MiGAZIN

Migration und Integration in Deutschland

Nur die wenigsten dieser deutschen Arbeiter werden in dieser Situation mit den Ausländern solidarisch sein. Die meisten werden sich aggressiv von den Ausländern abgrenzen und bei ihnen die Verantwortung für die eigene schlechte Position suchen.

Hans-Günter Kleff, Vom Bauern zum Industriearbeiter, 1985

Meine Wahl 2013

Raus aus Deutschland – auf nach Istanbul

Wenn man in die richtigen Kreise geboren wird und nicht jemand ist, der aneckt, und dazu noch am besten seine Herkunft, seine kulturellen Wurzeln quasi leugnet; dann kann man sich auch in Deutschland als Künstler mit türkischen Wurzeln wohl durchaus gut entfalten. Ich erfülle all diese Voraussetzungen nicht.

VONKemal Cem Yılmaz

 Raus aus Deutschland – auf nach Istanbul
Der Verfasser ist ein türkodeutscher Pianist und Komponist. Das Klavierspiel erlernte er bei Daniel Vodovoz in Langenhagen. Anschließend studierte er Klavier bei Ralf Kathmayer, Heidi Köhler und Christopher Oakden in Hannover und bei Alfredo Perl in Detmold. Außerdem besuchte er die musiktheoretischen Seminare von Anton Plate. Klavierabende und Kammermusikkonzerte führten ihn bereits durch weite Teile Europas und der Türkei, wo er nach dem Gewinn des Nationalen Türkischen Klavierwettbewerbs 2002 auch immer wieder als Solist mit renommierten Orchestern auftrat. Anlässlich der 700-Jahrs-Feierlichkeiten seines Heimatortes Langenhagen komponierte er 2012 als Auftragskomposition das Orchesterwerk '700', welches in der Elisabethkirche in Langenhagen uraufgeführt wurde. Kemal Cem Yılmaz lebt als freischaffender Pianist, Komponist und Klavierpädagoge in Istanbul.

DATUM23. September 2013

KOMMENTARE34

RESSORTAktuell, Meinung

SCHLAGWÖRTER , , ,

DRUCKENAnsicht

MEHR ZUM ARTIKEL

DANKE,
ich möchte MiGAZIN auch in Zukunft lesen!

In den 80er, 90er und 2000er Jahren wurden hunderttausende junger Menschen in Deutschland aufgrund ihrer Herkunft diskriminiert. Sie wurden in vielen Bereichen des Lebens benachteiligt und ausgegrenzt. Zahlreiche Möglichkeiten, die diese Gesellschaft jungen Menschen bietet, wurden ihnen vorenthalten. Kulturell bedingte, von der „allgemeinen Norm“ abweichende Verhaltensweisen wurden von weiten Teilen der Gesellschaft, ohne sie zu verstehen, als schlecht oder schädlich bewertet.

Fast alle diese jungen Menschen hatten einen schlechteren Zugang zu guter Bildung und zu angemessener Förderung ihrer Begabungen. Sie bekamen viel schwerer eine Wohnung, die ihnen gefiel oder einen Arbeitsplatz, der sie erfüllte. Sie wurden oft wegen kleinster Vergehen wie Kriminelle behandelt. Den meisten von ihnen wurde sehr oft im Leben von verschiedensten Behörden oder staatlichen Vertretern das Gefühl vermittelt, nicht erwünscht zu sein. Vielen von ihnen sagten Beamte und andere Personen des Öffentlichen Dienstes ganz offen und direkt, dass sie hier „nur Gäste“ seien und sich auch gefälligst so verhalten sollten.

Menschen, die hier geboren waren. Menschen, deren Heimat Deutschland war und ist. Viele von ihnen wurden in ihrem Leben dutzende Male kontrolliert, einfach so. Ohne Grund wurden Ausweispapiere usw. überprüft. Ein Großteil dieser jungen Menschen wurde aufgrund äußerlicher Merkmale häufig beleidigt. Viele wurden grundlos beobachtet, abgehört oder schikaniert. Einige wurden, obwohl schon in Handschellen brutal von Beamten geschlagen … und einige wenige wurden sogar von kranken und dem Staat bekannten Rassisten getötet …

Insbesondere seit dem 11. September 2001 haben vor allem auch die Medien durch ihre häufig spaltende und zu großen Teilen undifferenzierte Berichterstattung dazu beigetragen, dass in der deutschen Gesellschaft ein leises, manchmal auch schweigendes, aber dennoch unübersehbares Misstrauen gegenüber vor allem jungen Menschen islamisch-orientalischer Herkunft aufgebaut wurde.

