MiGAZIN

Migration und Integration in Deutschland

Letztlich haben einige Industriestaaten ihren Bedarf an zusätzlichen Arbeitskräften … dadurch gedeckt, dass sie bei der Einstellung von irregulären Arbeitsmigranten ein Augen zudrücken.

Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen, Migration in einer interpedenten Welt, 2004

Wer hat angefangen?

Die Bombardierung des Gaza – ein Gefängnis ohne Wärter

Dem tagelangen Bombardement folgt laut Ankündigung der israelischen Regierung vom 17.7.2014 der militärische Einmarsch in Gaza. Laut Israel ist das Selbstverteidigung weil Hamas angefangen hat. Aber wo beginnt der Anfang und worum geht es wirklich?

VONWolf Wetzel

Der Verfasser war Autor der ehemaligen autonomen L.U.P.U.S.- Gruppe, die seit 1986 autonome Theorie mit praktischen Fragen des Alltags verband. Er veröffentlichte bisher Texte u.a. in den Zeitschriften Schwarzer Faden, Die Aktion, ak, atom, Links, taz, diskus, radikal, swing, die Beute, Interim, Jungle World, Junge Welt. 1991 erschien in der Edition ID-Archiv der Textbeitrag: ›Doitschstunde – Orginalfassung mit autonomen Untertiteln‹ in dem Buch: ›Metropolen(gedanken) & Revolution?‹ 1992 erschien in der Edition ID-Archiv das Buch: ›Geschichte, Rassismus und das Boot - Wessen Kampf gegen welche Verhältnisse‹ 1994 erschien in der Edition ID-Archiv das Buch: ›Lichterketten und andere Irrlichter – Texte gegen finstere Zeiten‹ 2001 erschien im Unrast-Verlag das Buch: ›Die Hunde bellen…Von A bis (R)Z. Eine Zeitreise durch die 68er Revolte und die militanten Kämpfe der 70er bis 90er Jahre‹ 2002 erschien im Unrast-Verlag das Buch: Krieg ist Frieden. Über Bagdad, Srebrenica, Genua, Kabul nach ... Weitere Texte zum Israel-Palästina-Konflikt finden sich hier.

DATUM18. Juli 2014

KOMMENTARE16

RESSORTAktuell, Ausland, Meinung

SCHLAGWÖRTER , , , ,

Seite 1 2

DRUCKENAnsicht

MEHR ZUM ARTIKEL

DANKE,
ich möchte MiGAZIN auch in Zukunft lesen!

Aber wo beginnt der Anfang?

Diese Frage stellt sich immer wieder, mit geradezu biblischer Ausdauer.

Die einen, die Religiösen, betrachten Israel in den (Mandats-)Grenzen von 1948 nur als ein vorläufiges, flüchtiges Ereignis. Sie sehen den Gott verheißenen Staat Israel erst kommen – irgendwo zwischen Euphrat und Nil. Für sie sind also Vertreibung und Besetzung keine (Kriegs-)Verbrechen, sondern Gottes Wille.

Obwohl der Staat Israel bis heute von säkularen Parteien dominiert wird, reicht diese biblische Verheißung bis in die Verfasstheit des Staates Israel hinein: Bis heute sind die Grenzen Israels nicht festgelegt.

Andere sehen den Ursprung des Konfliktes in der Gründung des Staates Israels, die – entgegen israelischen Sagen – kein unbewohntes Land vorfand, sondern die Vertreibung der dort Lebenden zur Voraussetzung hatte, damit es einen ›jüdischen Staat‹ geben konnte.

Wer den Anfang später verortet, sieht in der Besetzung des Gaza-Streifens, die Besetzung des Westjordanlandes, der Besetzung der Golan-Höhen in Syrien 1967 den Beginn einer unlösbaren Tragödie.

