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Peter Clever, Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, April 2013

Türkische Presse Türkei

07.05.2013 – NSU Prozess, EU Beitritt Türkei, Israel, Syrien, Visumfreiheit

Die Themen des Tages sind: Gül in Lissabon; Richter unterbrechen NSU-Prozess bis 14. Mai; Auch das türkische Außenministerium warnt die Vereinten Nationen über Syrien; Abkommen in kürzester Zeit; Israel bombardiert in Syrien auch die Luftabwehrbatterie „BUK“; Jahrhundert Prozess in Deutschland – Nazi-Braut in Hitler Pose

VONBYEGM, TRT

DATUM7. Mai 2013

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RESSORTTürkische Presse Türkei

QUELLE Die “Türkische Presse Türkei” wird MiGAZIN von der Generaldirektion für Presse und Information in Ankara und der Türkischen Rundfunk- und Fernsehanstalt (TRT-World) zur Verfügung gestellt und unverändert übernommen.

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Presseschau der Generaldirektion für Presse und Information in Ankara

Gül in Lissabon
Staatspräsident Abdullah Gül trat nach den Gesprächen mit seinem portugiesischen Amtskollegen Anibal Cavaco Silva im Nationalpalast zu Belem gemeinsam vor die Presse.

Bei der Pressekonferenz betonten Gül und Silva die Bedeutung der Kooperation im Bereich der Wirtschaft. Gül appellierte an die portugiesischen Unternehmen und sagte, dass während der Wirtschaftskrise eine Zusammenarbeit im Ausland eine gute Gelegenheit bietet.

Silva seinerseits brachte zum Ausdruck, Lissabon unterstütze den EU-Beitritt der Türkei. Zu der Krise in Syrien betonte der portugiesische Staatspräsident, die Lage in Syrien sei Tragik. Die Vorfälle in dem Land würden jegliche Vorstellungskraft sprengen. Die Vernichtung eines Volkes und eines Landes sei zu sehen.

Unteranderem kam Staatspräsident Gül auch mit dem portugiesischen Ministerpräsidenten Pedro Passos Coelho zusammen. Während des Treffens wurde die Visumspflicht der EU für die Türkei bewertet. Gül forderte zudem eine Lockerung der Visumspolitik der EU. Nach Angaben von Gül sei die Visumspolitik der EU unverständlich. Ferner wurde zwischen der Türkei und Portugal in den Bereichen Verteidigung und Wirtschaft Kooperationsabkommen unterzeichnet.

Richter unterbrechen NSU-Prozess bis 14. Mai
Der erste Prozesstag gegen die NSU-Terroristin Beate Zschäpe und vier weitere Angeklagte begann mit Befangenheitsanträgen und endete mit einer Verschiebung des Prozesses auf den 14. Mai.

Nachdem Beginn des Prozesses vor dem Oberlandesgericht in München wurde er mehrfach unterbrochen. Die Verteidiger von Beate Zschäpe und dem NSU-Unterstützer Ralf Wohlleben stellten Befangenheitsanträge gegen einige der Richter. Nachdem der Befangenheitsantrag abgelehnt wurde kam es zwischen dem Anwälten der Angeklagten und dem Gerichtsvorsitzenden zu einem Disput, worauf die Verhandlung unterbrochen wurde. Beobachtern fiel bei der ersten Verhandlung die Gelassenheit der Angeklagten auf.

Die Hauptangeklagte, Beate Zschäpe, ist das einzige Mitglied der NSU-Terrorzelle, die noch am Leben ist. Der zweite inhaftierte Angeklagte ist Ralf Wohlleben, früherer Funktionär der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands.

Die Verhandlung begann um 11 Uhr. 50 Journalisten und 50 Zuschauer konnten im Saal ihren Platz einnehmen. Das Interesse der Angehörigen der Opfer und der Türken in Deutschland ist sehr groß. Insgesamt könnte der NSU-Prozess zweieinhalb Jahre dauern. Drei Mal pro Woche soll ganztags verhandelt werden, mehr als 600 Zeugen werden gehört. Der Kalender für die 85 Verhandlungssitzungen bis Januar 2014 steht fest.

