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Migration und Integration in Deutschland

In allen Zielstaaten der Arbeitsmigration weisen die Eltern der als Migranten erfassten Jugendlichen eine kürzere Schulbesuchszeit und einen geringeren ökonomischen, sozialen und kulturellen Status auf als die Eltern von Nichtmigranten. Nirgendwo ist dieser Unterschied … aber so stark wie in Deutschland.

Konsortium Bildungberichterstattung, Bildung in Deutschland, 2006

Deutsche Presse

26.11.2011 – Rassismus, Neonazi, Terror, NPD, Sarrazin, Türkei, Ausländer

Doppelprotest gegen Rassismus; Kaum Lehrer für Islamunterricht; Bundesrat gedenkt der Opfer von Neonazi-Mordserie; Seehofer: Ermittlungspannen bei Neonazi-Morden müssen Konsequenzen haben; Nicht alle V-Leute abziehen; Polizei fehlen viele Verbindungsdaten des Terror-Trios; Deutsche für NPD-Verbot; Türkei: Erdogan spaltet die Opposition

VONÜmit Küçük

DATUM26. November 2011

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Die Themen des Tages sind:

Am heutigen Samstag soll um 13 Uhr mit einem „Silentmob“ vor dem Brandenburger Tor der Opfer rechtsextremer Gewalt gedacht werden. Die über das Internet organisierte Gedenkminute findet parallel in mehreren deutschen Städten statt.

Als erstes Landesparlament widmet sich NRW der Gefahr durch türkische Rechtsextremisten. CDU-Politiker Olaf Lehne warnt vor der Verharmlosung der „Grauen Wölfe“.

In Friedenau stürzten unbekannte Täter eine Infotafel für die in Berlin verbreiteten Stolpersteine zur Erinnerung an Nazi-Opfer um. Als Täter kommen Rechtsextremisten oder Vandalen infrage.

Mit einem Appell gegen Rassismus und dem „drängenden“ Wunsch, islamischen Religionsunterricht rasch auszubauen, ist das erste Treffen des Runden Tisches Islam im Land zu Ende gegangen.

Der Bundesrat hat der Opfer der Neonazi-Mordserie gedacht. Derweil ist die Debatte über ein Verbot der rechtsextreme NPD in vollem Gange. Eine Mehrheit der Bevölkerung ist dafür.

Grünen-Chefin Claudia Roth gibt auf dem Bundesparteitag in Kiel wieder die Kämpferische. Sie fordert ein NPD-Verbot und schimpft über die „schlechteste Regierung seit Bestehen der Bundesrepublik“.

In der Debatte über ein abermaliges NPD-Verbotsverfahren hat sich Bundesinnenminister Friedrich (CSU) gegen einen Abzug sämtlicher V-Leute in der Partei ausgesprochen.

NEONAZIS Protokoll der Sitzung des Innenausschusses im Bundestag offenbart Ahnungslosigkeit über Aufenthalte und Haftbefehle gegen Rechtsextreme

Experten sollen das Innenministerium bei der Aufklärung der Vorgänge rund um die Neonazi-Morde unterstützen. Doch zwei von ihnen trugen an entscheidenden Stellen Verantwortung.

In Neuruppin versucht der Verfassungsschutz einen Jugendlichen als V-Mann für einen alternativen Jugendclub anzuwerben.

Zwickau setzt ein Zeichen gegen Extremismus: In einer Kundgebung wehren sich hunderte Bürger gegen ein rechtes Image.

52 Prozent der Deutschen sind dafür, die NPD zu verbieten. Doch dafür gibt es laut Justizministerium nur geringe Chancen, solange sich V-Leute in der Partei tummeln.

Das Kinderschutzgesetz kommt im Bundesrat nicht durch und muss in den Vermittlungsausschuss. Das Betreuungsgeld soll abgelehnt werden und erntet weitere Kritik.

Am Montag wird Rot-Schwarz seinen Nachfolger benennen. Im Gespräch mit dem Tagesspiegel spricht der scheidende Berliner Innensenator Ehrhart Körting über Erfolge und Niederlagen und seinen Ex-Kollegen Sarrazin.

Mit einem Ganzkörperschleier in den Farben der Trikolore hatte ein Künstler gegen das Burkaverbot in Frankreich demonstriert. Ein Gericht in Caen spricht ihn frei.

Während des Massakers auf Utøya will Massenmörder Breivik zehnmal versucht haben, die Polizei zu erreichen. Zweimal ist er durchgekommen – jetzt sind Aufnahmen des ersten Gesprächs durchgesickert.

In der ägyptischen Hauptstadt Kairo haben zehntausende Demonstranten den Rücktritt des Militärrats gefordert. An den Protesten sollen sich bis zu einer halben Million Menschen beteiligen.

Die syrische Regierung lässt das Ultimatum der Arabischen Liga verstreichen. Jetzt will die Liga über Strafmaßnahmen beraten.

Fehler oder Irrtümer einzugestehen, gehört nicht zu den Stärken türkischer Politiker im Allgemeinen und des Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan im Besonderen.

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Jeder zweite Deutsche für NPD-Verbot

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