Jenseits dieser zeitlichen Vermessungen, sehen einige – auch in Israel – die Tragödie darin, dass der israelische Staat ein jüdischer Staat sein will, was die Vertreibung des Nicht-Jüdischen bedingt, die Grundlage eines demographischen Krieges, der mit nicht-militärischen Mitteln tagtäglich stattfindet.

›Hamas‹ und ›Israel‹ sind nicht zwei Seiten einer Medaille

Eine der zentralen Grundideen einer politischen Linken (jenseits aller notwendigen Unterschiede) ist, Herrschaftskritik zu betreiben, sich jeder Herrschaftslogik zu widersetzen. Wenn dies immer noch gilt, dann kann man Gottesverheißungen und Besatzungen, Raketenbeschuss und außergerichtliche Hinrichtungen, Selbstmordanschläge und Bombardierungen durchaus einordnen.

Dann geht es nicht darum, was schlimmer ist, was (nur) eine Reaktion ist, was der Antwort vorausging. Dann wäre der gemeinsame Ausgangspunkt folgender:

Der Schlüssel zur Beendigung von Besatzung und Vertreibung liegt nicht dort, wo diese Unterdrückung erlebt wird, sondern dort, wo sie erzeugt und aufrechterhalten wird.

Wer einen dezidiert ›jüdischen Staat‹ als einzige politische Antwort auf die Shoa und den nach wie vor existenten Antisemitismus sieht, ohne gleichzeitig und vehement für einen lebensfähigen palästinensischen Staat einzutreten, der kann diesen politischen Irrsinn nur mit Terror und Krieg ›verteidigen‹.

Wenn die US-Regierung und alle Regierungen und Medien abwärts den Krieg der israelischen Armee in Gaza als »Recht auf Selbstverteidigung« preisen, dann könnte man sarkastisch antworten: Gerade die US-Regierung und die ganze ›Achse des Guten‹ verstehen etwas von Selbstverteidigung – wenn man sich deren Kriege im Irak, in Lybien, in Syrien vergegenwärtigt.

Tatsächlich verteidigt der israelische Staat nicht das Recht aller Bürger, würdevoll zu leben, sondern die fortgesetzte Weigerung, einer Zwei-Staaten-Lösung zuzustimmen. Seit Jahren liegt dieser politische Ausweg auf den Tisch. Seit Jahren unternimmt die israelische Regierung alles, um an der Kriegslogik festzuhalten:

Sie setzt mit geradezu brachialem Irrsinn den Siedlungsbau (in Ostjerusalem, in der Westbank und im Westjordanland) fort und verbarrikadiert mit jeder neuen Siedlung den notwendigen Rückzug aus den besetzten Gebieten.

Sie unternimmt alles, um eine Vereinigung der beiden politischen Strömungen (Hamas und PLO) zu verhindern, wozu auch dieser weitere Krieg in Gaza seinen Beitrag leisten soll.

Sie verhält sich fortgesetzt wie eine Besatzungsmacht, die bestimmt, wie sich die unterdrückte Bevölkerung zu artikulieren hat, welche Repräsentanten sie ›wählen‹ darf. Abgesehen davon, haben auch die Menschen im Gaza das Recht, eine schlechte, reaktionäre Regierung zu wählen – nicht nur in Israel.

Für eine Ende national-religiöser Umklammerungen

Für diese Zwei-Staaten-Lösung muss man weder die PLO, noch die Hamas mögen. Man darf und kann sie auch – aus politischen, emanzipatorischen Gründen – ablehnen.

Die Zwei-Staaten-Lösung hat nichts mit einer Utopie gemein. Aber die Verwirklichung kann dazu beitragen, dass die eigentlichen Probleme in Israel und Palästina zum Tragen kommen. Und die liegen in den jeweiligen zerklüfteten und zutiefst gespaltenen Gesellschaften. Dabei hilft einem weder die Tora noch der Koran. Dann ginge es endlich um die jeweiligen politischen und ökonomischen Klassen. Diesen ständig durch Krieg(sgefahr) erstickten Kampf fürchten die israelische Regierung, die PLO und die Hamas gemeinsam.

