MiGAZIN

Das Fachmagazin für Migration und Integration in Deutschland

Warum werden sie hineingelassen? Um die Bürger des Staates von harter und unangenehmer Arbeit zu befreien?

Michael Walzer, Sphären der Gerechtigkeit, 2006

Stellungnahme zur Zwangsheirat-Studie

Wissenschaftler werfen Schröder das Schüren antimuslimischer Ressentiments vor

Wissenschaftler der Zwangsheirat-Studie fühlen sich „hinters Licht geführt“. Familienministerin Schröder habe Befunde der Studie verzerrt und anti-muslimische Ressentiments geschürt. MiGAZIN veröffentlicht die Stellungnahme im Wortlaut:

Stellungnahme zur Studie: „Zwangsverheiratung in Deutschland – Anzahl und Analyse von Beratungsfällen“
Die Studie „Zwangsverheiratung in Deutschland“, von Thomas Mirbach, Torsten Schaak und Katrin Triebl im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) verfasst, ist am 9.11.11 der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Frau Ministerin Kristina Schröder hatte vorweg am 8.11.11 in einem Gastbeitrag der FAZ einige zentrale Ergebnisse der Studie interpretiert. Ihre Präsentation hat uns – als Mitglieder des Beirats bzw. Teilnehmerinnen des wissenschaftlichen Workshops – sehr befremdet. Zu zwei wichtigen Punkten möchten wir im Folgenden Stellung beziehen.

Religionszugehörigkeit
Die Befürchtung, dass eine Erhebung der Religionszugehörigkeit Anlass für Missverständnisse, Fehldeutungen oder problematische Zuschreibungen werden könnte, war sowohl im Beirat als auch im Rahmen des wissenschaftlichen Workshops ausdrücklich Thema. Leider bestätigt sich diese Befürchtung durch den genannten FAZ-Beitrag, in dem Frau Ministerin Schröder behauptet, dass „nach Angaben der Betroffenen 83,4% der Eltern Muslime seien“. Diese Behauptung ist schlichtweg falsch, denn Betroffene von Zwangsverheiratung sind zu keiner Zeit im Rahmen dieser Studie direkt befragt worden. Es handelt sich bei der genannten Zahl vielmehr um das Ergebnis einer Befragung von Menschen, die in Beratungseinrichtungen tätig sind; diese sollten im Jahre 2009/2010 Auskunft über Fälle von (angedrohter) Zwangsverheiratung im Jahr 2008 geben.

„Was Ministerin Schröder im Übrigen mit der Forderung meint, dass „manche traditionelle Wurzeln endgültig durchtrennt werden“ müssten, bleibt der Phantasie des Lesepublikums überlassen. Die Gefahr, dass durch diese scharfe Formulierung anti-muslimische Ressentiments Auftrieb erhalten, liegt jedenfalls auf der Hand.“

Es ist nicht bekannt, ob die Beraterinnen und Berater in der Praxis die Religion der Eltern abgefragt haben, ob sie im Nachhinein versucht haben, sich zu erinnern, oder ob sie bloße Vermutungen äußern. Daher wäre die richtige Formulierung „Beraterinnen und Berater gaben an, dass sie davon ausgehen, dass 83,4% der Eltern der Betroffenen vermutlich muslimischer Herkunft sind“. Wer solche Differenzen als beiläufig abtut, spricht empirischen Studien implizit jeden Sinn ab. Man kann sich die Mühe dann lieber gleich sparen. Darüber hinaus ist auch die genannte Zahl mit Vorsicht zu genießen, denn sie sagt nichts darüber aus, welchen Stellenwert Religion im Alltag bzw. im Handeln gespielt hat. So ist es durchaus möglich und wahrscheinlich, dass andere Faktoren als der religiöse Hintergrund eine zentrale Rolle spielen und die Religion der Täter/-innen hier lediglich Scheinkorrelationen abbildet. Beispielsweise dürfte der sexuelle Missbrauch von Kindern und Jugendlichen in kirchlichen Zusammenhängen ebenfalls nicht zentral auf den christlichen Glauben der Täter zurückzuführen sein, sondern auf die Gelegenheitsstrukturen für pädosexuelle Täter und unter Umständen auf autoritäre und Täter abstützende Strukturen in entsprechenden Einrichtungen. Hierfür den christlichen Glauben per se verantwortlich zu zeichnen wäre ähnlich verkürzt wie die Zwangsverheiratungen zentral auf den islamischen Glauben zurückzuführen, der ebenso wenig Aussagen zur Legitimierung von Zwangsverheiratungen enthält wie der christliche Glauben den sexuellen Missbrauch von Kindern legitimiert.

