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In allen Zielstaaten der Arbeitsmigration weisen die Eltern der als Migranten erfassten Jugendlichen eine kürzere Schulbesuchszeit und einen geringeren ökonomischen, sozialen und kulturellen Status auf als die Eltern von Nichtmigranten. Nirgendwo ist dieser Unterschied … aber so stark wie in Deutschland.

Konsortium Bildungberichterstattung, Bildung in Deutschland, 2006

Antisemitismus bei muslimischen Jugendlichen

„Wir müssen mehr Reflexions- und Vertrauensräume schaffen“

In den vergangenen Wochen hat in Deutschland eine neue Debatte um Antisemitismus angefangen. Im Mittelpunkt stehen muslimische Jugendliche. Das Mentoringprogramm „Dialog macht Schule“ ist bundesweit an Schulen in sozialen Brennpunkten tätig. MiGAZIN sprach mit den Geschäftsführern Hassan Asfour und Siamak Ahmadi über Antisemitismus, politische Bildung und die Interessen von Jugendlichen.

MiGAZIN: Junge Muslime haben teilweise auf Demonstrationen gegen die israelische Militäroffensive in Gaza antisemitische Parolen skandiert. Gleichzeitig gehen diese Jugendlichen in Deutschland zur Schule. Hat vielleicht da das deutsche Bildungssystem versagt?

Siamak Ahmadi: Hier sollte man nicht pauschalisieren. Das Bildungssystem hat bislang einfach noch nicht umgeschaltet von dem deutschen Durchschnittschüler zu einer multikulturellen Schülerschaft. An den Schulen, in denen wir unterwegs sind, machen Kinder und Jugendliche aus Einwandererfamilien nicht selten über 80 Prozent der Schülerschaft aus. Ein Großteil kommt aus sozial- und bildungsbenachteiligten Familien. Dagegen haben Lehrkräfte auf der anderen Seite häufig keine Einwanderungsgeschichte und eine ganz andere Sozialisation – natürlich fällt es ihnen nicht leicht, sich in die Lebenswelt ihrer Schüler hineinzuversetzen. Unsere Dialogmoderatoren haben es da natürlich einfacher, Zugänge aufzubauen. Viele von ihnen haben eine eigene Einwanderungsgeschichte, sie sind jung und kommen aus dem Kiez. Sie werden als Vorbilder wahrgenommen und schaffen es, Zugänge aufzubauen. Ich bin der Meinung, dass das Bildungssystem die Herausforderungen, die mit einer heterogenen Schülerschaft einhergehen, nicht mehr alleine lösen kann. Schulen sollten sich schrittweise öffnen und mit externen Akteuren zusammenarbeiten, die die vielfältige Gesellschaft widerspiegeln. Nur so kann sich das Bildungssystem auf den Normalfall Vielfalt einstellen.

Warum hat das Deutschland bislang noch nicht geschafft?

Ahmadi: Die Entwicklung des Bewusstseins, dass Deutschland ein Einwanderungsland geworden ist, hat Jahrzehnte gedauert und wird teilweise immer noch nicht gelebt. Aus diesem Grund hat sich die Lehrerausbildung an den Universitäten noch nicht auf diese bunte Schülerschaft einstellen können. Allmählich stellen sich die Universitäten auf eine heterogene Schülerschaft ein, aber wir brauchen noch Zeit und geeignete praxisorientierte Angebote.

Erschwerend kommt hinzu, dass lediglich 6 Prozent der angehenden Lehrer bundesweit einen Migrationshintergrund haben. Wir sind leider noch sehr weit davon entfernt, dass sich daran etwas ändert.

Einige Kommentatoren gehen davon aus, dass muslimische Kinder generell mit „anderen“ Werten aufwachsen, ja sogar von den Eltern antisemitisch erzogen werden. Was ist Ihre Erfahrung?

