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Migration und Integration in Deutschland

Wir haben in dieser Woche gerade einige Gesetze verabschiedet – zum Beispiel gegen die Scheinehe. Und wir wollen damit deutlich machen, dass wir solche Zwangsverheiratungen zum Beispiel nicht billigen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Video-Podcast der Bundeskanzlerin #35/10 vom 30.10.2010

Integration im 16:9 Format

Die Suche nach „vielfältigem“ Personal

Es scheint so, als suche die ganze Welt „vielfältiges“ und „weltläufiges“ Personal, die in ihre „multinationalen“ Unternehmen und Organisationen reinpassen. Das Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit genauso wie Italien für Berlusconi oder das ZDF für Thomas Gottschalk.

VONMartin Hyun

 Die Suche nach „vielfältigem“ Personal
Martin Hyun, 1979 in Krefeld geboren, Sohn koreanischer Gastarbeiter, studierte Politik, International Business und Relations in den USA und Belgien, war der erste koreanischstämmige Bundesligaspieler in der DEL und Junioren Nationalspieler Deutschlands. Im Europäischen Jahr des interkulturellen Dialog 2008 engagierte er sich als Botschafter in Deutschland. Er gehörte dem Leadership-Programm der Bertelsmann-Stiftung an und nahm als ein Vertreter der Koreaner in Deutschland an der Jahreskonferenz 2008 Forum Demographischer Wandel teil, die vom damaligen Bundespräsidenten Horst Köhler initiiert wurde. Seit 2008 promoviert er zum Thema Arbeitsmigration. Sein Debüt-Buch „Lautlos-Ja Sprachlos-Nein: Grenzgänger zwischen Deutschland und Korea“ erschien im Eb-Verlag Hamburg.

DATUM30. November 2011

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Als ich den Mitbegründer der Söhne Mannheims – Billy Davis und den Gitarristen Andreas Bayless, die beide meine Initiative „Hockey is Diversity“ unterstützen, vor ihrem Konzert in Berlin traf, spielten wir auch ein Lied zusammen. Die Söhne Mannheims haben ein Song mit dem Titel „Meine Stadt“, die wir kurzerhand in „Mein Land ist hier in Deutschland, ganz egal wo her Du auch her bist“ umdichteten.

Einige Tage nach dem außergewöhnlichen Treffen mit Billy Davis und Andreas Bayless führte mich der Weg in die Akademie des Auswärtigen Amtes am Schwarzen Weg im Berliner Bezirk Tegel. Mit dabei war eine Kaderschmiede der zukünftigen Elite des Landes einer renommierten Stiftung. „Weltweit wir“ las ich auf der Broschüre, die an den Sitzen ausgelegt waren. Das ist der Slogan, mit dem das Auswärtige Amt wirbt.

Eine Beamtin des höheren Dienstes führte uns in die Aufgaben und Ziele ihres Arbeitgebers ein. Wir erfuhren, dass das Auswärtige Amt rund 6.750 Bedienstete beschäftigt. Von den 6.750 waren 1.600 im höheren Dienst. Anschließend war es uns gestattet, Fragen zu stellen, wie etwa die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Ich stellte der Beamtin die Frage, wie hoch der Anteil des Personals im gehobenen und höheren Dienst sei, die einen Migrationshintergrund haben. Gerade im Auswärtigen Amt, die mit „weltweit wir“, „weltoffen“ und „weltbewusst“ wirbt, bietet sich das doch an, fügte ich hinzu. Bei meiner zweiten Frage ging es darum, inwiefern die Personalentscheider, Lebensläufe von Deutschen mit Migrationshintergrund berücksichtigen, die sich aus finanziellen Gründen kein Studium in den USA, England oder Frankreich leisten konnten, geschweige denn ein unentgeltliches Praktikum bei der UNO in New York und trotzdem den Wunsch hegen, für das Auswärtige Amt arbeiten zu wollen.

Meine Fragen brachten die Beamtin Frau XY in Verlegenheit und sie ignorierte sie zunächst. In der Pause erinnerte ich sie höflich daran und bat um Beantwortung. Sie hielt Wort. Die sonst so selbstsicher auftretende Frau kam ins Stottern und gestand, dass sie keine Zahl kenne, wie viele Kolleginnen und Kollegen im gehobenen und höheren Dienst einen Migrationshintergrund haben. Meine zweite Frage wiegelte XY damit ab, dass nicht alle Bedienstete aus exzellenten Familien stammen. Weiter fügte sie hinzu, dass man darauf achte, Leute reinzuholen, die zum Amt passen, nämlich jene mit „vielfältigem“ bzw. „einschlägigem“ Lebenslauf und „Weltläufigkeit“.

