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Migration und Integration in Deutschland

[Es würde im Interesse der deutschen Arbeiter liegen, wenn wir sie zu Fachkräften ausbilden.] Dafür müssen wir natürlich dann die relativ primitiveren Arbeiten … von ausländischen Arbeitskräften besorgen lassen.

Bundeswirtschaftsminister Ludwig Erhard, NWDR-Interview vom 9. April 1954

TV-Tipps des Tages

08.05.2013 – Muslime, Islam, New York, Kultrur, Harun al-Rashid, al-Mamun

TV-Tipps des Tages sind: Imperium: Was New York heute für den westlichen Kulturkreis darstellt, muss Bagdad vor rund 1000 Jahren für die Welt des Orients gewesen sein: eine sagenhafte Metropole, eine Art Hauptstadt der Globalisierung, damals bereits mit Hunderttausenden Einwohnern – womöglich einer Million

Imperium
Was New York heute für den westlichen Kulturkreis darstellt, muss Bagdad vor rund 1000 Jahren für die Welt des Orients gewesen sein: eine sagenhafte Metropole, eine Art Hauptstadt der Globalisierung, damals bereits mit Hunderttausenden Einwohnern – womöglich einer Million. Chronisten berichten von einem Zivilisationsniveau, wie es in anderen Erdteilen selbst 500 Jahre später noch nicht erreicht war: Dutzende Krankenhäuser, Badeanstalten, Bibliotheken und Akademien soll diese Stadt beherbergt haben – ein „Geschenk Gottes“, so lautet die Übersetzung des persischen Wortes „Bagdad“.

Vor allem aber das Ergebnis einer kulturellen Verschmelzung von besonderem Erfolg. Kaum eine Stadt der Weltgeschichte verfügt heute noch über einen derart märchenhaften Ruf, was vor allem damit zu tun hat, dass die international berühmteste Märchensammlung, die Geschichten aus „1001 Nacht“, sich unter anderem in den Tavernen und Palästen Bagdads zutragen:

Die Kalifen Harun al-Rashid und al-Mamun, die für die Blüte der islamischen Zivilisation stehen, werden darin namentlich erwähnt. Viele Figuren der fantastischen Erzählungen – Dichter, Diebe, intrigante Wesire, schöne Kurtisanen – fanden ihre historischen Vorbilder wohl im Alltagsleben der Metropole. 18:30-19:15 • PHOENIX

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