Deutlich wird dies nicht zuletzt durch die Tatsache, dass ein Buch, dass die Einzigartigkeit jedes Menschen außer Acht lässt und mit Statistiken und Zahlen ein Gefühl der Angst, ja der existenziellen Bedrohung der eigenen Kultur hervorruft, zum meist verkauften Buch der Nachkriegsgeschichte avancierte. Betroffen von diesem Misstrauen und der abneigenden Haltung vieler Biodeutscher waren und sind absurderweise auch oft diejenigen, die gar keinen islamischen Hintergrund haben, aber aufgrund ihrer äußerlichen Merkmale einfach als Kollateralfälle mitausgegrenzt wurden.

Trotz alledem hat ein bedeutend grosser Teil dieser jungen Menschen es geschafft, die Vorteile und Schönheiten dieses Landes für sich zu nutzen, sich zu entwickeln, eine dieser Gesellschaft zu gute kommende Existenz aufzubauen und dieses Land zu ehren. Dennoch kehren insbesondere gut ausgebildete Menschen türkischer Herkunft seit einigen Jahren immer öfter ihrer Heimat Deutschland den Rücken zu. Sie sind es leid, tagtäglich diskriminiert und ausgegrenzt zu werden und viel schlechtere Chancen zu haben, gesellschaftlich aufzusteigen als Biodeutsche mit gleichen Fähigkeiten.

Es ist der aus einem Obrigkeitskomplex gepaart mit einem tief sitzenden Rassismus resultierende Neid einer deutschen Elite, die es nicht wahrhaben kann, dass es auch mal Kinder von Taxifahrern aus Jugoslawien, Näherinnen aus Afrika oder Fabrikarbeitern aus Anatolien sein können, die geistig weitaus höhere Leistungen zu vollbringen imstande sind als ihre eigenen „Herrenkinder“, welcher diese hochqualifizierten jungen Menschen nichtdeutscher Herkunft aus Deutschland wegtreibt.

Zu meiner großen Enttäuschung muss ich übrigens feststellen, dass im Wahlkampf der vergangenen Wochen all diese Themen kaum oder nur sehr oberflächlich behandelt wurden.

Ich persönlich habe als taxifahrender Pianist und Komponist in den vergangenen 12 Jahren über 120.000 km im Taxi zurückgelegt, mehr als 20.000 Menschen befördert und parallel dazu dutzende Meisterwerke der Klavierliteratur einstudiert und viele eigene Werke komponiert. Die letzten 6 Jahre war ich zudem Hartz-4-Empfänger und musste alle möglichen behördlichen Entwürdigungen über mich ergehen lassen. Ich habe im Durchschnitt kaum mehr als 5 Stunden geschlafen in den vergangenen Jahren und empfinde es deshalb als geradezu zynisch, wenn ich Politiker sagen höre, dass sich Leistung ja weiterhin auch lohnen soll in Deutschland. Und dieses ständige Gerede darüber, wie gut es uns doch allen hier geht, trotz weltweiter Wirtschaftskrisen usw….

Ja, wahr ist wohl, dass keiner hungert oder auf der Straße schlafen muss hierzulande, aber es ist doch verlogen, das Wohlergehen von Menschen nur anhand ihrer materiellen Grundversorgung zu bemessen. Die Zahl der Menschen, die zwar einen guten Job haben und materiell abgesichert sind, aber dennoch unter Depressionen leiden, ist erschreckend hoch in Deutschland. Warum wird dies so bewusst ausgeblendet? Warum spricht kaum jemand über die psychischen und sozialen Bedürfnisse von Menschen, die ebenso Voraussetzung für eine erfüllte und glückliche Existenz sind wie materielle Sicherheiten? Millionen von Menschen flüchten in ihrer Einsamkeit in Alkohol und Drogen oder brauchen ständig wechselnde Sexualpartner, um die Sinnlosigkeit ihres Daseins bloß nicht in ihr Bewusstsein rücken zu lassen. Millionen von Menschen leben in Angst um ihren Arbeitsplatz oder leiden unter dem ständigen Druck, dem sie durch das JobCenter ausgesetzt sind.

