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Migration und Integration in Deutschland

Das Beitragsaufkommen [in den Rentenversicherungen beträgt] auf Grund der Beschäftigung der ausländischen Arbeitnehmer jährlich rd. 1,2 Milliarden DM, während sich die Rentenzahlungen an ausländische Arbeitnehmer jährlich auf rd. 127 Millionen DM, also etwa ein Zehntel, belaufen.

Ludwig Kattenstroth, Staatssekretär im Arbeitsministerium, März 1966, Bundesvereinigung der Dt. Arbeitgeberverbände

Ein Erklärungsversuch

Wieso wird Bundespräsident Wulff so erbarmungslos angegriffen?

Bundespräsident Christian Wulff ist seit Wochen Thema Nr. 1 in den Medien. „Kreditaffäre“ hin, „Drohanruf“ bei der Springer-Presse her: Wulff ist Vielen ein Dorn im Auge. Ein Erklärungsversuch von Yasin Baş.

VONYasin Baş

 Wieso wird Bundespräsident Wulff so erbarmungslos angegriffen?
Geboren 1982 in Melle (Niedersachsen) ist Politologe, Historiker und freier Journalist. Er ist als wissenschaftlicher Mitarbeiter beim „forege - forschungszentrum für religion und gesellschaft“ in Köln tätig.

DATUM9. Januar 2012

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Weshalb redet Deutschland seit einigen Wochen so ausgiebig über Bundespräsident Christian Wulff und kaum noch über die rechtsextremistische Terrorbande und deren Verbindungen zu V-Leuten der Nachrichtendienste? Sind die von vielen Politikern als „Staatsaffäre“ bezeichneten Morde und deren Hintergründe denn schon aufgeklärt? Und wieso wird Bundespräsident Wulff so erbarmungslos angegriffen?

Bundespräsident Christian Wulff ist ein CDU-Politiker. Und als Bürger wählen wir Politiker und keine Päpste oder Heiligen. Die Bundesversammlung tut dasselbe, wenn sie einen Bundespräsidenten wählt. Wulff stammt aus Osnabrück, die multikulturell und multireligiös geprägt ist. In der „Friedensstadt“ herrscht ein vorbildliches Miteinander der Religionen und Ethnien. Die Arbeitsgemeinschaft der Religionen in Osnabrück (AROS) trifft regelmäßig zusammen. In ihr sind Mitglieder aller Religionsgemeinschaften und Konfessionen vertreten, die Osnabrück zu bieten hat. So auch die Bahai-Gemeinde, Ahmadiyya Muslim Gemeinschaft, orthodoxe Christen und andere Gruppierungen, die es außer den großen Religionen Judentum, Christentum und Islam gibt. In der „Stadt des Westfälischen Friedens“ Osnabrück wurde Christian Wulff auch von dem 2007 verstorbenen Yılmaz Akyürek geprägt.

Akyürek engagierte sich in den 70ern und 80er Jahren als Vorsitzender des türkischen Elternrates vor allem dafür, dass die Kinder der türkischen Familien in Osnabrück ihren Platz im deutschen Schulsystem fanden. Er hat auch die Arbeit des Ausländerbeirates der Stadt Osnabrück mit geprägt, dem er über zwanzig Jahre lang angehörte. Für seine vielseitigen interkulturellen und interreligiösen Verdienste wurde Akyürek 1999 durch die Verleihung der Osnabrücker Bürgermedaille gewürdigt. 2008 wurde sogar ein Platz in Osnabrück nach Yılmaz Akyürek benannt. Wieso ich ihnen davon berichte?

Christian Wulff und Yılmaz Akyürek waren enge Bekannte. Sie arbeiteten auch während der Zeit der Tätigkeit von Akyürek im Ausländerbeirat miteinander. Damals war Wulff noch Ratsherr und eine Zeit auch Vorsitzender der CDU-Ratsfraktion Osnabrück. Wulff respektierte Akyürek so sehr, dass er sich bei einer Veranstaltung von seinem Stuhl erhob und Akyürek ehrwürdig begrüßte und ihn bat, neben sich Platz zu nehmen. Dieser Respekt gegenüber einem Menschen, ganz gleich, welcher Herkunft er war, brachte Wulff Sympathien bei den Osnabrückern ein. Auf lokaler Ebene hatte Wulff die Herzen der Menschen schon gewonnen.