Rund um das Strafjustizzentrum herrschten massive Sicherheitsvorkehrungen, hunderte Polizisten waren im Einsatz. Zschäpe wurde aber ohne Handschellen ins Gericht gebracht. Die 38-Jährige, in weißer Bluse und schwarzem Hosenanzug, drehte den Kameras den Rücken zu. Sie hat sich nicht zu den Vorwürfen geäußert und will auch im Prozess schweigen.

Auch das türkische Außenministerium warnt die Vereinten Nationen über Syrien
Nachdem Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan mit seiner Aussage, „Du wirst für das Banias Massaker zahlen.“, Esad gewarnt hatte, teilte auch das türkische Außenministerium mit, dass es Zeit sei dem Geschehen ein Ende zu geben. Türkei hat die Vereinten Nationen ein weiteres Mal zum Handeln aufgerufen.

Nach der Mahnung von Erdoğan, erklärte das türkische Außenministerium, dass es an der Zeit wäre, dass die internationale Gemeinschaft stopp zu den unmenschlichen Aktivitäten des Regimes in Syrien sagt. Außerdem wurde geäußert, dass die syrische Führung in Al-Bayda und Banias mit ethnischen Massakern angefangen habe. Das Außenministerium erinnerte auch an die Behauptungen, dass das Regime chemische Waffen angewendet habe.

Abkommen in kürzester Zeit
Die zweite Verhandlungsrunde zwischen Israel und der Türkei um die Entschädigung an die neun türkischen Todesopfer der Hilfsflotte „Mavi Marmara“ fand gestern in Jerusalem statt. Die Delegation unter dem Vorsitz von Staatssekretär im Außenministerium Feridun Sinirlioğlu kam gestern mit dem Berater des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu, Joseph Ciechanover, und dem Vorsitzenden des Nationalen Sicherheitsrates Yaakov Amidror zusammen.

In der Erklärung nach den Gesprächen hieß es, die Versammlung sei positiv verlaufen. Einige Themen sollen noch weiter überarbeitet werden. Beide Seiten wollen sich in kürzester Zeit einigen.

Ankara wird diplomatische Beziehungen zu Tel Aviv nach einem Erfolg bei Entschädigungsverhandlungen aufnehmen.

Israel bombardiert in Syrien auch die Luftabwehrbatterie „BUK“
Es wurde mitgeteilt, dass Israel innerhalb von 48 Stunden auch die Luftabwehrbatterie “Buk-M1-2” vernichtet hat. Nachdem die Kampfflugzeuge über Libanon nach Syrien eindrangen und die militärische Forschungsanlage in der Stadt Cemraya Anlage bombardierte, machte dies Schlagzeilen in der ganzen Welt. Westliche Geheimdienstquellen teilten mit, dass Israel die iranischen Fetih 110 Raketen, die die Esad Regierung zur Hisbollah schicken wollte, getroffen hat.

NATO Generalsekreter Anders Fogh Rasmussen sagte gestern, dass die NATO keine derartige militärische Aktivität innerhalb des Effektbereichs der PATRIOT Abwehrraketen, die in der Türkei stationiert sind, festgestellt hat.

Türkische Beihilfe in Afghanistan
Türkische Soldaten haben in Afghanistan zum Beginn des neuen Lehrjahres Kindern, die Hilfe benötigen, Mittagessen- und Schreibwarenhilfe geleistet. Die Hilfen gingen an zwei Kinderheime und an verschiedene Schulen. Die Zahl der Kinder, die innerhalb eines Monats Essenshilfe bekommen haben, beträgt 850 und die Zahl der Kinder, die Schreibwarenhilfe bekommen ist auf 2650 gestiegen.

Türkische Unternehmen und Karriere in der Türkei
Türkische Unternehmen wollen ihre Posten auch mit türkischen Top-Leuten besetzen. Auch zu einem Umdenken in den Führungsetagen hat Das rasante türkische Wirtschaftswachstum offenbar geführt. Das Land Mittlerweile versucht seine Fachkräfte nicht nur in der Heimat zu halten, sondern diese auch auf entsprechende Top-Positionen zu setzen. Das sah vor zehn Jahren noch ganz anders aus. Präsident des weltweit agierenden Executive Search Unternehmens Stanton Chase London, George Cross sagte: „Vor zehn Jahren suchten ausländischen Unternehmen türkische Führungskräfte, während türkische Unternehmen wiederum ausländische Kandidaten suchten. Heute wollen türkische Unternehmen auch türkische Profis mit globaler Expertise einsetzen“.

