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Migration und Integration in Deutschland

Wir haben unsere Behörden über Jahrzehnte in eine Abschottungskultur hineinentwickelt. Man hat gesagt: Haltet uns die Leute vom Hals, die wollen alle nur in unsere Sozialsysteme einwandern. Jetzt müssen wir deutlich machen, dass wir Fachkräfte brauchen, dass wir um sie werben müssen.

Peter Clever, Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, April 2013

Integration im 16:9 Format

NSU, Sarrazin und Buschkowskys sind überall!

Nicht Neukölln ist überall, sondern die stillen Sarrazins und Buschkowskys in den Schulen, Behörden, Ämtern, Ministerien, Parlamenten, Kommunalräten, Unternehmen, Personalabteilungen, Immobilienunternehmen. Und der NSU ist überall.

VONMartin Hyun

 NSU, Sarrazin und Buschkowskys sind überall!
Martin Hyun, 1979 in Krefeld geboren, Sohn koreanischer Gastarbeiter, studierte Politik, International Business und Relations in den USA und Belgien, war der erste koreanischstämmige Bundesligaspieler in der DEL und Junioren Nationalspieler Deutschlands. Im Europäischen Jahr des interkulturellen Dialog 2008 engagierte er sich als Botschafter in Deutschland. Er gehörte dem Leadership-Programm der Bertelsmann-Stiftung an und nahm als ein Vertreter der Koreaner in Deutschland an der Jahreskonferenz 2008 Forum Demographischer Wandel teil, die vom damaligen Bundespräsidenten Horst Köhler initiiert wurde. Seit 2008 promoviert er zum Thema Arbeitsmigration. Sein aktuelles Buch:

DATUM9. Oktober 2012

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Schon wieder ist es einem alternden Sozialdemokraten gelungen, mit seinem Buch über verfehlte Integration, die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen und eine breite öffentliche Diskussion zu starten. Heinz Buschkowskys berichtet in seinem Buch „Neukölln ist überall“ von dem hohen Anteil der Schüler mit Migrationshintergrund (ca. 9.300 von 14.100). Er rügt sie dafür, dass sie die „deutschen“ oder „mitteleuropäischen Werte“ der Gesellschaft nicht annehmen. Mit Werten meint der Bürgermeister von Neukölln „Disziplin, Fleiß, Ordnung, Rücksichtnahme, Toleranz und Respekt“. Buschkowsky verlangt eine „Bringschuld der Hinzukommenden“.

Von der Gesellschaft als „Musterbeispiel gelungener Integration“ gekennzeichneter Migrant mit koreanischen Wurzeln frage ich mich, wie diese jungen Menschen, eine Kultur und die Werte eines Landes verinnerlichen können, wenn sie nie gelehrt bekommen, dass die Gastarbeitergeschichte so selbstverständlich zur deutschen Geschichte gehört, wie die Wiedervereinigung. Die Bestimmung der Identität eines Menschen wird nach wie vor an der Optik determiniert. Glücklich können sich jene schätzen, die die ethnischen sowie namentlichen Grenzen verwischen und dadurch eine Einordnung zu Nichte machen.

Ferner stelle ich mir die Frage, warum sich diese Jugendlichen Werteverweigerer deutscher Tugenden anstrengen sollen, wenn sie sehen, dass selbst Hochqualifizierte trotz dieser Befolgung an der gläsernen Decke scheitern, vor verschlossenen Türen stehen, weil sie einen exotischen Namen führen und anderer Abstammung sind. Diese Jugendlichen haben begriffen, dass dieses Land keinen Platz für ihre Träume hat, ihnen Grenzen aufweist, dass sie auf dem Arbeitsmarkt bei gleicher Eignung benachteiligt werden und ihr oft fremd klingender Name, sozialer Status, Herkunft und ihr anderes Aussehen ein Nachteil sind. In diesem Land müssen Kinder von Migranten bei gleicher Qualifikation drei bis viermal so viele Bewerbungen schreiben wie einheimische Kinder. Selbst die Arbeitslosenzahl der Akademiker mit Migrationshintergrund liegt fast dreimal so hoch gegenüber den Einheimischen. Wir klagen über einen Fachkräftemangel und erkennen die Berufs- und Bildungsabschlüsse von 300.000 qualifizierten Menschen mit Migrationshintergrund nicht an.

