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Rassismus

#SchauHin – der neue #Aufschrei

Seit Ende vergangener Woche twittern unter dem Hashtag #SchauHin tausende Menschen ihre Erfahrungen mit Alltagsrassismus. Initiatorin Kübra Gümüşay beschreibt, wie alles begann und wie diese Welle sich anfühlt.

VONKübra Gümüşay

 #SchauHin – der neue #Aufschrei
Die Autorin ist ehem. Kolumnistin bei der taz, schreibt als freie Journalistin für verschiedene Publikationen und betreibt den Blog ein-fremdwoer- terbuch.com. Sie studiert Politikwissenschaften in Hamburg und zuvor an der SOAS in London. Kübra ist Gründungsmitglied von Zahnräder, einem Netzwerk von engagierten und aktiven Muslimen in Deutschland.

DATUM9. September 2013

KOMMENTARE14

RESSORTGesellschaft, Leitartikel, Meinung

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“Ein Freund hört mit seinem Polizisten-Job auf wegen des Alltagsrassismus”, schreibt mir gerade Tamim Swaid, ein guter Familienfreund, während ich an diesem Text hier sitze. “Stell dir vor”, fährt er fort, “8 Jahre Ausbildung und Beamtenstatus.” “Oh krass…”, antworte ich. Dann schreibt er: “SchauHin ist sehr gut.”

#SchauHin ist eigentlich nichts Neues. Schon seit etlichen Jahren bloggen und twittern Menschen in Deutschland online zu den Themen Rassismus im Beruf, in der Schule, in den Medien – im Alltag halt. Denn Rassismus ist nicht etwas, auf das wir entspannt mit weit ausgestrecktem Finger in der weiten, weiten Ferne zeigen können. Etwas, das irgendwo am rechten Rand der Gesellschaft geschieht, wo die Glatzen glänzen und die Springerstiefel stampfen. Nein. Rassismus ist hier. Mitten unter uns. Jeden Tag. Überall.

“Lass uns drüber sprechen & schreiben!” Immer wieder habe ich das gesagt. Immer wieder haben das Hunderte andere vor mir gesagt und unzählige Aktionen, Demonstrationen und Projekte gestartet. Aber es musste immer einen Anlass, eine Relevanz geben, damit wir in der Gesellschaft über Rassismus sprachen. Damit wir schnell vom Thema abweichen konnten. Thilo Sarrazin wäre die perfekte Gelegenheit gewesen, um über den nun salonfähigen Rassismus zu sprechen. Stattdessen diskutierten wir unkritisch, in welchen Punkten er nun recht haben könnte. Oder wir diskutierten wochenlang über Deutschenfeindlichkeit auf Berliner Schulhöfen, statt über den systematischen Rassismus zu sprechen, der Millionen von Deutsche im Alltag begleitet. In der Kinderbuch- & N-Wort-Debatte (Danke an so großartige Menschen wie Mekonnen Mesghena, die die Debatte anstießen) wurde erstmals ein Alltagsrassismus zum Thema, man versuchte sie aber im “Kulturgut”, das man verteidigen musste, zu ersticken. Erst kürzlich hatten wir ein TV-Duell, denn es sind ja bald Wahlen. Die sogenannten Menschen mit Migrationshintergrund kamen nicht mit einem Wort vor. Rassismus war kein Thema.

Man braucht nicht lange nach einem Anlass oder der Relevanz zu suchen, um über Alltagsrassismus zu sprechen. Rassismus ist immer aktuell, immer relevant, immer ein Anlass. Dennoch haben wir es bisher nicht geschafft, eine ehrliche Debatte über Rassismus in Deutschland zu führen. Was für eine Rolle spielt Rassismus bei der Polizei? Im Beamtenapparat? Ist Angela Merkel rassistisch? Wie sieht in den Zeitungen, im Fernsehen aus? Und in anderen Teilen der Gesellschaft? Wie rassistisch bin ich?

Und bevor die üblichen Verdächtigen nun klagen ‘Ja, aber ich wurde auch schon von Türken diskriminiert!’ Für alle: 1. Es geht um den systematischen Rassismus. 2. Auch Frauen können sexistisch, Schwule homophob, Ausländer rassistisch sein. Trotzdem müssen wir über diese Probleme sprechen und sie benennen.

