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TV-Tipps des Tages

25.02.2014 – Indien, Ägypten, Afrika, USA, Ausländer, Guantánamo

TV-Tipps des Tages sind: Induswelten: Vom Delta nach Lahore. An den Ufern des Indus in Pakistan siedeln seit Jahrtausenden Menschen, errichteten Hochkulturen und prägten viele verschiedene Lebensweisen; Kinder Afrikas: Ägypten – Großstadtmädchen am Nil; Folter – Made in USA

Induswelten (1/2)
Dokumentation (Gesellschaft – Alltagskultur) – Film von Hajo Bergmann. An den Ufern des Indus in Pakistan siedeln seit Jahrtausenden Menschen, errichteten Hochkulturen und prägten viele verschiedene Lebensweisen. Auch wenn das Land sich am Rande des Chaos zu befinden scheint, ist es doch ganz anders als sein Ruf im Westen.

Der erste Teil der zweiteiligen Dokumentation „Induswelten“ begleitet Filmemacher Hajo Bergmann vom Mündungsdelta im Süden bis nach Lahore, Pakistans zweitgrößte Stadt. Der Filmautor begegnet der Kriminalreporterin einer pakistanischen Tageszeitung, einem deutschen Völkerkundler und einer einstmals berühmten Kathak-Tänzerin, die wegen des erstarkenden islamistischen Fundamentalismus im Land nicht mehr auftreten darf. Di, 25. Feb • 13:20-14:05 • 3sat

Kinder Afrikas 2/10
Ägypten – Großstadtmädchen am Nil. Die 14-jährige Yasmine lebt mit ihren Eltern und ihrem Bruder in Kairo, in dem schicken Stadtteil „Mohandiseen“. Sie erzählt von ihrem Leben in der mit 15 Millionen Einwohnern größten Stadt Afrikas. Yasmine nimmt die Zuschauer auf ihrem täglichen Gang zur Schule mit und zeigt, wie sich ihre Familie auf das Eid-el-Adha-Fest vorbereitet – ein hoher religiöser Feiertag im islamischen Kalender. Am Festtag wird die ganze Verwandtschaft besucht und es gibt Lamm zu essen. Das Fest erinnert an die biblische Geschichte, in der Abraham Allah statt seines Sohnes ein Lamm opfern darf. Di, 25. Feb • 13:45-14:00 • BR-alpha

Folter – Made in USA
Dokumentarfilm – Konnten Mitglieder der Regierung des früheren US-Präsidenten Georges W. Bush junior wegen Kriegsverbrechen vor Gericht gebracht werden? Marie-Monique Robin durchleuchtet in ihrem investigativen Dokumentarfilm den Mechanismus, der dazu führte, dass die „größte Demokratie der Welt“ in Afghanistan, Guantánamo und im Irak massenhaft und systematisch Folter einsetzt. Die Filmemacherin nutzte dabei bis dato unveröffentlichtes Archivmaterial und lässt hochkarätige Zeugen zu Wort kommen. Di, 25. Feb • 23:30-00:55 • arte