Auf Landesebene setze er ein Zeichen, als er als Ministerpräsident von Niedersachsen die erste muslimische und türkische Ministerin in Deutschland in sein Kabinett berief. Dadurch bewies Wulff Weitblick und Fingerspitzengefühl. Er konnte schon – im Gegensatz zu Parteifreunden und anderen Politikern – recht früh die demografische Entwicklung des Landes deuten und dementsprechend handeln. In einem Land, in dem knapp 20 Prozent der Bevölkerung ausländische Wurzeln haben, in dem über drei Millionen Menschen türkischer Herkunft leben und in dem fast fünf Millionen Muslime heimisch sind, war Christian Wulff der Erste, der auf die Idee kam, eine Muslimin zur Ministerin zu ernennen. Damit schrieb Wulff Geschichte in Deutschland. Spätestens ab diesem Zeitpunkt wurde Wulff in den Augen mancher nationalistischer Kreise zur Gefahr.

Auch an der Einführung des islamischen Religionsunterrichts an den niedersächsischen Grundschulen sowie der Etablierung islamisch-pädagogischer Lehrstühle an staatlichen Universitäten war Christian Wulff mitbeteiligt. Der Wissenschaftsrat der Bundesrepublik Deutschland hat diese Initiative von Wulff auf ganz Deutschland übertragen.

Nachdem er zum Bundespräsidenten gewählt wurde, setzte sich Wulff immer wieder für den interkulturellen und interreligiösen Dialog ein. Fast in jeder Rede, Neujahrsansprache und Grußmitteilung kamen diese Begrifflichkeiten nun vor. Wulff sprach von einer „Bunten Republik Deutschland“ und erinnerte auch die „ewig Gestrigen“ daran, dass sich Deutschland änderte. Auch wenn viele es nicht wahrhaben wollten oder konnten, Deutschland wurde schon seit Jahren und Jahrzehnten vielfältiger, verschiedener und bunter. Der Bundespräsident sah und sieht in jedem Menschen, der in Deutschland lebt einen Staatsbürger. Ein bis zu dieser Zeit noch nie da gewesenes „Wir-Gefühl“ zog mit Wulff durch Deutschland. Durch diese neue Bewegung und Dynamik, durch diese moderne Denkweise haben Millionen Menschen ihre Liebe zu diesem Land wieder entdeckt. Die Identifikation mit Deutschland fällt mit Bundespräsidenten Wulff einfacher als je zuvor.

Das Fass zum Überlaufen brachte für manche Kreise das Bekenntnis des Bundespräsidenten am Tag der Deutschen Einheit, dass „auch der Islam ein Teil von Deutschland“ ist. Kein Politiker, bis auf den früheren Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (2009), hatte so etwas bis dahin in den Mund genommen. Ähnlich wie jetzt wurde Wulff für diese wahren Worte wochenlang von den Medien und bestimmten Politkern – auch aus der eigenen Partei – heftig angegriffen.

Auf der anderen Seite erfuhr die „katholische Biografie“ Wulffs einen „Knick“. Für die Scheidung von Christiane Wulff und die Eheschließung mit Bettina Wulff wurde er von fundamentalistisch-katholischen und evangelikalen Kreisen heftig angegangen. Denn nach Kirchenrecht bleibt seine erste Ehe kirchenrechtlich weiterhin bestehen und Wulff ist vom Sakrament der Eucharistie ausgeschlossen. Die Anfeindungen und Beleidigungen kann man in einschlägigen Internetforen lesen.

Und zu guter Letzt kritisierte Wulff die versagenden Sicherheitsbehörden und Verantwortlichen im Kampf gegen den rechtsextremistischen Terrorismus und bat die Hinterbliebenen um Verzeihung. Er empfing die Familien sowie Angehörigen der Opfer, von denen einige von fast allen Medien und Teilen der Behörden zuvor verdächtigt wurden. Christian Wulff vergoss im Gegensatz zu anderen Politikern und Würdenträgern ehrliche Tränen anstatt Krokodilstränen. Das haben Millionen Menschen gespürt und gefühlt. Diese Anteilnahme hat man bei Landesministern oder Ministerpräsidenten vergeblich gesucht. Auch in seiner Weihnachtsansprache ging Wulff auf die Neonazi-Verbrechen ein, widmete der Thematik den größten Teil seiner Rede und forderte „lückenlose Aufklärung“.

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33 Kommentare
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  1. Armin Häfner sagt:

    Der Artikel ist leider nur eine problematische „Ehrenrettung“, der der Sachlage und Diskussion zu wenig gerecht wird.

