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Migration und Integration in Deutschland

Bei dem Lebensalter der ausländischen Arbeitnehmer wirkt sich das z. Z. vor allem für die deutsche Rentenversicherung sehr günstig aus, weil sie weit höhere Beiträge von den ausländischen Arbeitnehmern einnimmt, als sie gegenwärtig an Rentenleistungen für diesen Personenkreis aufzubringen hat.

Ludwig Kattenstroth, Staatssekretär im Arbeitsministerium, März 1966, Bundesvereinigung der Dt. Arbeitgeberverbände, 1966

Grundschulvergleich

Bildung hängt vom sozialen Status der Eltern ab

Ob mit oder Migrationshintergrund – der Bildungserfolg von Grundschülern hängt vom sozialen Status der Eltern ab. Aber auch der Zuwanderungshintergrund wirkt sich auf den Bildungserfolg aus. Das zeigt der neue Grundschulvergleich.

Grundschüler in den wirtschaftlich starken Bundesländern schneiden am besten ab. Das bestätigt: Die sozialen Ausgangslagen in den einzelnen Ländern wirken sich sehr unterschiedlich auf den Bildungserfolg aus. Aber auch der Zuwanderungshintergrund hat Auswirkungen auf den Bildungserfolg. Das ist das Ergebnis des Grundschulvergleichs, den die Kultusministerkonferenz am Freitag in Berlin vorstellte. Getestet wurden bundesweit mehr als 27.000 Grundschüler in den Disziplinen Lesen, Zuhören und Mathematik.

Für die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Maria Böhmer (CDU) sind die Ergebnisse der Studie ein Warnsignal. „Kinder aus Zuwandererfamilien sind nach wie vor benachteiligt. Der Bildungserfolg ist immer noch in erheblichem Maße von der Herkunft abhängig. Zugleich wird deutlich: In Ländern, die der individuellen Förderung von Migrantenkindern hohe Priorität beimessen, tragen die Anstrengungen Früchte“, betonte Böhmer.

Gezielte Förderung
Wer gezielt gefördert werden muss, zeigt ein Blick in die Studie: Kinder, deren beide Elternteile im Ausland geboren wurden. Eine große Rolle spielt auch das Bildungsniveau der Eltern und ob zu Hause Deutsch gesprochen wird. Zusammenfassend zeigt die Studie jedoch, dass unabhängig vom Zuwanderungshintergrund vor allem der soziale Status maßgeblich ist: Je niedriger der soziale Status der Eltern, desto schwächer ausgeprägt die erreichten Kompetenzen.

Das bestätigt auch der Präsident der Kultusministerkonferenz, Senator Ties Rabe: „Insbesondere Kinder aus bildungsfernen Familien müssen besser gefördert werden“. Böhmer ergänzt: „Die Studie hat erneut bestätigt: Wenn in der Familie nicht Deutsch gesprochen wird, sind die Bildungschancen der Kinder deutlich geringer. Eltern müssen sich dem stellen und in die Lage versetzt werden, ihre Kinder auf dem Bildungsweg auch sprachlich zu unterstützen.“

Download: Die Ergebnisse des IQB-Ländervergleichs 2011 „Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern am Ende der vierten Jahrgangsstufe in den Fächern Deutsch und Mathematik“ können im Internet kostenlos heruntergeladen werden. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse gibt es ebenfalls.

Vergleich von Äpfeln mit Birnen
Hierfür seien gute Deutschkenntnisse der Eltern und entsprechende Förderangebote die Voraussetzung. Vielfalt sei mittlerweile Normalität und deshalb müssten Lehrer auf den größer werdenden Anteil von Kindern aus Zuwandererfamilien vorbereitet werden. „Zudem sollte der anstehende Generationswechsel gezielt genutzt werden, um mehr Lehrkräfte mit Zuwanderungsgeschichte zu gewinnen“, so Böhmer. Keinesfalls dürfe die in den vergangenen Jahren begonnene Aufholjagd der Migranten ins Stocken geraten.