Außerdem suche man nach Persönlichkeiten, die folgendem Anforderungsprofil entsprechen: „stabil, flexibel, kontaktfreudig, politisch denkend, Wunsch Deutschland in der Welt zu vertreten, hohes Maß an interkultureller und sozialer Kompetenz sowie intellektuelle Leistungsfähigkeit, fortgesetzte Neugier auf fremde Länder, Kulturen und Traditionen, gutes mündliches und schriftliches Ausdrucksvermögen sowie Freude an öffentlichen Auftritten“. Ergänzend zu dem Anforderungsprofil unterstrich XY, dass man „Deutsch im Sinne von Artikel 116“ sein und somit „jederzeit bereit sein muss, sich für die freiheitlich demokratische Grundordnung“ einzusetzen. Dasselbe verlange ich von „meinem“ Land auch, dachte ich mir im Stillen und verkniff mir dabei die eine oder andere Bemerkung. Denn gesellschaftlich besteht da noch eine große Diskrepanz.

Im von der FDP geführten Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sucht man auch Führungskräfte. Kürzlich habe ich Stellenangebote zugeschickt bekommen. Das Entwicklungsministerium, das die FDP einst abschaffen wollte und heute von der FDP geleitet wird, sucht einen Leiter für die Stabsstelle „Recht, Gremien und Unternehmensentwicklung“, einen Leiter für die Stabsstelle „Qualitätssicherung, Innen- und Außenrevision“, einen Abteilungsleiter für die Abteilung „Beratungsstelle entwicklungspolitischer NRO (bengo), Förderprogramm entwicklungspolitische Bildung (FEB) und das Aktionsgruppenprogramm (AGP)“, einen Abteilungsleiter für „Weltwärts – Sekretariat, Sekretariat Ziviler Friedensdienst und Senior Expertenservice“, einen Abteilungsleiter für die Abteilung „Personal und Organisation“, einen Leiter für den neu zu gründenden Bereich „Förderprogramme und Finanzierung“ und einen Leiter für den ebenfalls neu zu gründenden Bereich „Kommunale Entwicklungszusammenarbeit und Bildungsprogramme“.

Jeder, ob mit oder ohne Migrationshintergrund, „Weltläufigkeit“ und „einschlägigem Lebenslauf“ kann sich auf diese Stellen bewerben. Letztendlich werden aber nur FDP Leute genommen. Die öffentliche Ausschreibung der Stellenangebote ist nur pro forma und soll den Anschein eines demokratischen Auswahlverfahrens widerspiegeln. Es herrscht politischer Konsens darüber, dass ein Minister seine eigenen Leute mit in sein Ministerium bringt und sie mit hohen Posten versieht.

Ich bin mir nicht ganz sicher, wie ein Bewerbungsverfahren beim Bundesverfassungsschutz läuft, aber es muss ähnlich sein, wie es derzeit im Bundesministerium für Entwicklung ausgeführt wird. Seitdem rechtsextremistischen Terror Trio aus Zwickau, das zehn Menschenleben forderte, wissen wir, dass die Integration der V-Männer in rechtsextremistischen Organisationen mustergültig verlaufen ist. So gut das einige der V-Männer erst gar nicht die Rolle eines rechtsextremen verinnerlichen mussten, weil sie diese Kernkompetenz bereits mitbrachten. Was aus der Parallelwelt der V-Männer und der 16 Landesverfassungsschutzbehörden und Bundesbehörde geschieht, steht noch in den Sternen. Innenminister Friedrichs hält sie für „unverzichtbar“. Ich bin mir jetzt schon sicher, dass die Behörden und Arbeitgeber der rechtsextremistischen Bürokraten überleben werden. Nun hat man wieder einen Grund mehr, das Thema Vorratsdatenspeicherungsgesetz ins Gespräch zu bringen. Nachdem sich die Lage wieder beruhigt hat, wird man auch dort wieder nach geeignetem Personal, der zu der Behörde passt, suchen. „Top die Wette gilt!“, um es in den Worten des Jahrhundertentertainers Thomas Gottschalk zu formulieren.

Neben dem Auswärtigen Amt, dem Bundesministerium für Entwicklung und Zusammenarbeit, der NPD bzw. des Verfassungsschutzes sowie weitere politische Dienststellen sucht auch das ZDF händeringend nach einem „vielfältigen“ und „weltläufigen“ Nachfolger ihres Star Entertainers Thomas Gottschalk. Gottschalk ist der Helmut Kohl des Samstagabend Programms – seit über zwei Jahrzehnten. Da ist es kein Wunder, dass so ein Erbe sehr schwer anzutreten ist und Showgrößen wie Harpe Kerkeling und Anke Engelke, bereits abgesagt haben. Derzeit gibt es eine Vielfalt von Namen, die im Zusammenhang mit Gottschalks Nachfolge in Verbindung gebracht werden.

