismen wieder Raum und Recht gewinnen müssen.

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10 Kommentare
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  1. Ibrahim M sagt:

    Sehr geehrte Frau Schiffer,
    ich finde Ihren Artikel schon höchst befremdlich. Sie behaupten, es sei ja gar nicht klar, welches Motiv die Attentäter wirklich hatten und wundern sich, dass die Tat so professionell geplant war. Sie lassen also für sich offen, was die Hintergründe der Tat und vor allem wer die eigentlichen Drahtzieher sind. Dieser Argumentationsweise folgen in den letzten Monaten viele Islamisten, die im Netz gerne Verschwörungstheorien vor allem bzgl. der IS verbreiten. Am Ende bedient man sich gerne des Bildes des Weltzionismus, der als Verursacher dieser der Taten als Verunglimpfung des Islam ausgemacht wird. Ich weiß nicht, was Sie mit dem Artikel bezwecken oder ob Ihre Argumentationsweise zufällig der der islamistischen Blogger ähnelt. Aber es hilft jetzt gar niemandem weiter die Intention der Tat zu verwässern und mit anderen Gräueltaten an Journalisten die Bedeutung und Ausmaß des Anschlags in Paris zu schmälern. Man muss die Dinge offen ansprechen und gegen radikalen Islamismus und Terrorismus vorzugehen, Das sind wir allen liberalen Muslimen in Europa und in der Welt schuldig. Es hilft uns Muslimen die Verwässerungsstrategie überhaupt nichts, denn so wird unser Unterschied zu den Radikalen gar nicht mehr klar. Ich werde in den nächsten Tagen den vielen ’normalen‘ Muslimen folgen und gegen islamistischen Terror Farbe bekennen. Ich werde klar den Unterschied verdeutlichen…! Denn diese Unterscheidung ist sehr viel wichtiger und realistischer als jede Art von Rechtfertigung. LG Ibrahim M

  2. Daniel sagt:

    Lieber Ibrahim M
    Bevor man aufrichtig irgendetwas relativieren, bzw. rechtfertigen kann, muss man wissen was passiert ist. Wissen sie was passiert ist? Wissen sie, wer sich hinter den Masken versteckt hat? Wissen sie welche Motive die Täter hatten? Ich denke nicht. Es sei denn, sie besitzen Insiderwissen. In Deutschland existiert die Unschuldsvermutung solange die Schuld bewiesen ist. Alles was bisher in die Öffentlichkeit drang, würde vor keinem rechtsstaatlichen Gericht genügen um die vermeintliche Täter zu verurteilen. Diese Vorverurteilungen spalten, diskriminieren und schaffen Feindbilder, wie es Frau Schiffe treffend formuliert. Dass Sie direkt den Weltzionismus und Verschwörungstheorie mit ins Boot holen, trägt kaum dazu bei Aufklärung zu betreiben sondern diffamiert die Autorin vielmehr ohne sachliche Argumente zu liefern. Solche Situationen erfordern kriminologischen Sachverstand und inhaltliche Debatten und keine schwarz-weiß Malerei.
    Ich wünsche mir inständig, dass die Täter lebend gefasst werden und sie dann aussagen können! Doch ich befürchte, das wird nicht passieren.
    LG D

  3. karakal sagt:

    Wenn schon Charlie, dann lieber Charlie Chaplin als Charlie Hebdo!

    In einer Medienmeldung heißt es, der sogenannte „Islamische Staat“ (IS, bzw. Da´isch) hätte sich für diesen Anschlag verantwortlich ausgesprochen, und der Grund hierfür sei Frankreichs Beteiligung an den Luftangriffen auf Stellungen des IS. Es würden weitere Anschläge in denjenigen Ländern erfolgen, die sich an den Luftangriffen beteiligen. Ein Sprecher der terroristischen Schabaab-Organisation in Somalia soll gesagt haben, mit diesem Anschlag hätten die Attentäter sehr vielen Muslimen große Freude bereitet. Es ist wohl eine große Freude für die Muslime in westlichen Ländern, jetzt für diesen Anschlag noch mehr angefeindet zu werden als bisher! – Wie verrückt muß man denn sein, um solche Anschläge gutzuheißen? Als die Muslime unter Sultan Saladdin gegen die Kreuzfahrer kämpften, hielten sie sich großenteils an die Regeln der Ritterlichkeit (Beachtung der Verhältnismäßigkeit der Mittel, Verbot von Angriffen auf Zivilisten usw.). Davon aber haben die Kämpfer der des IS wohl noch nie etwas gehört und auch nicht von den Regeln des Dschihad. Sie sind nur „Dschihadisten“, nämlich vorgebliche Mudschahidin, keine wirklichen. Was sie betreiben, ist Terrorismus und kein Dschihad nach den islamischen Regeln. Da aber die meisten Journalisten solche Begriffe bunt durcheinanderwerfen und inflationär und unsensibel gebrauchen, wird die Masse der nichtmuslimischen Medienkonsumenten dahingehend desinformiert, Dschihad sei mit Terrorismus gleichzusetzen, und jeder Muslim, der seine Religion praktiziert sei ein potentieller „Islamist“ = Terrorist.

