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Nur die wenigsten dieser deutschen Arbeiter werden in dieser Situation mit den Ausländern solidarisch sein. Die meisten werden sich aggressiv von den Ausländern abgrenzen und bei ihnen die Verantwortung für die eigene schlechte Position suchen.

Hans-Günter Kleff, Vom Bauern zum Industriearbeiter, 1985

Maischberger

Mafia und Islam – einfache Weltbilder

Anscheinend musste die ARD den niedrigen Einschaltquoten der vergangenen Zeit entgegenwirken. Und wie macht man das am besten? Einfach Mal eine Talkshow mit einem Titel wie „Feindbild Islam“ auf die Zuschauer loslassen – von Emran Feroz

VONEmran Feroz

 Mafia und Islam – einfache Weltbilder
Der Verfasser ist Blogger und freier Journalist mit afghanischen Wurzeln. Er ist in Österreich geboren und aufgewachsen und studiert derzeit in Deutschland. Er schreibt hauptsächlich über die politische Situation im Nahen Osten, Migration und über den Islam in Europa. Emran Feroz hat bis jetzt unter anderem in der "TAZ" und "Die Presse" veröffentlicht.

DATUM9. April 2014

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RESSORTAktuell, Meinung

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Seit einigen Wochen ist Hamed Abdel-Samad, Deutsch-Ägypter und „Islamkritiker“ – ja, mittlerweile ist das tatsächlich so etwas wie ein Beruf geworden -, wieder im Fokus der deutschen Mainstream-Medien. Der Grund hierfür ist sein Buch mit dem Titel „Der islamische Faschismus – eine Analyse“, welches seit dem 1. April im Handel ist und allem Anschein nach nicht als Aprilscherz gedacht ist. Die Medien haben in den letzten Tagen uns bewiesen, dass heutzutage ein solcher Buchtitel genügt, um auf irgendeine Art und Weise ernst genommen zu werden. Aus diesem Grund bekam der Publizist mehrmals die Chance, auf verschiedensten Veranstaltungen und Diskussionsrunden für sein Buch zu werben.

Anscheinend nahm die ARD diese Gelegenheit wahr, um den niedrigen Einschaltquoten der vergangenen Zeit entgegenzuwirken. So etwas funktioniert ganz einfach, indem man zum x-ten Mal eine Talkshow mit einem Titel wie „Feindbild Islam“ auf die Reihe bringt. Dass in einem solchen Fall die stets zahlreichen BILD- und WELT-Leser en masse einschalten werden, ist nämlich vorprogrammiert. Die Ehre als Gastgeberin hatte dieses Mal Sandra Maischberger. Dass Talkshows hauptsächlich nur der Unterhaltung dienen und auf keine Weise weiterbilden, sollte mittlerweile außer Frage stehen. Vor allem beim Thema Islam haben Jauch, Will, Maischberger und wie sie alle heißen, stets bewiesen, wie inkompetent sie sein können. So war auch dieses Mal ein Scheitern vor der Kamera vorprogrammiert.

Dafür reichte allein Hamed Abdel-Samads Anwesenheit aus. Die „Todes-Fatwa“, die ein ägyptischer Fanatiker über ihn erließ, wurde seitens der Moderatorin schnell zum Einstiegsthema gemacht. Was eine Fatwa eigentlich ist, wurde nicht erläutert. Mittlerweile spielt das auch keine Rolle mehr. Die deutschen Leitmedien haben es sich nämlich zur Angewohnheit gemacht, islamische Begriffe wie „Fatwa“, ein Synonym für „Tötet ihn!“, „Dschihad“, ein anderes Wort für einen Trip nach Syrien oder „Scharia“, also irgendetwas mit Steinigungen, inflationär in Gebrauch zu nehmen.