Aber auch die Welt sucht den neuen Superstar, nachdem Bunga Bunga Sylvio Berlusconi die Showbühne verlassen hat. Nur wenige Showgrößen wissen, dass man gehen muss, wenn es am schönsten ist. Wer wird auf Berlusconi folgen, der die Welt so unterhalten konnte mit seinen Partys und Fehltritten, wie nur ein Original-Berlusconi es konnte. Es ist immer besser zu gehen, bevor andere den Vorhang für dich fallen lassen. Diese schmerzliche Erfahrung mussten Gaddafi und Saddam Husseins machen, dessen Karrieren bekanntlich vorzeitig beendet wurde. Das Comeback des Karl Theodor zu Guttenbergs lässt noch auf sich warten und Außenminister Westerwelles Karriere wird spätestens im Jahr 2013 beendet. Ich dachte an Lothar Matthäus, der zurzeit vereinslos und auf der Suche nach einer sinnvollen Beschäftigung ist und eigentlich immer so auftritt, dass er an Aufträge und Weisungen nicht gebunden ist und immer so agiert, als sei er nur seinem eigenem Gewissen unterworfen. Zu seiner aktiven Zeit hatte der Rekordnationalspieler für den Inter Mailand gespielt und verfügt über genügend Landes- und Sprachkenntnisse. Zudem ist Matthäus neben seiner Leidenschaft für Fußball, für seinen schnellen Abschluss mit Frauen bekannt.

Es scheint so, als suche die ganze Welt „vielfältiges“, „weltläufiges“ Personal, die in ihre „multinationalen“ Unternehmen und Organisationen reinpassen. Dabei spiegelt sich die Vielfalt nicht in Ethnie, Religion oder Zugehörigkeit sondern an der Vielfalt von Menschentypen ab. Ich komme zu der Erkenntnis, dass die Integration eine Begegnung auf dem Papier ist. Der Einzug der wirklichen Vielfalt in die von mir genannten Organisationen lässt noch auf sich warten.

Bei diesem Gedankengang erinnerte ich mich an die Worte der Frau XY vom Auswärtigen Amt, die sagte „Das Auswärtige Amt ist im 21. Jahrhundert noch nicht angekommen“. Das Amt ist eine „Welt“ für sich. Das könnte man auch von ganz Deutschland meinen, außer vielleicht dem Land Niedersachsen oder Baden-Württemberg. Die Schwaben, die in Berlin mit Flucht, Vertreibung und Gentrifizierung assoziiert werden und nicht sonderlich beliebt sind haben eine Anwerbekampagne gestartet für die wirklichen „vielfältigen“ Menschen, nämlich Migranten aka Menschen mit Migrationsgeschichte. In der Annonce heißt es „Und weil wir in Wirklichkeit so weltoffen sind, finden Zugezogene hier schnelle eine neue Heimat. […] Um die Chancen von Migranten zu verbessern, gibt es bei uns eine Integrationsministerin. Sie sehen: Wir integrieren sogar in unsere Verwaltung. Nur einer von vielen Gründen, jetzt umzuziehen […]“.

Bundeskanzlerin Merkel äußerte sich zu der Schuldenkrise Europas sehr energisch mit den Worten „Deutschlands Zukunft ist untrennbar mit der Zukunft Europas verbunden. Deutschlands und Europas Zukunft sind untrennbar verbunden mit dem Zustand der internationalen Staatengemeinschaft und den globalen Herausforderungen, die wir nur gemeinsam bewältigen können. Gleichzeitig ist klar: Jedes Land muss seinen Beitrag dazu leisten. Genau das erleben wir in diesen Tagen in Europa: gemeinschaftliches Handeln und Eigenverantwortung“.

