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22.04.2012 – Syrien, Türkei, UN Sicherheitsrat, Erdoğan, Babacan, Katar

Presseschau der Türkischen Rundfunk- und Fernsehanstalt (TRT-World)

Erdogan in Katar
Zaman berichtet über die Kontakte von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan in Katar. Dem Blatt nach habe Erdogan in seiner Rede bei der 13. Handels- und Entwicklungskonferenz der Vereinten Nationen die jüngsten Entwicklungen in Syrien erwähnt. Erdogan habe die Gewalt des Assad-Regimes gegen die eigene Bevölkerung geschildert und die tatenlos zusehenden westlichen Staaten kritisiert. Die Globalisierung bringe den Menschen eine moralische Verantwortung und niemand könne den Problemen auf der Welt tatenlos zusehen, habe Ministerpräsident Erdogan betont.

UN-Sicherheitsrat verabschiedet die Erhöhung der Beobachter in Syrien
In Hürriyet lesen wir, der UN-Sicherheitsrat habe den Entwurf über die Erhöhung der Beobachter in Syrien von 30 auf 300 einstimmig verabschiedet. Dem Blatt nach habe Ministerpräsident Erdogan gesagt, die Zahl der UN-Beobachter in Syrien müsse weit mehr als 300 sein.

UN-Beobachter besuchen die Protesthochburg Homs
Aus Milliyet erfahren, die im Rahmen der Resolution des Weltsicherheitsrates nach Syrien entsandten unbewaffneten militärischen UN-Beobachter hätten gestern die Protesthochburg Homs besucht. In der Stadt würden die Proteste der Oppositionellen seit über einem Jahr anhalten und in Homs habe das Assad-Regime die meiste Gewalt ausgeübt. Syrische Menschenrechtsaktivisten hätten behauptet, im Vorfeld des Besuchs der UN-Beobachter seien die Gefechte in der Stadt eingestellt worden, die syrische Armee habe das Bombardement eingestellt und die Panzer versteckt.

Die Welt erwartet viel von der Türkei
Yeni Safak berichtet unter der Schlagzeile „die Welt erwartet viel von der Türkei“, Vizepremier Ali Babacan habe gesagt, der Internationale Währungsfond IWF und die Weltbank erwartet von der Türkei, dass sie ihre Erfahrungen mit den anderen Ländern teilt. Am Rande der Frühjahrstagungen von IWF und Weltbank in Washington habe Babacan betont, seit dem Gipfel in Cannes hätten einerseits die Einigung mit Griechenland und andererseits der Eingriff der Europäischen Zentralbank den wirtschaftlichen Verlauf beigetragen.

Vor Pleite gerettet, beim ersten Flug abgestürzt
Sabah meldet unter der Schlagzeile „vor Pleite gerettet, beim ersten Flug abgestürzt“, das am Vortag mit 127 Insassen abgestürzte pakistanische Passagierflugzeug sei 28 Jahre alt gewesen. Das Flugzeug sei erneuert worden. Dem Blatt nach sei die private pakistanische Fluggesellschaft zum ersten Mal seit ihrer Pleite im Jahr 2000 wieder die Strecke Karachi-Islamabad geflogen. Die pakistanische Zivile Luftfahrtbehörde habe erklärt, die Unglücksmaschine habe vor dem Flug alle Sicherheitstests bestanden und vor dem Start sei die Vorflugkontrolle durchgeführt worden.