Loading ... Loading ...

Die Problematik des Missbrauchs und der Instrumentalisierung des Themas Zwangsverheiratung für anderweitige politische Zielsetzungen und antiislamische Propaganda ist auch im Vorfeld im Beirat diskutiert worden. Mehrere Personen aus dem Beirat hatten sich daher gegen die Aufnahme der Frage nach der vermuteten Religionszugehörigkeit in den Fragebogen ausgesprochen. Den skeptischen Vorbehalten begegnete das BMFSJ mit der Zusicherung, dass die vermutete Religionszugehörigkeit nur deshalb erhoben werden solle, um für mögliche Nachfragen aus dem parlamentarischen Raum gewappnet zu sein. Der in der FAZ erschienene Artikel – mit einer sehr eigenwilligen bzw. tendenzösen Darstellung der Religionszugehörigkeit – lässt sich hiermit kaum in Einklang bringen und gibt uns das Gefühl hinters Licht geführt worden zu sein. Was Ministerin Schröder im Übrigen mit der Forderung meint, dass „manche traditionelle Wurzeln endgültig durchtrennt werden“ müssten, bleibt der Phantasie des Lesepublikums überlassen. Die Gefahr, dass durch diese scharfe Formulierung anti-muslimische Ressentiments Auftrieb erhalten, liegt jedenfalls auf der Hand.

Die angebliche Anzahl der Betroffenen
Die Studie hat herausgefunden, dass „3.443 Personen im Jahr 2008 in insgesamt 830 Beratungsstellen erfasst“ wurden. Hiervon sind „60% angedrohte und 40% vollzogene Zwangsverheiratungen“ (Kurzfassung Studie S. 7). Wir waren höchst erstaunt zu lesen, dass dies von einer Ministerin wie folgt zusammenfasst wird: „3443 Fälle von Zwangsverheiratungen haben die Beratungsstellen in Deutschland für das Jahr 2008 registriert.“ Hierbei werden angedrohte Straftaten mit tatsächlich stattgefundenen gleichgesetzt. Ebenso wird leider nicht zitiert, dass die Studie darauf hinweist, dass diese Zahl Mehrfachnennungen beinhaltet und damit Fälle doppelt gezählt worden sein können; auch hierauf haben vor allen Dingen die Praktikerinnen im Beirat immer wieder hingewiesen.

Hinweis: Weitere Berichte und Kommentare zur Studie: „Zwangsverheiratung in Deutschland – Anzahl und Analyse von Beratungsfällen“ finden Sie hier auf MiGAZIN.

Die öffentliche Darstellung und Auswertung der Studie durch Ministerin Schröder wird den Befunden in wichtigen Punkten nicht gerecht. Über mögliche Fehlwahrnehmungen, stereotype Interpretationen und etwaige politische Instrumentalisierungen der Studie wurde sowohl im Beirat als auch im wissenschaftlichen Workshop intensiv diskutiert. Dass ausgerechnet die Auftraggeberin der Studie verzerrende Interpretationen wichtiger Befunde in der Öffentlichkeit verbreitet, ist für alle Beteiligten, die viel ehrenamtliche Arbeit in die Beratung der Studie investiert haben, mehr als bedauerlich.