Seite: 1 2
Testen Sie den kostenlosen MiGAZIN Newsletter:

16 Kommentare
Diskutieren Sie mit!»

  1. Wiebke sagt:

    Es fiel mir bsher immer schwer, als Deutsche mich Protestäußerungen gegen Israel anzuschließen. Was in Deutschland geschah, war Grund für die Errichtung und die Notwendigkeit einer Errichtung des Staates Israel. Aber für mich ist ein Punkt erreicht, wo ich jedes weitere Schweigen nicht mehr verantworten kann. Es wäre nur ein bequemes Weggucken. Israel hat sich zu einem antidemokratischen Apartheids-Staat entwickelt. Durch den fortgesetzten Krieg gegen einen viel schwächeren Feind wird das Land zusammen gehalten und wird von Problemen der Innenpolitik abgelenkt.

    Es ist eine Schande, dass die Weltöffentlichkeit den Verbrechen gegen die Menschlichkeit zusieht, die Israel begeht. Und vor allem traurig für den israelischen Staat selbst, für dessen aufrechte Bürger, die protestieren, ich sehr sehr viel Symphathie empfinde, und die oft allein gelassen werden..
    Es geht nicht darum, die Legitimität das Staates Israel anzugreifen, was ja der Autor auch nicht tut. Er stellt sehr berechtigte Überlegungen an..

  2. Stefan sagt:

    Kein Wort von den hunderten Raketen, die tagtäglich – auch vor der Entdeckung der Leichen der drei jüdischen Jugendlichen – auf Israel abgeschossen werden. Und trotzdem liefert Israel jeden Tag Strom, Lebensmittel und Medikamente nach Gaza.

  3. Mika sagt:

    Was für Raketen? Wohl eher israelische Raketen! Im Gaza verfügt doch keiner über hochentwickelte Waffensysteme….es ist der sogenannte biblische Kampf David gegen Goliath, wobei David eine defekte Steinschleuder hat, die nicht trifft……

  4. Marianne sagt:

    Was in Gaza derzeit und in den besetzten bzw. offiziell nicht mehr besetzten Gebieten seit Jahrzehnten abgeht, ist ein schweres Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Herrn Stefan empfehle ich den Augenzeugenbericht von J. Todenhoefer über die humanitäre Katastrophe in Gaza. Vor diesem Hintergrund von der Lieferung von Strom und Medikamenten usw. zu reden, ist menschenverachtender Zynismus. Wer Menschen vertreibt und sie seit Jahrzehnten in abgeriegelte Kaefige ohne jede Perspektive sperrt und sie ihrer Menschenrechte beraubt, muss sich über Reaktionen nicht empören, weil sämtliche Reaktionen provoziert sind. Das Ziel fundamentalistischer Hardliner ist die Ausrottung der Palaestinenser und fuer diese Absicht gibt es unzaehlige Belege. Wer hier David und wer ein bis in die Zähne aufgerüsteter Goliath ist, macht die Zahl der ermordeten Zivilisten mehr als deutlich. Hier sterben jeden Tag Kinder, Frauen, Männer und die Welt schweigt , wie seit Jahrzehnten. Wer es trotzdem wagt, diese menschenrechtswidrige Politik zu kritisieren, den trifft sofort die Antisemitismuskeule, mit der die Kritiker erfolgreich in Schach gehalten werden. Es ist aber kein Antisemitismus, diese menschenrechtswidrige Politik einer Regierung aufs Schärfste zu verurteilen, sondern das exakte Gegenteil. Verbrechen gegen die Menschlichkeit sind Verbrechen gegen die Menschlichkeit, unabhängig davon, wer sie begeht. Ein Volk, das selbst zum Opfer eines Verbrechens gegen die Menschlichkeit wurde, hat deshalb keinesfalls das Recht, nun seinerseits derartige Verbrechen gegen die Menschlichkeit gegen ein anderes Volk zu begehen.