Kritik an der Studie kommt von der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW), die nach der Sinnhaftigkeit des Grundschulvergleichs fragt. Es seien immer die gleichen Länder vorn. „Welchen Sinn hat es, wenn die Vergleiche immer wieder zeigen, dass dieselben Bundesländer an der Spitze stehen und dieselben Länder am Ende? Aber auch gut zehn Jahre nach dem PISA-Schock niemand sagen kann, warum das so ist! Völlig unerforscht ist auch, welche Maßnahmen ergriffen werden müssten, um die Qualität der Lernprozesse zu verbessern“, so GEW-Vize Marianne Demmer. Ein Vergleich auf der Systemebene sei nur dann sinnvoll, wenn wirtschaftlich und soziokulturell ähnliche Räume untersucht werden, betonte Demmer: „Sonst werden Äpfel mit Birnen verglichen.“ (sb)

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9 Kommentare
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  1. Dr. Rita Zellerhoff sagt:

    Wenn Migrantenkinder Deutsch mit ihren Eltern sprechen, die nur über wenig Deutschkenntnisse verfügen, so macht es keinen Sinn, denn dann lernen sie nur gebrochenes Deutsch. Wichtiger ist es, dass sie so früh wie möglich in den Kindergarten kommen, in dem sie mit Literacy und entdeckendem Lernen in Kontakt kommen. Wenn sie in ihrer Primärsprache keine Schwierigkeiten haben, werden sie dann bis zum Schuleintritt auch die deutsche Grammatik erlernen. Allerdings muss in der Grundschule weiterhin der Wortschatz erweitert werden. Das geht besonders gut in handlungsorientiertem und erfahrungsoffenen Unterricht, in dem die Kinder beobachten, vergleichen, messen, vermuten, Versuche planen, experimentieren und protokollieren. Dabei ist das Rechnen und Schreiben, das einander Zuhören und aufeinander eingehen inbegriffen.

    Rita Zellerhoff

  2. Tim B. sagt:

    „Eltern müssen sich dem stellen und in die Lage versetzt werden, ihre Kinder auf dem Bildungsweg auch sprachlich zu unterstützen.“

    „Hierfür seien gute Deutschkenntnisse der Eltern und entsprechende Förderangebote die Voraussetzung.“

    Also ich weiß ja nicht, aber könnte es sein, dass man beim Migazin davon ausgeht, dass es Aufgabe des deutschen Staats ist den Einwandern und deren Kindern Deutsch beizubringen? Wie kommt man auf solche eine dreiste Forderung? Es gibt doch in Deutschland genügend kostenpflichtige Sprachschulen.

    Wenn ich als Deutscher nach Australien auswandere, dann muss ich mir selbst die Mühe machen, englisch zu lernen und zwar am besten bevor ich dahin gehe, denn wenn ich ohne Englischkenntnisse da ankomme, dann darf ich mich auch nicht wundern, wenn ich einen schlecht bezahlten Job kriege und meine Kinder in der Schule versagen. Hier wird vom Autor verlangt, dass Türken besser behandelt werden, als die Deutschen sich selbst behandeln.
    Tut mir leid, aber das Lernen der Sprache des Landes in das man vor hat einzuwandern, ist nicht nur Selbstzweck sondern auch die einzige Möglichkeit eines Einwanderers den Einheimischen zu zeigen, dass man es ernst meint mit der Einwanderung und so auch dem Einwanderungsland Respekt entgegenbringt. Dass man die Kultur, die Sitten, Gebräuche, Gesetze und die Menschen dort mögen sollte erklärt sich von selbst.

    Was hier im Artikel und auch nur all zu oft in der Öffentlichkeit, verlangt wird ist das Behandeln von Einwanderern, als wären sie Flüchtlinge. Als hätten die Eingewanderten schnell aus ihrer Heimat flüchten müssen und es hätte keine Zeit gegeben noch die Sprache zu lernen. Tut mir leid, aber ich habe das Gefühl, als würde man versuchen, alle Probleme nur mit Geld (was nicht vorhanden ist) und Zuwendung zu lösen (und dies vor allem nachträglich) ohne den Menschen ab und zu mal was abverlangen zu wollen/dürfen. Einwanderer sind Menschen wie ich und ich weiß was der Staat einem Menschen abverlangen kann.

    Der Artikel macht aus Einwanderern und deren Kinder Opfer des Systems, dabei sind es meist sie selbst, die sich zum Opfer machen.

  3. BiKer sagt:

    @ tim b.

    ich habe das gefühl, dass sie nicht verstanden haben, das in dem artikel lediglich die forderung von maria böhmer wiedergegeben wird. ihre beschwerde sollten sie nicht an das migazin richten, die lediglich berichtet.

  4. glamorama sagt:

    Danke für den Artikel – der Aspekt der kulturellen und sozialen Fairness des Tests kam in den meisten Nachrichtenmeldungen bisher zu kurz.

    Eine Ergänzung hätte ich noch: Nicht nur beim Lernen in der Schule, sondern auch in der Testsituation selbst spielen sprachliche Fähigkeiten eine Rolle. Im Vergleich zu den PISA-Aufgaben sind die Tests des IQB zwar deutlich weniger textlastig. Dennoch kann es vorkommen, dass eine Schülerin oder ein Schüler zwar gut in Mathematik ist, aber eine Mathematikaufgabe wegen Verständnisschwierigkeiten trotzdem falsch löst. Hier braucht es in Zukunft noch fairere Instrumente.

