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Migration und Integration in Deutschland

Die Umstellung darauf, dass jetzt die Ausländer die Überlegenen sind, da sie wenigstens einen Arbeitsplatz besitzen, ist für viele nicht nachvollziehbar.

Friedrich Landwehrmann, Strukturfragen der Ausländerbeschäftigung, 1969

Sommerpause

Presseschau, Türkische Presse Türkei & TV-Tipps des Tages

Sommerpause bei der täglichen Presseschau, der Türkischen Presse Türkei und den TV-Tipps des Tages bis zum 29. Juli 2012. Wir bitten um Verständnis.

DATUM6. Juni 2012

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Die tägliche Presseschau, die Türkische Presse Türkei und die TV-Tipps des Tages werden bis zum 29. Juli 2012 pausiert. Der zuständige Kollege Ümit genießt während dieser Zeit seinen wohlverdienten Sommerurlaub. Wir wünschen ihm erholsame Tage und bitten unsere Leserinnen und Leser um Verständnis.

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6 Kommentare
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  1. Sinan A. sagt:

    30 Meter über dem Rhein liegt Abdurrahim Dincs Arbeitsplatz: 37 Jahre lang hat er für den sicheren Betrieb der Seilbahn gesorgt. Am Freitag fuhr er zum letzten Mal auf Inspektionstour. Eine Foto-Reportage von Annette Etges und Heribert Rösgen

    http://www.ksta.de/koeln/ruhestand-sein-letzter-drahtseilakt,15187530,16317234.html

  2. Pragmatikerin sagt:

    Nach so einem langen Arbeitsleben bei ein und der selben Firma ist so ein lobender Artikel in Ordnung. In Zeiten von Hire and fire muss der Mann seine Arbeit wirklich gut gemacht haben, Respekt.

    Pragmatikerin

  3. Sinan A. sagt:

    „Heimspiel in Danzig“ hieß es gestern in BILD, und Michael Steinbrecher wiederholte im ZDF brav das Motto. Die deutschen Fußball-Fans wurden noch deutlicher. Ein Reisebericht von Florian Schubert:

    http://www.publikative.org/2012/06/22/eine-u-bahn-von-lemberg-bis-nach-auschwitz/

  4. Pragmatikerin sagt:

    @ Sinan A.

    In Ihrem Link wird von vereinzelten unschönen und rassistischen Vorkommnissen berichtet. Wieviele Besucher mit z.B. dem 88 TShirt wirden gesehen? 2 oder 3? Wieviele Besucher waren korrekt und den Gegebenheiten angezogen? Sicher Tausende, oder?

    Also hat das ZDF doch Recht, wenn es von den Korrekten und nicht den Unkorrekten berichtet, oder?

    Pragmatikerin

  5. Sinan A. sagt:

    Noch ein paar Belege, wie Ermittler in den NSU-Jahren jeden Hinweis auf einen rechtsextremistischen Hintergrund mit teilweise absurden Erklärungen vom Tisch wischten.

    http://www.ksta.de/koeln/keupstrassen-anschlag-nsu-flugblatt-sorgt-fuer-aerger,15187530,16546686.html

    Ein Faltblatt mit dem Text „Deutsche, wehrt Euch“ wurde von den Beamten als Aufforderung an die Öffentlichkeit verstanden, sich gegen Fremdenhass zu wehren. Weltfremder geht’s nimmer!

  6. Sinan A. sagt:

    Ein paar Anmerkungen zu dem Film „Allah in Ehrenfeld“:
    Insgesamt ausgewogen, allerdings aus der Perspektive einer Filmemacherin, der irgendwie alles suspekt scheint, was außerhalb ihres eigenen Umfeldes stattfindet.

    Zitat:
    „Ich ertappe mich dabei, dass ich mich plötzlich frage, ob ich selber gerne in der direkten Nähe zur neuen Moschee leben würde. Ich höre, dass immer mehr Deutsche hier wegziehen und immer mehr türkische Läden eröffnen.“ (Dazu Bilder aus der belebten Venloer Straße.)

    Ehrenfeld im ganzen sieht aber völlig anders aus als dieser Ausschnitt, und wer möchte schon gerne in einer Einkaufsstraße wohnen? Kaum einer, wir auch nicht. Und das Problem des Einzelhandels in den Vororten ist ein ganz anderes Thema. Die lohnen sich einfach nicht. Mit Überfremdung hat das nichts zu tun. Im Gegenteil, die innenstadtnahen Viertel haben einen großen Zuzug an Herkunftsdeutschen. „Immer mehr Türken“ ist sachlich falsch.

    Ebenso sachlich falsch wie der Klappentext, die Filmschreibung, die in allen TV-Magazinen zu lesen ist:

    Zitat:
    „Bisher war der berühmte gotische Dom das Wahrzeichen der Stadt. Nun soll ein zweites spektakuläres Gotteshaus die Skyline prägen“

    Jeder, der die Örtlichkeiten kennt, kann bei dieser Beschreibung, die Skyline von Köln würde quasi islamisiert, nur den Kopf schütteln. Das ist absoluter Nonsens.



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