  5. Cengiz K sagt:

    Das Vorpreschen Abbas‘ in der UN hat Israel einen furchtbaren Schrecken eingejagt. Da wurde auch schon von israelischer Seite in diesem Zusammenhang allenthalben Drohungen und allerlei ausgesprochen. Dieses immer wieder breite Morden ist die Art der Politik, die der „einzige Rechtsstaat im Nahen Osten“ beherrscht. Keine Fingierung ist zu gewagt. Internet-Trolle der Hasbara Abteilung sind im www auch wieder auf der Pirsch, und verbreiten ihre Bestseller-evergreens vom „Islamfaschismus“ und vom „heiligen Krieg“, vom „Antisemitismus des Korans“ und von den „Muslimbäuchen, die Israel erobern“.. Mit dem kotau der europäischen Medienlandschaft (freie Presse), wird das auch dann wieder mal seit jahr und Tag recycelt..Wäre doch auch mal interessant allabandlich im Fernsehen in Dokumentationen von der Beteiligung Israels am nine eleven berauscht zu werden..
    Ach, übrigens.. Herzlichen Glückwunsch zur Weltmeisterschaft, Frau Merkel..

  6. Lionel sagt:

    Die Bedeutung des Holocaust für die Gründung des Staates israel wird in der deutschen Öffentlichkeit allgemein überschätzt.
    Bedeutsam war vor allem auch das hier:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Judenstaat

    Ein Großteil der jüdischen Bevölkerung in Israel besteht aus Enteigneten und Vertriebenen aus arabischen Ländern:
    de.wikipedia.org/wiki/Judenvertreibungen_aus_arabischen_und_islamischen_Ländern

  7. Stefan sagt:

    Oje… als würde die Hamas Böller werfen. Die Waffenstärke sagt nichts darüber aus, welche Seite im Recht ist. Allenfalls zeigt es, dass eine Blockade des Gaza-Streifens richtig und wichtig ist, weil die Hamas mit besseren Raketen diese ohne Rücksicht gegen die israelische Zivilbevölkerung einsetzen würde.

    Zynisch ist es, eine „humanitäre Katastrophe in Gaza“ zu sehen, während der unweit davon stattfindende Syrienkrieg bereits mehr als 140.000 Toten und 2,5 Millionen Flüchtlingen gefordert hat. Zum Vergleich: im Gaza-Streufeb leben ca. 2 Millionen Einwohner, mit einem höheren Pro-Kopf-Einkommen als zum Beispiel der Jemen und einer geringeren Kindersterblichkeit als in Ägypten. WENN Israel wirklich die Palästinenser „ausrotten“ wollte, dann könnte es das – die militärischen Kapazitäten sind dazu hätte die IDF.

    Ja, das Leben im Gaza-Streifen ist kein Zuckerschlecken. Aber es macht einen Unterschied, ob die Betroffenen versuchen die Situation militärisch-terroristisch ODER politisch-friedlich zu ändern (Beispiele in der Geschichte: Ghandi, Martin Luther King, Dalai Lama etc.). Und der Hamas ist es aus ideologischen Gründen wichtiger gewaltsam gegen Israel zu kämpfen als sich friedlich für eine Verbesserung der Lebensumstände der Bevölkerung in Gaza einzusetzen. Die Befreiung Gazas von der Hamas wäre der erste und wichtigste Schritt für Frieden, Wohlstand oder sogar einen eigenen Staat der Palästinenser.

  8. posteo sagt:

    Mal angenommen, die jüdischen Israelis würden sich, wie in der Charta der Hamas gefordert, aus Palästina zurückziehen, wie ginge es dann weiter?

