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Deutsche Presse

07.07.2014 – Asyl, CDU, Muslime, Migranten, Türkei, Burka Verbot

Asylbewerber sollen früher arbeiten; Im Westen startet die „Mission Migrant“ der CDU; NSU Terror: Wink des Gerichts; Burka verboten: Religionsfreiheit oder Schutz westlicher Werte? Die Unruhen weiten sich auf Israel aus; Türkei: Wahlkampfauftakt: Erdogan will Rolle des Staatschefs stärken

Die Themen des Tages sind:

Deutschland arbeitet an einem Programm, mit dem Asylbewerber schon während der vorgeschriebenen Wartezeit von derzeit neun Monaten auf den Arbeitsmarkt vorbereitet werden sollen.

Die NRW-CDU will den Einfluss von Migranten in der Union stärken und besonders Vorbehalte gegen den Islam abbauen. Die junge Bundestagsabgeordnete Cemile Ciousouf führt das Forum „Union der Vielfalt“.

Asylbewerber, die sich unauffällig verhalten, werden ausgewiesen – Asylbewerber, die mit Drohungen arbeiten und Gesetze brechen, werden aufgenommen: Sollen so unsere Kriterien für Einwanderer aussehen? Dann gute Nacht.

Frankreich hat ein Gesetz, das die Verhüllung des Gesichtes verbietet. Auch in Deutschland wird heftig debattiert, was Toleranz bedeutet und was Freiheit. Ein entfesseltes Streitgespräch.

Die Koalitionspartner im Römer, CDU und Grüne, vertreten diametral entgegengesetzte Positionen zum Umgang mit der Burka. Die CDU ist dafür, die Grünen entschieden dagegen.

Für den Angeklagten Ralf Wohlleben wird es im NSU-Prozess eng. Viel spricht dafür, dass am Ende ein Mord-Urteil steht. Doch wie wird die Rolle Beate Zschäpes beurteilt?

Bundespräsident Joachim Gauck hat sich besorgt über den Spionagefall beim Bundesnachrichtendienst (BND) gezeigt und vor einer Belastung der deutsch-amerikanischen Beziehungen gewarnt.

Die Beweislage ist oft schwierig. Die Tatverdächtigen sind längst Greise oder tot. Die NS-Fahndungsstelle in Ludwigsburg sucht dennoch weiter. Auf der aktuellen Liste stehen auch vier deutsche Frauen.

„Es geht nicht um Religion, sondern um Macht“: Der deutsche Reporter Michael Obert hat als erster westlicher Journalist mit einem Mitglied der islamistischen Terrororganisation gesprochen.

Nach dem Mord an einem palästinensischen Jugendlichen haben die israelischen Behörden sechs jüdische Extremisten festgenommen. Die Verdächtigen seien am Sonntagmorgen unter dem Verdacht der Beteiligung an der Entführung und Ermordung des 16-jährigen Mohammed Abu Chder festgenommen worden, erklärte der Inlands-Geheimdienst Schin Beth.

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Die Unruhen weiten sich auf Israel aus

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Nachtrag vom 06.07.2014