Ich fragte mich nur, ob der Bundeskanzlerin nicht zuerst an der Zukunft ihres eigenen Landes liegen sollte, bevor sie sich um andere kümmert. Ich wünschte mir, dass die Bundeskanzlerin genau dieselben Worte zum Thema Integration gefunden hätte, wie sie es vor der 142. Sitzung im Bundestag tat. Spontan dichtete ich Kanzlerin Merkels Worte um und machte daraus „Deutschlands Zukunft ist untrennbar mit der Zukunft der Menschen mit Migrationshintergrund verbunden. Deutschlands Zukunft ist untrennbar verbunden so viele qualifizierte Menschen mit Migrationsgeschichte, Frauen oder mit Behinderung den Einstieg in die Arbeitswelt zu ermöglichen, sodass sie produktiv für unser Land werden. Diese können wir nur gemeinsam bewältigen. Gleichzeitig ist klar: Jeder im Land muss seinen Beitrag dazu leisten ob mit oder ohne Migrationsgeschichte.“

Wenn man aber in einer Parallelwelt lebt, wie Bundeskanzlerin Merkel oder Personalentscheider aus verschiedenen Organisationen und Unternehmen, dann ist es schwer, sich in die Lage der Migranten hineinzuversetzen. In dieser Hinsicht suchen die Migranten nach Menschen, Arbeitgebern und Personalchefs, für die, diese Weit- und Vielfältigkeit existenziell-fundamental ist, oft vergeblich.

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25 Kommentare
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  1. Pepe sagt:

    Was ist Ihrer Meinung nach eine „ekzellente“ Familie?

    Sie beschweren sich über Elitismus und Ausgrenzung aufgrund sozialer Unterschiede, doch tun Sie denselben Fehler. Wie funktioniert das?

  2. Tai Fei sagt:

    Worauf will der Autor eigentlich hinaus? Hier werden dt. Behörden (die ja dafür bekannt sind, Sammelbecken ehemaliger hochrangiger NSDP-Schergen zu sein) mit dem ZDF, Berlusconi mit Hussein und Gaddafi zusammen gewürftelt zu einem bunten Potpourri. Was will der Autor hier nun kundtun?

    Ich persönlich halte die ganze Diskussion über Migrationshintergrund für Grundfalsch. Wer einen dt. Pass hat ist DEUTSCHER, Punkt! Die Frage nach Migrationshintergrund sollte sich überhaupt nicht stellen und ist wieder eine gefährliche Ausgrenzung. Meine Kinder z.B. sind statistisch Deutsche mit Migrationshintergrund, weil sie aus einer binationalen Ehe hervorgegangen sind. Ihre Kinder und Kindeskinder werden in die gleiche Kategorie fallen. Also für mich klingt das nach Nürnberger Rassegesetzen.

    Im übrigen hat der Autor sich schon mal zitierten Artike 116 GG angesehen? Der ist teilweise der Inbegriff eine rassischen Agenda. Kein Wunder das der Leitlinie für die Personalauswahl dt. Behörden ist.

  3. Pete sagt:

    @Pepe: Wenn Du die Kolumne richtig liesst, dann wirst Du ihr auch entnehmen können, dass die „exzellente Familie“ eine Aussage der Frau vom Auswärtigen Amt ist.

  4. Tom sagt:

    @Tai Fe: Dem Autor geht es um die wirkliche interkulturelle Öffnung aller Behörden, Unternehmen und Organisationen

  5. Geerd sagt:

    Ich schliesse mich der Meinung von Tom an. Es ist Paradox in Deutschland. Einerseits gibt es den Fachkräftemangel und auf der anderen Seite möchte man sich nicht wirklich „interkulturell“ öffnen. Die hochqualifizierten Deutsch-Türken machen es vor. Sie gehen zurück in das „Land der Eltern“ und werden dort mit Kusshand aufgenommen. Sarrazin hat in einem Recht „Deutschland schafft sich in diesem Sinne selbst ab!“

  6. Pragmatikerin sagt:

    @ Geerd

    Unter „Fachkräftemangel“ verstehen einige – und auch ich – etwas anderes als die meisten Arbeitnehmer. Sorry, wenn ich darum wieder von „früher“ (von vor ca. 30 Jahren schreibe): Es gab mal eine Zeit in Deutschland da musste man in fast allen Berufen eine kaufmännische oder technische Lehre (Ausbildung) machen. Diese dauerte in der Regel 3 – manchmal auch 4 Jahre, je nach Beruf – und wurde mit einer Prüfung vor der Industrie und Handelskammer abgeschlossen. Man bekam ein Zertifikat uind hatte – bei guter Benotung – jede Menge Möglichkeiten sich beruflich zu etablieren. Allerdings waren diese Lehrjahre keine Herrenjahre. Dem Ausbilder musste man schon ab und an das Pausenbrot in der Metzgerei besorgen und auch die Arbeitszeitregelung wurde nicht so eng gesehen. Man hat alos z.B. das menschlische Miteinander gelernt, Was aber noch wichtiger ist/war, man hat den Beruf von der Pieke auf gelernt und nicht – wie in manchen Branchen üblich – im Schnelldurchlauf.

    Sie müssen mir also Recht geben, dass es diese Art von Fachkräften nicht mehr gibt, sie sind ausgestorben.

