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TV-Tipps des Tages

24.09.2014 – Kalifat, IS Terror, Asyl, Muslime, Libanon, Rassismus

TV-Tipps des Tages sind: Thema: IS-Terror: Im Irak und in Syrien hat der Islamische Staat (IS) große Gebiete unter Kontrolle und versetzt die Bevölkerung mit unfassbarer Gewalt in Angst und Schrecken; Der Libanon war einst die Schweiz des Nahen Ostens; Asyl im Dorf; Der Rassist in uns

VONÜmit Küçük

DATUM24. September 2014

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Thema: IS-Terror
Im Irak und in Syrien hat der Islamische Staat (IS) große Gebiete unter Kontrolle und versetzt die Bevölkerung mit unfassbarer Gewalt in Angst und Schrecken. Und auch der Westen ist durch Entführungen und die Hinrichtung von Journalisten vor laufenden Kameras vom Terror der Islamisten betroffen. Noch dazu droht eine Gefahr durch zurückkehrende Kämpfer nach Deutschland. Wer sind die religiösen Fanatiker, die sich selbst Islamischer Staat nennen und ein Kalifat ausgerufen haben, das sich bis nach Europa erstreckt?

Wie kann man gegen die Gruppierung vorgehen und welche Auswirkungen hat das gewalttätige Image der Fundamentalisten auf das Leben von Muslimen hierzulande?

Über diese Fragen diskutiert Klaus Weidmann im phoenix-Thema „IS-Terror“ mit dem Vorsitzenden des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman Mazyek , und dem Journalisten Thomas Gutschker, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. Mi, 24. Sep • 10:45-11:45 • PHOENIX

Libanon
Der Libanon war einst die Schweiz des Nahen Ostens. Davon ist wenig geblieben. Der syrische Bürgerkrieg spült die Not ins Land. Auf vier Libanesen kommt heute ein Flüchtling. Weltrekord. 51.000.000 – einundfünfzig Millionen Männer, Frauen und Kinder waren nach Schätzungen der Vereinten Nationen zum Jahresende 2013 auf der Flucht. Auf der Flucht vor Tod, Gewalt, und Unterdrückung. Das ist der höchste Stand seit dem 2.Weltkrieg.Die Ursachen für den traurigen Rekord liegen nach Ansicht des UN-Hochkommissars für Flüchtlinge, António Guterres, vor allem an langanhaltenden Konflikten wie zum Beispiel jenem in Syrien. Mi, 24. Sep • 12:30-13:00 • PHOENIX

Asyl im Dorf
Im westfälischen Wimbern fühlen sich die 830 Einwohner geborgen und sicher. Jeder kennt jeden und beim alljährlichen Schützenfrühstück bleiben die Wimberner stets unter sich. Doch die Idylle sehen nun manche im Dorf bedroht. Aus dem ausrangierten Krankenhaus, in dem viele von ihnen geboren wurden, ist eine Notunterkunft für Flüchtlinge geworden. Mi, 24. Sep • 14:15-14:30 • PHOENIX

Der Rassist in uns
39 Menschen haben sich bereit erklärt, an einem Selbstversuch teilzunehmen, ohne genau zu wissen, was auf sie zukommt. In dem Antirassismus-Training, das die Teilnehmer erwartet, werden sie anhand ihrer Augenfarbe in zwei Gruppen eingeteilt.

Die Blauäugigen werden von Beginn an gedemütigt, während die Braunäugigen erfahren, wie stark das Gefühl der Macht sein kann und wie sehr es verunsichert. Widerspruch und Aufbegehren werden vom Anti-Rassismus-Trainer Jürgen Schlicher durch unbarmherzig autoritäres Auftreten sofort unterbunden. Ziel ist es, zu zeigen, mit welchen Gefühlen Menschen ihr Leben lang zu kämpfen haben, die wegen ihrer Hautfarbe, ihrer Herkunft, ihrer Religion, ihrer sexuellen Neigung oder ihres Geschlechts benachteiligt werden.

Dieses Anti-Rassismus-Training basiert auf einer Idee der amerikanischen Lehrerin Jane Elliott. 1968, kurz nach der Ermordung von Martin Luther King, wollte die Pädagogin ihren Schülern demonstrieren, wie es sich anfühlt, einer herabgesetzten Gruppe von Menschen anzugehören. Do, 25. Sep • 00:45-02:00 • ZDF

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