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Migration und Integration in Deutschland

Es gab vor allem in der Anfangsphase der Anwerbung von Türken häufige Klagen der deutschen Arbeitskollegen darüber, dass die Türken … an ihrem Arbeitsplatz wie verrückt arbeiten und dadurch die Akkordsätze verderben.

Hans-Günter Kleff, Vom Bauern zum Industriearbeiter, 1985

TV-Tipps des Tages

24.09.2013 – Migranten, Moschee, Muslime, Flüchtlinge, Palästina, Integration

TV-Tipps des Tages sind: Stadt der Menschenrechte: Nürnberg will Vorbild sein; Gangsterläufer zeichnet das eindrückliche Porträt eines „Intensivstraftäters“, dessen Charme, kriminelle Energie und Reflektionsvermögen verblüffen und schockieren

VONÜmit Küçük

DATUM24. September 2013

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Stadt der Menschenrechte: Nürnberg will Vorbild sein
Ende September bekommt Kasha Jacqueline Nabagesera den Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreis verliehen. Sie setzt sich seit Jahren für die Rechte von Homosexuellen, Bisexuellen und Transsexuellen in Uganda ein. Dort sind solche Neigungen mit harten Gefängnisstrafen und gesellschaftlicher Ächtung bedroht. Doch auch bei uns sind Randgruppen wie Homosexuelle, AIDS-Infizierte und Migranten vielen Rechtsverletzungen ausgesetzt. 22:45-23:30 • BR

Gangsterläufer
Dokumentarfilm – „Gangsterläufer“ zeichnet das eindrückliche Porträt eines „Intensivstraftäters“, dessen Charme, kriminelle Energie und Reflektionsvermögen verblüffen und schockieren. Zwischen muslimischer Tradition und Gangsterträumen, Macho-Image und Moschee, dem allgegenwärtigen Krieg in der fremden Heimat der Eltern und dem Überleben in Europa. – Yehya war einer der Gangsterläufer von Berlin-Neukölln.

Ein Messer in der Tasche, Adrenalin im Blut und einen Traum im Kopf: Gangster sein, und zwar der größte überhaupt. Yehya war 15 und nah dran an seinem Traum, als der Filmemacher Christian Stahl ihn im Treppenhaus kennenlernte. Yehya war nicht nur der nette Nachbarsjunge, sondern auch „Boss von der Sonnenallee“ – einer der sogenannten Gangsterläufer von Berlin-Neukölln. Und Gangsterläufer wollen Gangsterkarrieren machen. In den Augen der Behörden ist er ein „Intensivstraftäter“, in seinen eigenen „einer der ersten zehn von Neukölln. Ich hab ’nen eigenen Staatsanwalt!“

Yehya, Sohn palästinensischer Flüchtlinge aus dem Libanon, ist ein Rütli-Schüler mit Bestnoten, und er ist Häftling. Im Alter von 17 Jahren wird Yehya nach einem Raubüberfall zu drei Jahren Haft ohne Bewährung verurteilt. 23:15-00:45 • RBB Berlin

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