    Ärgerlich sind hingegen die Aussagen der GEW-Vizechefin. Wenn sie behauptet, dass die Gründe für die Länderunterschiede „gänzlich unerforscht“ seien und dass im Ländervergleich „Äpfel mit Birnen verglichen“ würden, dann kann dies eigentlich nur bedeuten, dass sie sämtliche Fachpublikationen der vergangenen 10 Jahre irgnoriert und sich ihre Weisheiten stattdessen aus der Tagespresse zurechtkonstruiert. In ihrer Position sollte sie über diese Dinge eigentlich besser Bescheid wissen.

  5. helmut sagt:

    In meiner Stadt wird eine schöne grosse DITIB – Moschee gebaut.
    Etwa 400 Meter entfernt liegt eine städtische KITA.
    Dort bin ich ( 75 ) seit ca. 5 Jahren Vorlesepate.
    Ich muss hier nicht erörtern, welche Vorteile das Vorlesen in der KITA allen Kindern bringt.
    Moschee und KITA liegen in einem sozial benachteiligten Viertel, die “ Verhältnisse “ dort sind mir aus meiner langjährigen Tätigkeit als Jugendrichter bestens bekannt, haben sich aber im letzten Jahrzehnt positiv verändert.
    Beim Vorlesen treffe ich immer wieder eine grosse Anzahl türkischstämmiger Kinder, mit teils guten, teils rudimentären Deutschkenntnissen, wobei zu beobachten ist, dass sich auch bei den benachteiligten Kindern die Deutschkenntnisse und sprachlichen Fähigkeiten kontinuierlich verbessern.
    Der auch mich bereichernde Umgang mit diesen Kindern brachte mich auf die Idee, der Moscheegemeinde in einem Schreiben meine Dienste als Vorleser anzubieten – ohne Echo.
    Selbstvertändlich hatte ich über meine Peron ausführlich informiert.
    Als das unsägliche Machwerk von Sarazin herauskam habe ich mein Angebot gewissermassen dringlich wiederholt – keine Reaktion.
    Ich schrieb dann eine mail an Herrn Alboga – Ditib -und schilderte die Situation – keine Reaktion.
    Herrn A. hatte ich bei einer Veranstaltung des Evangelischen Forums kennengelernt.
    Da ich ein hartnäckiger Mensch bin, schrieb ich nach etwa 6 Wochen nochmals – dringlicher.
    Kurze Antwortmail – er habe mein Anliegen an das “ zuständige Vorstandsmitglied “ weitergeleitet.
    Wiederum keine Reaktion bis heute
    Ich kann nicht ausschliessen, dass ich in der Herangehensweise Fehler gemacht habe – das ist möglich.
    Deshalb liegt es mir fern, ein abschliessendes Urteil über die Angelegenheit zu haben. Frustriert bin ich dennoch.

  6. […] mehr als 27.000 Grundschüler in den Disziplinen Lesen, Zuhören und Mathematik.…” Quelle: MIGAZIN  […]

  7. Daniel Merz sagt:

    „Dass man die Kultur, die Sitten, Gebräuche, Gesetze und die Menschen dort mögen sollte erklärt sich von selbst.“
    oh mein Gott. Mögen ist witzig. Ich frage mich ob dass alle deutsche mit einschliesst. Respektieren und Akzeptieren wäre zum Teil richtig. Wir leben in einem Rechtstaat, dass heisst nicht dass man die oben genannten Dinge lieben oder mögen muss. Im Grunde muss man „nur“ die Gesetze einhalten. Intergration durch Werte, die sich durch die Gesetze wiederspiegelt. Man muss weder die Sprache können noch muss man alle Gesetze „mögen“. Wenn dass so wäre dann gäbe es keine neue Gesetze und es käme zum stillstand.
    Im Prinzip haben Sie ein gutes Beispiel gegeben. Sie wandern nach Australien aus ohne Kenntnis in englischer Sprache. Sie werden prinzipiel kein gutbezahlten Job finden aber solange Sie die Gesetze von Australien einhalten, werden Sie keine Schwierigkeiten mit dem Staat haben. Dies bedeudet aber dass Sie sich mit den Gesetzen auskennen müssen denn nichtwissen schützt Sie nicht vor Strafverfolgung. Auch gibt es Menschen die im hohen Alter auswandern um ihr Lebensabend in einem warmen und vieleicht auch noch günstigen Land zu verbringen. Viele „Ausländer“, die hier schon seit 50 jahren leben, sind hergekommen weil man sie brauchte und sie haben wärend des Wirtschaftswunders Deutschland mit aufgebaut und gehören zu unser Gesellschaft. Türken, die grösste Minderheit in Deutschland sind die „neuen Juden“.
    Die Mißstände haben gezeigt, dass es wichtig ist diese Menschen in bezug auf Sprache besser zu fördern. Bildung ist der Schlüssel. Dann schaffen es auch ausländische Bürger zu besseren Jobs und helfen weiterhin Deutschland und der Gesellschaft in eine gute Zukunft.
    Hiermit möchte ich auch darauf hinweissen dass bei einem Pädagogikstudium ein gewisses „Geheimer Lehrplan“ existiert. Es ist kein Gesetz sondern nur eine Richtlinie, an die sich der/die Lehrer/Lehrerin nicht halten muss. Sie besagt, dass Kinder aus sozial schwachen Familien eher in die Hauptschule geschickt werden sollen. Das hindert sozial schwache Menschen aus ihrer Klasse aufzusteigen und ist schädlisch.