Hassan Asfour: Wir müssen differenzieren, wenn wir von muslimischen Kindern und muslimischen Eltern sprechen. Es wäre absurd zu glauben, dass alle Familien, die einen muslimischen Hintergrund haben, ihre Kinder auf die gleiche Weise erziehen. Natürlich gibt es Familien, die aus der Konfliktregion stammen und aufgrund ihrer Erfahrungen und Geschichten erhebliche Vorbehalte gegen Israel haben; einige unterscheiden hier leider auch nicht zwischen dem Staat Israel und dem Judentum. Dabei vermischen sich auch häufig starke Emotionen, Fehlinformationen, Verschwörungstheorien und antijüdische Propaganda, die in einigen Medien verbreitet werden. Kinder lernen nicht, sich kritisch mit dem Thema auseinandersetzen. Auf der anderen Seite haben wir in den Schulen oft die Situation, dass das Thema Nahost nicht besprochen wird, weil es ein „heißes Eisen“ ist, bei dem die Emotionen sehr schnell sehr hoch kochen können. Dabei ist der Bedarf so groß, dieses Thema in der Schule zu behandeln, da viele der Ressentiments gegen Juden auch aus diesem Konflikt entstanden sind und immer noch entstehen.

Infobox: Dialog macht Schule ist ein langfristiges Mentoringprogramm und unterstützt Jugendliche aus benachteiligten Einwanderfamilien direkt in den Schulen in sozialen Brennpunkten. Im Rahmen eines Zusatzangebots zum regulären Unterricht helfen ausgebildete Dialogmoderatoren den Schülern bei ihrer Persönlichkeitsentwicklung und gesellschaftlichen sowie politischen Partizipation. Dialog macht Schule wird von der Bundeszentrale für politische Bildung und der Robert Bosch Stiftung gefördert.

Was muss sich also ändern?

Asfour: Wir müssen mehr Reflexions- und Vertrauensräume in den Schulen schaffen und herausfinden, was die Schüler bewegt, warum sie diese teilweise doch sehr starken und sehr radikalen Ansichten haben. Offener mit diesem Thema umzugehen und Raum dafür zu schaffen, kann viel dazu beitragen, dass mit vielen Mythen und Konstrukten aufgeräumt wird und eine differenzierte Debatte um dieses Thema entstehen kann. Wir beobachten, dass viele Schüler es als belastend empfinden, dass ihre Themen häufig nicht angesprochen werden. Es entsteht schnell das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden. Das wiederum führt zu Frust und verstärkt ihren Eindruck, dass ihre Interessen und ihre Geschichten weniger Wert seien. Zugleich müssen diese Themen glaubwürdig und differenziert vermittelt werden. Dafür braucht es authentische Akteure, die zum einen fachlich kompetent sind und zum anderen einen Zugang zu diesen Schülern haben.

Was soll in so einem Reflexions- und Vertrauensraum passieren?

Ahmadi: Die Themen der Schüler sollten durch eine wertschätzende und von Neugier geprägten Haltung erkundet werden. Dafür haben wir in den zwei Jahren, in denen wir zu zweit mit den Jugendlichen ab der 7. Klasse in kleinen Gruppen von maximal 15 Schülern arbeiten, genug Zeit. Dabei werden stets die lebensweltlichen Themen der Schüler auf eine gesellschaftspolitische Ebene gehoben und vertieft. Aus einem Gespräch über den letzten Twilight-Film kann die Brücke zum Thema Geschlechterrollen geschlagen werden. Das Thema Facebook kann mit der NSA-Ausspähaffäre verknüpft und in diesem Zusammenhang der Wertekonflikt zwischen Freiheit und Sicherheit diskutiert werden. Darüber hinaus können aus dem Streit zwischen Klassenkameraden demokratische Grundkompetenzen eingeübt werden – wie beispielsweise Versprachlichung von Konflikten und wie man sich eine eigene Meinung bildet und andere Meinungen aushält. Für das Thema Nahostkonflikt hat sich das biographische Lernen von Friedensaktivisten – wie Mahatma Gandhi – als gute Methode erwiesen, die wir bereits in unseren Reflexions- und Vertrauensräumen in den Schulen nutzen, um den Schülern eine gewaltlose und differenzierte Form der Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Themen zu ermöglichen.

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12 Kommentare
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  1. Mika sagt:

    Hier wird aber bewusst oder unbewusst ausgeblendet, dass der Anteil antisemitisch eingestellter Jugendliche aus nicht-muslimischen Hause genauso hoch ist wie bei muslimischen Jugendlichen – das Belegen Studien! In der gängigen Medienlandschaft wird aber dies lediglich auf die Moslems geschoben. Selbst der “ Pastor“ Joachim Gauck redet von „importiertem“ Antisemitismus. Man macht es sich mal wieder leicht und schiebt das Problem von sich. Antisemitismus geht aber durch alle Gruppierungen, Religionen und Schichten – und ist leider in auch bis in die Mitte der Gesellschaft durchgedrungen! Es betrifft alle!