Als Mitglieder des Beirats: Prof. Dr. Heiner Bielefeldt, Yildiz Demirer, Dr. Nivedita Prasad, Dr. Monika Schröttle

Als Teilnehmerinnen des wissenschaftlichen Workshops: Prof. Dr. Ursula Boos-Nünning, Prof. Dr. Gaby Straßburger

Testen Sie den kostenlosen MiGAZIN Newsletter:

50 Kommentare
Diskutieren Sie mit!»

  1. Legitimist sagt:

    Was viele nicht sehen wollen ist, wie sehr es sich für eine Gruppe materiell lohnt, Ressentiments in Wählerstimmen ummünzen zu können. Denn in einem „Gefühlsstaat“ in letzten Ziele der Herrschaft verschleiert werden und der „ergebene Untertan“ mit Gefühlen bearbeitet und bestochen wird (Angst vor…, Lust an …, Zorn auf … ), ja da lohnt es sich gaaaanz Rechts einenn Grenzstein zu ziehen (NPD) und das bis dahin geöffnete Feld umzuflügen, um „Gefühle“ zu säen, die dann monopolartig abgeerntet werden können, von denen, die sich nie zu schade sind, im Dreck zu wühlen. Wer könnte so dreist sein? Richtig, diejenigen, die es immer gab, überall, die auf Kosten aller anderen (99%) zu leben pflegen, ihr Name ist austauschbar, ihr Programm nicht – es ist die Wirtschaftselite. Bei der Wahl läuft es dann so:
    Vor der Wahl: „Habt ihr Angst vorm schwarzen Mann? Bitte mit JA ankreuzen“
    Nach der Wahl sehen wir dann ihr Programm (wozu übrigens auch die Lohndrückerei durch Auflösung der Schutzmechanismen hiesiger Arbeitnehmer gehört).

    Menschen, wo ist eure Vernunft, warum wählt ihr immer nach Gefühl die listigsten […]

  2. Dino sagt:

    @Adam: Ich bin software entwickler / informatiker, bin aber bei leibe nicht jedes mal beleidigt wenn jemand mal wieder über informatiker schimpft. Warum sollte ich es denn auch sein? Wenn sie sich persönlich angegriffen fühlen dann haben sie schlichtweg zu viel freizeit und falsche prioritäten. Besser ist sie genießen ihr leben mit ihrer frau. Da haben sie eindeutig mehr davon.

  3. Sehr geehrter Herr Dr. Steegmanns,

    die Grundproblematik, die den Kern dieser Auseinandersetzung ausmacht, ist nicht die Studie oder ihre falsche Wiedergabe sondern die Bundesfamilienministerin an sich.

    Auch die beste quantitativ-empirische Studie bietet nur Daten als Ergebnisse an, deren Analyse in den meisten Fällen Interpretationsräume anbieten, die im DIskurs der Ergebnisse ideologisch ausgefüllt werden können. Insofern gehört die aktuell geführte Debatte zum üblichen Wissenschaftsbetrieb.

    Es ist Frau Dr. Schröder, die den Kern des Problems darstellt. Bereits als Bundestagsabgeordnete hat sie anti-islamische und islamophobe Thesen vertreten, die eher auf eine solide politische Grundhaltung in dieser Thematik hinweisen. Infolge dessen wirkt Ihr Hinweis auf die „menschlichen Tragödien“ eher pathetisch als glaubwürdig. Denn ich glaube der Frau Ministerin lange nicht mehr, dass ihr die Belange der Frauen, die in jedweder Form Leid erfahren haben, für sie von Interesse ist.

    Denn dafür hätte sie glaubhaft demonstrieren müssen, dass sie am Dialog mit der muslimischen Gemeinde ernsthaft interessiert ist, um die Probleme zu besprechen und zu lösen. Stattdessen hat sie vorgezogen, eine vermeintliche Deutschenfeindlichkeit zu propagieren und hierüber die Islamdebatte zu befeuern.