Diese Menschen lernen eines sehr gut: dass die Verfassung nicht ihre ist, dass Gleichberechtigung und Schutz vor Benachteiligung nicht ihnen zuteil werden, dass ihre Stimme in der Gesellschaft nicht zählt und ihre Menschenwürde antastbar ist. „Deswegen leben und bleiben sie in ihrer Welt, und deswegen bemühen sie sich nicht, aktiv das deutsche oder mitteleuropäische Wertesystem zu erfassen“, um Buschkowskys Worte zu nutzen. Die Menschen sind nicht dumm und warum sollen sich diese Jugendlichen die Mühe machen Ziele zu haben, „Leistung zu erbringen, Pläne verwirklichen“, wenn das Ende der Geschichte bekannt ist. In Deutschland ist es immer noch so, dass der Zufall und Vitamin-B und nicht die Bildung darüber bestimmen, wer die soziale Leiter aufsteigt.

Der Politik ist die Integration keine wirkliche Herzensangelegenheit. Der Beauftragte für die Stasi-Unterlagen hat stets eine DDR-Biografie vorzuweisen. Bei der Einstellung des Integrationsbeauftragten hingegen wird einem fähigen Menschen mit Migrationshintergrund, Befangenheit vorgeworfen und deshalb fiel die Wahl auf eine lustlos agierende Dame, die eigentlich Familienministerin werden wollte.

Die Bundesregierung beruft künstlich kreierte Veranstaltungen ein, wie Maria Böhmers Integrationsbeirat oder den Islam- und Integrationsgipfel, die dazu dienen, einen Dialog vorzutäuschen, um die Beteiligten einzulullen. Den Teilnehmenden soll das Gefühl vermittelt werden, dass sie mitentscheiden und mitreden dürfen. Dafür werden gerne Menschen mit Migrationshintergrund benutzt, die in den Kreisen der Einheimischen und Teilzeit-Mitfühlenden-Migranten geduldet werden – sie werden eingeladen und merken gar nicht, was für eine Show mit ihnen abgezogen wird. Die meisten fühlen sich geschmeichelt am großen Tisch mit den Eliten und angeblichen Interessenvertretern dieses Landes zu sitzen. Anders als bei den Vollzeit- und optisch erkennbaren Migranten können sie ihre Identität nicht zu jedem beliebigen Zeitpunkt ablegen. Wir leicht zu identifizierbaren Migranten gehen mit unserem optischen Migrationshintergrund schlafen und wachen am Morgen damit auf.

Statt einer lückenlosen Aufklärung der NSU-Morde reagiert die Politik mit kollektiver Ratlosigkeit, Vertuschung, Pleiten und Pannen. Es sind nicht deren Familienangehörige ermordet worden. Der Bundesinnenminister, der kurz nach seinem Amtsantritt erklärte, dass der Islam nicht zu Deutschland gehöre, antwortet mit einer Plakataktion, die alle muslimisch aussehenden Menschen unter Generalverdacht des Terrors stellt. Wo bleibt sein Drang zur Prävention zum Rechtsextremismus?

Damit nicht genug, der Bundesinnenminister bezichtigt die Ostdeutschen des Rechtsradikalismus. Aber Rechtsextremismus ist kein reines Ostphänomen. Rechtsextremes Handeln, mal subtiler oder offener Natur, ist schon lange in der Mitte der Gesellschaft zuhause. Nicht Neukölln ist überall, sondern die stillen Sarrazins und Buschkowskys in den Schulen, Behörden, Ämtern, Ministerien, Parlamenten, Kommunalräten, Unternehmen, Personalabteilungen, Immobilienunternehmen. Und der NSU ist überall.

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25 Kommentare
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  1. Hakan sagt:

    100% den Nagel auf den Kopf getroffen! Word!

  2. Peter sagt:

    Der Autor hat leider Recht – NSU ist überall!

  3. Paul Panther sagt:

    „Diese Menschen lernen eines sehr gut: dass die Verfassung nicht ihre ist, dass Gleichberechtigung und Schutz vor Benachteiligung nicht ihnen zuteil werden, dass ihre Stimme in der Gesellschaft nicht zählt und ihre Menschenwürde antastbar ist.“

    Hä? Wir leben wohl in zwei Paralleluniversen…. pure Hetze, wenn Sie mich fragen.