  4. Ibrahim M sagt:

    Genau das ist das Problem der Kommentare hier: bloß nichts offen ansprechen…! Aber man macht es dadurch nur zum islamischen Problem! Daniel hat oder will nicht verstehen..! Es geht darum den Terror ( auch aus den eigenen Reihen auszugrenzen..! Das macht man nicht aus einer Furcht heraus offen über die Radikalisierung einiger Gruppen zu sprechen. Und wer die Gemeinden kennt, der weiß, dass es Sympathisanten gibt. Teils aus Unwissenheit, teils aus Naivität, aber auch teils aus Überzeugung. Ich habe das in unserer Gemeinde immer angesprochen und Imame und vor allem viele Eltern von Jugendlichen sehen das genau so. Anders macht man sich in der Argumentationsstruktur zum ungewollten Werkzeug der Islamisten. Deswegen finde ich den Artikel einer Journalistin und Islamwissenschaftlerin nicht besonders angemessen und vor allem widersprüchlich..

  5. Moe sagt:

    „Exemplarisch schreibt die Berliner Zeitung: “Das Massaker von Paris ist Rache für satirische Zeichnungen, in denen die Täter eine Verunglimpfung ihres Propheten sehen.” Woher wissen die Redakteure das? Aus den Ausrufen, die die Killer während des Angriffs gemacht haben sollen? Könnte nicht jeder so etwas rufen? Oder wissen sie es durch den glücklichen Fund des Personalausweises eines Verdächtigen, den er aller sonstigen Professionalität zum Trotz in einem der Fluchtautos verloren haben soll? Er weist einen arabischen Namen auf. Ist damit bereits alles erklärt?“

    Vorverurteilungen, die ohne viele Indizien in einen bestimmten Bevölkerungsteil ins Visier rücken, sind natürlich gefährlich. In diesem Fall war diese vorläufige Einschätzung allerdings zulässig: Charlie Hebdo wurde in der Vergangenheit bereits terrorisiert und bedroht und Allahu Akbar schreien nach solch einer Tat nur wenige nicht-Islamisten.

    Mal ein Gedankenspiel: Ein türkischer oder muslimischer Kulturverein wird über Monate anonym von Neonazis oder anderen Rassisten mit fremdenfeindlichen Parolen bedroht. Scheiben werden eingeschmissen, es folgt ein Brandanschlag. Schließlich würde eine NSU-ähnliche Terrorzelle mit Waffen das Vereinshaus überfallen und Mitglieder erschossen. Ein Passant filmt die Tat mit dem Handy: Die Täter erheben die Hand zum Hitlergruß und rufen „Ausländer raus“, danach flüchten sie.

    Würden Sie dann auch auf Migazin einen Kommentar veröffentlichen und den rassistischen Charakter des Massakers anzweifeln, weil man die Täter ja noch nicht gefasst hat und nicht genau weiß, wer sie wirklich sind?