    Im Übrigen: Wenn es der Frau Dr. Schröder wichtig gewesen wäre, mit Maßnahmen gegen die Deutschenfeindlichkeit vorzugehen, dann hätte es zu ihrem originären Interesse gehören müssen, das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz zu stärken. Denn dieses AGG schützt nicht nur Migranten, Frauen oder Behinderte sondern auch autochtone Deutsche, die auf der Arbeit oder in der Nachbarschaft Diskriminierung oder Benachteiligung beispielsweise durch türkische ArbeitgeberInnen, -kollegInnen oder Nachbarn erfahren haben.

    (Dazu können Sie im Übrigen mehr im dritten Teil meiner Artikelserie „Entnazifizierung 2.0“ nachlesen: http://brandenstein-blog.blogspot.com/2011/11/gastbeitrag-entnazifizierung-20-teil-2.html)

    Unter’m Strich: Frau Dr. Schröder ist eine hervorragende Bundestagsabgeordnete, die – zwar auf polarisierende Art – einseitige Positionen eingenommen hat, um öffentliche Diskussionen zu befeuern, was absolut legitim ist. Als Ministerin hat sie aber auf ganzer Linie versagt. Denn sie hat nicht verstanden, dass sie als Ministerin auch die derjenigen ist, die sie permanent zur politischen Zielscheibe macht. Ich zweifle an ihrer Reife und Bereitschaft eine klientelübergreifende Politik auf Ministerialebene umzusetzen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Damit komme ich auch einen weiteren Punkt: Frau Dr. Schröder

  4. kantomas sagt:

    Was erwartet man von einer Ministerin, die auf ihrer Homepage, bevor sie Ministerin wurde, mehr als ein Jahr lang einen Link hatte, die einer Antimuslimische Hetzseite geführt hat. Hat mich gewundert, dass man diese Tatsache nicht weiter verfolgt hat. Sie hätte nie Ministerin werden dürfen. […]

    EIn Link dazu:
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-68525325.html

  5. […] Wie man eine Studie ganz falsch auslegt: Familienministerin Schröder hat mächtig Ärger mit ihrem wissenschaftlichen Beirat. In einem Gastbeitrag habe sie Ergebnisse einer Studie zu Zwangsehen komplett umgedeutet – die Forscher toben. […]

  6. Pragmatikerin sagt:

    @ Kamuran Sezer
    „Es ist Frau Dr. Schröder, die den Kern des Problems darstellt. Bereits als Bundestagsabgeordnete hat sie anti-islamische und islamophobe Thesen vertreten, die eher auf eine solide politische Grundhaltung in dieser Thematik hinweisen“

    Nur ein Satz auf Ihren – sorry sehr geschwollen Beitrag (als Nichtwissenschaftlerin nur sehr schwer zu verstehen): Bisher wurde überwiegend hier im Migazin auf die „unbelehrbaren“ Deutschen geschimpft, die nichts aus der Nazizeit gelernt haben. Gibt Ihnen nicht der Umstand zu denken, dass immer mehr junge Leute, die die Naziverbrechen nur vom Hörensagen her kennen, gegen die heutigen Zustände in Deutschland, welche zum Teil Migranten – und oft auch Türken/Muslime zu vertreten haben, oppunieren?

    Pragmatikerin

  7. @Pragmatikerin:

    Erstens – ich finde es nicht schlimm, dass Sie den gesamten Beitrag nicht verstanden haben. Denn er ist auch an eine Person adressiert. Wenn Sie es aber verstehen wollen, dann bitte ich Sie, sich Zeit zu nehmen, diesen auch aufmerksam zu lesen, um ihn zu verstehen.

    Zweitens – Die, die meinen Beitrag verstehen sollen, haben es bestimmt verstanden.

    Drittens – Sie haben eine offensichtliche Rhetorik-Masche, die ich den Drehspieß nenne. Argumente, die gegen Ihre Position stehen, werden derart umgekehrt, dass sie sie gegen den Absender richten. Ich glaube, dass sie glauben, bei diesem rhetorischen Griff schlau zu sein. Das sind sie aber nicht.