  4. Günther Verhoort sagt:

    Überall hört man diesen Spruch „Ich bin nicht Ausländerfeindlich, aber die haben nun mal eine andere Kultur etc!“ So ist auch Buschkowskys Ansatz – „ich bin kein Rassist, aber man darf ja mal die Wahrheit sagen!“ Buschkowsky sollte man von seinem Amt verdrängen wie den Oberbürgermeister in Duisburg.

  5. Susi sagt:

    Im Angesicht nachlesbarer biographischer Merkmale Martin Hyuns frage ich mich ernsthaft, woher diese Verbitterung kommt, obwohl dieses Land ihm so viel ermöglicht hat. Wie kann man bei der Sachlage nur in so einer einseitigen und undifferenzierten Art und Weise über dieses Land und seine Menschen schreiben. Das job- und karrieretechnisch nicht immer alles den eigenen Vorstellungen und Wünschen enspricht, das ist kein Problem das nur Migranten haben, das kennt ein Max Mustermann oder eine Julia Schmidt genauso.

    „Statt einer lückenlosen Aufklärung der NSU-Morde reagiert die Politik mit kollektiver Ratlosigkeit, Vertuschung, Pleiten und Pannen. Es sind nicht deren Familienangehörige ermordet worden. Der Bundesinnenminister, der kurz nach seinem Amtsantritt erklärte, dass der Islam nicht zu Deutschland gehöre, antwortet mit einer Plakataktion, die alle muslimisch aussehenden Menschen unter Generalverdacht des Terrors stellt. Wo bleibt sein Drang zur Prävention zum Rechtsextremismus? “

    Dieser Absatz ist einfach unglaublich. Stellt er die Realität doch völlig auf den Kopf. Es ist ja gerade der lückenlosen Aufklärung der Vorgänge um die NSU-Morde zu verdanken, dass unteranderem so manche Pleiten und Pannen aufgedeckt wurden. Das ist vorallem der intensiven Arbeit diverser Gremien und Untersuchungsausschüßen auf Länder- und Bundesebene zu verdanken. Herr Hyun erkennt das aber nicht und er sieht vorallem Vertuschung. Und als ob das nicht schon abwegig genug wäre, zieht er nun eine Kampagne des Innenministeriums gegen Islamismus in die NSU-Debatte mit hinein. Denn diese Plakataktion wäre ja angeblich die „Antwort“ des Innenministers auf die NSU-Geschenisse. Zumindest verstehe ich den Satz so. Und eine Kampagne gegen die Radikalisierung von Muslimen stellt natürlich alle muslimisch aussehnde Menschen unter „Generalverdacht des Terrors“. Was auch sonst, genauso wie vermutlich jede Kampagne gegen Rechtsextremismus deutsch aussehende Menschen unter Generalverdacht stellt und daher sofort eingestellt werden müsste.
    Dazu passt dann auch das Herr Hyun offensichtlich nicht weiß, dass der deutsche Staat jedes Jahr zig Millionen Euro für Kampagnen und Präventionsmaßnahmen gegen Rechtsextremismus ausgibt und bislang im Grunde nichts gegen die Radikalisierung von jungen Muslimen ausgegeben hat. Allein in NRW hat sich aber die Zahl der Demokratie- und Menschenrechte ablehnenden Salafisten innerhalb des letzten Jahres verdoppelt. Es wird mehr als Zeit das man sich mit dieser Radikalisierung auseinandersetzt.

    „Damit nicht genug, der Bundesinnenminister bezichtigt die Ostdeutschen des Rechtsradikalismus.“

    Nein auch das hat der Innenminister so pauschal nicht getan. Warum diese böswilligen Unterstellungen und Verdrehungen von Fakten? Im Angesicht einer solchen Diskussioskultur wundert man sich dann nicht mehr, dass ein herzensguter und integrer Mann wie Buschkowsky am Ende dieses Artikels dann noch zu einem Rechtsextremisten erklärt wird.

    Ich finden den gesamten Artikel in höchstem Maße bedenklich und er sagt mehr über den Auor Martin Hyun aus, als über angebliche oder reale Probleme in diesem Land.

  6. Blitza sagt:

    P.P. sagt: „Hä? Wir leben wohl in zwei Paralleluniversen…. pure Hetze, wenn Sie mich fragen.“

    …sagt der Typ, der sich auf ner Seite für Migranten tummelt, sich „Paul Panther“ nennt und damit auch noch ernst genommen werden will… lol…der war echt gut 😀

  7. Tim B. sagt:

    Wow, nach dem Lesen dieses Artikel, konnte ich Deutschland ja nur noch hassen. Da geht ja alles schief und drunter und drüber.

