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Ein Vertreter der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Weber, 1974

Türkische Presse Türkei

07.05.2014 – Kaukasus, Gül, Ägypten, Sisi, Gold Line, Türkei, Özcan

Die Themen des Tages sind: Gemeinsame Vision im Kaukasus; Alle werden gehen, Muslimbrüderschaft wird bleiben; Marinesoldaten am Kap der Guten Hoffnung; Die 4,4 Milliarden Dollar Metro in Katar werden Türken bauen; Erstmals türkischer Berater für deutsche Bundesbank; Elftwertvollste Stad

VONTRT

DATUM7. Mai 2014

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RESSORTTürkische Presse Türkei

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Gemeinsame Vision im Kaukasus
Yeni Safak berichtet unter der Schlagzeile „gemeinsame Vision im Kaukasus“, Staatspräsident Abdullah Gül habe auf dem Dreiergipfel zwischen der Türkei, Georgien und Aserbaidschan in der georgischen Hauptstadt Tiflis die Eröffnungsrede gehalten. Dem Blatt zufolge habe Gül dabei betont, als die Staatspräsidenten dreier Länder, die eine gemeinsame Vision im Zusammenhang mit dem Kaukasus hätten, seien sie in Tiflis zusammengekommen. Die hohen Berge des Kaukasus seien kein Hindernis mehr, habe Staatspräsident Gül erklärt.

Alle werden gehen, Muslimbrüderschaft wird bleiben
Star schreibt unter der Schlagzeile „alle werden gehen, Muslimbrüderschaft wird bleiben“, der ehemalige Verteidigungsminister und Präsidentschaftskandidat Ägyptens Abdel Fatah al-Sisi habe erklärt, in seiner Amtszeit als Präsident werde die Muslimbruderschaft keine Rolle mehr spielen. Die Bruderschaft sei „am Ende“, und er werde bei einer Übernahme der Präsidentschaft nicht zulassen, dass sie wiederkehre. Dem Blatt zufolge habe die Muslimbruderschaft geantwortet, in Naher Zukunft sei Ägypten mit zahlreichen Problemen konfrontiert worden und alle Führer, die gesagt hätten, die Muslimbruderschaft sei „am Ende“, seien alle gegangen. Aber die Muslimbruderschaft sei geblieben.

Marinesoldaten am Kap der Guten Hoffnung
In Sabah lesen wir „Marinesoldaten am Kap der Guten Hoffnung“, die türkischen Kriegsschiffe, die am 17. März im Rahmen der Barbaros Maritime Task Group aus dem Hafen von Gölcük aufgelaufen seien, hätten die Küste von Südafrika erreicht. Dem Blatt nach seien die türkischen Schiffe im Hafen von Cape Town eingelaufen und würden in Kürze erstmals nach 148 Jahren den „Kap der Guten Hoffnung“ befahren. In 1866 hätten zwei Korvetten der osmanischen Seestreitkräfte an der Südspitze Afrikas eine Mission erfüllt.

Die 4,4 Milliarden Dollar Metro in Katar werden Türken bauen
Aus Milliyet erfahren wir unter der Schlagzeile „die 4,4 Milliarden Dollar Metro in Katar werden Türken bauen“, zwei führende türkische Unternehmen hätten die Ausschreibung „Gold Line“ über den Bau der größten Line der Metro in Doha gewonnen. Demnach sei das Projekt ein Teil der Investitionen für die Fußball-Weltmeisterschaft 2022 und gehöre mit einem Wert von 4,4 Milliarden Dollar zu einem der größten Projekte in diesem Rahmen.

Erstmals türkischer Berater für deutsche Bundesbank
Aksam schreibt unter der Schlagzeile „erstmals türkischer Berater für deutsche Bundesbank“, die Generaldirektorin der Akbank AG, Banu Özcan sei auf Vorschlag des hessischen Wirtschaftsministeriums und vom Präsidenten der Deutschen Bundesbank Jens Weidmann zum Mitglied in den Beratungsrat der Frankfurt-Hessen-Bundebank benannt. Dem Blatt sei Özcan ab dem 1. Mai für drei Jahre zum Mitglied des Beratungsrates ernannt worden, der als insgesamt 14 Mitglieder bestehe.

Elftwertvollste Stad
Hürriyet berichtet unter der Schlagzeile „elftwertvollste Stadt“, die britische Zeitung „The Guardian“ habe unter Berücksichtigung von Kriterien wie natürliche Sehenswürdigkeiten, Klima, Infrastruktur, Verkehr, Wohlstand sowie Popularität in sozialen Medien eine Liste von 56 Städten mit dem größten Marktwert veröffentlicht. In dieser Liste habe Istanbul den elften Platz belegt.

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