  2. Juergen Frommeyer sagt:

    Ich glaube nicht das die oben aufgeführten Argumente die Gründe für die Angriffe auf Herrn Wulff sind. Alles was oben aufgeführt ist war gut und ist richtig und ich würde mir mehr offen Umgang mit allen Menschen weltweit wünschen.
    Meine Gründe Herrn Wulff anzugreifen liegen eher darin, dass er an andere Menschen in Punkto Ehrlichkeit und Offenheit strengere Maßstäbe anlegt, als an sich selbst. Er gibt immer nur so viel seiner Verfehlungen zu, wie ihm gerade bewiesen werden kann. Mich stört auch, dass Herr Wulff versucht Einfluss auf die Presse zu nehmen. Die Freiheit der Presse ist ein sehr hohes Gut und muss geschützt werden. Das alles unbeachtet der wirklich guten Ansätze von Herrn Wulff in Migrationsangelegenheiten.

  3. Veet sagt:

    Die Vergehen von Wullf bleiben Vergehen, für die er sich zu rechtfertigen hat; keine Frage. Dennoch halte auch ich es für wahrscheinlich, dass die Heftigkeit, mit der er nun angegangen wird, auch auf sein integrationspolitisches Engagement zurückzuführen ist.

    Vor kurzem stellte die „taz“ eine Reihe von BILD-Artikeln über Wulff zusammen: Jahrelang ist er für BILD der „Gewinner des Tages“, der beliebteste Politiker, der beste Politiker, adrett und schön, Retter der deutschen Sprache, der sein Leben im Griff hat und überhaupt ein Held. Dann auf einmal: „Bild fragt: „Warum hofieren Sie den Islam so, Herr Bundespräsident?“ Seitdem keine liebenswerten Berichte mehr, keine weitere Ernennung zum „Gewinner des Tages“ und dann ging alles in die Brüche. http://taz.de/Wulff-vs-Bild/!84826/

    Überhaupt: Wer nimmt denn der BILD und Herrn Diekmann, dem höchstrichterlich bescheinigt wurde, „bewusst seinen wirtschaftlichen Vorteil aus der Persönlichkeitsrechtsverletzung Anderer“ zu suchen, die Rolle als Hüterin von Moral, Integrität und freier Berichterstattung ab?

    Oder so rum gefragt: Würde Wulff jetzt und heute auch so hart angegangen werden, wenn er sich sarrazinesker geäußert hätte?
    Die Frage zu stellen heißt nicht, die Verfehlungen von Wulff zu rechtfertigen, sondern sich bewußt darum werden, dass Medien (insbesondere Boulevardmedien) auch andere Interessen verfolgen, als nur der hehren Treu und Ehrlichkeit zum Sieg zu verhelfen…

  4. Hedwig Schulz sagt:

    Auch ich bin der Meinung, dass diese Darstellung völlig verfehlt ist:

    Wulffs Engagement für eine Bundesrepublik, in der Menschen unterschiedlicher Kulturen und Religionen friedlich und in Respekt voreinander leben können, findet meine Anerkennung und meinen vollen Respekt.
    Das schmälert jedoch nicht meine Kritik an ihm:

    Offensichtlich er sich unter Zuhilfenahme seiner guten Kontakte und unter Ausnutzung seiner Position Vorteile verschafft hat, ohne dabei ein wirklich schlechtes Gewissen zu haben. Es gibt bei ihm keine saubere Trennung zwischen seinen Funktionen im politischem Geschäft und „Freundschafts“diensten.

    Als Lehrerin dürfte ich mir, auch wenn ich mit den Eltern eines meiner Schüler „befreundet“ wäre, niemals Geld bei ihnen zu günstigen Konditionen leihen oder ihr Ferienhaus unentgeltlich benutzen. Mir wäre bewusst, dass ich damit einen Fehler machen würde. Von einem Bundespräsidenten erwarte ich, dass er das erst recht weiß und jeden Anschein von Korruption von vornherein vermeidet.

    Nachdem nun diese offensichlich unklaren Geschäfte in der Öffentlichkeit bekannt wurden, rückt er mit der Wahrheit immer nur scheibchenweise heraus und stilisiert sich zum Opfer.

    Am schlimmsten ist aber meines Erachtens, dass er, obwohl er Hüter der Verfassung ist, sich nicht scheut, auf die Presse Druck auszuüben.
    Ich möchte nicht, dass Deutschland zu einer Bananenrepublik mutiert, wo, wie in der Türkei, von Mächtigen Druck auf die Presse ausgeübt werden kann und kritische Stimmen zum Schweigen gebracht werden.

    Auch wenn er kein Heiliger sein muss, an einen Bundespräsident dürfen diesbezüglich besondere Ansprüche gestellt werden und erwartet werden, dass er sich seiner Verantwortung für die politische Kultur bewusst und ihm klar ist, dass er für die Menschen dieses Landes eine moralische Instanz und eine Leitfigur ist.