  6. Daniel sagt:

    Lieber Ibrahim. Erst mal muss ich sagen, dass ich diesen Artikel natürlich aus einer Perspektive lese als du, da ich kein aktiver Teil einer muslimischen Glaubensgemeinschaft bin. Ich bin aber gerne solidarisch mit den Muslimen und sage deshalb: „Ich bin Muslim“.
    Ich spreche es offen an: Es gibt Menschen, die unter dem Deckmantel der Religion radikale Gedanken entwickeln und diese mit Gewalt durchzusetzen versuchen. Ich verabscheue solche Gedanken und vor allem die Taten, die daraus entstehen!
    Ich spreche es offen an: Es wurden und werden doch permanent soviele Lügen verbreitet um Menschen zu spalten und Gewalttaten zu rechtfertigen. Natürlich auch im Namen der Nicht-Muslime!!: Seit Jahren lassen westliche Streitkräfte Bomben über Afrika und im Nahen Osten fallen. Seit Jahren führen unbemannte Drohnen völkerrechtswidrige Tötungsaufträge aus, vorwiegend mit dem Ziel vermeintliche Terroristen in aller Welt auszulöschen. Seit Jahren betreibt die deutsche Presse eine Islamophobe Berichterstattung. Seit etlichen Jahren liefert „die Nato“ Waffen an Unrechtsregime, in Krisengebiete und bildet Kampftruppen aus, die in den jeweiligen Ländern zu Guerilla-Gruppen mutieren. Seit Jahren betreibt die „westliche Welt“ Handel, worunter ärmere Länder noch ärmer werden. Dementsprechend gehört zu der „offenen Rede“ diese RIESIGE Mitverantwortung zu sehen, zu reflektieren und vor allem aufzuhören permament geostrategische Machtinteressen mit Gewalt durchzusetzen!
    Außerdem: Ich finde es geht nicht darum, irgend wen aus den „eigenen Reihen“ auszuschließen sondern das geltende Recht zu akzeptieren, unabhängig davon, welchen Gruppen VERMEINTLICHE Täter angehören. Du wirst sehen, welche Konsequenzen das „offene Ansprechen“ dieses Problems in diesem Kontext haben wird: (Ich spekuliere) Die beiden mittlerweile getöteten werden in die Geschichtsbücher eingehen als die Attentäter von Paris, ohne den tatsächlichen Beweis, das sie es wirklich waren. Ähnlich wie bei JFK, Pearl Habour, 9/11 etc. Das was du für Offenheit hältst und glaubst damit die „eigenen Reihen“ schützen zu können, ist für mich Öl ins Feuer gießen und erzeugt Spannung.
    Lieben Gruß
    Daniel

  7. Daniel sagt:

    Unter noch einen Nachtrag an Moe gerichtet: Aktuell erfahren wir in München beim NSU Prozess (z.B. http://www.nsu-watch.info/) das es eben nicht immer so klar ist, wer nun der Auftraggeber, wer Mittäter und Mitwisser waren. Und wie kommen wir zu dieser Erkenntnis? Durch gerichtliche Verhandlungen und Analysen der Zeugenaussagen und Indizienbeweise. Es hätte wenig genutzt pauschal zu sagen: die Nazis sind an allem Schuld.

  8. […] Sabine Schiffer, Charlie Hebdo – Ein Symbol für Missverständnis und Polarisierung, Migazin […]

  9. Limon (Türkin) sagt:

    Ich finde den Kommentar von Ibrahim sehr richtig und sehr gut.

    Frau Schiffer schreibt gerne über die Vermeintlichen… so als ob dieser Attentat nicht der erste Attentat überhaupt ist, oder als ob wir von islamistische Radikalisierung noch nie was gehört haben, oder ob die Presse ständig von Dummy Terroristen spricht.

    Es kann sein, dass Verschwörungstheorien ein Heilmittel gegen die Angst ist, aber auch das hilft der Polarisierung nicht. So ist es am Ende trotzdem fatal, wenn wir alle, wie Frau Schiffer, die Bedeutung und Ausmaß des Anschlags in Paris nicht begreifen würden.

    Zwangsläufig existiert irgendwo die Angst vor dem Islamismus und vor dem Terror. Doch um die Kluft zwischen den gesellschaftlichen Gruppen vorzubeugen oder falls vorhanden zu überwinden, müssen liberale Muslime den Terror egal woher, auch aus den eigenen Reihen, ausgrenzen.

  10. Antje sagt:

    Bisher ist doch nur klar, daß die Terroristen anscheinend gut vorbereitet und mit Kriegswaffen vorgegangen sind.
    Frau Schiffer hat völlig Recht mit ihrer Analyse. Ich muß mich wundern über die Versuche einiger, die grausame Tat sofort wieder mit „dem Islam“ zu verallgemeinern , das riecht mir doch zu sehr nach gezielter Agitation, wie man sie zur Genüge von PI-Nazis kennt.

    Wenn tatsächlich „der Islam“ die Grundlage wäre – warum wurde dann der muslimische Polizist noch hingerichtet?
    Warum hat ein Muslim mutmaßliche Juden im Supermarkt gerettet, wenn angeblich Muslime Juden hassen würden?

    Da muß man doch schon blind und völlig in der PI-Sekte aufgegangen sein, um nicht zu merken daß die Terroristen den Anschlag zu Rekrutierungszwecken verübt haben. Schon das Anschlagsziel zeigt das überdeutlich!
    Warum wurde denn nicht die braune Front National angegriffen? Oder andere rechtsradikale Ziele? Damit hätten „die Muslime“ ja sogar noch Sympathien erringen können!

    Ganz einfach: Weil man den interkulturellen Hass schüren will, um dann unter den Frustrierten und Ausgegrenzten neue Rekruten aufzusammeln!

    Leute, es geht hier um Terroristen und Mörder!



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