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Statistik

973 politisch rechts motivierte Straftaten im Februar 2012

Im Februar 2012 wurden bislang 973 Straftaten dem Phänomenbereich „politisch motivierte Kriminalität – rechts“, 377 links und 41 Straftaten Ausländern zugeordnet. Das teilt die Bundesregierung mit.

Unter den im Februar 2012 gemeldeten 973 Straftaten des Phänomenbereichs „politisch motivierte Kriminalität (PMK) – rechts“ wurden 32 Gewalttaten registriert. Bei 193 Straftaten lag eine sog. „Hasskriminalität“ vor und bei 119 Straftaten konnte ein fremdenfeindlicher Hintergrund festgestellt werden. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion hervor.

33 verletzte Personen
Insgesamt wurden bei PMK-rechts „102 Tatverdächtige, davon 92 männlich, ermittelt. Drei männliche Personen wurden festgenommen. Haftbefehle wurden nicht erlassen“, so die Bundesregierung. Weiter teilt sie mit, dass infolge dieser Straftaten insgesamt 33 Personen verletzt wurden.

Im Ländervergleich lag Nordrhein-Westfalen in diesem Phänomenbereich mit insgesamt 161 Straftaten an der Spitze, gefolgt von Bayern (110) und Niedersachsen (108). Das Flächenland mit den wenigsten Straftaten war das Saarland (8).

Linke und Ausländer
Wie aus einer weiteren Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der CDU/CSU und FDP hervorgeht, wurden im selben Zeitraum außerdem 377 Straftaten, von denen 59 Gewalttaten waren, dem politisch links motivierten Spektrum zugeordnet. In diesem Bereich wurden laut Regierung 38 Verletzte registriert.

Tipp: Zahlen aus den Vormonaten finden Sie hier.

Laut Vorlage wurden außerdem 41 Straftaten, darunter sechs Gewalttaten, der politisch motivierten Ausländerkriminalität zugeordnet; in diesem Bereich wurde ein Verletzter verzeichnet.

Zahlen nur vorläufig
Die Bundesregierung weist darauf hin, dass die aufgeführten Zahlen keine abschließende Statistik darstellen. Aufgrund von Nachmeldungen könnten noch teilweise erhebliche Korrekturen vorgenommen werden. Die bisherige Erfahrung zeigt, dass die realen Straf- und Gewalttaten um ca. 50 Prozent höher als die vorläufig ausgewiesenen liegen. (hs)