    Es geht bei diesem Konflikt letztlich darum, in was für einem Staat wir leben möchten. Deshalb erwarte ich, dass er menschliche Größe zeigt und zurücktritt. Aber vielleicht ist es für einen ehrenhaften Rücktritt inzwischen schon zu spät.

  5. Optimist sagt:

    Im Grunde ist es ganz einfach, warum Wulff derart niedergemacht wird: Er hat sich persönlich mit dem Giganten Springer angelegt, und jetzt zeigen die Bild und Spiegel, was es bedeutet, sich mit ihnen anzulegen. Er wird in den Medien präsent gehalten, damit die Sache bloß nicht schnell unter den Teppich gekehrt wird. Täglich kommen Details ans Licht, denn je länger die Leute sich mit ihm befassen, desto schwieriger wirds für ihn.

    Daß man so nen Hype um ihn macht, sagt doch einiges aus. Was hat er denn gemacht? Urlaub bei reichen Freunden: na und? Wenn er solche Freunde hat, dann soll er doch bei ihnen übernachten, was ist daran unmoralisch?

    Der Kredit: er hat das Geld nicht per Banküberfall, sondern als Kredit erhalten. „Er hat unerhört niedrige Zinsen erhalten“. Ich würde mal gerne wissen, wer es in seiner Lage anders gemacht hätte. Nen Top-Kredit angeboten bekommen und dann sagen:“Neh, den nehm ich nicht an, die Zinsen sind zu niedrig.“. Warum werden denn seine Geldgeber nicht an den Pranger gestellt, weshalb man Lobbyisten und Politikern überhaupt solche Angebote unterbreitet? Nur mal so zum Nachdenken….

  6. LI sagt:

    Interessante und positive Einblicke in die Person des Bundespräsidenten.

    Aber nach meinem Dafürhalten geht es in der Causa Wulff eher um eine Machtdemonstration der Bildzeitung.

    Die Bildzeitzung macht jedem Politiker ohne jeden Zweifel deutlich, dass das politische Amt bis in die höchsten Funktionen jederzeit durch die Medienmacht der Bildzeitung in Frage gestellt werden kann.

    Ich sehe das mit einem lachenden und weinenden Auge.

    LI

  7. Bierdurst sagt:

    @Optimist

    Was hat den der SPIEGEL mit Springer zu tun?

  8. Davel sagt:

    Herr Wulf ist relativ jung und gesund(hoffentlich). Und das ist gut so. Ic h bekomme immer noch Krämpfe, wenn ich daran denke, was „Bild“ mit einem sterbenden Menschen gemacht hat. Damit möchte ich an Rudi Carrel
    errinern. Diese Zeitung hat ja Pressefreiheit. Das Blatt ist frei von jeglichem
    Anstand, jeder Menschlichkeit. Nicht mal vom Krebsleiden halten diese Leute an.

  9. Seyn sagt:

    ja, völlig richtig erkannt vom autor…

    mir war damals schon klar, als er die worte „der islam gehört zu deutschland“ von sich gab, dass er nicht lange das amt inne haben wird…

    bravo herr bas….

  10. aloo masala sagt:

    Hallo Yasin Bas,

    ich frage mich, wie ich Ihren Artikel verstehen soll. Der Titel und der erste Absatz erwecken den Eindruck, dass es Ihnen um die Frage geht, weshalb die Causa Wulff eine derart lange und starke Resonanz in den Medien hervor ruft.

    Die nachfolgenden Absätze, befassen sich mit menschlichen und den aus „Migazinsicht“ eher positiven Aspekten des Bundespräsidenten, stellen aber keinen direkten Bezug zu den eingangs gestellten Fragen her. Der fehlende Bezug lässt zum einen viel Interpretationsspielraum und liest sich zum anderen wie eine Lobeshymne auf einen bigotten Bundespräsidenten, dessen Glaubwürdigkeit auf das Niveau der nicht minder bigotten BILD gesunken ist.

    Dieser Lobeshymne mag ich mich nicht anschließen. Was mich am meisten verletzt und verärgert ist, dass dieser unsäglich bigotte Bundespräsident mit seinem untragbaren Verhalten die mir wichtigste öffentliche Aussage seiner Karriere ruiniert hat. Mit Bundespräsident Wulff geht auch sein Statement „der Islam gehört zu Deutschland“ vor die Hunde. Wer möchte noch diesen Satz verwenden?

    Beste Grüße

    aloo masala


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