Einfaches Weltbild
Dieses einfache Weltbild wurde seitens Abdel-Samad gefördert, indem er Sätze von sich gab: wie: “Nur wer über die Mafia oder über den Islam schreibt, lebt in Gefahr“. Wie ernst man nun eine solche Aussage nehmen soll, ist fragwürdig. Zur Erinnerung: Als der Deutsch-Ägypter im vergangenen November in Kairo entführt wurde, steckten weder Islamisten, noch die Mafia dahinter, sondern lediglich ein paar Herrschaften, denen er Geld geliehen hatte. Abgesehen davon ist seine Aussage eine Ohrfeige für alle jene Journalisten, Publizisten und Autoren, die eben nicht von Islamisten oder Mafiosi bedroht werden, sondern von anderen Kreisen, zum Beispiel von Ägyptens neuem Diktator Abd al-Fattah as-Sisi.

Denn seit das Militär in Ägypten die Macht wieder an sich gerissen hat, spielt es sich am Nil nicht mit Meinungsfreiheit. Vom „Frühling“ ist nicht viel übrig geblieben. Stattdessen herrscht tiefster Winter, eine Art Mubarak 2.0. Die Muslimbrüder, die morgen wahrscheinlich jede Wahl für sich entscheiden würden, wurden offiziell als „Terrororganisation“ erklärt und ihre Mitglieder für vogelfrei erklärt. Gerade erst verurteilte ein ägyptisches Gericht mehr als 500 Menschen zum Tod. Der Vorwurf: Die Angeklagten, die vor einigen Monaten gegen den Putsch, der von manchen immer noch nicht als solcher bezeichnet wird, demonstrierten, gehören angeblich der Muslimbrüderschaft an.

Über solche Dinge will Hamed Abdel-Samad jedoch kein Wort verlieren. Schon vor einigen Tagen machte er deutlich, dass die Muslimbrüder selbst an ihren Debakel schuld seien. Das Urteil des Gerichts findet Abdel-Samad nicht gut. Nicht etwa, weil es einer Aufforderung zu einem Massaker gleicht, sondern vielmehr aufgrund seiner Theorie, dass solche Urteile der Muslimbrüderschaft nützen und sie in eine Opferrolle drängen. Ja, auch so kann man Massenmord relativieren. Solange es nur Islamisten sind, interessiert es ja auch niemanden. Immerhin hielt sich auch die Kritik im Westen mehr als in Grenzen.

Alles Faschisten – irgendwie
Als Abdel-Samad begann, die Grundzüge des Islams mit dem Faschismus zu vergleichen und auf die Thesen seines Buches zu sprechen kam, wurde ein weiteres Mal deutlich, wie einfach man sich die Welt machen kann. Die Türkei, Ägypten, Saudi-Arabien – all diese Länder verbreiten irgendwie faschistisches Gedankengut. In seinem Buch geht Abdel-Samad übrigens nicht anders vor. Die AKP, die Muslimbrüder, die saudischen Wahhabiten, die Salafisten, die Mullahs im Iran und die Taliban in Afghanistan werden alle in einem Topf geworfen. Tatsachen wie jene, dass Saudi-Arabien das gegenwärtige Militärregime in Ägypten unterstützt und Salafisten die schiitischen Ayatollahs, die in Teheran und Qom sitzen, ablehnen, werden vom Autor beinhart ignoriert. Kein Wunder, was nicht ins Schwarz-Weiß-Bild passt, bleibt lieber unerwähnt.

Stattdessen ist es der Muslim, der die Welt in Gläubige und Ungläubige einteilt und deshalb leicht um Faschist werden kann. Wohlgemerkt, es gibt islamistische Gruppierungen, die tatsächlich so handeln und auf Andersgläubige tatsächlich Jagd machen. Derartige Extremisten finden sich allerdings nicht nur in allen abrahamitischen Religionen, sondern auch unter Hindus in Indien und Buddhisten in Burma. In beiden Fällen sind Muslime die Opfer.