  8. Roger Rabbit sagt:

    Daniel, Sie muten an wie ein Verschwörungstheoretiker… und gerade(!) Australien, legt Wert darauf, dass Sie die englische Sprache beherreschen, zumindst soweit, wie für Ihren Job nötig ist. Eine Einwanderung nach Australien ist also um einiges schwerer, als eine Einwanderung nach Deutschland. Es sei denn, man ist jung und hat skills

    Man muss
    – unter 50 Jahre alt sein zum Zetpunkt der Antragstellung

    – Englischkenntnisse nachweisen können, die notwendig sind für ihren Beruf (competent level English)

    – Unterstützung (sponsorship) von der berechtigten regionalen Zertifizierungsstelle erlangen

    – mindestens 65 Punkte bei dem General Skilled Migration (GMS) Test erreichen

    – für einen auf der Skilled Ocupation Liste (SOL) stehenden Beruf nominieren

    – einen Nachweis über eine positive Bewertung ihrer Qualifizierung vermitteln seitens der zuständigen Bewertungsbehörde (Skill Assessing Authority)

    – maßgebliche Berufserfahrung für den von ihnen nominierten Beruf besitzen, oder geeignet für Ausnahmeregelung sein

  9. Tim B. sagt:

    „Viele “Ausländer”, die hier schon seit 50 jahren leben, sind hergekommen weil man sie brauchte und sie haben wärend des Wirtschaftswunders Deutschland mit aufgebaut und gehören zu unser Gesellschaft. Türken, die grösste Minderheit in Deutschland sind die “neuen Juden”.“

    Die „Ausländer“ die schon 50 Jahre lang hier leben, die machen keine Probleme, die haben auch noch nie Probleme gemacht. Die wissen noch wie Deutschland aussah, als sie hier ankamen und wussten die Lebensweise hier zu schätzen und haben sich gefreut darüber in Deutschland arbeiten zu können. Sie waren vor allem DANKBAR. Bei den folgenden Generationen hat man DANKBARKEIT mit DREISTIGKEIT ersetzt. Die Gastarbeiter aus den 1960er Jahren waren glücklich darüber den total verkrusteten Traditionen und Sitten ihrer Heimatdörfer entkommen zu sein. Heute werden die Gebräuche 1:1 importiert und man verkauft sie uns als MultiKulti. Es gibt keine „Probleme“ mehr, es gibt nur noch MultiKulti.

    Ihr Vergleich der Türken mit den Juden, finde ich einfach nur Geschmacklos und zeigt mir, dass sie sich viel mit den Gedanken der Salafisten befassen und wenig mit denen der Nazis. Hier gehts nicht um Ausrottung sondern um Integration, Assimilation und Vermischung von Volksgruppen. Wenn diese Vorgaben für Sie zu schwer sind, dann werden sie nicht aus Deutschland rausgeschmissen, aber sie machen sich selbst das Leben hier schwer. Und jeder guter Freund würde ihnen nahe legen zu versuchen ihr Glück woanders zu finden.

    Natürlich kann man Gesetze nicht mögen und man kann auch Kritikpunkte an der Gesellschaft haben, aber wenn man alles nur schlecht findet und sich nur noch in seiner Kakophonie suhlt, dann macht man sich selbst nur unglücklich und den anderen geht man auf’n Wecker. Man entzieht sich auf diese Art und Weise seine eigene Daseinsberechtigung, denn vergessen Sie nicht, dass niemand Sie zwingt hier zu sein oder zu bleiben, ganz im Gegenteil!



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