    Viertens – Seien Sie mit Ihrer Frage bitte konkret und vorallem mutig: Was meinen Sie mit „heutigen Zustände“? Und was haben diese Zustände mit „Migranten“ bzw. „Türken/Muslime“ zu tun? Und worin drückt es sich aus, dass „immer mehr junge Leute“ wogegen „oppunieren“!?

  8. […] findet sich in der Süddeutschen Zeitung. Die Stellungnahme der Autoren besagter Studie findet sich hier. Kristina Schröders Kommentar zur Studie aus der FAZ findet sich […]

  9. Anne sagt:

    Man muss m.E. auch sehen, warum es diese Studie gibt. In den letzten Jahren wurde von der Oppostion, insbesondere von der LINKEN, öfter angefragt, ob und wie viele Zwangsehen es denn gäbe, da ja Verschärfungen im Ausländerrecht damit begründet wurden, dass diese damit verhindert werden sollten.
    Die Studie nun scheint eher darzulegen, dass das Ausländerrecht dazu kaum die passende Handhabe bietet – wenn man sich nämlich die Zahl der Betroffenen mit deutschem Pass ansieht.
    Die statt dessen von Schröder angezettelte Islamdiskussion ist aber bestens geeignet, dieses unerwünschte Ergebnis zu verschleiern. Vielleicht sollte man auch diesen Punkt in der Debatte mehr berücksichtigen.

  10. Tai Fei sagt:

    „Mehrere Personen aus dem Beirat hatten sich daher gegen die Aufnahme der Frage nach der vermuteten Religionszugehörigkeit in den Fragebogen ausgesprochen. Den skeptischen Vorbehalten begegnete das BMFSJ mit der Zusicherung, dass die vermutete Religionszugehörigkeit nur deshalb erhoben werden solle, um für mögliche Nachfragen aus dem parlamentarischen Raum gewappnet zu sein“
    Da scheinen die Ersteller des Berichts ja wohl ziemliche Scheuklappen zu haben. Es war ja wohl klar welchen Zweck man mit der „Erfassung“ der Religionszugehörigkeit verfolgt. Wozu sollte das denn bitte sonst dienen? Es stellt sich doch die Frage nach der Relevanz. Wenn ich also „weis“, dass 87% Prozent der statistisch ermittelten Fälle vor dem Hintergrund eines muslimischen Elternhauses stattfinden, was hat dass denn dann für eine Relevanz bei der Strafverfolgung? Hat das Auswirkungen auf Hilfestellungen? Hat das Auswirkungen auf Rehabilitationsverfahren? Hat das Auswirkungen auf die Prozessordnung? Wozu ist also die „Info“ nütze?

    Ich sehe hier nur EINEN Nutzen und der will mir gar nicht gefallen!


Seite 2/5«12345»

Bitte beachten Sie unsere Netiquette. Vielen Dank!

Ihr Kommentar dazu:

MiGAZIN

Ziel und Zweck von MiGAZIN ist die Förderung der politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Partizipation von Migrant(inn)en in der Aufnahmegesellschaft. In diesem Sinne soll MiGAZIN die Kommunikation fördern und füreinander sensibilisieren. Mehr über uns...

MiGMACHEN

Die Redaktionsmitglieder von MiGAZIN haben vor allem eins gelernt: Wer über sein Wissen und seine Erfahrungen schreibt, lernt immens dazu. Die kritische Diskussion mit Lesern eröffnet neue Horizonte. Daher hat das MiGAZIN-Team die Aktion-MiGMACHEN ins Leben gerufen. Hier bieten wir allen Interessierten die Möglichkeit, MiGAZIN als Autor, Pate oder Jungautor mitzugestalten. Nähere Informationen...

GRIMME Online Award 2012

    Begründung der Jury: "Über Migranten und Migration wird in Deutschland viel gesprochen. Vor allem von Deutschen. Im Chor der vielen und oft sehr lauten Stimmen fehlen aber zumeist die der Migranten. Und genau diese Lücke füllt das MiGAZIN mit qualitativ hochwertigen Texten und verständlicher Berichterstattung." Weiter ...