Wenn man in die richtigen Kreise geboren wird und nicht jemand ist, der aneckt, und dazu noch am besten seine Herkunft, seine kulturellen Wurzeln quasi leugnet; dann kann man sich auch in Deutschland als Künstler mit türkischen Wurzeln wohl durchaus gut entfalten. Ich erfülle all diese Voraussetzungen nicht und ziehe nun die notwendigen Konsequenzen daraus, um in einem Umfeld leben zu können, in welchem man mir den selben Respekt und das selbe Vertrauen entgegenbringt, das auch ich meinen Mitmenschen stets entgegengebracht habe und auch weiterhin entgegenbringen werde.

Daher heißt meine persönliche Wahl 2013: Raus aus Deutschland und auf nach Istanbul. Mein Traum ist es, eines Tages auch in Deutschland als der Mensch wahrgenommen zu werden, der ich bin.

Testen Sie den kostenlosen MiGAZIN Newsletter:

34 Kommentare
Diskutieren Sie mit!»

  1. Jamann sagt:

    ich kann den author nur allzugut verstehn .er spricht für sehr viele auch für mich, und hat konsequent den weg gewählt und der kalten heimat , die nie heimat und zuhause war den rückengekehrt .

    Aber viele von uns können das nicht , sei es aus politischen gründen ( kriege ,politische verfolgung , mit versorgung von verwandten,oder auch schlicht existenzielle gründe ) oder einfach weil sie nichts anderes kennen , ein guter freund hier geboren ,sein vater kamm als neunjähriger ,hat eine tochter 5 jahre alt .

    Wie willst du diesem kind erklären das es weg soll ? Und dann kommt die frage wohin .

    und es gibt millionen von solchen kindern . Ich weiss das sehr viele sie deportieren wollen ,wenn sie denn könnten .

    Du wirst vielleicht denken das keiner von den ignoranten menschen dich hier vermisst oder sich für dich interessiert .

    Aber wenn leute wie du weg ziehn haben es kinder wie die 5 jährige tochter meines freundes sehr schwer . Diese kinder werden dich vermissen .

    Natürlich ist es leicht gesagt nicht zugehn und sich selbst zuverwirklichen , erfolg zuhaben und endlich ohne dieses gefühl des angestarrt werdens ,der täglichen schikane von oben und unten ,dieses klimas von hass und angst .

    Das traurige ist das menschen die was verändern können ,regelrecht rausgeekelt werden .

    Trotzdem wünche ich dem author alles gute und viel glück und freu mich für ihn das er der mensch sein kann der er ist und nicht eine projektionsfläche für vorurteilsbelastete menschen .;-)

  2. SebastianDehlert sagt:

    „Wenn man in die richtigen Kreise geboren wird und nicht jemand ist, der aneckt, und dazu noch am besten seine Herkunft, seine kulturellen Wurzeln quasi leugnet; dann kann man sich auch in Deutschland als Künstler mit türkischen Wurzeln wohl durchaus gut entfalten.“

    Das ist doch Unsinn. Es gibt so viele Künstler (Comdians z.B.), die sogar ausdrücklich mit ihren kulturellen Wurzeln Programm machen und durchaus anecken. Und ganze Hallen füllen, viel Geld und Anerkennung verdienen. Und selbst die, die extrem anecken (Sido, Bushido) machen Karriere.

    Künstler haben eben das Problem, das sie dem Publikum gefallen müssen. Sie können nicht schimpfen, dass sie das falsche Publikum haben. Sie müssen mit dem Publikum leben, überall auf der Welt. Letztlich wird gerade ein Künstler sehr leistungsgerecht bezahlt.

    Zur Wahrheit gehört aber auch, dass der Lebensunterhalt mit Kunst nicht so sicher ist, wie in anderen Berufen. Wir sind ein freies Land, niemand wird gezwungen Künstler, der aneckt, zu werden, aber bitte ebenso möchte ich nicht gezwungen werden, einen bestimmten Künstler zu mögen und dafür Eintritt zu bezahlen.