Das einzig Neue an #SchauHin ist der Hashtag, das Etikett, also die Sammlung dieser Erlebnisse. Mit nur einem Klick, das ist das Ziel, soll man/frau eine ungefähre Ahnung davon bekommen, wie sich der Alltagsrassismus in Deutschland anfühlen kann. #Aufschrei hat vorgemacht, wie ein Alltag, den Millionen Menschen in Deutschland teilen, aber kaum in der Öffentlichkeit wiederfinden, Gegenstand einer Debatte werden kann. Vor wenigen Tagen, auf dem #Abbloggen-Podium der FES, war das Thema: Sexismus & Rassismus ab_bloggen. Dort entstand die Idee und wir beendeten die Suche nach einem Hashtag und ich legte mit ein paar Tweets los.

Als #Aufschrei lief, verfolgte ich, was dort geschah und geschrieben wurde. Aber so ganz konnte ich weder die Passion noch die Begeisterung mitfühlen und konnte es mir nicht so recht erklären. Vielleicht, weil ich nie nur Sexismus allein, sondern immer mit Rassismus erlebte. Erst als #SchauHin lief und in wenigen Minuten Hunderte ihre Erlebnisse teilten, konnte ich nachfühlen, was die Frauen, die sich bei #Aufschrei engagierten, gefühlt haben müssen: Eine große Erleichterung. Das Teilen der Erlebnisse macht nicht schwächer oder gar erneut zum Opfer. Ganz im Gegenteil, das Teilen nimmt die Last von den Schultern, es macht öffentlich, was oft verborgen blieb. Es problematisiert, prangert an, verurteilt und schafft Raum für die Zukunft.

#SchauHin hat seinen Anfang genommen mit Emran Feroz, Kathy Messmer, Sabine Mohamed und viele anderen. Alle Tweets können Sie hier nachlesen. Und wir werden weiterschreiben, weitererzählen. Bis es aufhört.

Um nur einige hier zu zitieren:

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14 Kommentare
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  1. Lilalaunebär sagt:

    Habe ich Erfahrungen mit Rassismus? Ja.
    Haben sie mich geprägt? Ja.
    Sind es tatsächlich schlimme Erfahrungen? Nein.

    Ich kann die Initiative nachvollziehen. Dennoch bin ich der Meinung, dass Rassismus inflationär gebraucht wird. Der #schauhin-Tag bewirkt genau dies weil er sich in Kleinigkeiten verliert. Das Leben in einer Gesellschaft ist ein Geben und Nehmen: Wer bereit ist, sich zu einem gewissen Grad anzupassen, der wird deutlich weniger von Rassismus betroffen sein als politkorrekte Kopftuchträgerinnen. Menschen sind simpel und dumm, Vorurteile existieren und man kann sie abbauen, aber nicht verbannen. Das ist utopisch.

    Was bleibt also? Die Arbeit an sich selbst. Zunächst: Akzeptiere dich als Migrant, stehe dazu und entwickle ein gesundes Selbstbewusstsein ohne Selbstmitleid. Wenn du die Wohnung nicht bekommst weil dein Name anders klingt, dann solltest du die Wohnung auch nicht wollen (Oder willst du bei einem Idioten wohnen?). Wenn sich die Leute über dein Kopftuch beschweren, dann verstehe warum: Es sind kulturelle Unterschiede und es gibt keine Pflicht, andere Lebensweisen toll zu finden. Ein Punk mit Iro beschwert sich auch nicht ständig, dass die Leute ihn ausgrenzen. Es ist selbstgewählt (Ja, den Vergleich meine ich ernst) und es ist eine kindische Diskussion, die selbstbewusste Migranten nicht brauchen.

  2. Erik 1203 sagt:

    Warum wird hier eigentlich nicht thematisiert, dass aktuell eine Völkerwanderung stattfindet, die ihren Ursprung nicht in irgendeinem Verschulden hat, sondern allein auf dem Bevölkerungswachstum beruht. Die Weltbevölkerung hat sich in den letzten 50 Jahren verdoppelt und Menschen weichen nun mal in Regionen aus, die ihnen bessere Lebensbedingungen bieten.
    Die derzeitige Diskussion zielt auf eine Konfrontation zwischen der angestammten und der zugewanderten Bevölkerung ab. Natürlich kommen die „Eingeborenen“ Europas mit dem Argument: „Es ging doch die letzen 3.000 Jahre auch ohne Moslems“ bei der „Urbevölkerung“ an. Das kann doch aber keine Problemlösung sein! Ein konstruktives Miteinander, mit Lösungsvorschlägen OHNE Schuldzuweisungen und übertriebene Empfindlichkeiten wäre wohl hilfreicher. Man muss auch mal einstecken können – und das gilt für alle Seiten! Wir sollten Lösungen suchen, keine Schuldigen!

  3. treehugger sagt:

    Herzlichen Dank, Lilalaunebär. Sehr schöner Beitrag. Genau so sehe ich das auch. Trifft den Nagel auf den Kopf.