    Nein, ich glaube das nicht! Viele Probleme werden auch von den Gruppen verursacht die Buschkowsky und Sarrazin benennen. Das ist kein Tabu, das ist nichts neues und es ist nichts rassistisches. Man sieht ja schon anhand von Frankreich wie es in 4-5 Jahren in deutschen Vorstädten aussehen wird, wenn die Probleme nicht benannt werden. Tut mir leid, aber wir reden hier nie von Spanier, Holländer oder Polen, sondern immer nur von der Gleichen Gruppen die Probleme hat oder Forderungen stellt.

    Die Defizite liegen mit Sicherheit nicht zum grössten Teil beim deutschen Staat. So einfach kann man es sich nicht machen, dass jetzt hinter allem die NSU steckt.

  8. Mo sagt:

    „Rechtsextremes Handeln, mal subtiler oder offener Natur, ist schon lange in der Mitte der Gesellschaft zuhause.“

    Nunja, schon rein optisch habe ich Probleme damit, Mitte und Extremismus zusammen zu bringen. Kommt wohl immer drauf an, aus welcher abseitigen Ecke man schaut, ob man mit einem Tunnelblick gesegnet oder gar mit Blindheit geschlagen ist. Schräg ist das auf jeden Fall.

    Aber mal im Ernst. Der Text ist doch der beste Beweis für intellektuelle Assimilation. Wer so ausdauernd inhaltslos nörgelt, ist deutscher als der deutscheste Deutsche.

  9. Hypokraten sagt:

    Natürlich hat Buschkowsky recht, wenn er sagt, Neukölln ist überall. Genauso richtig ist die Aussage „Solingen, Mölln, Hoyerswerda ist überall“. Oder?

  10. Brandt sagt:

    @Susi

    Ihr Kommentar sagt wesentlich mehr über Sie aus als über Herrn Hyun. Herr Hyun hat in den USA und Belgien studiert. Es wäre ungewöhnlich, wenn man dann nicht einen andren Blick auf die deutsche Integrationsdebatte bekommt. Schliesslich haben die Amerikaner die beste Rassismus-Forschung in der Welt. Ihre Auffassung ist überhaupt nicht konsistent mit wissenschaftlichen Studien, die einem anonymen Peer Review von Gutachtern unterliegen.

    Zitat:

    „Von den zugewanderten Hochqualifizierten sind 9,8 Prozent arbeitslos, während nur 3 Prozent der deutschen Spitzenkräfte keinen Job haben. “

    Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft Köln, http://www.iwkoeln.de/de/infodienste/iwd/archiv/beitrag/31284

    Vergleichen Sie das einmal mit Ihrer Auffassung;

    „Im Angesicht nachlesbarer biographischer Merkmale Martin Hyuns frage ich mich ernsthaft, woher diese Verbitterung kommt, obwohl dieses Land ihm so viel ermöglicht hat. Wie kann man bei der Sachlage nur in so einer einseitigen und undifferenzierten Art und Weise über dieses Land und seine Menschen schreiben. Das job- und karrieretechnisch nicht immer alles den eigenen Vorstellungen und Wünschen enspricht, das ist kein Problem das nur Migranten haben, das kennt ein Max Mustermann oder eine Julia Schmidt genauso. “

    Die Chancenungerechtigkeit aufgrund körperlicher Merkmale (worunter ich neben Frauen auch Migranten zähle), ist eines der wesentlichen Ursachen der Rentenkrise und der Altersarmut. Es ist ganz klar, dass Diskriminierung schädlich ist für die Rentenversicherung. Erklärungsbedürftig ist es eher, warum Sie Ideologie den Vorzug gegenüber Wissenschaft geben, trotz Ihrer späteren ökonomischen Interessenslage als Rentnerin.

    Die Kritik an der staatlichen Finanzierung und Aufbauhilfe des NSU-Umfelds durch V-Leute relativiert nicht die Kritik am Islamismus. Auch der Islamismus kennt Fälle mit Infiltration durch V-Leute, die ähnlich wie beim Thüringer Heimatschutz aufgedeckt werden müssen.

    @Moderation

    Warum lässt die Moderation den User Paul Panther kommentieren ? Mit dem Nickname Paul Panther oder Paulchen Panther verbreiten Rechtsextreme ihre Propaganda im Internet.


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