    […]

  3. Han Yen sagt:

    Letzten Endes ist die Auswanderung auch nur eine Notlösung. Die BRD hält sich in der Anti-Diskriminierung nicht an EU Verordnungen und den Vorgaben der Internationalen Arbeitsorganisation. Wir brauchen eine Kompetenzübertragung an übernationale Organisationen, wie es die Matrosen und Dockarbeiter kennen. Diese Berufsgruppen haben eine globale Gewerkschaft und eigene Arbeitsinspektoren, die weltweit die Arbeitsbedingungen gesetzeskonform halten. Das Politikfeld Wohnen und Häusermarkt gehört ebenfalls an eine übernationale Organisation. Die USA kennt da interessante New Deal Organisationen, die den Häusermarkt rekonstruiert haben nach dem Schwarzen Freitag. Diese administrativen Strukturen muss man einfach nur über den Nationalstaaten heben und mit einer Rechtspersönlichkeit ausstatten, wie es bei der Weltbank & IWF der Fall ist. Ohne eine institutionelle, supranationale Lösungen werden lokale Staatsorgane und Banken Migranten immer als „innere Kolonie“ behandeln und Steuern & Sparguthaben in Projekte für andere verwenden.

  4. Yonca sagt:

    ..“Wenn man in die richtigen Kreise geboren wird und nicht jemand ist, der aneckt, und dazu noch am besten seine Herkunft, seine kulturellen Wurzeln quasi leugnet; dann kann man …. Blabla!! Ich bin die Tochter eines Hirten und einer Analphabetin aus Anatolien und hatte mit Sicherheit die grössten Hürden im Leben gehabt, die man in Deutschland haben kann, um an Bildung zu gelangen!! Über die Häusliche Probleme und Schwierigkeiten, die wir Türkinnen ja hatten, brauche ich jetzt nicht zu schreiben. Ich hatte für mich, trotz alles Schwierigkeiten, vielleicht sogar auch gerade deshalb, Ziele!! Ich habe mit 11 Jahren angefangen, neben der Schule, zu arbeiten (in Deutschland!). Heute beschäftige ich mehr als 160 Mitarbeiter. Meine Motto: Wer etwas wirklich will, der findet immer einen Weg. Wer nicht will, findet immer schuldige!!

  5. Nils sagt:

    Sie sind eine Bereicherung für jedes Land Herr Yilmaz! Schade, dass Sie sich entschieden haben zu gehen. Es ist immer wieder traurig zu hören, dass es hier so viel Diskriminierung gibt. Der Beruf des Musikers macht es sicher zusätzliche schwer, hier eine Existenz zu führen.
    Dennoch erscheint mir die Gleichung Deutschland schlecht – Türkei gut anhand eines Vergleichs von Langenhagen, Hannover und Detmold mit Istanbul nicht ganz gerechtfertigt. Deutschland ist leider strukturkonservativ und provinziell von ganz wenigen Städten (Berlin, Köln, Mannheim ..?) abgesehen. In der Türkei sieht das ganz ähnlich aus.

  6. Leo sagt:

    Ich bin Deutscher und habe die gleichen Probleme wie der Autor. Wohin kann ich flüchten? Für mich gibt es keine zweite Chance und ich kann nicht den Weg des geringsten Wiederstandes aussuchen, weil es nur einen gibt.

    Grundsätzlich bin ich aber der Meinung, dass Menschen die Sätze wie diese schreiben:

    „Wenn man in die richtigen Kreise geboren wird und nicht jemand ist, der aneckt, und dazu noch am besten seine Herkunft, seine kulturellen Wurzeln quasi leugnet; dann kann man sich auch in Deutschland als Künstler mit türkischen Wurzeln wohl durchaus gut entfalten.“

    wahrscheinlich ganz andere Probleme haben und in ihrer neuen Heimat die gleichen Probleme haben werden. Wer verlangt, denn in Deutschland seine kulturellen Wurzeln zu leugnen? Richtig: Niemand! Aber der Autor scheint sich wohl ständig Freunde bei der NPD gesucht zu haben. Übrigens wehre ich mich auch dagegen Deutschland für jede misslungene Intergration die Schuld in die Schuhe zu schieben. Man sollte ab und zu auch einfach akzeptieren, dass die Kompatibilität nicht vorhanden war und niemand daran Schuld ist, dass es keine guten Vibrations gab. Deutschland ist keine Garantie für Akzeptanz und Erfolg!

  7. AI sagt:

    Genauso sıeht es aus Nıls. Dıe Globaliisıerung zeigt letztlich, dass man seine Heimat verlassen muss, um etwas zu erreichen. Die Frage ist nun, was dieses etwas ist??