    Könnten sich Hamas und Fatah auf eine friedliche Zusammenarbeit einigen, oder würde das abhanden gekommene Feindbild Israel in einen Bruderzwist oder Nachbarschaftskonflikt umgelenkt werden, wie wir es bis heute im nahen Osten Erleben erleben?
    Würden die Arbeitsplätze und Produktionstätten der jüdischen Israelis erhalten bleiben, in denen auch zahlreiche Palästinser beschäftigt sind, bzw. auch viele Waren und Dienstleistungen (wie Krankenhausbehandlungen) erhalten?
    Würden die als Flüchtlingshilfe begründeten Leistungen der UN und der EU im gleichen Umfang fortgesetzt, oder zumindest stark heruntergefahren?

    Kurzum, wäre ein autonomer Palästinenserstaat überhaupt lebensfähig und wenn ja, auf welchem Niveau?

  9. sarah sagt:

    Ein guter Artikel! endlich ejmand der nicht die kriegsverbrechen israels bagatellisiert und die nun mehr als 200 Opfer im
    krieg gegen Gaza nicht als kollateral schaden sieht, den man halt hinnehmen müsse. Nein! Hinzunehmen ist kein Mord!
    Israel richtet dort ein massaker an und betitelt das als selbstverteidigung.
    Die Blutrünstigkeit des israelischen staates hat anscheinend kein halten mehr. berichten zufolge liegen seit der bodenoffensive israels leichen, leichenteile, verletzte, auf dem gebiet herum und israel lässt keine krankenwagen zur bergung herein.
    schlimm, schlimmer, israels „Selbstverteidigung“!! wieso verurteiltt das merkel nicht? ist sie nicht für menschenrechte? oder gelten die rechte nicht für palästinenser?
    ich verstehe es nicht!

  10. Marina sagt:

    Lieber Stefan – simple Frage: Glaubst du wirklich daran?
    Oder reimst du dir, wie wir alle hier – etwas aus einigen Medienberichten, Wikipedia-Artikeln etc. zusammen? Einen Krieg mit einem weiteren zu vergleichen, damit der Leser die Schlussfolgerung ziehen kann „so schlimm sind sie gar nicht dran, denn es gibt Fataleres – siehe Syrien“ ist traurig. Viel trauriger ist deine Aussage „wenn sie solch eine Intention gehabt hätten, wäre die Umsetzung kein Problem aber Israel ist gnädig und gütig“.
    Ich weiß nicht, ob dir aufgefallen ist, dass man deinen Post ganz leicht auf diese zwei Kernaussagen reduzieren kann aber ja, leider schon. Sollte es deine Absicht gewesen sein – ist es umso trauriger.


Seite 1/212»

Bitte beachten Sie unsere Netiquette. Vielen Dank!

Ihr Kommentar dazu:

MiGAZIN

Ziel und Zweck von MiGAZIN ist die Förderung der politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Partizipation von Migrant(inn)en in der Aufnahmegesellschaft. In diesem Sinne soll MiGAZIN die Kommunikation fördern und füreinander sensibilisieren. Mehr über uns...

MiGMACHEN

Die Redaktionsmitglieder von MiGAZIN haben vor allem eins gelernt: Wer über sein Wissen und seine Erfahrungen schreibt, lernt immens dazu. Die kritische Diskussion mit Lesern eröffnet neue Horizonte. Daher hat das MiGAZIN-Team die Aktion-MiGMACHEN ins Leben gerufen. Hier bieten wir allen Interessierten die Möglichkeit, MiGAZIN als Autor, Pate oder Jungautor mitzugestalten. Nähere Informationen...

GRIMME Online Award 2012

    Begründung der Jury: "Über Migranten und Migration wird in Deutschland viel gesprochen. Vor allem von Deutschen. Im Chor der vielen und oft sehr lauten Stimmen fehlen aber zumeist die der Migranten. Und genau diese Lücke füllt das MiGAZIN mit qualitativ hochwertigen Texten und verständlicher Berichterstattung." Weiter ...