Die anderen Gäste taten sich schwer, auf diese Tatsachen aufmerksam zu machen. Während Nahostkorrespondentin Antonia Rados und Religionspädagogin Lamya Kaddor versuchten, dagegen zu halten, wurden Abdel-Samads Thesen von Dauertalkshow-Gast und CDU-Islamexperte Wolfgang Bosbach unterstützt. Dieser machte wie so oft in der Vergangenheit auf die Gefahr des islamistischen Terrors aufmerksam, während NSU und diverse Terrorstatistiken (In Deutschland waren laut Global Terrorism Database von den 503 Terroranschlägen der Jahre 1992 bis 2012 genau 154 rechtsextremistisch. Nur drei wurden von Muslimen begangen) beiseite gedrängt wurden.

Dass der Leibziger Imam Hassan Dabbagh ein weiteres Mal eingeladen wurde, war sicher alles andere als eine kluge Entscheidung. Abgesehen davon, dass er kein Vorzeigebeispiel für die Mehrheit der deutschen Muslime ist, wurde dem Imam wenigstens im Laufe der Sendung klar, dass ihm wohl seitens des Senders die Rolle des „bösen Buben“ zugeteilt wurde. Anders war das sicherlich auch nicht gedacht. Neben Lamya Kaddor, die sich selbst als „liberale Muslimin“ bezeichnet und dem Grünen-Politiker Omid Nouripour, der seine religiösen Gefühle seitens der Bücher Abdel-Samads ebenfalls verletzt sieht, hätte ein „normaler“ Imam, sprich, einer der der sich gut artikulieren kann und auch in der Lage dazu gewesen wäre, sich eindeutig von der „Todes-Fatwa“, die gegen den Publizisten ausgesprochen wurde, zu distanzieren, der Sendung gut getan.

Denn eines sollte klar sein: Auch ein populistischer, Hass schürender Hamed Abdel-Samad muss das Recht haben, seine Meinung – so abstrus sie auch sein mag – frei und ohne jegliche Gefahr äußern zu dürfen. Ob nun in islamischen Ländern oder in Deutschland. Genauso wie jeder andere Islamophober, denn genau das ist Abdel-Samad. Ein gewöhnlicher Islamophober. Nicht mehr und nicht weniger.

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82 Kommentare
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  1. Deutschländer sagt:

    Deutschland braucht seine Hauskanaken.
    Das Propaganda-Prinzip hat sich […] nicht geändert;
    die Methoden sind für Nicht-Bild-Konsumenten transparent.

  2. Lale sagt:

    Guter Artikel! Daumen hoch!

  3. Stefano sagt:

    Wenn man den Artikel hier liest, dann denke ich zwangsläufig an den Spruch:“Getroffene Hunde bellen“.

    Zwar „bekennt“ sich der Autor am Ende des Artikels auf unglaubwürdigste Weise zur Meinungsfreiheit, allerdings besteht kein Zweifel an seiner Absicht: Die Verunglimpfung des Herrn Abdel-Samad, der offenbar einen wunden Punkt beim Autor getroffen hat.

    Den plakativen Vergleich des Islams zur Mafia, in dem die Gefahren der Islamkritik zur Tragen kommt, versucht Herr Feroz allen Ernstes mit dem Hinweis auf Herrn Abdel-Samads Entführung durch kriminelle (weltliche) Banden zu entkräften. Den dänischen Mohamed-Karikaturisten sowie den Hinterbliebenen von Theo van Gogh sollte man das mal erklären. Dass Islamkritik, also die Aussprache von Gedanken, zu lebenseinschränkenden Bedrohungen führen kann, ist ja wohl kaum von der Hand zu weisen.

    Und hätten Herr Feroz Herrn Abdel-Samad bei seinen Ausführungen zum Thema Islam und Faschismus, in dem er Parallelen zwischen beiden Ideologien (Führerkult, Triumphalismus usw.) erklärt, besser zugehört, anstatt vor lauter Wut zu schäumen, dann hätten er in seinem Artikel nicht all diese peinlichen Ausführungen begonnen. Denn offensichtlich weiß er nicht – wie übrigens auch der Großteil der Gesellschaft nicht – was Faschismus überhaupt bedeutet. Zu seiner Verteidigung der Muslimbrüder will ich mich noch nicht einmal äußern, denn da bin ich nur noch sprachlos.

