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50 Jahre Migrationsgeschichte

Das Wirtschaftswunder der Nachkriegszeit,
darauf waren alle – nicht wirklich – bereit;
Arbeitskräfte mussten schnellstens herbei
woher sie kommen, ist sowieso, Einerlei.

Sie müssen bestimmte Tugenden erfüllen,
fleißig arbeiten- ohne viele Fragen zu stellen!
Unsere Sprache müssen sie nicht erlernen;
Sie sollen billige und willige Sklaven werden!

Arbeiten sollen Sie, nichts anderes kennen,
nach 2 Jahren wieder nach Hause rennen.
Anstrengend – war doch das Los der Neuen,
Einarbeitungszeiten, die uns nicht erfreuen.

Wir baten Sie doch für immer hier zu bleiben;
Ersparte uns viel Mühe, Stress und Arbeitszeiten.
Doch siehe da – was haben wir denn getan?
Darauf folgte auch schon der ganze Familienclan!

Wir lagerten Sie am Stadtrand, in Quartiere ein,
Sie sollten lieber fern von unserer LEIDkultur sein;
In den 70ern stoppten wir das Anwerbeabkommen;
In den 80ern boten wir Geld für Abzugskolonnen!

Deutschland – bis Ende der 90er KEIN Einwanderungsland,
weist die Schuld der VERweigerung- flach von der Hand!
Die Forderung – nach 50 Jahren – ist eine Assimilation;
die Verspottung der Parallele, durch das Hetzen mit Hohn!

Die Krönung der deutschen Migrationsgeschichten,
ist die erneute Ausgrenzung – nach Religionsansichten!
Wer europäisch ist, der hat nur den Staat zu hulden;
sonst darf er nicht erwarten, dass wir ihn ewig dulden!