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Migration und Integration in Deutschland

Die Wirtschaft entschied über die Anzahl der angeworbenen Gastarbeiter wie über deren Verteilung innerhalb der Bundesrepublik.

Ursula Mehrländer, Ausländerpolitik im Konflikt, 1978

TV-Tipps des Tages

27.01.2013 – Muslime, Afrika, Migranten, RAF Terroristen, Integration

TV-Tipps des Tages sind: Navy CIS; Über den Inseln Afrikas: Fünf Fotografen sind auf der Suche nach spektakulären Motiven für einen Bildband über Afrikas Inseln; Die großen Kriminalfälle: Post vom Tango-Jüngling: Die Bombe war an einen Marmeladenfabrikanten adressiert. Sie ist früher als geplant explodiert – am 29. November 1951 morgens gegen halb neun im Postamt Eystrup

VONÜmit Küçük

DATUM28. Januar 2013

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Navy CIS
Nach dem Mord an eine muslimische Marine in der Nähe einer Moschee werweigert Ducky die Obduktion. 12:55-13:50 • kabel eins

Über den Inseln Afrikas
Dokumentationsreihe – Fünf Fotografen sind auf der Suche nach spektakulären Motiven für einen Bildband über Afrikas Inseln. Ein Kamerateam hat sie auf ihren abenteuerlichen Reisen begleitet, die sie rund um den afrikanischen Kontinent führen.

In der aktuelle Folge ergründen der Fotograf Matthias Ziegler und der Pilot Richard Meredith-Hardy den Gewürz-Archipel Sansibar.

Fotograf Matthias Ziegler ist Afrika-Spezialist und hat im Auftrag internationaler Agenturen fast den gesamten Kontinent bereist. Doch Sansibar ist Neuland für ihn. Auf der ehemaligen Sklaveninsel ist er für ein Fotobuch unterwegs. Um den tansanischen Archipel auch aus der Luft zu entdecken, hat er den Piloten Richard Meredith-Hardy aus England engagiert. Der ist mehrfacher Weltmeister im Ultraleichtfliegen und kann mit seinem FIB, einem fliegenden Gummiboot, nahezu überall starten und landen. 19:30-20:13 • arte

Die großen Kriminalfälle
Post vom Tango-Jüngling. Die erste Bombe reißt die 18-jährige Kontoristin Margret Grüneklee in Stücke. Acht weitere Menschen erleiden Knochenbrüche, Gehirnerschütterungen, Trommelfellrisse und Schnittwunden. Die Bombe war an einen Marmeladenfabrikanten adressiert. Sie ist früher als geplant explodiert – am 29. November 1951 morgens gegen halb neun im Postamt Eystrup. Die zweite Bombe detoniert gut vier Stunden später in der Redaktion der Tageszeitung „Bremer Nachrichten“ und tötet den Chefredakteur. Seine Sekretärin und der Feuilleton-Chef des Blattes werden schwer verletzt. Die dritte Bombe soll einen Futtermittelfabrikanten umbringen.

Aber sie explodiert nicht. Die Batterie, die den Zünder mit Strom versorgen soll, ist defekt. Alle drei Bomben wurden per Postpaket verschickt.

Für die Ermittlungen wird eine sechzigköpfige Sonderkommission gebildet. Der Fall erregt bundesweit und sogar im Ausland Aufsehen. Es wird über politische Hintergründe spekuliert. Stecken etwa Anarchisten, Kommunisten oder unverbesserliche Nazis hinter den Anschlägen? CDU und Deutsche Partei verlangen eine neue Diskussion über die gerade abgeschaffte Todesstrafe. Die Sonderkommission arbeitet rund um die Uhr. Die Beamten kommen kaum zum Schlafen. Eine bis dahin beispiellose Großfahndung läuft an. Ähnlicher Aufwand wird erst Jahrzehnte später bei der Jagd nach RAF-Terroristen betrieben. Die Grenzen der Bundesrepublik werden mehrere Tage lang geschlossen. Überall hängen Steckbriefe mit der Täterbeschreibung. 10.000 Mark Belohnung werden ausgesetzt. Zeugen beschreiben den Mann, der die brisanten Pakete zur Post gebracht hat, als „Tango-Jüngling“. Er habe eine „leichte, wiegende Gangart“ und ein „blasses, schmales, mädchenhaft hübsches Gesicht“, und er sei fein angezogen gewesen. 23:30-00:15 • HR

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