    Alles in allem also ein sehr tendenziöser Beitrag von Herrn Feroz, dessen einziger Sinn darin liegt, den Politologen und Islamkenner Abdel-Samad mundtot zu machen. Dafür verwendet er immer wieder Schlagwörter wie „Islamophob“ oder „Hetzer“, um ihn von vornherein zu diskreditieren und sich nicht mit seinen Thesen inhaltlich beschäftigen zu müssen. Gott sei Dank gibt es solche Meinungsmacher immer weniger in unserer Gesellschaft…

  4. Jasmin sagt:

    Abdel Samad hatte gar nicht so Unrecht, dass wenn einige anfangen, die Menschen in zwei Lager zu teilen, dann kann es wirklich faschischste Auswirkungen haben. George Bush hat das auch vor einem Jahrzehnt bereits getan, indem er sagte: „Entweder seid ihr mit uns, … oder ihr seid mit dem Feind, da gibt es keinen Weg da zwischen“. Danach ist er in den Irak einmarschiert und hat die Bevölkerung nachhaltig bekämpft und getötet.
    Herr Abdel Samad hat konkrete Bedingungen bei der „islamischen“ Einteilung einfach außer Acht gelassen und hat dann diesen falschen Analogieschluss gezogen. Ja der Quran sagt, dass es Gläubige und auch dass es Leugner gibt (Ungläubig passt meiner Meinung nach nicht immer für diese Gruppe), das bedeutet aber nicht, dass damit der Leugner oder Ungläubige vogelfrei wird. Es heißt in der Sure über die „Ungläubigen“ sinngemäß: Ja ihr glaubt und glaubtet anders als ich, euch euren Glauben und mir meinen. Die Bekämpfung von Leugnern besteht, weil sie die Menschen tyrannisieren, nicht weil sie den bloßeb „Leugnerstatus“ innehaben.
    Aber Abdel Samad ist ein Schlauer, er weiß, dass er mit solchen Thesen in der Bevölkerung Zustimmung und Anerkennung findet.

  5. Chadidscha sagt:

    Guter Artikel. Ich hatte es vorausgesehen: http://www.ausgerechnet-islam.com/2014/04/von-talkshows-bestsellern-und-anderen.html:

    Das Muster ist immer ähnlich: Extreme Islamkritiker, besonders liberale Muslime, nichtmuslimische Experten, die alles am besten wissen und zur abschreckenden und vorurteilbestätigenden Untermalung ein schöner düsterer Niqab oder ein furchteinflößender bärtiger „Salafist“.

    Die beabsichtigte Wirkung: Islamophobe werden in ihrer Meinung bestätigt, Leute, die nichts vom Islam wissen kriegen einen völlig verdrehten Eindruck und die Muslime selbst werden erneut in die Verteidigungsrolle gedrängt, wo man ihnen dann auch noch vorwerfen kann, sie „bellen wie getroffene Hunde“ oder sie sehen sich in der „Opferrolle“ ….

  6. Lionel sagt:

    Es gab offensichtlich keine Fatwa, sondern schlicht Mordaufrufe gegen Abdel-Samad:

    “Nachdem Abdel-Samad am 4. Juni 2013 bei einem Vortrag in Kairo der Muslimbruderschaft „islamischen Faschismus” vorgeworfen und gesagt hatte, „dass dieser Faschismus in der Entstehungsgeschichte des Islams zu begründen“ sei, wurden am nächsten Tag im Internet Mordaufrufe gegen ihn veröffentlicht. Am 7. Juni rief Assem Abdel-Maged, ein Führer der Gamaa Islamija und Verbündeter von Staatspräsident Mohammed Mursi, im ägyptischen Fernsehen zum Mord an Abdel-Samad auf, weil dessen Äußerungen eine Beleidigung des
    Propheten gewesen seien.”
    (…)
    Mahmoud Shaaban, Professor an der al-Azhar-Universität in Kairo, wiederholte den Mordaufruf (…)
    htttp://de.wikipedia.org/wiki/Hamed_Abdel-Samad#cite_note-8

