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Es sei denn, man würde die Lebensverhältnisse der Ausländer in der Bundesrepublik derartig nachhaltig verschlechtern, dass ein Leben am Rande des Existenzminimums in den Herkunftsländern vorteilhafter erschiene.

Forschungsverbund „Probleme der Ausländerbeschäftigung“, 1979

TV-Tipps des Tages

11.06.2014 – Asyl, Flüchtlinge, Migranten, Türken, Wimberner, Ausländer

TV-Tipps des Tages sind: Hier und Heute: Asyl im Dorf: Im westfälischen Wimbern fühlen sich die 830 Einwohner geborgen und sicher; DAS: In „Türkisch für Anfänger“ begeisterte er ein Millionenpublikum im Kino – und in der ARD-Kultserie im Fernsehen

VONÜmit Küçük

DATUM11. Juni 2014

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Hier und Heute: Asyl im Dorf
Dokumentation – Ein Film von Jörg Laaks und Tanja Reinhard. Im westfälischen Wimbern fühlen sich die 830 Einwohner geborgen und sicher. Jeder kennt jeden und beim alljährlichen Schützenfrühstück bleiben die Wimberner stets unter sich. Doch die Idylle sehen nun manche im Dorf bedroht. Aus dem ausrangierten Krankenhaus, in dem viele von ihnen geboren wurden, ist eine Notunterkunft für Flüchtlinge geworden. Bis zu 500 Menschen aus fernen Ländern sollen hier vorübergehend Zuflucht finden – „wohl nur für ein paar Tage“ heißt es, doch die Wimberner trauen dem Braten nicht und sehen in der so genannten Notfallunterkunft nur den ersten Schritt zu einer dauerhaften Asylbewerbereinrichtung wie im benachbarten Hemer.

Dort bleiben die Flüchtlinge mehrere Wochen, die Einrichtung ist bis auf den letzten möglichen Platz gefüllt. Und dort kam es wiederholt zu Krawallen unter den Asylbewerbern mit massivem Polizeieinsatz. So steht die Angst im Dorf der Angst gegenüber, die den ersten 44 Flüchtlingen noch ins Gesicht geschrieben steht, als sie im April aus dem Bus steigen. Acht Wochen später sind es schon rund 180 Flüchtlinge in Wimbern. Jetzt wird die dritte Etage des Krankenhauses hergerichtet. Sollen die skeptischen Wimberner doch Recht behalten? Die Reporter Jörg Laaks und Tanja Reinhard erleben ein Dorf, dessen Einwohner hin- und hergerissen sind, zwischen der Angst um ihre Ruhe und dem Wunsch, nicht als fremdenfeindlich dazustehen. Mi, 11. Jun • 18:05-18:20 • WDR

DAS!
Regionalmagazin – In „Türkisch für Anfänger“ begeisterte er ein Millionenpublikum im Kino – und in der ARD-Kultserie im Fernsehen. Für seine Rolle als Metin Öztürk wurde er vielfach ausgezeichnet: Schauspieler Adnan Maral. In der Türkei geboren und in Frankfurt aufgewachsen, steht er bereits seit seiner Schulzeit auf der Bühne. Bei „DAS!“ erzählt Adnan Maral von seiner Hauptrolle im aktuellen Kinofilm „Einmal Hans mit scharfer Soße“ und seinem idyllischen Familienleben in Bayern am Ammersee.

In „Türkisch für Anfänger“ begeisterte er ein Millionenpublikum im Kino – und in der ARD-Kultserie im Fernsehen. Für seine Rolle als Metin Öztürk wurde er vielfach ausgezeichnet: Schauspieler Adnan Maral. In der Türkei geboren und in Frankfurt aufgewachsen, steht er bereits seit seiner Schulzeit auf der Bühne. Er machte eine Schauspielausbildung in Frankfurt und eine Filmregieausbildung an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach. Er brillierte im „Tatort“, „Polizeiruf“, „SoKo Köln“ und Kinoproduktionen – und berichtete für ARTE in der Nonfiction-Reihe „Adnan unter wilden Tieren“ aus der Mongolei, Vietnam oder Brasilien. Aber Adnan Maral ist auch politisch engagiert, setzt sich für die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund ein und unterstützt den deutschtürkischen Dialog. Im Rahmen der Ernst-Reuter-Initiative begleitete er 2006 Außenminister Frank-Walter Steinmeier auf einer Reise nach Istanbul. Bei „DAS!“ erzählt Adnan Maral von seiner Hauptrolle im aktuellen Kinofilm „Einmal Hans mit scharfer Soße“ und seinem idyllischen Familienleben in Bayern am Ammersee. Mi, 11. Jun • 18:45-19:30 • NDR Mecklenburg-Vorpommern

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