  4. Cengiz K sagt:

    …der wird deutlich weniger von Rassismus betroffen sein als politkorrekte Kopftuchträgerinnen. Menschen sind simpel und dumm, Vorurteile existieren und man kann sie abbauen, aber nicht verbannen. Das ist utopisch. …
    ohne Sündebock geht’s nicht, wa? Haben Sie’s nötig sich selbst aufzuwerten?

    …Ein Punk mit Iro beschwert sich auch nicht ständig, dass die Leute ihn ausgrenzen….
    Es wird auch nicht tagtäglich einseitig über Punks berichtet, nicht wahr? Schauen Sie sich Ihren einleitenden Absatz mal an..

  5. Mathis sagt:

    Ich rate zu mehr Selbstbewusstsein.Und:Beten im Büro fände ich auch ganz schrecklich, ehrlich! Ich würde nicht pubertär lachen, sondern innerlich den Kopf schütteln.

  6. kotzmichan sagt:

    Diese relativisten , die auch gaaanz schlimm diskriminiert wurden und denen es egal ist das andere menschen die schnauze voll haben und sich nicht länger rum schubsen lassen ….

    Es ist natürlich die arme frau schuld mit ihrem kopftuch , das sie von ihrer umwelt respektlos behandelt wird , es natürlich der migrant schuld der sich als opfer sieht ( das bild des bettlenden unverschämten fordernden täters passt ja besser , weil man in der eigenen realitätsverweigerung die opferrolle für sich gepachtet hat )

    Ich bin mir sicher sie werden mir auch zustimmen wenn ich sage , das die frau die vergewaltigt wird ja auch selbst schuld sei , sie muss sich ja nicht so sexy aufreizend geben !

    Ungeachtet empirischer und subjektiver erfahrung , die den deutschen ein problem mit rassismus attestiert , der sich dann in seiner extremen form in neonazitum , islamkritik und co manifestiert , gibt es leute die einfach nicht begreifen können das sie nicht die krone der schöpfung oder irgendwie besser sind als andere vorallem wenn sie nichts dafür gemacht haben !

    @mathias

    Wissen sie wo ich immer den kopf im büro schüttel muss , wenn mal wieder die rede vom „wettergott“ , bildzeitung , könig fussball , wer mit wem , die unsäglichen pin up plakate bei erwachsenen männern , umd diversen anderen geschichten ist

    Aber das all time best of ist natürlich der deutsche kollege dersich allen ernstes mit einen anderen deutschen kollegen über 50cen streitet und ihn anzeigen will .

    Aber was all unseren lieben deutschen so an sich haben , sie müssen immer ihre roten nasen in anderer leute angelegenheiten stecken , in jedem deutschen ist ein denunziant , spion und hilfspolizist . Der genau dann rauskommen muss wenn er merkt das er mal jemanden so richtig zeigen kann wo es lang geht , um sich so besser zufühlen .

    Also lieber mathias bevor sie sich mal wieder ihre meinung aus der bild holen und mit ihrer weltberühmten arroganz andere aburteilen ,und das ganze mit so einer selbstverständlichkeit , denken sie mal darüber nach wer verdammt noch mal SIE sind das sie das recht haben über irgend jemanden zuurteilen oder ihn auszulachen oder „innerlich “ den kopf zuschütteln . Vielleicht sind sie es ja über den man lachen sollte …

  7. Saadiya sagt:

    Einigen Diskutanten hier mangelt es an kultursensibler Einstellung. Die kann man nicht verordnen, sie wird aber in Zeiten der Globalisierung, der Zuwanderung von Fachkräften aus anderen Kulturen und der Normalität des Transkulturellen immer wichtiger. es geht nicht darum, Sündenböcke oder Schuldige zu finden, sondern schlicht um die GEMEINSAME UND GLEICHBERECHTIGTE Gestaltung einer sich ständig verändernden Gesellschaft. Liebe Mitdiskutanten, in Ihrem eigenen Interesse sollten Sie weniger den Kopf schütteln, sondern selbstbewußt mit Vielfalt umgehen lernen……..