Aus der Tatsache resultiere Cross diese bilaterale Nachfrage, dass die rasant wachsende türkische Wirtschaft eine ebenso große Nachfrage nach entsprechend starken Top-Leuten nach sich gezogen habe. Diesen Trend hat die türkische Regierung auch erkannt. Der türkische Wirtschaftsminister Nihat Ergün ließ erst Anfang April dieses Jahres bei einer Veranstaltung des Wirtschaft-Rats in Berlin durchblicken, dass die Türkei keine Fachkräfte mehr nach Deutschland schicken wolle. Ab jetzt soll Deutschland Fachkräfte in die Türkei schicken. Bereits im Sommer 2012 rief er türkische Wissenschaftler und qualifizierte Fachkräfte, die derzeit im Ausland leben, dazu auf, wieder in ihre Heimat zurückzukehren.

Deutsch-Türken sind gute Unternehmer
80 Tausend türkische und türkischstämmige Unternehmer erwirtschaften in Deutschland jährlich einen Umsatz von 49 Mrd. Euro und beschäftigen 400 Tausend Menschen. Die zahlreiche deutsch-türkische Unternehmer in Deutschland sind die längst ein Bestandteil der deutschen Wirtschaft. Doch als Zielgruppe im Bereich des Ethnomarketing sind die Deutsch-Türken vielen deutschen Unternehmen noch unbekannt. Dabei ist insbesondere die jüngere Generation markenbewusst und konsumfreudig. Nicht nur „Dönerbuden“ und „Gemüsehändler“ befinden sich unter ihnen, sondern auch OT-Unternehmer, Industrielle, Rechtsanwälte oder Mediziner. Rainhardt Freiherr von Leoprechting ist der Vorsitzende der deutsch-türkischen IHK (TD-IHK) in Berlin, ist der Ansicht, dass vor allem Flexibilität die deutsch-türkischen Unternehmer auszeichne. Der deutsch Top-Manager von Leporichting sagte: „Türkischstämmige Unternehmer sind mittlerweile unverzichtbare Begleiter und Partner für uns geworden. Sie sind ein fester Bestandteil unseres Wirtschaftslebens…. Sie sind mittlerweile ins mehr als 150 verschiedenen Branchen tätig“.

Klare Position zu Killerspielen… Deutsch-Türkische Erfolgsgeschichte
Es gibt türkische Erfolgsgeschichten, wie etwa die von Joghurt-Hersteller Hamdi Ulukaya. Auch von Deutschland aus werden beachtliche unternehmerische Karrieren begründet- auch außerhalb der Gastronomie-Branche. Unter anderem gehört zu ihnen die deutsch-türkische Crytek GmbH. In einem nicht ganz unsensiblen Bereich agiert das Unternehmen. Dennoch hat man in den vergangenen Jahren zahlreiche Erfolge mit den hauseigenen Video-Spielen verbuchen können. Spätestens seit der „Killerspiele-Diskussion 2009“ haben so genannte Ego-Shooter einen faden Beigeschmack. Von ihren Anhängern vehement verteidigt, werden sie von ihren Gegnern quasi in der Luft zerrissen. Ein deutsch-türkisches Unternehmen konnte sich trotz der anhaltenden Debatte behaupten – mit technologischer Qualität. Als der Ego-Shooter Crysis 3 den gesamten Video-Games Markt eroberte, machten die Spiele-Fachleute zuletzt im März 2013 von sich reden. Die Kritiker befürchten so, gerade mit Blick auf Amokläufe in den USA und Deutschland, dass in der Tat einen Zusammenhang zwischen Gewalt in Spielen und im realen Leben gibt.

Türkische Fankultur erblüht in rasanter Geschwindigkeit
Auf der ganzen Welt tummeln sich seine „Belieber“. Ihren Star verehrt geradezu bedingungslos, bilden sie eine eingeschworene Gemeinde. In der vergangenen Woche haben türkische Teenager eindrucksvoll gezeigt, wie lautstark sie ihren Starkult ausleben können. Erstmals war US-Star Justin Bieber in Istanbul zu Gast und rund 30.000 Fans feierten ihn, als gäbe es kein Morgen mehr. Im Westen ist dieses Phänomen seit Jahrzehnten bekannt. In der Türkei ist es jedoch noch relativ jung. So die Anhänger des kanadischen Sängers Justin Bieber würden für ihr Idol alles geben. Also „Bieber Fever“: Mit Haut und Haaren für ihr Idol.
Tarkan war jedoch nur der Anfang. Den Weg für dutzende Popstars ebnete er, die in den folgenden Jahren mit ihren und den Reizen des vorwiegend weiblichen Publikums spielten. Keremcem, Murat Boz wie Herzklopfen oder Sinan Akçıl- sie alle haben ein anderes Verständnis von türkischen Frauen. Für Konservative wahrscheinlich kaum vorstellbar, dass die Mädchen tatsächlich aus der Türkei kommen.