  2. Nichtdeutscher Muslim sagt:

    In de Geschichte der Muslime gab es keine sechsmillionenfache Massenproduktion von Morden an Juden in Gaskammern und Krematorien. Die Tat wird einem anderen Volk zugeschrieben. Das scheint der Pastor Gauck vergessen zu haben oder auch nicht.Wenn er so sehr gegen Antisemitismus ist, dann soll er seine Reden in den nahezu überall „nationalbefreiten Zonen“ Ostdeutschlands bei den Nachfahren und Enkeln des belasteten Volkes loswerden. Schließlich ist das die finstere Geschichte jenes Volkes, nicht die der Muslime.

  3. Lionel sagt:

    @Nichtdeutscher Muslim

    Es gibt kein „belastetes“ Volk.
    Es gibt jedoch die Verpflichtung aus der Geschichte zu lernen.
    Das gilt für alle, die hier dauerhaft leben – ob Deutscher oder Nichtdeutscher.

  4. aloo masala sagt:

    @Mika / Nichtdeutscher Muslim

    Die Diskussion baut auf eine unvollständiges Zitat von Gauck auf und ist. Hier das vollständige Zitat von Gauck: „Antisemitismus, auch wenn es neu ist, wenn er aus ausländischen Gesellschaften importiert wird, der wird genau so wenig geduldet wie ein alter autochthoner Antisemitismus, den es in einigen rechtsradikalen oder linksradikalen Milieus gibt. Wir nehmen alles ernst.“

  5. Wiebke sagt:

    Mal abgesehen davon, was meien Vorredner sagen, was natürlich leider stimmt, finde ich den Ansatz goldrichtig, auf die Geschichte der Schüler einzugehen. DAs Andocken an die deutsche Gesellschaft ist keine Einbahnstraße. Es muss auch immer gefragt werden. Welche Kenntnisse, welche ERfahrungen, welche Traumata bringt ihr mit? Womit könnt ihr die Geellschaft hier bereichern?

  6. Wolfgang sagt:

    Widerlich, wie versucht bei den Opfern Schuldgefühle zu provozieren. Es sterben gerade vor unseren Augen TAUSENDE unschuldige Zivilisten durch Jüdisch-Israelische Waffen!!! Anstatt dieser falsch verstandenen Antisemitismusindoktrination sollte endlich objektiv über die ethnische Säuberungen gegen die Palästinenser aufgeklärt werden und Sensibiltät dafür geschaffen werden, dass auch mit deutscher Unterstützung in Form von Schweigen seit 70 Jahren Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen werden! Israel hat auch deutsche Staatsangehörige im Gazastreifen ermordet! Herr Gauck , Herr Steinmeier, Frau Merkel, wann werden Sie sich dafür bei den hinterbliebenen entschuldigen???? Der Mord geschah auch in Ihrem Namen!

  7. Wolfgang sagt:

    „einige unterscheiden hier leider auch nicht zwischen dem Staat Israel und dem Judentum. Dabei vermischen sich auch häufig starke Emotionen, Fehlinformationen, Verschwörungstheorien und ant[islamische] Propaganda, die in einigen Medien verbreitet werden“

    Sie meinen damit schon die Springerpresse, hoffe ich doch.

  8. Marianne sagt:

    Wer aus der Geschichte gelernt hat, der verkürzt Rassismus nicht auf Antisemitismus, In Bezug auf rassistische Einstellungen in der deutschen Bevölkerung ist nämlich der rassistische Hass auf Muslime erheblich weiter verbreitet, wie sämtliche Studien belegen. Wer aus der Geschichte gelernt hat, der kann auch sehen, dass im Dritten Reich nicht nur Juden, sondern auch Roma und Sinti und andere „Untermenschen“ fabrikmässig ermordet wurden, Wer also aus der Geschichte gelernt hat, der thematisiert nicht allein den Antisemitismus, erst recht nicht den der Muslime, sondern auch die rassistischen Einstellungen gegen Muslime, Roma und Sinti, die in Deutschland bis heute weit verbreitet sind, zugenommen haben,anstatt sie zu befördern. Wer aus der Geschichte gelernt hat, rechtfertigt auch nicht die Verbrechen Israels gegen Palästinenser, sondern erhebt seine Stimme gegen jede Art von Rassismus und rassistische Verbrechen, egal, wer sie begeht. Wer aus der Geschichte gelernt hat, verunglimpft auch nicht Kritik an rassistischen Verbrechen Israels als angeblichen Antisemitismus. Wer aus der Geschichte gelernt hat, lenkt nicht vom Rassismus in der deutschen Bevölkerung ab, indem er die Opfer des Rassismus in Deutschland zum eigentlichen Problem erklärt und so tut, als gäbe es ohne Muslime in Brennpunkten in Deutschland keinen Rassismus. Da frage ich mich also: Wo bleibt das flächendeckende Mentoringprogramm gegen Rassismus für deutsche Schüler?