  8. Marie sagt:

    „Was bleibt also? Die Arbeit an sich selbst. Zunächst: Akzeptiere dich als Migrant, stehe dazu und entwickle ein gesundes Selbstbewusstsein ohne Selbstmitleid. Wenn du die Wohnung nicht bekommst weil dein Name anders klingt, dann solltest du die Wohnung auch nicht wollen (Oder willst du bei einem Idioten wohnen?). Wenn sich die Leute über dein Kopftuch beschweren, dann verstehe warum: Es sind kulturelle Unterschiede und es gibt keine Pflicht, andere Lebensweisen toll zu finden. Ein Punk mit Iro beschwert sich auch nicht ständig, dass die Leute ihn ausgrenzen. Es ist selbstgewählt (Ja, den Vergleich meine ich ernst) und es ist eine kindische Diskussion, die selbstbewusste Migranten nicht brauchen.“

    So ein Unsinn – soll derjenige, der Wohnungen nicht bekommt, weil „sein Name anders klingt“, „selbstbewusst“ auf der Straße leben, oder was schlagen Sie vor? Es gibt keine Pflicht, andere Lebensweisen toll zu finden – aha. Hat das etwa jemand behauptet? Es gibt aber erst recht kein Recht, sich über andere Lebensweisen zu beschweren oder Menschen mit anderen Lebensweisen, anderen Namen und nicht-deutschem Assehen auszugrenzen und zu diskriminieren. Beachtlich Ihre Täter-Opfer-Umkehr – wer diskriminiert wird, ist selbst schuld, weil er nicht „selbstbewusst“ genug ist.

    Ihr „Rezept zu Ende gedacht: Lege „selbstbewusst“ Deinen Namen, Dein Kopftuch, Deine Religion und Deine Kultur ab, verpasse Dir „selbstbewusst“ ein deutsches Aussehen und werde „selbstbewusst“ deutscher als die Deutschen. Passe Dich an und ordne Dich unter. Dann musst Du Dich nicht mehr „kindisch“ beschweren. Der Vergleich mit dem Punk ist derart abstrus, dass einem die Worte fehlen.

    „Haben Sie’s nötig sich selbst aufzuwerten?“ Das ist doch offensichtlich – Selbstaufwertung gepaart mit Abwertung anderer: der „selbstbewusste“ Lilalaunebär erteilt Nachhilfe an die „selbstmitleidige“ „politkorrekte“ Kopftuchträgerin, die sich angeblich nicht „anpasst“ und „kindische“ Diskussionen führt. Kaum zu glauben, soviel selbstgerechte Überheblichkeit.

    .

  9. Schon klar, Lilalaunebär. Deutscher als ich kann keiner sein, sagt ein Freund von mir immer. Ich spreche Deutsch, denke Deutsch, träume Deutsch. Weil ich aber schwarz bin, werde ich wahlweise als N., „Asylant“, Dealer, Vergewaltiger, Kinderschänder, Störenfried angesehen.

    Mir wurden selbst einfachste Job abgelehnt. Immer erst NACHDEM die Verantwortlichen mich oder ein Foto von mir gesehen haben. Ich kann fast nie einkaufen gehen, ohne dass mir die Security hinterherwatschelt oder die Verkäuferinnen mich genau beobachten. Promoter, Wahlkampfhelfer und sonstige Personenkreise, die ein Interesse daran haben könnten, Geld oder Stimmen zu verdienen, machen um mich grundsätzlich einen Bogen.

    Da ich Deutsch bin, muss ich mich nicht auch erst noch integrieren. Und jetzt frage ich dich: Wie bitte sollen Menschen, die tatsächlich eine Migrationsgeschichte haben, hier bei uns ankommen, wenn man sie einfach nicht lässt?

  10. Berta sagt:

    Rassismus ist kein ausschliesslich deutsches Problem. Er geht wesentlicher tiefer in Italien, ist sicher wesentlich brutaler in weiten Teilen Osteuropas, dumpfer in Österreich, aber, wenn man das so sagen kann, besonders selbstgerecht in Deutschland.
    Sicher, für ein Land dessen ältere Generation in einer Zeit aufgewachsen ist, in der sie Migranten nur als Deportierte oder Besatzer kannte und die in der Schule noch über Rassenmerkmale und Blutsbande unterrichtet wurde, ist Deutschland einen weiten Weg gegangen. Die ethnozentrische „Volksgemeinschaft“ wurde aber nie in Frage gestellt. Sie lebt weiter in den „Wir“-Schlagzeilen des Boulevards, in der sogenannten „Integrationsdebatte“. Selbst das Grundgesetz atmet noch den Zeitgeist der 50er Jahre. In Artikel 3,3 heisst es noch „niemand darf …wegen seiner Rasse…benachteiligt werden“…
    Generell und überall auf der Welt wird der Begriff „Volk“ auf die Probe gestellt. Die Reaktion darauf ist gerade in Deutschland sehr heftig. Die Selbsgerechtigkeit mit der man die anerkennenswerte Öffnung des Begriffes angeht, ist aber gefährlich: Sie lässt den Eindruck entstehen, als gäbe es keinen Weg zurück und übersieht die gewaltigen reaktionären Strömungen hinter der Konsensfassade.


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