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TV-Tipps des Tages

29.04.2014 – BRD, DDR, Erste Weltkrieg, Osmanische Reich, Türkei

TV-Tipps des Tages sind: Grenzgänger: Die Ständige Vertretung in Ost-Berlin. Film von Tobias Wilke. „Bisher hatten wir keine Beziehungen, jetzt werden wir schlechte Beziehungen haben. Und das ist der Fortschritt.“; Tagebücher des Ersten Weltkriegs, 2/8, Der Angriff

Grenzgänger
Dokumentation – Die Ständige Vertretung in Ost-Berlin. Film von Tobias Wilke. „Bisher hatten wir keine Beziehungen, jetzt werden wir schlechte Beziehungen haben. Und das ist der Fortschritt.“ – Mit diesen Worten kommentierte Egon Bahr 1972 die Unterzeichnung des Grundlagenvertrags zwischen der BRD und der DDR.

Als schließlich im Mai 1974 in Ostberlin die Ständige Vertretung öffnete, hatte die Bundesrepublik mit dieser Bezeichnung „Ständige Vertretung“ ihren ersten Sieg errungen. Die bewegte Geschichte Deutsch-Deutscher Diplomatie lässt das MDR FERNSEHEN noch einmal mit zahlreichen Zeitzeugen Revue passieren in der Dokumentation „Grenzgänger – Die Ständige Vertretung in Ost-Berlin“.

„Bisher hatten wir keine Beziehungen, jetzt werden wir schlechte Beziehungen haben. Und das ist der Fortschritt.“ – Mit diesen Worten kommentierte Egon Bahr 1972 die Unterzeichnung des Grundlagenvertrags zwischen der BRD und der DDR. Als schließlich im Mai 1974 in Ostberlin die Ständige Vertretung öffnete, hatte die Bundesrepublik mit dieser Bezeichnung „Ständige Vertretung“ ihren ersten Sieg errungen. Die DDR wollte ursprünglich Botschaften einrichten, was aber bedeutet hätte, von der BRD als eigener Staat anerkannt zu werden. „Das war die Schranke bei der Kooperation mit der DDR, dass wir nie anerkennen würden, dass DDR-Bürger für uns Ausländer sind“, erinnert sich Franz Bertele, der letzte Leiter im „Weißen Haus“, wie die Ständige Vertretung im Volksmund hieß. Als „Objekt 499“ führte die Stasi das schlichte Gebäude in Berlin-Mitte. Sie beobachtete die Diplomaten auf Schritt und Tritt, filmte Besucher und kontrollierte jeden, der in Kontakt kam mit den Westdeutschen in der DDR. Di, 29. Apr • 20:45-21:15 • MDR Sachsen

14 – Tagebücher des Ersten Weltkriegs, 2/8, Der Angriff
Dokumentationsreihe – Aus dem europäischen Konflikt wird ein Weltkrieg. Griechenland und Bulgarien, Japan und das Osmanische Reich sind in den Krieg eingetreten. Gekämpft wird in Europa, in Afrika, vor den Falklandinseln und im Pazifik. Mehr als 20 Millionen Männer stehen unter Waffen. Moderne Waffensysteme treffen auf eine althergebrachte Form der Kriegsführung. Aus dem Bewegungs- wird ein Stellungskrieg. Die Opferzahlen sind immens; über Leben und Tod entscheidet oft nur der Zufall. Militärische und politische Führung sind ratlos. Angesichts der zahllosen Kriegstoten will keine Seite zurückweichen. Im Gegenteil: Noch größere Heere und noch mehr Waffen sollen den Sieg bringen. Di, 29. Apr • 21:10-22:02 • arte