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Bei Philipp Rösler würde ich allerdings gerne wissen, ob unsere Gesellschaft schon so weit ist, einen asiatisch aussehenden Vizekanzler auch noch länger zu akzeptieren.

Hessischer Integrationsminsiter Jörg-Uwe Hahn (FDP), Frankfurter Neue Presse, 7.2.2013

Deutsche Presse

16.03.2012 – Muslime, Migranten, Rassismus, Erdoğan, Türkei, NPD, NRW

Unbekannte schicken Türkischer Gemeinde Drohbrief; 100.000 Döner-Tüten: „Nein zu Rassismus!“; Erdogan-Proteste: Polizei bereitet sich auf Großeinsatz vor; SPD dringt auf NPD-Verbot; 160 Rechtsextremisten per Haftbefehl gesucht; Neuwahl in Nordrhein-Westfalen; Türkei erwartet halbe Million Flüchtlinge; Assads Morden ist eine Niederlage für die Menschheit

VONÜmit Küçük

DATUM16. März 2012

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Ein ominöser Absender hat erneut einen Drohbrief mit volksverhetzendem Inhalt an die türkische Gemeinde in Berlin geschickt. Wie die Polizei mitteilte, ging das Schreiben bereits am 6. März im Gemeindezentrum in Kreuzberg ein, die Gemeinde habe den Vorfall allerdings erst am Mittwoch dieser Woche angezeigt.

Bis zum 24. März setzen die Nordlichter deutliche Zeichen gegen Rechts und zeigen: Rassismus hat in dieser Stadt wirklich nichts zu suchen. So verteilt der Verein „Qualitäts-Döner“ verteilt 100.000 Döner-Tüten an Imbisse.

Jung, weiblich und in der Türkei geboren: Hatice Kara verkörpert die neue Generation der SPD. Die 32-jährige Rechtsanwältin aus Rendsburg soll als Bürgermeister-Kandidatin das in die Jahre gekommene „Nizza des Nordens“, den Touristenmagneten Timmendorfer Strand, entstauben.

Der Kölner Publizist Ralph Giordano hat sich in einem Offenen Brief an Altbundeskanzler Gerhard Schröder gewandt. Es geht um eine Preisverleihung an den türkischen Ministerpräsidenten Erdogan, bei der Schröder am Wochenende die Laudatio halten soll.

Wegen angekündigter Massenproteste gegen die Verleihung des Bochumer «Steiger Award» an den türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan bereitet sich die Polizei auf einen Großeinsatz vor.

Nach der Vereinbarung der Unions-Innenminister, auf die Dienste von Informanten in den Führungsgremien der NPD zu verzichten, haben Politiker der Union auf weitere Risiken eines Verbotsverfahrens gegen die NPD hingewiesen.

SPD-Chef Gabriel hat mit einer deutlichen Israel-Kritik auf Facebook für heftige Diskussionen gesorgt. CDU-Generalsekretär Gröhe forderte umgehend eine Entschuldigung.

Im Zuge der Ermittlungen gegen den früheren Bundespräsidenten Christian Wulff haben Ermittler in München Räume der Produktionsfirma Odeon Film durchsucht. Bis 2011 war hier Wulffs Vertrauter Groenewold Miteigentümer.

Bundesweit werden weit mehr als hundert Rechtsextremisten wegen Straftaten gesucht. Gegen sieben Neonazis läuft auch eine internationale Fahndung, wie die Süddeutsche Zeitung aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linkspartei zitiert. Weil sie untergetaucht seien, konnten die Haftbefehle bisher nicht vollstreckt werden.

Jüngste Umfragen sagen einen klaren Sieg von Rot-Grün in Nordrhein-Westfalen voraus. Die CDU wird nach Aussage ihres designierten Spitzenkandidaten Röttgen ohne Koalitionsaussage in den Wahlkampf ziehen. Ob er sein Amt als Bundesumweltminister auch im Falle einer Wahlniederlage aufgeben würde, ließ er offen.

Die norwegische Polizei verlor offenbar wertvolle Zeit beim Erreichen der Ferieninsel Utoya als der Amokläufer Breivik die Jugendlichen in seiner Gewalt hatte.
Acht Monate nach den Gewalttaten des Massenmörders Breivik mit 77 Toten hat sich die norwegische Polizei für ihr zögerliches Agieren entschuldigt.

Die Aktion war symbolisch und die Absage der syrischen Grenzsoldaten absehbar. Mit Lastwagen, Pkws und gemieteten Kleinbussen sind am Donnerstag 450 Teilnehmer eines „Friedenskonvois“ über den türkischen Grenzübergang Öncüpinar in der Nähe von Gaziantep zum syrischen Posten vorgefahren.

Für die Menschen im Süden Israels gehört die Flucht in den Schutzraum zum Alltag. Der von Ägypten zwischen Israel und den Palästinenserfraktionen vermittelte Waffenstillstand ist brüchig. Immer wieder feuern Militante Raketen aus Gaza ab.

Syriens Präsident Assad geht ein Jahr nach Beginn der Aufstände mit aller Gewalt gegen seine Gegner vor. Dass er noch nicht gestoppt wurde, ist ein politischer Skandal.

Integration und Migration

Erdogan-Proteste: Polizei bereitet sich auf Großeinsatz vor

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160 Rechtsextremisten per Haftbefehl gesucht

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