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Migration und Integration in Deutschland

Wenn die deutsche Gesellschaft die Muslime toleriert, hat das noch nichts mit Gleichberechtigung zu tun.

Prof. Dr. Hans-Peter Großhans, MiGAZIN, 20. Januar 2010

TV-Tipps des Tages

27.10.2014 – Muslime, IS Terror, Südmexiko, Syrien, Islam, Flüchtlinge

TV-Tipps des Tages sind: Kulturjournal: Fashion und Islam: Wie junge Muslimas Glauben und Mode verbinden; Sin Nombre – Zug der Hoffnung: Die Bandenrituale der Maras in Südmexiko sind martialisch; Kalifat des Schreckens: Die Bedrohung durch den IS beherrscht die Schlagzeilen und die Talkshows

VONÜmit Küçük

DATUM27. Oktober 2014

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Kulturjournal
Themen: Einblick in eine „Geschlossene Gesellschaft“: Dennis Gastmanns Reise in die Welt der Reichen; Royals, Schützen und Herrenhäuser Gärten: der Fotograf Martin Parr in Hannover; Fashion und Islam: Wie junge Muslimas Glauben und Mode verbinden‘; Singen und Sterben in Mexiko: Doris Dörries` Dokumentarfilm über weibliche Mariachi; „Der Norden liest“ in Wolfsburg: mit Larissa Boehning, Saskia Henning von Lange und Eberhard Rathgeb; „Wahr. Schön. Gut.“ – Scharfzüngig durch die Kulturwoche.

Fashion und Islam: Wie junge Muslimas Glauben und Mode verbinden
Sie sind jung, selbstbewusst, gebildet, offen für Neues. Sie interessieren sich für Mode, Style und die aktuellen Trends – und sie halten sich an die muslimische Kleiderordnung. Ihr Name: „Hijabista“, zusammengesetzt aus „Fashionista“ und „Hijab“, dem arabischen Wort für Schleier. Sie treten gegen das gängige Vorurteil an, dass muslimisch religiöse Frauen, die ein Kopftuch tragen, dazu gezwungen werden oder sich mit ihrer Kleidung gegenüber der westlichen Kultur abgrenzen wollen. Auf ihren Fashion-Blogs und bei YouTube tauschen sie sich aus, initiieren kleine Modelabels. Mittlerweile stellt sich sogar die große Modeindustrie auf dieses Marktsegment ein: Donna Karan entwickelte jüngst eine Kollektion zum Ramadan. Das „Kulturjournal“ geht mit jungen deutschen Hijabistas einkaufen, besucht das erste und bislang einzige deutsche Modelabel für Muslimas und spricht mit einem Imam über Religion und Style. Mo, 27. Okt • 16:00-16:30 • ARD-alpha

Sin Nombre – Zug der Hoffnung
Spielfilm – Die Bandenrituale der Maras in Südmexiko sind martialisch. Willy ist dem Anführer der Gang, Lil‘ Mago, ein Dorn im Auge, denn er hat eine Freundin außerhalb des Banden-Territoriums. Dafür wird er hart bestraft, und seine Freundin kommt bei einem Vergewaltigungsversuch durch Lil‘ Mago ums Leben. Als Willy sieht, wie der Bandenboss auf dem Dach eines Güterzugs illegalen Flüchtlingen das letzte Hab und Gut raubt und sich an der jungen Sayra aus Honduras vergehen will, tötet er ihn. Während Willy und Sayra sich anfreunden, formieren sich Willys ehemalige Gang-Komplizen zum Rachefeldzug. Eindringliches, preisgekröntes Flüchtlingsdrama von Cary Joji Fukunaga. Mo, 27. Okt • 22:10-23:41 • arte

Kalifat des Schreckens
Die Bedrohung durch den IS beherrscht die Schlagzeilen und die Talkshows: Hunderttausende in Syrien und im Irak sind auf der Flucht vor der Terrormiliz IS. Zwei Journalisten aus den USA sowie ein britischer Entwicklungshelfer wurden bestialisch ermordet. Wo der IS vorrückt, gibt es Massaker. Eine Schreckensherrschaft hat der sogenannte „Islamische Staat“ errichtet. Welche Gefahr stellen deutsche IS-Dschihadisten dar, wenn sie zurück nach Deutschland kommen?

Zehn Korrespondenten und Reporter der ARD zeigen Hintergründe des sogenannten „Islamischen Staates“ auf. Sie berichten u.a. aus dem Inneren des „Islamischen Staates“, sind vor Ort mit IS-Kämpfern und schildern den Alltag der Menschen im selbst ausgerufenen Kalifat.

Wie groß ist die Bedrohung durch die Terrormiliz IS wirklich – in der Region selbst und für Deutschland, Europa und die Welt? Der scheinbar plötzliche Aufstieg geschah vor den Augen der Weltöffentlichkeit und der Geheimdienste. Warum wurde nichts gegen IS unternommen?

Diesen Fragen geht die ARD-Dokumentation in Reportagen und analytischen Beiträgen nach.

Und sie zeigt, wie es IS gelingt, in Deutschland und in anderen Ländern Europas gewaltbereite Jugendliche als Kämpfer zu rekrutieren.

Wie kann die Politik den Gefahren begegnen? Schon wird diskutiert, ob aus Angst vor militanten Salafisten und der Gefahr, die womöglich von Rückkehrern ausgeht, erneut Sicherheitsgesetze geändert werden sollten, die ja schon nach den Al-Qaida-Anschlägen verschärft worden waren und die Freiheit unserer Gesellschaft einschränken. Mo, 27. Okt • 22:45-23:45 • Das Erste (ARD)

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