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Bundeswirtschaftsminister Ludwig Erhard, NWDR-Interview vom 9. April 1954

Türkische Presse Türkei

29.04.2014 – Ägypten, Muslime, Bangiu, Israel, Palästina, Jordanien

Die Themen des Tages sind: Massen-Todesurteil: Mohammed Bedie und 683 Personen zur Todesstrafe verurteilt worden; Die letzten Muslime sind weg; Israelische Soldaten sind dieses Mal gescheitert; Bedeutungsvolles Geschenk für japanische Prinzessin; Wirtschaftliche Landung in Jordanien

VONTRT

DATUM29. April 2014

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RESSORTTürkische Presse Türkei

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Massen-Todesurteil
Yeni Safak berichtet unter der Schlagzeile „Massen-Todesurteil“, die Junta-Justiz in Ägypten sei zu einem Inquisitionsgericht umgewandelt worden. Dem Blatt zufolge seien mit dem geistlichen Führer der Muslimbruderschaft Mohammed Bedie 683 Personen zur Todesstrafe verurteilt worden. Die Gerichtsverhandlung habe das Urteil in nur neun Minuten gefällt. Gegen das Urteil sei in zahlreichen türkischen Städten protestiert worden. Die westlichen Länder, die den Militärputsch in Ägypten unterstützt hätten, würden wie immer weiter Schweigen.

Die letzten Muslime sind weg
In Milliyet lesen wir unter der Schlagzeile „die letzten Muslime sind weg“, aus der Hauptstadt der Zentralafrikanischen Republik Bangiu seien wegen der ethnischen Auseinandersetzungen die verbliebenen letzten 1300 Muslime in Begleitung von Soldaten der UN-Friedensmission in die Ortschaften im Norden des Landes gebracht worden. Weiter schreibt das Blatt, nachdem die Muslime die Hauptstadt verlassen hätten, seien die Moscheen und deren Häuser geplündert worden. Die Plünderer hätten dabei Parolen wie „wir haben die Zentralafrikanische Republik bon Muslimen gesäubert“ skandiert.

Israelische Soldaten sind dieses Mal gescheitert
Star meldet unter der Schlagzeile „israelische Soldaten sind dieses Mal gescheitert“, das im Internet verbreitete Video über die Festnahme eines sechsjährigen palästinensischen Jungen durch israelische Soldaten in Hebron habe zur weltweiten Empörung geführt. Angesichts der großen Reaktion hätten die israelischen Soldaten den Jungen dem Vater übergeben.

Bedeutungsvolles Geschenk für japanische Prinzessin
Aus Aksam erfahren wir unter der Schlagzeile „bedeutungsvolles Geschenk für japanische Prinzessin“, Minister für Kultur und Tourismus Ömer Celik habe der in der Türkei weilenden japanischen Prinzessin Akiko ein Fotoalbum mit mehr als 50 Fotos von der Ertugrul Fregatte geschenkt. In dem Artikel wird daran erinnert, dass die Ertugrul Fregatte von Sultan Abdülhamit II. nach Japan entsandt wurde und vor der japanischen Küste bei einem Sturm an Felsen geprallt und gesunken war. In dem Album seien Fotos von dem Schiff, der Schiffsbesatzung, den Unglücksfelsen, den von der Nippon-Regierung behandelten Verletzten, des Ertugrul-Märtyrerfriedhofs in Japan, des Friedhofbesuchs des japanischen Kaiser in 1923 sowie den aus dem Wasser geborgenen Wrackteilen. Das Orchester des Staatspräsidiums hingegen habe ein Gedenkkonzert für den am 6. Juni 2012 verstorbenen japanischen Prinzen Tomohito Mikasa gegeben, der ein großer Türkei-Freund gewesen sei.

Wirtschaftliche Landung in Jordanien
Sabah schreibt unter der Schlagzeile „wirtschaftliche Landung in Jordanien“, Wirtschaftsminister Nihat Zeybekci habe Kontakte in Jordanien geführt. Dem Blatt zufolge habe der Minister an türkisch-jordanischen Arbeitsforum teilgenommen und dabei betont, der gegenseitige Handel würde das Potential nicht widerspiegeln. Zeybekci habe gesagt, das Außenhandelsvolumen der beiden Länder betrage 850 Millionen Dollar und entspreche nicht dem Potential der tausendjährigen gemeinsamen Vergangenheit.

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