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Migration und Integration in Deutschland

Es wird selbstverständlich sein, dass jemand Mehmet heißt und nicht Hans – wir halten das aus.

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU), Deutsche Presse-Agentur (18.01.2013)

November 2012

Über 150 fremdenfeindliche Straftaten mit 16 Verletzten

Im November 2012 wurden 943 rechtsextreme Straftaten registriert, von denen 154 einen fremdenfeindlichen Hintergrund hatten. Insgesamt wurden 29 Personen verletzt. Das teilt die Bundesregierung mit.

Unter den im November 2012 gemeldeten 943 Straftaten des Phänomenbereichs „politisch motivierte Kriminalität (PMK) – rechts“ wurden 43 Gewalttaten registriert. Bei 232 Straftaten lag eine sog. „Hasskriminalität“ vor und bei 154 Straftaten konnte ein fremdenfeindlicher Hintergrund mit 16 Verletzten Personen festgestellt werden. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion hervor.

Insgesamt wurden bei PMK-rechts 420 Tatverdächtige ermittelt sowie sieben Personen vorläufig festgenommen. Es wurden keine Haftbefehle erlassen, so die Bundesregierung. Weiter teilt sie mit, dass infolge rechtsextremer Straftaten insgesamt 29 Personen verletzt wurden.

Links- und Ausländerkriminalität
Wie aus einer weiteren Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der CDU/CSU und FDP hervorgeht, wurden im selben Zeitraum außerdem 367 Straftaten, von denen 89 Gewalttaten waren, dem politisch links motivierten Spektrum zugeordnet. In diesem Bereich wurden laut Regierung 20 Verletzte registriert.

Tipp: Zahlen aus den Vormonaten finden Sie hier.

55 Straftaten, darunter acht Gewalttaten, wurden laut Vorlage der politisch motivierten Ausländerkriminalität zugeordnet; in diesem Bereich wurden neun verletzte Personen verzeichnet.

Zahlen vorläufig
Die Bundesregierung weist darauf hin, dass die aufgeführten Zahlen keine abschließende Statistik darstellen. Aufgrund von Nachmeldungen könnten noch teilweise erhebliche Korrekturen vorgenommen werden. Die bisherige Erfahrung zeigt, dass die realen Straf- und Gewalttaten um ca. 50 Prozent höher als die vorläufig ausgewiesenen liegen. (hs)

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