  8. Mathis sagt:

    Der Autor befindet sich ganz offensichtlich in einer existentiellen Krise.
    Als Erklärung bemüht er alle nur möglichen Einschränkungen seitens der deutschen Gesellschaft, die seine Begabung nicht zu schätzen weiß.
    Das ist so absurd wie infantil.Alle größeren Orchester sind international aufgestellt.Allerdings finden sich dort wohl eher die herausragendsten Vertreter ihrer Zunft zusammen. Das mag man ungerecht finden,Obrigkeitsdenken und Rassismus für den eigenen Misserfolg verantwortlich zu machen, ist da wohl die bequemste aller möglichen Deutungsmuster.Dennoch: Ecken Sie weiter an, das macht den Künstler!
    Siehe: Fasil Say oder Aynur Dogan.
    Istanbul ist derzeit ein guter Ort, um anzuecken, falls man den Mut der beiden von mir genannten Künstler hat.

  9. Kemal Cem Yilmaz sagt:

    Der diesmal zum Schluß etwas persönlicher ausgefallene Beitrag von mir läßt sich grob in drei kleine Abschnitte gliedern: 1. Eine Aufzählung von Tatsachen, die niemand abzustreiten braucht.
    2. Ein par kurze, zugegeben teilweise etwas provokant ausgefallene Erklärungsversuche, was die Ursachen dieser millionenfach erlebten kleineren und auch größeren Diskrimierungen angeht.
    und 3. Eine allgemeine Kritik an der ständigen Schönrederei, die betrieben wird und viele gesellschaftliche Realitäten versucht auszublenden, und schließlich meine ganz persönlichen Konsequenzen, die ich nun für mein eigenes Leben gezogen habe, um nicht mehr mit all den unnötigen und kraftraubenden Widerständen kämpfen zu müssen, um meiner Arbeit, die ich egal wo und unter welchen Umständen auch immer ich auf der Welt leben sollte bis zu meinem Tode ausführen werde, mit etwas umfangreicheren Möglichkeiten, mit etwas mehr Würde und Leichtigekeit nachkommen kann.
    Ich rate trotz der persönlichen Note in diesem Text von unnötigen Deutungsversuchen bezüglich meiner Persönlichkeit oder meines seelischen Befindens Abstand zu nehmen. Es werden leere, haltlose Deutungsversuche bleiben…
    Auch wenn mir das jetzt ein wenig unangenehm ist, muß ich doch eines deutlich klarstellen,unzwar daß ich nie erfolglos in Deutschland war. Ganz im Gegenteil: fast alle Auftritte, Aufführungen usw. in Deutschland waren von sehr großem Erfolg und von der Begeisterung des Publikums geprägt. Das Problem worum es wirklich geht ist vielmehr, daß all diese Erfolge mehr oder weniger im Verschwiegenen geblieben sind (bleiben sollten?) und somit kaum weitere Früchte tragen konnten.
    Ignoranz ist die schlimmste Form der Diskriminierungen…mit SACHBEZOGENER Kritik kann ich ansonsten sehr gut umgehen 😉 .

  10. Mathis sagt:

    Herr Yilmaz, dann wünsche ich Ihnen für die Zukunft noch mehr Popularität und den Erfolg, den Sie sich wünschen – ob in Deutschland oder sonstwo auf der Welt!


Seite 1/41234»

Bitte beachten Sie unsere Netiquette. Vielen Dank!

Ihr Kommentar dazu:

MiGAZIN

Ziel und Zweck von MiGAZIN ist die Förderung der politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Partizipation von Migrant(inn)en in der Aufnahmegesellschaft. In diesem Sinne soll MiGAZIN die Kommunikation fördern und füreinander sensibilisieren. Mehr über uns...

MiGMACHEN

Die Redaktionsmitglieder von MiGAZIN haben vor allem eins gelernt: Wer über sein Wissen und seine Erfahrungen schreibt, lernt immens dazu. Die kritische Diskussion mit Lesern eröffnet neue Horizonte. Daher hat das MiGAZIN-Team die Aktion-MiGMACHEN ins Leben gerufen. Hier bieten wir allen Interessierten die Möglichkeit, MiGAZIN als Autor, Pate oder Jungautor mitzugestalten. Nähere Informationen...

GRIMME Online Award 2012

    Begründung der Jury: "Über Migranten und Migration wird in Deutschland viel gesprochen. Vor allem von Deutschen. Im Chor der vielen und oft sehr lauten Stimmen fehlen aber zumeist die der Migranten. Und genau diese Lücke füllt das MiGAZIN mit qualitativ hochwertigen Texten und verständlicher Berichterstattung." Weiter ...