    Es bleibt leider nur festzustellen: Das Geschrei über den Antisemitismus DER Muslime, gepaart mit der Rechtfertigung rassistischer Verbrechen durch den Staat Israel, in Deutschland bekanntermaßen „Staatsräson“ zeigt: Ein echter Lernprozess in Sachen Rassismus hat leider nicht stattgefunden. Man hat lediglich die Feindbilder teilweise ausgetauscht und die Definition von Rassismus umgestaltet. Heute ist angeblich rassistisch, wer gegen rassistische Verbrechen des Staates Israel in aller Deutlichkeit Stellung bezieht.
    Und wenn Graumann als stetiges Sprachrohr Israels in unerträglicher Geschichtsklitterung behauptet, „Es ist die schlimmste Zeit seit der Nazi-Ära“, bezogen auf heutigen Antisemitismus in Deutschland bzw. Europa, dann stellt das eine beispiellose, unverschämte und geradezu menschenverachtende Verhöhnung der jüdischen Opfer der Nazidiktatur dar,

  9. Ich sagt:

    Da wundere ich mich jetzt aber wirklich. Israel begründet seinen Anspruch auf das Gebiet damit das einst Juden dort lebten und es im Judentum/Thora heißt das ihnen das Land wieder gegeben wird. Warum also darf man das Judentum nicht verantwortlich machen für das was in Palästina geschieht?

    Wenn in Deutschland ein Mensch einen Mord begeht und dieser hat seine Wurzeln in einem „islamischen“ Land ist er automatisch Muslim und der Islam schuld und sofort finden sich die vermeintlich gebildeten die Teile irgendwelcher Suren als Beweis liefern. Ob dieser Mensch tatsächlich Muslim oder vielleicht Atheist, Christ oder Angehöriger irgend einer anderen Religion ist steht nicht zur Debatte. So wachsen die Kinder auf. Alle Kinder. Spätestens in der Grundschule beginnt die Indoktrination.
    Islam/Muslime=böse, alle anderen friedliebende, nette Menschen. Und wenn im christlichen Deutschland ein Deutscher ein Verbrechen begeht ist er einfach ein Verbrecher, niemand beschuldigt das Christentum oder zitiert Verse aus der Bibel.

    Ich kenne diese Spielchen. ich habe zwei Kinder durch die Schule gebracht. Besonders gut geeignet ist immer wieder ausgerechnet der Ethikunterricht der Verständnis füreinander lehren soll. Stattdessen reagieren die Lehrer dort ihre Unwissenheit, ihre Vorurteile und die allgemeine Lehrmeinung vom bösen Islam ab.

    Lehrer, Politiker,Medien alle dürfen Islam mit Herkunft mischen, aber wehe das wird mal bei anderen gemacht.
    Das Schönreden einer ethnischen Säuberung und die absolute Verteidigung dieser Tat wie sie hier in Deutschland statt findet treibt das Problem auf die Spitze.
    Wer meint das Deutschland aus historischer Schuld nicht gegen Israel agieren darf, der sollte mal überlegen welche (Mit-)Schuld er jetzt auf sich lädt.

  10. aloo masala sagt:

    @Dich

    —-
    Da wundere ich mich jetzt aber wirklich. Israel begründet seinen Anspruch auf das Gebiet damit das einst Juden dort lebten und es im Judentum/Thora heißt das ihnen das Land wieder gegeben wird. Warum also darf man das Judentum nicht verantwortlich machen für das was in Palästina geschieht?
    —-

    Die Islamisten massakrieren Menschen im Namen des Islams. Warum darf man den Islam nicht dafür verantwortlich machen?

    Die USA und ihre Verbündeten hinterlassen mit ihren militärischen Operationen eine menschliche Verwüstung im Namen der Menschenrechte und der freiheitlichen Grundordnung. Warum darf man nicht die Menschenrechte und Demokratie dafür verantwortlich machen?

    Die Antwort können Sie sich selbst geben und Sie haben das auch teilweise in ihrem Post gemacht.


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