  7. Marius K. sagt:

    Wie ein Islamophober wirkt Herr Abdel Samad nicht auf mich, ganz im gegenteil! Er scheint einer der seltenen Muslime zu sein, die es zutiefst trifft, dass der Islam von einer Horde Bärtiger in den Dreck gezogen wird! Und wer auch immer glaubt, dass man etwas ändern kann in dem man alle in Watte packt und dann ganz miteinander diskutiert muß naiv sein.

  8. Muslim sagt:

    Eigentlich ein guter Artikel, aber wie kann man beurteilen wer ein Vorzeigemuslim ist und wer nicht? Was soll das überhaupt sein, ein Vorzeigemuslim? Der Muslim richtet sich nach Quran und Sunnah, nicht nach dem was angeblich die Mehrheit der Muslime in Deutschland für repräsentativ hält. Hättest du nur ein Prozent vom islamischen Wissen das der Sheikh hat, Emran, dann hättest du dir solche unnötigen Begriffe wie „Vorzeigebeispiel“ verkniffen.

  9. Bluefisk sagt:

    Ein argumentativ schwacher Artikel. Und zum Schluss kriegt Hamed Abdel-Samad auch noch das Etikett „Islamophober“ angepappt. (Was ist das überhaupt? Von Religionskritiker bis Moslemhasser passt ja mittlerweile alles in den Begriff). Wie praktisch, jetzt muss man sich nicht mehr mit seinen Argumenten auseinandersetzen. Soviel zu „einfachen Weltbildern“.

  10. r sagt:

    Danke, Herr Feroz, für diese gelungene TV-Kritik! Die teilweise tendenziösen Kommentare bestätigen einmal mehr, wie dringend Menschen, wie Sie, Herr Feroz, sind.
    Allein, dass man im Zusammenhang mit dem Islam von „Horde Bärtiger“, „Mafia“ oder „Faschismus“ reden darf. Diese unter dem euphemistischen Deckmantel der „Islamkritik“ geführte Jagd auf den Islam hat ein Ausmaß angenommen, das gelinde gesagt, erschreckend ist! Marius K. sollte sich schämen, so diskriminierende Anfeindungen zu wählen, genauso wie Abdel-Samed, der offenbar jeglichen Anstand, Respekt und Pietät verloren hat, nachdem ihm seitens einschlägiger Medien so eifrig beigepflichtet wird.

    Ich vermisse die rationale Diskussion, die auf Grundlage der einschlägigen Rechtsquellen des Islams, nämlich des Qur’ans, der Hadithe (Sunna des Propheten) und der Rechtspraxis der ersten Kalifen. Es ist reine Propaganda und gezielte Missinformation der deutschen Öffentlichkeit, wenn man den Islam auf die Ajatollas des Iran, die Wahabisten Saudi-Arabiens oder die Taliban reduziert, insbesondere angesichts der Tatsache, dass all die Gruppierungen einander verfeindet gegenüber stehen. Das belegt schon allein die Tatsache, dass die Saudis die Verfolgung der Muslimbrüder aktiv unterstützen, genauso wie den Sturz Assads.

    Liebe öffentlich-rechtlichen, werdet endlich eurer Verantwortung bewusst! Diese Stimmungsmache gegen die Muslime ist ungerecht! Ihr wollt es am Ende dann doch nicht gewesen sein, wenn das Ausmaß der Hetze bedrohliche Bahnen nimmt!

    Der Prophet Muhammad (Friede Sei auf Ihm) hat in folgendem Hadith die heutige Entwicklung vorausgesehen und gesagt: „Meine Ummah wird sich in 73 Gruppen spalten. Alle sind im Höllenfeuer, außer einer“


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