Presseschau der Türkischen Rundfunk- und Fernsehanstalt (TRT-World)

Jahrhundert Prozess in Deutschland – Nazi-Braut in Hitler Pose
Haber Türk berichtet unter der Schlagzeile „Jahrhundert Prozess in Deutschland – Nazi-Braut in Hitler Pose“, der NSU-Prozess über die Morde an zehn Menschen, darunter acht Türken habe mit einer Show der Hauptangeklagten Beate Zschäpe begonnen. Dem Blatt nach habe die Angeklagte ihre Haare schwarz gefärbt und die Familienangehörigen der Opfer angegrinst. Zschäpe habe im Gerichtssaal in Hitler-Pose gestanden; arrogant und gleichgültig.

Radikal meldet, die Verteidiger von Zschäpe seien auf Anordnung des Vorsitzenden Richters Manfred Götzl körperlich durchsucht worden. Die Anwälte von Zschäpe hätten daraufhin einen Befangenheitsantrag gegen den Richter gestellt. Dem Blatt nach sei dieser Antrag aber zurückgestellt worden.

Der Entwurf über die Entschädigung steht
Aus Zaman erfahren wir unter der Schlagzeile „der Entwurf über die Entschädigung steht“, nach der israelischen Entschuldigung wegen dem Angriff auf das Schiff Mavi Marmara mit neun türkischen Todesopfern seien die Delegationen beider Länder zum zweiten Mal zu Verhandlungen über die Entschädigungszahlung zusammengekommen. Dem Blatt zufolge hätten die Parteien bei dem zweiten Treffen in Jerusalem eine Einigung über einen Textentwurf erzielt. Der Text werde nun zur Bestätigung Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan und dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu vorgelegt.

Transatlantische Gefahr für türkische Wirtschaft
In Yeni Safak lesen unter der Schlagzeile „transatlantische Gefahr für türkische Wirtschaft“, nach der möglichen Unterzeichnung der „Transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft“ zwischen den USA und EU-Mitgliedern werde die größte Freihandelszone der Welt gebildet. Dem Blatt nach werde diese Partnerschaft die türkische Wirtschaft negativ beeinflussen. Demnach würden die Wachstumsrate um 2,5 Prozent schrumpfen und die türkischen Exporteure mit den billiger werdenden EU-Produkten nicht mehr konkurrieren können.

Für die Couch von Freud werden 14.000 Lira benötig
Milliyet schreibt unter der Schlagzeile „für die Couch von Freud werden 14.000 Lira benötigt“, für die Restauration der berühmten Couch des österreichischen Neurologen und Begründer der Psychoanalyse, Sigmund Freud sei ein Fond von 5.000 britischen Pfunds (14.000 Türkische Lira) beantragt worden. Das Blatt schreibt unter Berufung auf eine Meldung der britischen Zeitung „The Guardian“, zum 157. Geburtstag von Freud werde die Restauration der Couch geplant, die sich im Freud-Museum in London befinde. Die Couch sei ein Geschenk aus dem Jahr 1890 von einem wohlhabenden Wiener Patienten, heißt es weiter.

Amerikaner ernähren sich mit Hamburger, die Japaner mit Fisch, die Türken mit Brot
Vatan berichtet unter der Schlagzeile „Amerikaner ernähren sich mit Hamburger, die Japaner mit Fisch, die Türken mit Brot“, der US-Fotograf Peter Menzel habe in 24 verschiedenen Ländern, darunter auch der in Türkei, die Ernährungsangewohnheiten erforscht. Menzel habe die wöchentliche Ernährungsdiät einer Durchschnittsfamilie fotografiert und diese Fotos unter dem Titel „Hungry Planet“ gesammelt.

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