    Fragen Sie heute mal einen Verkäufer nach der Qualität einer Ware (Warenkunde) er wird sie verständnislos ansehen. Warum? Er ist nicht zum Verkaufen, wie in der Vergangenheit eingestellt, sondern er ist dazu da Ware zu verteilen: „Gibst du mir Geld, gebe ich dir was du willst“ 😉

    verwunderlicn ist es also nicht, dass es fast egal ist, wen man als Unternehmer einstellt, hauptsache die „Fachkraft“ kann einigermassen rechnen und schreiben.

    Warum kaufen also in der heutigen Zeit so viele (dazu gehöre ich auch) nur noch im Internet? Da brauche ich lustlose und unkundige Verkäufer nicht zu „ertragen“ ich brauche einfach nur nach den Herstellerangaben und nach dem Preis zu sehen. Wenn mir das Produkt dann nicht gefällt, schicke ich es einfach zurück.

    Andere Fachkräfte – wie „Bänker“ haben durch ihr „Wissen“ schon ganze Wirtschaften ruiniert, oder etwa nicht? Und beim Rechtsanwalt? da wird schon zugesehen (ich kann es gut beurteilen) dass ein Verfahren, wenn es kein Gewaltverbrechen ist, verschleppt wird, und dementsprechend Geld kostet.

    Ich könnte bis in „alle Ewigkeit“ weiter über heutige „Fachkräfte“ schwadronieren, aber es würde sich doch nichts ändern.

    Pragmatikerin

    P.S.: ich wurde vor einigen Wochen am Fuss operiert; heute nach 5 Wochen stelle ich fest, dass ein „Facharzt“ nicht alle Fäden gezogen hat. Also ran mit Pinzette und Nagelscherchen, lol 😉

  7. Pragmatikerin sagt:

    “ Hier werden dt. Behörden (die ja dafür bekannt sind, Sammelbecken ehemaliger hochrangiger NSDP-Schergen zu sein) “

    Sie wollen doch mit Ihren Aussagen ernst genommen werden, oder? In Deutschland gibt es ein Rentenalter, da gehen die meissten mit 65 Jahren in Rente (Männlein/weiblein). wie können da noch ehemalige hochrangige NSDAP Schergen) in Deutschen Behörden arbeiten. Ausserdem finde ich, ist dies Volksverhetzung !!!!!

    Was ich aber nicht bestreite, dass 30 und 40jährige heute manches kritischer sehen als noch z.B. 1985. Wollen Sie diesen Leuten einen Vorwurf machen, dass sie manche Auswüchse wieder zurückdrängen wollen?

    Pragmatikerin

  8. Pragmatikerin sagt:

    Nachtrtag:

    „Wer einen deutschen Pass hat, ist DEUTSCHER“

    Falsch! Er ist Migrant mit Deutscher Staatsangehörigkeit. Wenn ich heute die chinesische Staatsangehörigkeit annehme bin ich ein Chinesischer Staatsangehöriger aber kein Chinese, lol. Man wird nicht durch einen Pass zu einem Volksangehörigen, man wird dies z.B. durch Erziehung usw.

    Pragmatikerin

  9. Pragmatikerin sagt:

    @ Tai Fei

    Es ist zwar legitim, dass man in einem Blog den Nick wechselt; das habe ich vor Monaten auch getan, da ich unter dem Nick YMelodieY wohl zu melodisch war, lol.

    Auf Dauer kann man aber – durch seine Schreibweise und seine Wortwahl – nicht verdrängen, welcher „Forenteilnehmer“ mal war. In Ihrem Fall erinnere ich mich ganz stark an eine „bogo 70“.

    Ich finde es ehrlicher, wenn man sich unter einem Nick eingeführt hat, auch bei diesem zu bleiben. Alles andere ist „Verschleierung“ und wird früher oder später doch erkannt.

    Mir ist es egal, wie sich jemand nennt, manchesmal soll es ja auch ein Erkennungszeichen sein……….. Aber Kontunuität sollte schon sein, 😉

    Pragmatikerin

  10. e-xyz sagt:

    @Pragmatikerin
    „Deutscher im Sinne des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland (GG) und § 1 des Staatsangehörigkeitsgesetzes (StAG) ist unter anderem, wer die Staatsangehörigkeit der Bundesrepublik Deutschland (die „deutsche Staatsangehörigkeit”) besitzt.“
    „Der deutsche Personalausweis oder Reisepass reichen lediglich zur widerlegbaren Glaubhaftmachung des Besitzes der deutschen Staatsangehörigkeit.“
    Also was schreiben Sie für einen Müll?


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